Im Gespräch mit Christian Kunz von SEO Südwest geht es um sein Blog www.seo-suedwest.de, das Thema SEO an sich – und um die wichtigsten SEO-Trends 2018. Wie steht es um Voice Search, Featured Snippets, Markup, PWAs, Search Intent & Co.? Und lügt Google eigentlich? Fragen über Fragen, die in Episode 44 geklärt werden.

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Shownotes:

 

Transcript:

Markus Hövener: Moin moin, herzlich willkommen zu Search Camp, dem Online-Marketing Podcast. Mein Name ist Markus Hövener und ich bin heute nicht alleine. Ich habe meinen Interview-Gast besucht und zwar den Christian Kunz von seo-suedwest.de. Wir werden ein bisschen über seine Arbeit sprechen, warum er seinen Blog betreibt? Wie viel Arbeit er da so reinsteckt? Aber primäres Thema ist dann über SEO zu reden, über die Zukunft von SEO, über die Trends im SEO. Themen wie Voice Search, Search Intent. Da sind wir nicht immer einer Meinung, aber da können wir uns zumindest mal drüber austauschen. Das tun wir jetzt gleich, in ein paar Sekunden geht’s los. Bleibt einfach dran!

Wie versprochen haben wir jetzt den Christian Kunz in der Leitung. Ist auch für mich jetzt ein erstes Mal. Wir haben uns glaube ich, Christian mag mich da gleich korrigieren, noch nie getroffen oder gesprochen. Aber ich lese immer alles auf seiner Website seo-suedwest.de und auf diesem Wege wollte ich erstmal natürlich für das alles, was er da schreibt, Danke sagen. Für alle, die nicht zu seinen Lesern gehören und auch Christian Kunz nicht kennen, stell dich doch mal kurz vor, Christian.

Christian Kunz: Hallo Markus. Vielen Dank erstmal für die Möglichkeit hier im Interview mal was erzählen zu dürfen über SEO. Das Ding ist, es kennen mich tatsächlich einige oder viele noch nicht. Ich glaube mehr Leute kennen tatsächlich inzwischen meine Webseite als mich selbst. Das hat wahrscheinlich auch den Grund, dass ich jetzt noch nicht so häufig als Sprecher auf irgendwelchen Konferenzen zu sehen war. Da gehe ich aber gleich noch nochmal drauf ein. Zunächst mal so ein paar Worte zu mir. Ich bin eigentlich schon ziemlich lange in dem Suche-Geschäft drin. Ich habe 1998 damals noch während meines Studiums in Karlsruhe Durlach begonnen damals bei Web.de und habe als sogenannter Freischalter gearbeitet. Damals gab es noch das Web.de Verzeichnis. Gibt es heute übrigens immer noch. Ich weiß nicht, ob das der eine oder andere vielleicht noch kennt. Also das war noch vor Google. Google kannte damals noch niemand. Das Web.de Verzeichnis war recht populär damals. Da gab es halt eine Handvoll von Studenten, zu denen auch ich gehörte, die dann als Nebenjob Webseiten gesichtet haben und die dann in Kategorien einsortiert haben. Duplikate ausgefiltert und so weiter und so fort. Das war eine spaßige Arbeit mit netten Kollegen und Web.de ist auch die Keimzelle gewesen für eine Flut von vielen großen deutschen Portalen. Irgendwann ist es dann von 1&1 aufgekauft worden. Ich bin auch heute noch der Firma treu, allerdings jetzt nicht mehr bei Web.de als Firma, sondern bei dem großen Konzern, zu dem Web.de, GMX und noch viele andere dazugehören und arbeite dort als Projektmanager für die Suche. Wir haben sehr viele Suche-Produkte, die wir dort anbieten, also Portal-Suchen in Zusammenarbeit mit Google, die Web-Treffer von Google, die wir da anzeigen und binden das dann so ein bisschen in die ganzen Portal-Seiten. Haben auch noch eigene Inhalte, die wir anbieten per Suche. Alles, was da in diesen Projekten passiert, das geht dann mehr oder weniger über meinen Tisch und ich darf das dann entsprechend projektmäßig begleiten. Das ist der eine Teil von mir und der andere Teil, den gibt es jetzt seit 2010 in etwa. Da ist mir irgendwann mal auf einem Städtetrip nach Wien die Idee gekommen, hey, du kannst auch mal selber irgendwas machen, eine eigene Seite bauen zum Thema Suchmaschinenoptimierung. Da war schlechtes Wetter gewesen. Ich hatte dann zufällig die Abhandlung von Larry Page und Sergey Brin dabei über den Pagerank, habe mir das da im Hotelzimmer durchgelesen und habe entschlossen, ich mache jetzt ein SEO-Blog. Seit 2010 bin ich da fleißig dabei, anfangs noch mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Also bis ich da mal wirklich so ein paar regelmäßige Leser hatte, das hat dann schon wirklich ein paar Jahre gedauert. Aber inzwischen flutscht das ganz gut und ich bin zufrieden, dass es da tatsächlich Leute gibt, die meine Artikel auch gerne lesen und regelmäßig wiederkehren. Unter anderem auch du, Markus, das freut mich natürlich besonders, weil du auch eine sehr bekannte Persönlichkeit bist in der deutschen SEO-Szene. Ich finde, das kann Schule machen. Jeder, der gerne vorbeikommt, ist herzlich willkommen.

