Google hat in seinen Richtlinien ein Dokument mit dem Titel „Linktauschprogramme“ erweitert. In meinen Augen ist der Titel falsch – der englische Begriff „Link Schemes“ passt deutlich besser. Denn um Linktausch geht es bei den folgenden Punkten ja eigentlich gar nicht.

Wie auch immer: Google hat insgesamt drei neue Einträge aufgenommen – allesamt Kategorien von Links, die eine Abstrafung durch Google rechtfertigen sollen:

  1. Artikel-Marketing im großen Stil oder das Posten von Kampagnen als Gast mit Ankertextlinks, die viele Keywords enthalten
  2. Textanzeigen oder native Werbung, wo Artikel mit Links, die PageRank weitergeben, bezahlt werden
  3. Links mit optimiertem Ankertext in Artikeln oder Pressemitteilungen, die auf anderen Websites verteilt sind.

Also, ist das Verbreiten von Gastartikeln oder die Nutzung kostenloser Presseplattformen dann damit verboten? Nein, nicht direkt. Man muss halt die wichtigen Stellen unterstreichen:

  1. Artikel-Marketing im großen Stil oder das Posten von Kampagnen als Gast mit Ankertextlinks, die viele Keywords enthalten
  2. [Werbung war immer schon verboten]
  3. Links mit optimiertem Ankertext in Artikeln oder Pressemitteilungen, die auf anderen Websites verteilt sind.

Also wie immer: alles in Maßen nutzen und nicht nur Keyword-Links unterbringen. Und nicht verrückt machen lassen.

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About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.