In der letzten Woche gab es zwei recht interessante Tweets von Matt Cutts:

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Wenn man mal bei Mozcast.com nachschaut, kann man sich des Eindrucks nicht erwecken, dass es wohl bei den Exact Match Domains (also z. B. www.kauguimmi.de) wohl wirklich eine Änderung gab:

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Dito übrigens auch bei den Partial Match Domains:

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Unsere interne Testmenge (378 Suchbegriffe bzw. deren Exact-Match-Domains) zeigt einen durchschnittlichen Ranking-Verlust von 3,77 (im Vergleich zu 180 Tagen vorher) über alle Keyword-Domains. Ich habe mir die Daten allerdings nochmal genauer angeschaut: Bei den meisten Domains ist es so, dass der Verfall eher im letzten halben Jahr stattgefunden hat und nicht erst gestern.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass es durchaus Domains gab, die allerdings auch im Verlauf des letzten halben Jahres gewonnen haben, z. B.

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Also: Das Update trifft definitiv nicht jeden, der eine EMD besitzt. Man muss das schon lesen, was Matt Cutts da gesagt hat:

small upcoming Google algo change will reduce low-quality „exact-match“ domains in search results.

Wie auch immer hier „low quality“ definiert wird. Dabei mag es ja nicht unbedingt wirklich um den Inhalt der Seite gehen, sondern meiner Meinung nach wohl eher um die Backlinks.

Meine Meinung: Es reicht für eine Domain nicht aus, einfach nur die Domain www.keyword.de mit den Ankertexten „keyword.de“, www.keyword.de und http://www.keyword.de zu haben, um für „keyword“ gut zu ranken. Google kann derlei Backlinks extrem gut identifizieren und den Einfluss der Ankertexte entsprechend abwerten.

Und: Nur, weil die Domain für „keyword“ schlechter zu finden ist, heißt es nicht, dass sich das auch auf Phrasen wie „keyword blau“ bezieht. Ich habe zumindest gerade einen Fall im Auge, der auch für das Haupt-Keyword verloren hat, aber bei allen Phrasen konstant geblieben ist.

Soweit meine Gedanken. Mal schauen, was SISTRIX & Co. zu dem Thema noch schreiben werden…

Hier noch weiterer Lesestoff zum Thema:

 

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About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.