Markus Hövener: Jetzt ist es so, wenn man das liest, was du machst, du haust zum Teil fünf Beiträge am Tag raus. Ich meine, das ist jetzt nie so episch langes, sondern so 200 Wörter vielleicht. Google hat das geändert, John Mueller hat das gesagt. Wie kriegst du so ein Pensum in deinem Tag unter und wie lange kannst du sowas durchhalten?

Christian Kunz: Ich nutze sehr stark die Randzeiten. Das heißt ich stehe morgens sehr früh auf und abends gehe ich dann auch etwas später ins Bett und in den Zeiten da schaue ich dann natürlich immer, was hat sich so getan? Gerade dann abends kann man dann natürlich sehr schön gucken, was haben denn schon die Kollegen aus den USA herausgefunden oder gepostet? Dann schaue ich natürlich auch regelmäßig auf Twitter, was der John Mueller wieder Interessantes geantwortet hat. Er ist eine sehr dankbare Quelle. Was würde ich ohne ihn machen? Da hätte ich wahrscheinlich nicht fünf Beiträge am Tag, sondern vielleicht nur einen oder zwei. Das Wochenende habe ich mir auch so als Regel gesetzt, dass ich selbst Samstag und Sonntag mindestens einen Artikel schreibe. Weil ich finde, da tut sich sehr wenig und da kann man dann tatsächlich noch mehr Aufmerksamkeit erzielen. Dazu kommt, dass dann am Montag diese Artikel dann auch nochmal einen guten Push bringen, weil die Leute dann natürlich auch die Sachen, die am Wochenende waren, nochmal gerne sich vornehmen. Also am Montag ist immer ein ganz guter Tag eigentlich auf meinem Blog.

Markus Hövener: Als Quellen hast du gesagt hauptsächlich Twitter natürlich. Ansonsten so Search Engine Roundtable und solche Sachen?

Christian Kunz: Ja, wobei der Betreiber von Search Engine Roundtable, der RustyBrick, der macht im Prinzip auch nichts anderes. Der schaut auch, was der John Mueller, was Danny Sullivan und die ganzen anderen Googler so auf Twitter von sich geben. Schaut dann auch noch in die Webmaster Foren von Google rein, da findet er auch immer was. Im Grunde habe ich mir das so ein bisschen abgeguckt von dem und muss ich auch sagen. Manchmal bin ich sogar schneller als er. Wobei er mich natürlich nicht kennt und auch gar nicht weiß, was ich mache. Aber das ist egal, er ist natürlich eine ganz andere Liga. Aber ich denke, man kann sich da schon so von den alten Hasen und von den populären Persönlichkeiten da schon einiges abgucken. Ich schaue aber auch noch selbstverständlich, was hier sich so tut in Deutschland. Es gibt hier auch einige schöne SEO-Blogs und SEO-Seiten, deine auch, die Internet Kapitäne. Die habe ich auch immer drin in meinem täglichen SEO Recap. Da gibt es auch noch einige mehr, die man da nennen kann. Auch die ganzen Tool-Betreiber, die schreiben auch immer ganz schöne Sachen. Jetzt Ryte oder morfire und wie sie alle heißen. In der Summe ergibt sich dann eigentlich immer irgendwas, über das man schreiben kann. Es gibt ganz selten mal einen Tag, an dem ich mal nichts finde. Dann zur Not hat man dann auch immer Themen, die einen schon länger beschäftigen, über die man dann auch mal was schreiben kann.

Markus Hövener: Jetzt schreibst du insgesamt relativ viel, negativ ausgedrückt Kleinkram. Hier, jemand hat John Mueller gefragt, ob große URLs schlecht sind und John Mueller hat gesagt, ist okay. Ist dieser ganze Kleinkram nicht eigentlich ein bisschen zu Oldschool? Brauchen wir nicht eigentlich vielmehr so den großen Blick auf das ganze Thema SEO?

