Ein kurzer Blog-Beitrag hat einen kleinen Sturm der Entrüstung unter SEOs ausgelöst:

Making search more secure: Accessing search query data in Google Analytics

Also: Zukünftig soll es so sein, dass eingeloggte Google-Nutzer auf die SSL-Version von Google verwiesen werden. Und wenn diese sich dann auf eine andere Website durchklicken, soll dann die Suchanfrage nicht mehr im Referrer übermittelt werden:

„[…] will no longer report the query terms that the user searched on to reach your site“

Google selber meint, dass das nur einen geringen Anteil der Nutzer betreffen wird:

„Keep in mind that the change will affect only a minority of your traffic“

Aber trotzdem: Der Verlust der Suchanfragen scheint vielen schon vorab weh zu tun.

Grundsätzlich wird das meiner Meinung nach wenig ändern. Wenn es wirklich nur ein gewisser Anteil der Besucher ist, werden ja nach wie vor Suchanfragen übermittelt. Wenn man davon ausgeht, dass die wichtigen Suchanfragen auch von nicht eingeloggten Menschen gesucht werden, sollte sich an der Top-Liste der Suchanfragen im Reporting nichts ändern. Die Zahlen verringern sich idealerweise alle um denselben Faktor.

Die Anzahl der über die Suchmaschine kommenden Besucher wird sich hingegen nicht ändern, weil der Referrer ja nach wie vor übertragen wird – nur eben ohne Suchanfrage.

Für SEOs wird also nach wie vor genug Futter bleiben, um anhand der übermittelten Suchanfragen permanent an den Websites und deren Inhalten zu arbeiten.

Wer noch mehr zum Thema lesen möchte:

 

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About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.