Die Internetkapitäne

Das SEO/SEM-Blog von Bloofusion

Die Neuen bei Bloofusion im (gegenseitigen) Interview

Montag 8. März 2010 von Maik

Bloofusion hat Zuwachs bekommen. Die beiden neuen Mitarbeiter Fabian Haubner, zuständig für PR, Marketing und Vertrieb, und Maik Bruns, im Bereich SEO, hatten bislang noch keine Gelegenheit, sich vorzustellen. Das sollte noch nachgeholt werden. Die beiden interviewen sich gegenseitig …

Fabian Haubner [F]:Fabian Haubner small

Hallo Maik, du bist jetzt schon zwei Monate bei Bloofusion und hast dich noch gar nicht vorgestellt! Was hast du denn gemacht, bevor du hier angefangen hast?

Maik Bruns [M]: Maik Bruns cropped smallAlso, ich freue mich, dass ich jetzt die Chance bekomme, mich offiziell vorzustellen. Naja, bislang war “Maik Bruns” nicht wirklich in der Internetbranche tätig, sondern ganz allgemein im Marketing, speziell in der Marketing-Produktion. Nach meiner Ausbildung zunächst bei der pro-art werbeagentur, zuletzt bei Brillux, dem Farben- und Lackhersteller aus dem schönen Münster - dort ist ja auch deine Heimat, Fabian, oder?
Für mich stellte sich in der ganzen Zeit eigentlich nie die Frage, ob, sondern vielmehr ab wann ich in der Internetbranche tätig sein möchte. Daher auch das berufsbegleitende Studium zum Informatik-Betriebswirt. Und jetzt habe ich die Chance bei Bloofusion direkt beim Schopfe gegriffen und bin direkt in das “freakigste” und irgendwie spannendste Thema eingestiegen: Suchmaschinen-Optimierung.
Apropos Frage: Warum bist du denn nicht gleichzeitig mit mir im Januar angefangen?

[F]: Ich arbeite ja schon längere Zeit bei Bloofusion. Vor zwei Jahren habe ich als studentischer Mitarbeiter im Bereich Linkbuilding angefangen. Ich konnte leider noch nicht eher als fester Mitarbeiter bei Bloofusion anfangen, da ich im Februar noch meine letzten Klausuren geschrieben habe. Nun bin ich mit meinem BWL-Studium fertig und kann voll durchstarten. Maik, was sind denn genau deine Aufgaben bei Bloofusion?

[M]: Ich unterstütze den Chef im Bereich SEO und allem, was ihm gerade so einfällt. Und da gibt’s eine ganze Menge zu tun. Ich hätte vor meinem Start hier nie damit gerechnet, dass der Bereich so vielseitig ist. Angefangen bei Keywordrecherchen und dem doch recht monotenen Keywordlisten-durchgucken bis hin zu Kundenberatung, Blogs schreiben, Mitarbeit am suchradar und einigen technischen Dingen, die für die Kundenberatung wichtig sind - also zu tun gibt’s hier immer was. Aber das wird dir ja nicht anders gehen …
Aber was bringt jemanden, der in der Weltstadt des Fahrrades studiert hat, denn darauf, in Emsdetten einen Job anzutreten?

[F]: Durch das Linkbuilding habe ich einen ersten Einblick in die Thematiken der Suchmaschinenoptimierung und des Suchmaschinenmarketings bekommen und fand dies superspannend und interessant. Ein Schwerpunkt meines Studiums war das Marketing und unser Chef hat u. a. für diesen Bereich eine neue Arbeitskraft gesucht und so habe ich nun bei Bloofusion den Bereich Marketing, PR und Vertrieb übernommen. Ich hoffe, dass ich als jemand, der mit frischem Elan von der Uni kommt, im Unternehmen als eine Art Quereinsteiger neue Impulse setzen und Ideen einbringen kann.

Wie hast du denn den Einstieg bei Bloofusion erlebt? War es eine große Umstellung zu deinem bisherigen Job?

