Ich glaube, dass in der Branche halbwegs Konsens herrscht, dass multiple Eintragungen in Verzeichnisse entweder nichts bringen oder sogar schaden können. Aus aktuellem Anlass beginne ich daran mal wieder zu zweifeln.

Die Website, um die es geht, stört einen unserer Kunden, weil die Website für eine bekannte Marke sehr gut rankt. Streng genommen rankt nur die Marke selber besser.

Wenn ich mir die Domain in unseren Link-Auswertungen anschaue, steht da:

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Zu lesen: Der Shop hat Verlinkungen von 137 Domains, aber nur 4 (!), die nicht von bei uns „Standard-Links“ genannten Quellen kommen – also Verzeichnisse, Kataloge, Social Bookmarks, etc.

Von den vier „legitimen“ Links, die der Shop hat, kommt einer aus einem Forum, zwei aus seinem eigenen Netzwerk und einer ist ein Link, der eigentlich auch ein Verzeichnis ist. Insgesamt hat die Site also nur einen einzig wirklich guten Link. Alles andere sind Links, die algorithmisch extrem leicht als Standard zu erkennen sind.

Da kratzt man sich dann schon am Kopf, was Google mit dem ganzen Panda-Kram will, wenn solche Sites immer noch vorne stehen. OK, so ganz konstant ist das Ranking nicht, aber anscheinend klappt das Ganze dann doch über weite Strecken ganz gut:

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Sorry, aber das sind so Frustmomente im Job. Da kann ich nur hoffen, dass Google wirklich besser wird in der Erkennung und mal die Maßstäbe ansetzt, die man erwarten dürfte…

 

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About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.