Christian Kunz: Ich würde es mal so sagen. Die Themen für sich sind natürlich relativ klein, aber ich bemühe mich auch immer die in Bezug zu setzen zu Dingen, die schon mal vorher waren und über die ich schon mal geschrieben habe. Da gibt es dann schon mal so Querbezüge, sodass dann schon ein Gesamtbild daraus wird. Ich habe aber auch gemerkt, dass gerade solche kleineren Artikel, die aber eine eindeutige Aussage haben, dass die besonders gut ankommen bei den Leuten und dass die auch sehr gerne geteilt werden und gelesen werden. Ich kann eigentlich nur Positives über diese appetitlichen Häppchen von Artikeln sagen. Ab und zu schreibe ich natürlich auch mal was Längeres. Ich habe diese Serie „SEO Selbermachen“ jetzt in diesem Jahr gestartet und auch schon ziemlich viel geschrieben. Da sind es dann schon mal 3.000 Wörter pro Artikel. Aber ich denke die SEO-Branche und die Suchmaschinen-Branche an sich, die sind so dynamisch, dass man da tatsächlich gerne mehrere, wenn auch kleinere Artikel am Tag bringen kann ohne die Leute zu langweilen.

Markus Hövener: Siehst du insgesamt auch so den Trend, dass man eigentlich immer weniger Feedback kriegt für das, was man da macht?

Christian Kunz: Ich sehe im Moment glücklicherweise einen umgekehrten Trend. Ich habe wirklich im Moment die tolle Situation, dass es immer mehr wird. Dass also auch die Artikel sehr gut geteilt werden. Ich beziehe mich jetzt auch nicht nur auf Twitter, sondern Facebook z.B. kommt jetzt auch mehr ins Rollen und auch Google+, was von vielen totgesagt wurde. Auch da gibt es zahlreiche treue Follower, die dann auch gerne mal was liken oder was teilen. Ich denke, man muss halt wirklich schauen auf möglichst allen Kanälen irgendwie präsent zu sein. Sehr dankbar ist auch Google News. Auch da hat man natürlich, wenn man zur richtigen Zeit das richtige Thema bringt eine Chance mal ein Kracher zu landen.

Markus Hövener: Jetzt weiß ich, dass das wir alle so an den Lippen von John Mueller und Sullivan und Co. hängen. Eine klassische Frage ist, lügt eigentlich Google? Es gibt immer so Klassiker, wo die einen das eine sagen und die anderen sagen das andere. Nutzt Google die CTR als Ranking Faktor? Google sagt natürlich, machen wir nicht. Es gibt genug Studien, nicht genug, aber es gibt zumindest Studien, die das nahelegen, dass das getan wird. Glaubst du Google immer alles, was sie sagen?

Christian Kunz: Natürlich nicht. Denn Google wird garantiert auch nie all seine Geheimnisse preisgeben. Ich glaube gerade in diesem Beispiel mit den Nutzerdaten, mit der Klickrate, da muss man schon sich sein eigenes Bild machen. Wie du schon gesagt hast, es gibt wirklich viele Studien, die von deutlichen Korrelationen zwischen Klickrate oder auch von einer niedrigen Bounce-Rate mit den Rankings berichten. Natürlich kann man nicht ohne weiteres da auch eine Kausalität nachweisen, das ist dann immer das, was man zu hören bekommt, wenn man über sowas schreibt. Ja, das ist ja höchstens eine Korrelation, aber muss keine Kausalität sein. Das ist wohl richtig. Aber ich denke, es ist wie in einem Gerichtsverfahren, wenn man irgendwann genug Indizien hat, reicht das auch für eine Verurteilung. Deshalb muss man einfach versuchen möglichst viele Quellen irgendwo zu haben, griffbereit zu haben, vielleicht auch im Hinterkopf zu haben und dann kann man sich sein eigenes Bild machen. Google alleine ist natürlich als Quelle für solche Sachen nicht ausreichend. Da muss man immer auch Erfahrungen von Leuten, die sich damit beschäftigt haben, mit einbeziehen.

Markus Hövener: Ich habe die letzte Podcast-Folge übrigens auch zum Thema Ranking Faktor Studien gemacht, weil ich auch finde, es ist auch so ein zweischneidiges Schwert. Wir wollen alle gerne diese Daten haben, aber ich finde auch, dass sehr oft auch falsche Schlüsse daraus gezogen werden. Gerade dieses alte Korrelationen- und Kausalitäts-Prinzip, da haben natürlich schon manche, die bei Stochastik jetzt nicht so wahnsinnig gut aufgepasst haben, schon ein paar Probleme mit. Ich bin auch immer hin und her gerissen bei diesen ganzen Themen. Eigentlich finde ich Jon Mueller so sympathisch, dass ich ihm wirklich alles glauben möchte, was er sagt.