[M]: Der Einstieg ist mir definitiv leicht gemacht worden. Natürlich fragt man sich vor so einem thematischen Wechsel - und ein Einstieg in Suchmaschinen-Optimierung ist ja zunächst mal einer -, ob das wohl alles gut geht und wie man sich im Team zurechtfindet. Aber nach den knapp zwei Monaten kann ich jetzt sagen: Alles bestens. Ich finde es auch enorm gut, dass ich mich in der kurzen Zeit schon an so vielen Dingen beteiligen und mitarbeiten konnte. Hätte ehrlich nicht gedacht, dass das “Reinkommen” so schnell geht.

Die Umstellung zu meinem bisherigen Job ist aus mehrere Gründen immens. Zum einen ist meine tägliche Fahrzeit pro Tag mal eben um knapp 2 Stunden gesunken, zum anderen lerne ich gerade wieder kleine Büros schätzen, nachdem ich zuletzt im Großraumbüro gesessen habe. Aber für meinen Job hier bei Bloofusion ist das auch nicht verkehrt. Und da wir hier ja noch viel vorhaben, ist es nicht verkehrt, auch mal weniger als 40 Leute um sich herum zu haben.

Was erhoffst du dir denn von deinem Start? Was sind deine Ziele bei Bloofusion?

[F]: Mir geht es ähnlich wie dir. Die Umstellung vom Studentenalltag auf das Berufleben ist ebenfalls enorm. Kurzfristig muss ich mich erstmal in mein neues Aufgabenfeld einarbeiten und mich noch mehr in das Thema SEO und SEM vertraut machen. Mittel- und langfristig will ich dann mehr und mehr meine eigenen Ideen und Impulse bei Bloofusion einbringen. Abschließend kann ich nur sagen: Ich freue mich auf die Herausforderung.

[M]: Fabian, danke für das Interview.

[F]: Maik, danke für das Interview.

 

 

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Google Webmaster Tools: Teilen macht Freu(n)de

Freitag 5. März 2010 von Markus

Eine kurze, aber nicht unwichtige Nachricht von Google, die uns Agenturen das Leben einen kleinen Tacken leichter macht: “Sharing the verification love“.

Es geht, dass es jetzt viel leichter ist, mehreren Accounts Zugriff auf eine Site zu geben. Bislang musste für jeden Account ein eigener Verification-Code eingebaut werden. Jetzt muss nur noch ein Code rein. Derjenige, dem der Account gehört, kann dann weitere Accounts einladen. Praktisch.

Wie richtet man das ein? Zuerst auf die Verifikationsseite gehen (Klick auf “Verified” in der Übersicht):

Bild

Und dann einfach auf “Add a user” klicken und die Email-Adresse eingeben (muss ein Google-Konto sein):

Bild

Und fertig.

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Google experimentiert mit dem Microformat Products

Freitag 5. März 2010 von Markus

Auf der Google-Website findet man seit einiger Zeit auch Informationen zum Microformat “Products”, mit dem man Produktdaten innerhalb einer Seite für Google und andere Dienste markieren kann. Die technischen Informationen dazu gibt’s bei Google.com selber.

Und man kann auch schon sehen, dass die Daten durchaus erkannt werden. Wenn man den Beispiel-Code von Google mal in eine HTML-Seite steckt und diese dann über das Rich Snippets Testing Tool ausprobiert, sieht man, dass die Informationen auf der Seite durchaus schon zu einem Rich Snippet führen:

Bild

Nach derzeitigem Stand würden also der Preis und die Kategorie zusätzlich im Rich Snippet angezeigt werden. Natürlich, wie üblich: “Some restrictions may apply”:

“Note that there is no guarantee that a Rich Snippet will be shown for this page on actual search results.”

Ja, Rich Snippets findet man in der freien Wildbahn noch selten. Selbst wenn eine Website den entsprechenden Markup hat, heißt das nicht, dass Google diese auch entsprechend anzeigt. Aber andersrum formuliert: Wer auf den Markup verzichtet, hat eine 0%-Chance auf ein Rich Snippets. Und alles ist besser als 0%.

