Bing hat wieder kräftig an seinen Webmaster Tools gebastelt. Neu hinzugekommen ist der Link Explorer, über den man die Backlinks beliebiger Domains oder URLs einsehen kann:

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Ganz gut sind die Filtermöglichkeiten:

  • Auf bestimmte Domains einschränken
  • Nach etwas (partiell) im Ankertext suchen
  • Suchbegriffe, die in der Seite vorkommen („Additional query“)
  • Scope (URL oder Domain)
  • Interne/externe Links (oder beides)

Man kann die Daten auch gut exportieren, allerdings merkt man dann, dass die Link-Datenbank arge Grenzen hat. Entweder kennt Bing wirklich kaum Links (was ich nicht glauben will) oder Bing zeigt eben nur einige an (was ich eher glaube). Auf jeden Fall sollen maximal 1000 Links exportiert werden können. Aber selbst bei den Backlinks von Google.de und anderen extrem gut verlinkten Websites kam ich an die 1000 Links nie heran.

Insgesamt sind die Link-Daten natürlich trotzdem „nice to have“, aber man kommt eben nicht via API oder über Suchanfragen daran. Und das wird die Daten dann auch für viele eher unattraktiv machen. Immer erst einloggen, runterladen und weiterverarbeiten wird man wohl eher nicht machen. Das ist jetzt aber nicht unbedingt ein Argument gegen Bing, weil Google es mit seinen Webmaster Tools ja genau so macht. Bei Google kann man immerhin noch über das Kommando „link:domain“ einen Teil der Daten auslesen.

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About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.