Marcus Tandler (OnPage.org) und Larry Kim (Wordstream) haben auf der SMX gerade gemeinsam einen Vortrag zum Thema „Warum so kompliziert, wenn es einfach geht? Wie der Einsatz der Search Console euer Leben erleichtern wird und die zur Verfügung stehenden CTR Daten zum Traffic Booster werden“ gehalten. Für alle, die es verpasst haben, gibt es hier die wichtigsten Stichpunkte…

Marcus Tandler:

  • CTR ist extrem wichtig, um sich in den Suchergebnissen zu „beweisen“.
  • Vorsicht bei Daten aus den Suchanalyse: Daten sind aggregiert.
  • Es werden auch nicht alle Suchanfragen angezeigt. Sehr seltene Suchanfragen werden nicht aufgeführt.
  • Auch Sitelinks werden in den Suchanfragen aufgeführt.
  • Keyword Cannibalization: Auf eine bestimmte Suchanfrage einschränken, dann prüfen: Gibt es mehrere Seiten für diese Suchanfrage? Und dann prüfen: Warum ist dasso? (Z. B. Lokalisierung)
  • Vergleiche sind möglich, z. B. Desktop vs. Mobile. Oder Land 1 vs. Land 2.
  • Auch „Performance Tests“ kann man sehen: Gibt es eine Seite, die testweise von Google in die Top 10 geschoben wird? („Top 10 material“)
  • Auch Keyword-Potenziale kann man über die Search Console finden. Gibt es Suchanfragen, für die man schon irgendwie rankt? Und für die es sich lohnen würde, eine eigene Seite zu generieren?
  • Seiten mit guter Performance wandern in den Suchergebnissen nach oben, schlechte nach unten. Und in der Google Search Console kann man all das sehen.

Larry Kim:

  • Titel seiner Präsentation: „8 Mind-Blowing Experiments that will forever change your approach to SEO“
  • Google sagt, dass sie User Engagement nicht als direkten Ranking-Faktor nehmen. Larry glaubt aber trotzdem daran. „Data wins the Argument“ – also müssen wir uns Daten anschauen und Beweise generieren.
  • Experiment #1:Finding RankBrain. Larry hat 1000 Rankings beobachtet. Ganz klar zu sehen: Hohe CTR -> verbesserte Rankings.
  • Experiment#2: Beeinflusst die CTR auch Rankings? Larry hat sich relative CTR angeschaut. 3% Verbesserung der CTR führte zu Ranking-Verbesserung um eine Position.
  • Experiment #3: Seitentitel optimiert. Higher Clicks = more Clicks, higher CTR = Better Ranking = More Clicks
  • Experiment #4: Verbessern Engagement-Daten auch Ranking (z.B. Dwell Time)? Hohe Positionen (1-6) brauchen seinerMeinung nach auch hohe Engagement-Daten.
  • Experiment #5: Blick auf Daten aus 2015. Top 32 Seiten haben auch überdurchschnittliche Dwell Time. Viele Seiten mit schlechter Performance wurden „entfernt“ (langsame Ranking-Verschlechterung).
  • Experiment #6: Featured Snippets. Warum bekommt er mit Position #4 ein Featured Snippet? Er hat geprüft, von welcher Position die Featured Snippets kommen. Manchmal holt sich Google ein Featured Snippet auch von Position 71 – krass! Ansonsten kommen die meisten Featured Snippets von den ersten drei Positionen. Seine Meinung: Google holt sich gerne Featured Snippets von Seiten mit hohen Engagement-Daten (Dwell Time, CTR).
  • Experiment #7: Beziehung zwischen sozialen Signalen und Rankings. Google nutzt soziale Signale nicht als direktes Ranking-Signal – glaubt Larry auch. aber: Higher Facebook Engagement Rate = High Organic CTR.
  • Experiement #8: Zusammenhang zwischen Conversion- und Engagement-Rates. Daten zeigen: Higher CTRs = Higher Conversion Rates. Also: Wer gerne und begeistert auf ein Suchergebnis klickt, wird dort auch mit höherer Wahrscheinlichkeit konvertieren.
  • Frage: Was ist eigentlich eine gute/normale CTR. CTRs hängen stark von der jeweiligen Branche ab. Besser: Daten für die eigene Branche anhand der eigenen Website-Daten ermitteln. Dann suchen: Welche Seiten sind 2x besser als der Durchschnitt oder 3x schlechter als der Durchschnitt.
  • Seitentitel nicht einfach nur mit Keywords auffüllen. Besser: 10 verschiedene Headlines austesten und das beste nehmen. Wie? Mit AdWords. Oder mit Facebook.
  • Vor allem auch auf schlechte Engagement-Rates bei mobiler Nutzung achten.
  • Sein Tipp: Facebook nutzen, um Werbung zu schalten. Wer die Marke schon kennt, wird bessere Nutzerdaten erzeugen!

 

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About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.