Christian Kunz: Manchmal widerspricht er sich auch selber. Aber es ist auch immer ganz gut darin sich dann da wieder herauszuwinden. Vielleicht ist es deshalb auch gut, wenn solche Sachen ein bisschen dokumentiert sind. Man kann dann immer das ins Verhältnis setzen. Heute sagt er dieses und vor zwei Jahren hat er jenes gesagt. Dann ist natürlich meistens, wenn man ihn darauf anspricht, die Standardantwort: Ja, wir entwickeln uns auch weiter oder wir aktualisieren auch regelmäßig unsere Algorithmen. Es gibt 200 verschiedene Ranking Faktoren und was man da immer so als Standardantwort dann so bekommt. Ich glaube, da gibt es auch so Textbausteine, die dann irgendwie eingesetzt werden, also wie im Kundenservice dann irgendwie. Ah, der hat das gefragt, okay, dann kommt jetzt Standardantwort 32 b. Aber ich meine, das ist oft dann auch wirklich mal wieder was dabei, was aufhorchen lässt. Wie siehst du das eigentlich? Vertraust du dem John oder Google allgemein oder hast du da Erfahrungswerte? Das würde mich jetzt auch mal interessieren deine Perspektive.

Markus Hövener: Erfahrungswerte in dem Sinne nicht, weil es ist ohnehin alles so wahnsinnig komplex geworden, dass du die Wahrheit aber gar nicht mehr rausfinden kannst. Schlussendlich ist es wirklich eine Frage des Glaubens. Ich bin eher auf Johns Seite. Wobei ich auch glaube, bei vielen Sachen muss man sehr genau hinhören. Wenn es zum Beispiel heißt CTR nutzen wir nicht als direkten Ranking Faktor, dann bin ich erstmal geneigt ihm das zu glauben, aber dann kann ich natürlich nachfragen: Wie könnte es denn dann in den Algorithmus einfließen? Dass sie es natürlich nutzen, um ihre Modelle zu trainieren, das halte ich für absolut sinnvoll. Aber ich find‘s echt schwierig. Ich finde es übrigens auch schwierig, weil viele SEOs sehr häufig Sachen, die sie selber glauben, als Tatsachen darstellen und andere Leute das dann sehr ungefiltert aufnehmen und weiterverbreiten. Irgendwann ist man in so einer Gemengelage drin, dass man wirklich überhaupt nicht mehr weiß, was jetzt eigentlich Wahrheit ist und was nicht. Weiß ich auch nicht, ich habe gerade was John Mueller angeht eigentlich ein sehr gutes Gefühl. Auch Danny Sullivan halte ich für extremst korrekt. Ich glaube eigentlich nicht, dass die Jungs absichtlich lügen. Ich meine, jetzt könnte es natürlich auch sein, dass ihnen innerhalb von Google auch mal irgendwie ein Quatsch erzählt wird und dass sie einfach nur das dumme Sprachrohr nach außen machen. Das glaube ich eigentlich eher nicht. Was ich auf jeden Fall sehr bemerkenswert finde, ist, so John Muellers Funktion zum Beispiel, ich meine, es gibt so viele Teams bei Google und so viele Leute und so viele Entwicklungen und so viele Mini-Updates und überall das irgendwie Kontrolle zu haben oder so einfach den Finger am Puls zu haben und zu wissen, was jetzt gerade alles überall passiert in so ein Riesenunternehmen, ich glaube, das ist wahrscheinlich die wahre Leistung von John Mueller. Da könnte man es ihm wahrscheinlich auch verzeihen, wenn er einfach mal vielleicht an irgendeiner Stelle falsch zugehört hätte oder irgendeiner ihm irgendeinen Stuss gesteckt hätte. Keine Ahnung.

Christian Kunz: Manches weiß er tatsächlich einfach selber nicht. Das gibt er dann aber auch oft zu. Ich hatte jetzt gerade, wo war das jetzt, die letzte, auf das SEOkomm, da hat er also auch wirklich auf ein paar Fragen relativ kurz und knapp geantwortet, dass er das nicht weiß, was ja auch okay ist. Ich meine, ich weiß nicht, wie viele Mitarbeiter hat Google jetzt? Zigtausende und was da alles passiert und entwickelt wird, das kann man als einzelne Person einfach nicht wissen. Von daher ist es schon sehr respektabel, was er da macht.

Markus Hövener: Vielen Dank soweit erstmal. Ich habe mir noch ein paar Stichworte aufgeschrieben, was so die aktuellen Buzzwords sind. Es gibt immer diese ganzen SEO Trend Reports, die ich eigentlich auf den Tod nicht ausstehen kann. Aber natürlich ist es auch ein Teil des publizistischen Geschäfts, was man erbringen muss. Ich habe mal so ein paar Stichpunkte aufgeschrieben, 6 oder 7 müssten es sein. Würde die gerne mal mit dir durchgehen und so wie du das Ganze siehst und wie du es einordnest. Thema Nummer 1: Voice Search. Ich glaube, es gibt keinen Chart, der nicht irgendwie fett nach oben zeigt. Ist das wirklich ein Game Changer für die SEO Branche?