Also: Das Ganze ist ein besonders spannendes Thema für alle Online-Shops. Jetzt für die Zukunft rüsten und dann hoffentlich in einigen Monaten davon profitieren.

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“Above the Fold Filtering” im Content-Netzwerk

Donnerstag 4. März 2010 von Martin

Seit heute lässt sich die Anzeigenschaltung im Content-Netzwerk so einschränken, dass Anzeigen, die erst nach dem Scrollen sichtbar würden, nicht mehr geschaltet werden. Einstellen kann man diese Beschränkung auf “Above the Fold”-Einblendungen, indem man auf Kampagnenebe im Werbenetzwerke-Tab den Ausschlüsse-Bereich aufklappt und dort eine Kategorie auf Kampagnenebene ausschließt.

above-the-fold1

Im Folgenden Fenster setzt man dann ganz unten den Haken, um alles, was erst nach dem Scrollen sichtbar wird, auszuschließen.

above-the-fold2

Genauere Informationen oder einen AdWords-Hilfetext habe ich dazu bisher nicht finden können. Der Nutzen des Features scheint mir vor allem darin zu bestehen, möglichst viel aus den Impressions herauszuholen. Das dürfte vor allem für Branding-Kampagnen sinnvoll sein, wo eine Impression an sich auch einen Wert hat - wenn sie denn wahrgenommen wird. Ich bezweifle allerdings, dass der Filter oft zum Einsatz kommen wird…

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Das neue suchradar 22 ist da: Großer Vergleichstest von SEO-Tools + vieles mehr…

Mittwoch 3. März 2010 von Markus

cover-feb-2010-150wVor einigen Minuten ist das neue suchradar fertig geworden. TUSCH!

Anstrengend war’s. Ich glaube, dass wir noch nie soviel Energie in eine Ausgabe gesteckt haben. Das betrifft vor allem Martins Artikel über SEO-Tools (SEOlytics Light, Searchmetrics Rapid, die SISTRIX Toolbox und XOVI), für den Martin auch sehr schöne Videos aufgenommen hat. Danke auch an Maik, der das alles geschnitten hat und dafür auch die eine oder andere Spät- und Nachtschicht eingelegt hat. Und natürlich auch danke an Richard, der wie immer das Layout gemacht hat.

Also: Wir freuen uns auf möglichst viele Downloads, freundliche Blog-Beiträge, Tweets und vieles mehr.

Hier noch der Inhalt für die aktuelle Ausgabe:

Fokus-Thema “Google Suche”:
> Personalisierte Suche: Das Ende von SEO?
> Das Suchergebnis beeinflussen: Finetuning für mehr Klicks
> Google Realtime Search: Ergebnisse in Echtzeit

Außerdem:
> Kurz vorgestellt
> SEO-Tools im Test: Schnelle Analyse für wenig Geld
> BGH-Urteil zur Affiliate-WerbungHaftung noch vermeidbar?
> SEO in Action: Hundefutter für Suchmaschinen
> Der Google Website Optimizer: Mehr Conversions
> B2B-Online-Marketing-Trends 2010
> Linkbait: Gezielt Aufmerksamkeit und Backlinks erhalten

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Sponsored Links mal anders - Bloofusion Goes Sports

Mittwoch 3. März 2010 von Maik

Unser Standort Emsdetten ist zwar eher eine Handball- als eine Volleyball-Hochburg, doch wenn man als Unternehmen immer nur die Starken der Region unterstützt, kann man nicht immer viel bewegen. Deshalb freut sich jetzt das Damen-Hobby-Volleyball-Team des TV Emsdetten - wie man unschwer erkennen kann - über einen neuen Satz Trikots, auf dem sie unser Logo tragen.

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Beim ersten Spiel mit den Trikots lief es zwar spieltechnisch noch nicht so gut, aber wann klappt schon alles sofort beim ersten Mal … dafür wirkten die Damen aber motiviert (s. folgende Bilder) und gaben beim Spiel alles!

