Danny Sullivan hat in seinem Blog-Post „Google Loses “Backwards Compatibility” On Paid Link Blocking & PageRank Sculpting“ ein wichtiges Statement von Matt Cutts auf der SMX Advanced zusammengefasst. Matt Cutts hatte sich zu einer Frage in einer Session über Duplicate Content geäußert und diese Äußerungen in einer späteren Fragerunde nochmal konkretisiert.

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Die Kurzfassung: PageRank Sculpting funktioniert laut Matt Cutts nicht mehr. Wer früher Links als „nofollow“ markiert hat, tat dies in der Hoffnung, dass der frei werdende PageRank anderen relevanten Seiten zufließt. Matt Cutts stellte auch nicht in Abrede, dass das so mal funktioniert hat. Mittlerweile solle der PageRank, der einem Nofollow-Link zugeflossen wäre, aber eben „vaporisieren“.

Die positive Nachricht daran ist zumindest, dass es keine Penalties für PageRank Sculpting. Wer also nach wie vor Nofollow-Links hinzufügt, steht nach Aussage von Matt Cutts nun so da, als wenn er eben keine Nofollow-Links gesetzt hätte.

Das Ganze gilt natürlich nicht für externe Links. Hier ist es nach wie vor sinnvoll, ausgehende Links, denen man nicht traut, als nofollow zu markieren.

Ich glaube auch, noch etwas anderes zwischen den Zeilen gehört zu haben: Während der Fragerunde wurde immer mit Extremen argumentiert, also z.B. eine Website, bei der 50% aller internen Links Nofollow-Links sind. Ich kann mir vorstellen, dass es hier wie mit anderen Signalen ist, die als nicht relevant eingestuft werden, z.B. wenn eine Meta Description auf allen Seiten identisch ist. Wer also nur einige Links (z.B. Kontakt, AGB, Impressum) könnte nach wie vor von den Segnungen des PageRank Sculpting profitieren.

Vielleicht kommt ja in den nächsten Tagen noch ein Blog-Post von Matt Cutts zu diesem Thema.

 

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About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.