Christian Kunz: Es ist auf jeden Fall gerade ein Trendthema, über das ich auch selber sehr viel geschrieben habe in den letzten Tagen. Da ging jetzt gerade die Meldung rum, dass jetzt das erste Mal Qualitätsrichtlinien für die Voice Search rausgekommen sind. Jetzt tatsächlich auch, worauf Qualitäts-Tester achten müssen, wenn es um gesprochene Suchanfrage, vor allem Suchergebnisse geht. Fand ich schon mal sehr interessant. Was dann die tatsächliche Bedeutung der Voice Search angeht, das wird man abwarten müssen. Weil es gibt da sehr gegenläufige Zahlen. Auf der einen Seite gab es eine Statistik, die kam von Google selbst, dass bereits im Jahr 2014 glaube ich fast die Hälfte aller Personen mehrfach täglich eine Sprachsuche absetzt. Was man eigentlich kaum glauben kann, wenn so sein Umfeld betrachtet. Ich persönlich habe vielleicht in meinem ganzen Leben ein halbes Dutzend Mal per Sprachbefehl gesucht. Weil ich weiß nicht, ich kann damit jetzt noch nicht so wahnsinnig viel anfangen. Aber ich bin auch öfter ein bisschen spät dran, was so neue Technologien angeht. Das kommt vielleicht noch. Aber ich denke mal, wenn sich jetzt solche Hardware wie jetzt Google Home, Alexa oder Amazon Echo und solche Dinge durchsetzen, dann kann es durchaus ein Thema werden. Im Moment aber nicht und ich denke auch in den nächsten ein, zwei Jahren wird das jetzt etwas sein, da kann man sich jetzt mal gemütlich drauf vorbereiten und mal gucken. Da ist übrigens auch der John Mueller glaub ich ziemlich skeptisch, was so Voice Search angeht. Also der ist ein vehementer Gegner zum Beispiel davon, Voice Search irgendwie getrennt in der Search Console auszuweisen. Er betont auch immer wieder, dass er da keinen Sinn drin sieht. Er mag teilweise recht haben, aber teilweise auch nicht. Es könnte glaube ich schon einen oder anderen wichtigen Hinweis liefern. Ich würde sagen, auf Wiedervorlage das Thema und auf dem Schirm behalten.

Markus Hövener: 2. Thema: Featured Snippets.

Christian Kunz: Featured Snippets. Das ging so im dritten, vierten Quartal letztes Jahr ging da ziemlich viel über die Ticker. Featured Snippet ist natürlich so ein Thema für wenige. Denn Featured Snippets zu bekommen, da muss man schon vorher ziemlich gut aufgestellt sein und schon sehr viel Vertrauen genießen bei Google, dass überhaupt was passiert, wenn man nicht gerade Wikipedia ist oder so. Es ist schön, wenn man es schafft, aber ich würde jetzt da nicht so viel Energie darauf verwenden ein Feature Snippet zu kriegen, weil die Wahrscheinlichkeit … ich würde es wahrscheinlich so machen wie mit dem Lottoschein. Ich würde den schon ausfüllen und gucken, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit ich gewinne. Aber dann würde ich es einfach mal liegen lassen und mich überraschen lassen.

Markus Hövener: Gerade, wenn man sieht, gibt es auch verschiedene Studien dazu, wie volatil die eigentlich noch sind. Aber ich finde die schon spannend, sich auch anzugucken irgendwie, dass zum Beispiel so ein Feature Snippet auch die No-Clickrate erhöhen kann. Dadurch, dass du es hast, kriegst du eventuell vielleicht sogar weniger Besucher auf die Website.

Christian Kunz: Ja eben. Das ist, genau, das ist eigentlich so, wie nennt man sowas? Das ist auf jeden Fall irgendwie ein vergifteter Apfel, den man da hingereicht bekommt. Aber ich würde es auch symptomatisch für einen Trend, den es bei Google gibt. Google ist sehr gierig, was Informationen angeht, die es selber darstellen kann. Ziel von Google ist natürlich die Leute in der eigenen Umwelt zu halten und nicht über Click Outs zu verlieren. Da sind Featured Snippets natürlich top. Es gibt jetzt auch noch neuere Beispiele, die in eine ähnliche Richtung gehen. Zum Beispiel die besten Antworten aus irgendwelchen Foren zu zeigen. Auch dann habe ich eigentlich gar keine Veranlassung mehr jetzt auf diese Seite zu klicken, sondern ich sehe alles auf der Suchergebnisseite. Man muss da wachsam sein und bei Featured Snippets kann man zumindest mal sich so aufstellen, dass, wenn man ein Featured Snippet bekommt, dann nicht alles gleich preisgegeben wird, sondern dass man dann z.B. für ein Kochrezept vielleicht die Zutaten sieht, aber wenn man dann sehen will, wie man die Zutaten miteinander vermengt, dass man dann schon noch auf die eigene Seite klicken muss. So in der Art kann es auch sein.