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Und beim nächsten Mal klappt’s dann bestimmt auch mit dem Siegen.

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Review Management für lokale Unternehmen

Mittwoch 24. Februar 2010 von Markus

Wir haben wieder ein neues Bloofusion Advisory online gestellt: “Review Management für lokale Unternehmen“. Das kann man gerne bei uns auf der Website runterladen - oder eben hier nachlesen:

Google Maps und Bewertungen

anwalt-hamburgFür viele lokal agierende Unternehmen ist Google Maps ein wichtiger Lieferant von potenziellen Kunden. Wer bei Google lokale Suchanfragen wie “anwalt hamburg” oder “kino berlin” stellt, erhält oberhalb der organischen Ergebnisse oftmals eine Karte mit lokalen Ergebnissen, die von Google Maps gespeist werden. Die Mechanismen, nach denen hier die Positionen berechnet werden, sind gut bekannt und umfassen u.a. den Abstand des Unternehmenssitzes zum Stadtmittelpunkt (”Centroid”), die Einsortierung in Kategorien - und Bewertungen.

Diese Bewertungen stammen nur zu einem kleinen Teil von Google selbst. Der Großteil der Bewertungen stammt von anderen Websites, z.B. www.qype.de oder www.gelbeseiten.de. Je nach Branche gibt es noch themenspezifische Websites, von denen ebenfalls Bewertungen einbezogen werden, z.B. www.anwalt.de für Rechtsanwälte und Notare, www.helpster.de und www.medmonitor.de für Ärzte und www.holidaycheck.de für Hotels.

Es gilt übrigens nicht unbedingt, schlechte Bewertungen zu verhindern. Sicherlich sind diese ärgerlich, aber sie sorgen eben auch dafür, dass das eigene Bewertungsprofil organisch aussieht. Außerdem gilt: Bei Google Maps kann man zwar einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Bewertungen und dem Ranking herstellen - es scheint aber keine Verbindung zwischen dem Ranking und der durchschnittlichen Bewertung zu geben. Unternehmen sollten natürlich dennoch soweit möglich gegen negative Bewertungen vorgehen - vor allem gegen negative Bewertungen, die objektiv nicht richtig sind.

Review Management für lokale Unternehmen

Da Bewertungen für Google Maps wichtig sind, sollten lokale Unternehmen Review Management betreiben, also die aktive Überwachung und Steuerung von Bewertungen:

  • Unternehmen müssen die für Ihre Branchen wichtigen Websites identifizieren, die Bewertungen zu Google Maps beisteuern.
  • Kunden müssen proaktiv dazu gebracht werden, dass diese das eigene Unternehmen auf diesen Plattformen bewerten.
  • Unternehmen müssen laufend überprüfen, ob es ungerechtfertigt negative Bewertungen gibt, um gegen diese vorgehen zu können.

Der Test

Für den folgenden Test wurden insgesamt zehn unterschiedliche Branchen untersucht. Es wurde jeweils bei Google Maps überprüft, wie viele Bewertungen ein Unternehmen durchschnittlich hat, wenn es auf der ersten Suchergebnisseite erscheint. Wie man sieht, ist die durchschnittliche Anzahl an Bewertungen hier durchaus unterschiedlich:

Branche: Durchschnittliche Anzahl Bewertungen
Notare: 1,62
Fahrschulen: 2,39
Anwälte: 2,49
Steuerberater: 2,70
Detekteien: 3,00
Ärzte: 7,89
Kinos: 13,36
Immobilien: 37,35
Restaurants: 82,09
Hotels: 205,88

Review Management ist für lokale Unternehmen also in jedem Fall nötig und sinnvoll: Wer sich in einer Branche befindet, in der es üblicherweise nur sehr wenige Bewertungen gibt (z.B. Notare), kann schon mit wenigen Bewertungen gegen seine lokalen Konkurrenten einen klaren Vorteil erringen. Aber auch Unternehmen aus Branchen mit vielen Bewertungen müssen gezielt Review Management betreiben, weil sie sonst nur eine geringe Chance haben, gegen die hohen Bewertungszahlen der Konkurrenten anzukommen.