Markus Hövener: Thema Nummer 3: AMP. Machen oder nicht machen?

Christian Kunz: AMP würde ich grundsätzlich empfehlen, weil es gewisse Vorzüge auf den Suchergebnisseiten von Google bringt. Man kommt dann einfach nochmal in andere Positionen rein, man kann in ein Karussell reinkommen, vielleicht kriegt man sogar ein komplettes Karussell für die eigene Webseite und was Google dann noch alles so in der Hinterhand hält. Man muss aber bei AMP darauf achten, dass man natürlich dann nicht an anderer Stelle irgendwie schlechter wird. Es gibt zum Beispiel für viele Content Management Systeme AMP-Plugins, die dann so eine AMP-Seite gemäß den Richtlinien erstellen. Da fehlt dann aber manchmal was. Da fehlt dann ein Menü oder da fehlt dann irgendwie vielleicht eine Box mit verwandten Artikeln. Was einen dann vielleicht später Klicks kostet. Wenn man das macht, muss man darauf achten, dass die AMP-Seite gleichwertig ist zu dem, was die normale mobile Version zeigt. Dann kann das durchaus ein Vorteil sein, weil es halt wahnsinnig schnell ist. Weil es dann natürlich auch für die Nutzer eine schöne Sache ist. Ich würde es jetzt unterm Strich auf jeden Fall befürworten. Wenn man es mit einigem überschaubaren Aufwand schafft, dann sollte man das auf jeden Fall machen.

Markus Hövener: Ist das bei euch im Konzern ein Thema?

Christian Kunz: Tatsächlich ja. Unsere News-Seiten und die Magazin-Seiten, die laufen alle unter AMP. Soweit ich das weiß, auch wenn ich jetzt da keine Zahlen habe, auch sehr erfolgreich.

Markus Hövener: Thema Nummer 4. Ein Anglizismus, der schwer zu greifen ist. Search Intent?

Christian Kunz: Das ist natürlich eine Frage, die sich nicht nur die Suchmaschine stellen muss, Google stellen muss, sondern die man sich als Webseitenbetreiber auch stellen muss. Keywords alleine sind relativ wenig aussagekräftig. Man sollte tatsächlich die eigene Nutzerschaft kennen und dementsprechend auch sich aufstellen. Ein gutes Beispiel oder ein guter Weg wie man das hinbekommen kann, ist natürlich die gute alte Search Console. Wenn man dort die Keywords und die Impressions und die Klicks einander gegenüberstellt, für die die man in der Suche erschienen ist, dann kann man da glaube ich schon ein ganz gutes Gesamtbild dabei erstellen, also worauf es den Nutzern ankommt. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sich tatsächlich mit den Bedürfnissen der eigenen Zielgruppe näher auseinandersetzen muss. Ich glaube, Google hat da natürlich eine ganz gute Möglichkeit gefunden. Allein schon aufgrund der Vielzahl der Daten, die dort täglich eintreffen, mithilfe von Algorithmen wie z.B. RankBrain, obwohl keiner weiß, was eigentlich ist und wie es funktioniert. Aber man weiß, es dient irgendwie der Interpretation und dem Ermitteln des Sinns von Suchanfragen. Mehr weiß eigentlich keiner außer vielleicht denen, die den Algorithmus oder die Algorithmen, man weiß ja nicht, ob das einer oder mehrere sind, die das erstellt haben. Ich glaube jedenfalls, dass Google inzwischen wahnsinnig gut darin ist das zu erkennen, auch schon zu antizipieren. Weil ein Beispiel, das ist mir gerade vor ein paar Tagen passiert, ich hatte über irgendein Thema, ich gar weiß gar nicht mehr, ob das eine Fernsehserie oder eine Netflix-Serie, mit irgendjemand gesprochen und dann bei Google eine Suchanfrage eingegeben. Ich habe glaube zwei oder drei Buchstaben eingegeben, da hätte es hunderte oder tausende Möglichkeiten für Autocomplete-Vorschläge geben können, aber gleich am Platz 3 oder 4 kam das, was ich eigentlich wollte. Da frage ich mich, wie kann das sein? Also woher weiß Google, was ich in dem Moment will? Google gibt immer Rätsel auf.

Markus Hövener: Ich habe letztes Mal mit einem Kollegen gesprochen, der nicht aus der Search-Branche kommt und der fragte mich auch so: Glaubst du eigentlich, dass es irgendwann nochmal eine andere Suchmaschine geben wird, die Google überholen kann? Und ich so, nee, glaube ich eigentlich nicht jetzt. Klar hat Google einen unglaublichen Vorsprung in Bezug auf Algorithmen, in Bezug auf Hardware und so, aber schlussendlich haben sie auch diese ganzen Daten. Wer jetzt auch immer bei null anfangen möchte, hat einfach einen unglaublich steinigen Weg, weil ihm einfach diese ganzen hilfreichen Daten für die ganzen Queries, für die ganzen Suchvolumina, für den Search Intent und das fehlt ihnen erstmal und das erstmal alles aufzubauen ist natürlich super schwierig.