Meine Einschätzung

Google Maps kann für viele lokal agierende Unternehmen ein wichtiger Traffic-Lieferant sein. Wer hier auf der ersten Seite oder noch besser der ersten Position erscheinen möchte, muss sich vor allem um seine Bewertungen kümmern - und das auch laufend. Bewertungen sind für Google ein sehr wichtiger Faktor, den man aber zum Glück aktiv beeinflussen kann.

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Mahalo, oder: Google will keine Suchergebnisse in Suchergebnissen

Dienstag 23. Februar 2010 von Markus

Auf SEOBook.com gibt’s einen ganz guten Beitrag: “Spam vs Mahalo: Matt Cutts Explains the Difference“. Im Kern geht es dort um die Frage, welche Arten von indexierten Seiten Google duldet - und welche nicht. Die Grenze zieht Matt Cutts da ganz klar:

“[...] So we said don’t have search results in search results. And if we find those then we may end up pruning those out. [...]“

Noch ein Statement:

“[...] somebody takes a cookie cutter affiliate feed, they just warm it up and slap it out, there is no value add, there is no original content there [...]. They don’t add value. [...]“

Da hat Google aber noch sehr viel aufzuräumen. Wenn ich mal nach “suchergebnisse für” suche, finde ich natürlich direkt viele Suchergebnisse in den Suchergebnissen. Die sind auch relativ schwer algorithmisch zu finden.

Wer derartige Seiten erzeugt, sollte also vor allem auf das folgende achten:

  1. Die Seiten sollten nicht auf den ersten Blick algorithmisch als solche zu erkennen sein (Wörter wie “suchergebnisse” vermeiden).
  2. Die Seiten sollten jeweils inhaltlich wertvoll sein, also einen klaren Mehrwert liefern.
  3. Die Seiten sollten hinreichend viel “Unique Content” enthalten (also z.B. mit variierenden Textelementen arbeiten, so dass es nicht nach einer Schablone aussieht).

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Zwei Karten für die Affiliate Tactixx zu gewinnen

Dienstag 23. Februar 2010 von Markus

Wer am 13. April noch nichts im Terminkalender stehen kann und etwas mit Affiliate-Marketing zu tun, sollte auf keinen Fall die Affiliate TactixX in München verpassen. In diesem Jahr schaffe ich es leider nicht, weil an dem Tag ein Netzwerk-Meeting stattfindet, aber vielleicht klappt’s wieder im nächsten Jahr.

Unser Magazin suchradar ist Medienpartner und so haben wir für alle Leser ein kleines Schmanker: Wir verlosen zwei Eintrittskarten für die Affiliate TactixX.

Um an der Verlosung teilzunehmen, reicht es aus, für diesen Beitrag einen Kommentar anzulegen (dabei die Email-Adresse nicht vergessen). Einzige Bedingung: Schreibt bitte als Kommentar, was Ihr gerne in diesem Jahr im suchradar lesen würdet. Welche Themen sind für Euch besonders spannend? Worüber sollten wir unbedingt mal schreiben?

Die Ziehung erfolgt dann am 5. März 2010. Das Ergebnis geben wir dann hier im Blog bekannt. Viel Glück.

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“Top Search Queries” bei den Google Webmaster Tools: Was kann ich daraus lernen?

Freitag 19. Februar 2010 von Markus

Manchmal fragen Kunden aber auch Sachen. Dei “Top Search Queries” bei den Google Webmaster Tools habe ich mir nie so richtig angeschaut - bis eben ein Kunde danach fragte, was eigentlich aus den Daten konkret folgt.

Also, worum geht’s erstmal? Die “Top Search Queries” zeigen mir zwei Blöcke mit Informationen (hier fürs suchradar):

Bild

Ich sehe also, wie oft meine Website für bestimmte Suchbegriffe angezeigt wurde und wie oft sie geklickt wurde.