Christian Kunz: Glaube ich auch. Ich glaub, wenn Google mal irgendwann verdrängt wird, dann garantiert nicht von einer anderen Suchmaschine, sondern von irgendwas, was wir uns jetzt vielleicht noch gar nicht so als Dienst vorstellen können. Das kann natürlich immer passieren, aber ich glaube, was Suchmaschinen angeht und alles, was so in der Richtung ist, da wird es immer Google sein.

Markus Hövener: Dann hätte ich noch Thema Nummer 5. Da hat Google gesagt, an zwei Themen wollen sie sich in diesem Jahr besonders abarbeiten und eines davon ist halt Markup. Was erwartest du da so von Google, was da noch kommen könnte?

Christian Kunz: Da kommt garantiert immer mal wieder was Neues. Es gab in letzter Zeit auch jetzt Meldungen auch wieder Richtung gesprochene Ergebnisse. Da hattest du glaube ich auch in einem deiner Podcasts eine Meldung von mir aufgegriffen in etwas skeptischer Weise, zu Recht muss ich sagen. Aber ich dachte mir, dass es halt trotzdem auch ein Signal ist, jetzt in verschiedene Richtungen. Einmal, dass eben die gesprochene Sprache für Such- und Suchergebnisse wichtiger wird, aber auch als Beispiel dafür, dass strukturierte Daten immer mehr an Stellenwert gewinnen. Was ich jetzt da als Problem sehe und zwar aus der Sicht eines Webmasters, ist einfach, wie schaffe ich es, diese ganzen strukturierten Daten in meine Website reinzubringen? Im Prinzip müsste ich auf jeder Seite ein Dutzend Varianten und das reicht wahrscheinlich nicht mal von strukturierten Daten. Fürs Menü, für die Webseite an sich, für andere Navigationselemente, Termine und so weiter und so fort. Da bin ich mal gespannt, ob Google da vielleicht noch so irgendwie was Besseres findet als diesen Data Highlighter. Mit dem komme ich überhaupt nicht klar. Ich finde das Teil echt schwierig zu bedienen. Um da noch die Webseitenbetreiber ein bisschen zu animieren, mehr strukturierte Daten zu setzen. Aber ich glaube, da kann man herausstechen im Moment, wenn man das macht, dann genießt man bestimmt den einen oder anderen Vorteil.

Markus Hövener: Vielleicht kommt mal so eine Art Sitemap, wo ich halt neben der URL dann auch gleich die strukturierten Daten an der Stelle übergeben kann. Mit anderen Sachen kann ich es machen in der XML-Sitemap, nur eben strukturierte Daten noch nicht.

Christian Kunz: Ja. Das könnte ich mir gut vorstellen, wenn Google dann irgendwann mal schlau genug ist, dann auch so eine Zuordnung noch zu schaffen, dass man gar nicht mehr so direkt an dem Tag oder an dem Element, was jetzt ausgezeichnet werden soll, die Daten hinzuschreiben, sondern dass irgendwie eine Eins-zu-Eins-Zuordnung dann automatisch passiert. Das fände ich auf jeden Fall hilfreich. Weil bis dahin werde ich mich da ein bisschen zurückhalten und nur die nötigsten Sachen da einbinden.

Markus Hövener: Ja klar. Wir hatten letztes Mal einen Fall, da hatte eine Seite eine unglaublich eklatant hohe Ladezeit und das kam durch Markup, weil einer hatte über JSON-LD, es war eine Produktdetailseite, alle Reviews dieses Produktes da mitreingepackt und das waren leider ein paar Tausende geworden und die Seite war irgendwie 500 Kilobyte groß, einfach nur, weil das ganze Markup da drin war. Da hatte ich so vorher noch gar nicht drüber nachgedacht. Klar, wenn du nur ein paar Breadcrumbs drin hast, ist alles gut, aber tausende Bewertungen im Volltext über JSON-LD, ja.

Christian Kunz: Da wird es dann grenzwertig.

Markus Hövener: Ich habe hier noch ein letztes Thema glaube ich. Ich ahne schon, wir können es relativ kurz abhandeln: PWA, also die Progressive Web Apps. Was hältst du davon?

Christian Kunz: Da würde ich sagen, es kommt drauf an. Ich meine, das ist für viele so eine Kompromissentscheidung. Das heißt wer jetzt vielleicht nicht gerade eine native App schreiben will oder schreiben kann, wer aber trotzdem eine Seite haben will, die sich so anfühlt wie eine App, für den kann das durchaus sinnvoll sein. Inzwischen ist Google auch ganz gut drin Inhalte von solchen PWAs auch zu crawlen und zu indexieren. Gerade auch mit den Fähigkeiten jetzt JavaScript zu rendern. Es ist zwar noch nicht hundertprozentig, aber es gibt bestimmt auch Anwendungen, da ist das durchaus sinnvoll. Gerade was so Nutzerinteraktionen erfordert. Ich würde das vielleicht nicht für einen Blog oder sowas empfehlen oder für irgendeine klassische News-Seite. Da bringt das glaub ich nicht so viel. Aber es gibt immer mehr Seiten, die auch tatsächlich Interaktionen mit den Nutzern voraussetzen, bei denen ich irgendwas machen kann, klicken kann, bestellen kann, was konfigurieren kann. Ja, warum nicht? Kann man machen.

Markus Hövener: Sehe ich relativ ähnlich. Das waren auch schon meine Themen. Hast du vielleicht zum Schluss noch so die goldenen Schlussworte? Möchtest du den Hörern da draußen noch was mitgeben, was sind Themen, auf die sie wirklich achten sollten in diesem Jahr? Irgendwas, was du glaubst, was die meisten vielleicht zu wenig sehen oder zu viel?

Christian Kunz: Achtet auf Qualität, Leute. Nein, das würde jetzt Google sagen. Aber es ist was dran. Ich merke das aus Erfahrung, es kommt auf die Qualität und auf die Quantität an. Wenn die durchschnittliche Länge eines Beitrags 150 Wörter ist, ist es was ganz anderes als wenn du 300 Wörter hast zum Beispiel. Natürlich sinnvolle Wörter, nicht irgendwie dann Fülltext oder sowas. Die Leute bleiben einfach länger und rufen dann vielleicht auch noch mehr Seiten auf. Das Thema ist einfach Onpage, Optimieren der Inhalte, dafür sorgen, dass die Inhalte technisch einwandfrei abgerufen werden können und zwar auf allen Geräten, dass sie schnell sind, dass die Inhalte crawlbar sind. Das sind eigentlich so diese, da erzähle ich niemandem was Neues. Aber trotzdem entdecke ich immer wieder, dass gerade diese Grundregeln nicht beachtet werden und dann wunder sich die Leute, dass irgendwo ihre Seiten nicht in den Ergebnissen erscheinen. Die Basics und vielleicht sich auch mal hinterfragen und vielleicht auch mal eine zweite, dritte Meinung einholen. Habe ich da jetzt dazu irgendwas Sinnvolles geschrieben oder wie siehst du das? Mit gesundem Menschenverstand einfach.

Markus Hövener: Ich sehe es auch immer wieder jetzt so. Ich sehe auf vielen Konferenzen, so zum Beispiel SMX im letzten Jahr, da war ein Vortrag über Crawl-Budget-Optimierung und da saßen Leute drin, von denen ich wusste, dass das definitiv nicht ihr Problem ist. Das finde ich immer auch so spannend. Deswegen auch so diese Trendthemen wie Voice Search, dass sich alle immer auf sowas stürzen. Aber dann guckst du dir die Website an und denkst so, hm, hätte ich noch 30 andere Baustellen, die man jetzt mal spontan angehen könnte.

Christian Kunz: Das ist ein gutes Beispiel. Ja.

Markus Hövener: Aber der neue heiße Scheiß ist so verlockend, verstehe ich auch total.

Christian Kunz: Ja klar. Aber das ist genau das, was du sagst. Man vergisst vor lauter in die Ferne schweifen sozusagen das, was zum Greifen nah ist und was man relativ schnell und einfach ändern könnte. Ich sag auch immer, erstmal die Hausaufgaben machen. Erstmal gucken, dass Onsite alles passt, bevor man sich beklagt, dass man keine Links hat. Weil Links kommen erst, wenn auch linkwürdiger Inhalt da ist.

Markus Hövener: Meinerseits aber ein super Schlusswort, weil das hätte John Mueller definitiv auch genauso gesagt.

Christian Kunz: Müssen wir anderem noch mehr beschäftigen sonst.

Markus Hövener: Klasse. Ich sage dir schon mal vielen Dank für deinen vielen Input. Den Link auf seo-suedwest.de habe ich natürlich in die Shownotes reingepackt. Das heißt, wer das Portal noch nicht kannte, guckt es euch an. Folgt dem Christian auf Twitter, damit ihr auf keinen Fall irgendwas verpasst von den Sachen, die so neu sind in der Branche. Ansonsten vielen Dank fürs Einschalten. Ich hoffe, ihr seid auch das nächste Mal wieder dabei und bis bald. Tschüss!

Christian Kunz: Tschüss!

 

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About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.