<Impressions: 35% für “amtsgericht berlin”> bedeutet also:
Wenn man sich insgesamt anschaut, für welche Suchanfragen die eigene Website in den Suchergebnissen angezeigt wurde, dann war das in 35% der Fälle die Suchanfrage “amtsgericht berlin”, für die suchradar.de auf der 16. Position zu finden ist.

<Clickthrough: 58% für “suchradar”> bedeutet also:
Wenn man sich anschaut, für welche Suchanfragen die eigene Website wirklich angeklickt wurde, war das in 58% der Fälle die Suchanfrage “suchradar”, für die suchradar.de auf der 1. Position zu finden ist.

Stimmen die Daten?

Die Daten für Impressions kann ich natürlich nicht überprüfen, aber die für Clickthroughs schon. Also: Im Analytics-Tools nachgeschaut und überprüft, ob das auch die Suchanfragen waren, die für Besucher auf der Website gesorgt haben. Es gibt da ein paar kleine Abweichungen, aber im großen und ganzen stimmen die Daten.

Laut Analytics-Daten ist “google maps optimierung” für suchradar. de auf Platz sieben der meistgesuchten Begriffe, bei den Webmaster Tools erscheint es erst auf Platz 24. Aber wie gesagt: Prinzipiell stimmt das alles so ungefähr (Pi mal Daumen).

Schlussfolgerungen

Was folgt jetzt aber aus den Daten - vor allem: Was kann ich daraus ableiten, dass die Ranglisten von Impressions und Clickthroughs so unterschiedlich sind? Ich finde es sehr schwer, hier allgemein gültige Handlungsanweisungen abzuleiten.

Es wird immer Suchbegriffe geben, für die man Impressions erreicht, aber keine Clicks, weil a) die Position sehr schlecht ist oder b) weil man dafür eben keine relevanten Inhalte hat. Beispiel: “amtsgericht berlin”. Würde ich wirklich auf dieses Listing klicken, wenn ich nach dem Amtsgericht in Berlin suche?

Bild

Von diesen Fällen gibt es in der Spalte Impressions leider einige, z.B. “omneda” (peinlicher Vertipper) oder auch “devk versicherung”.

Es gibt auch Keywords, die in der Clickthrough-Spalte weit oben stehen, aber in der Impressions-Spalte nicht. Beispiel: “suchradar” (Clickthroughs #1, Impressions #4). Daraus folgert aber leider nichts, weil es eben so sein kann, dass andere Suchbegriffe wie “amtsgericht berlin” die Statistik stören.

Insgesamt kann man sich die Zahlen aber schon unter folgenden Aspekten anschauen:

  1. Gibt es Suchbegriffe mit einem hohen Impression-Ranking, aber einem niedrigen Clickthrough-Ranking? Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass das Listing für diesen Suchbegriff für Suchende nicht attraktiv ist.
  2. Man kann sich natürlich auch Schwellen-Keywords zusammensuchen, also Suchbegriffe aus der Impressions- oder Clickthrough-Spalte mit einer Position > 10. Vielleicht findet man so Suchbegriffe, für die man mit On- oder Off-Page-Maßnahmen deutlich bessere Rankings erzielen kann. Da habe ich bei einigen Websites direkt Potenziale gefunden, z.B. weil der Suchbegriff im Seitentitel gedreht vorkam.
  3. Spannend ist auch, dass man sich oberhalb der Tabelle noch anschauen kann, aus welchem Segment die Suchen angezeigt werden sollen: “Blogs Search”, “Directory”, “Groups”, “Images”, “Mobile Devices” und “Web Search”. Erscheint meine Website überhaupt für mobile Suchanfragen? Was interessiert mobile Nutzer stärker als stationäre Nutzer? Google zeigt bei der Auswahl übrigens nur die Segmente an, für die auch jeweils Daten existieren. Wenn also eine Website nicht Google Directory drin ist, gibt es diesen Punkt auch gar nicht erst in der Auswahl.

Also: Wieder jede Menge manuelle Arbeit, um manchmal ein paar Potenziale zu finden.

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