Snippets mit Tabellen-Daten: Zwei Tipps und ein Wunsch an Google

Freitag 6. Januar 2012 von Markus

Ich bin ja eigentlich kein Freund von Googles neuer Methode, aus Tabellen und Listen Snippets zu generieren. In vielen Fällen verbessert das meiner Meinung nach nicht die Lesbarkeit der Suchergebnisse.

Gemeint ist sowas hier:

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Die Snippets beginnen dann mit “X+ Einträge”. Die erste Zeile entstammt noch den üblichen Quellen (also Text auf der Seite oder der Meta Description). Die folgenden Zielen sind dann konkrete Elemente einer Auflistung.

Google hat das wohl auch erkannt und geht immer öfter dazu über, Daten strukturiert anzuzeigen. So ergibt das dann für mich auch etwas mehr Sinn, weil es einfach übersichtlicher ist:

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Noch besser ist es allerdings, wenn man einer Tabelle auch eine Überschriftszeile verpasst, denn dann werden auch oft die Spaltenüberschriften übernommen, was die Lesbarkeit noch weiter erhöht – und zudem das Snippet um eine weitere Zeile ergänzt:

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Tipp 1: Wenn man schon Tabellen aufbaut, sollte man darauf achten, dass die Tabelle auch eine Zeile mit Spaltenüberschriften hat.

Tipp 2: Es scheint so zu schein, dass Google bevorzugt die ersten beiden Zeilen einer Tabelle als Einträge ins Snippet übernimmt. Falls möglich sollte man also darauf achten, dass man die wichtigsten Einträge nach oben verschiebt.

Übrigens (Wunsch an Google): Ich fände es ja auch sehr sexy, wenn man denn auch direkt auf einen Eintrag klicken könnte. Wie im Falle von www.wandern.de sind die genannten Wanderungen ja auch mit Profilseiten verlinkt. Wäre doch toll, wenn man die auch direkt aus den Suchergebnissen heraus anklicken könnte.

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Hallo Welt! Mein Name ist Marvin Mennigen …

Mittwoch 4. Januar 2012 von Marvin

… und ich bin seit dem Jahreswechsel der Neue im Team von Bloofusion.Marvin Mennigen
Meine durchweg freundlichen und hilfsbereiten Kollegen bereiten mir eine sehr angenehme Eingewöhnungs- und auch Einarbeitungsphase in meinen zukünftigen Aufgabenbereich als SEO.

Ich möchte die Chance nutzen und mich auf diesem Wege der Öffentlichkeit vorstellen. Im vergangenen Jahr absolvierte ich die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann bei der Deutschen Telekom AG mit Sitz in Münster. Im Laufe der Ausbildungszeit konnte ich mir dabei sowohl technisches als auch kaufmännisches Wissen aneignen.

In meiner Freizeit widmete ich mich immer wieder kleineren Webprojekten, die ich unter SEO-Gesichtspunkten optimierte. Der Erfolg – nämlich das Aufsteigen im Suchmaschinenranking – weckte die Neugier und den Ehrgeiz, mehr darüber zu erfahren.

Der Job bei Bloofusion ist für mich daher eine super spannende Aufgabe und gibt mir die Möglichkeit, das Thema SEO umfassend zu erforschen und mein Wissen auf diesem Gebiet zu vertiefen. Ich freue mich auf die Herausforderungen, die kommen mögen, und natürlich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen.

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Googlebot-Mobile gibt es jetzt in zwei Versionen

Donnerstag 22. Dezember 2011 von Markus

Google hat eine kleine Änderung in Bezug auf mobile Endgeräte angekündigt (siehe: “Introducing smartphone Googlebot-Mobile“). Demnach gibt es ab sofort zwei unterschiedliche mobile Googlebots, mit denen Google versucht, explizit mobile Inhalte zu erkennen. Das hat Google bislang auch schon gemacht, aber jetzt gibt es eben auch einen Bot, der sich als iPhone ausgibt:

One new feature we’re also launching that uses these signals is Skip Redirect for Smartphone-Optimized Pages

Google-Ergebnisse für WAP-Geräte (alt)

Wenn Google in der mobilen WAP-Suche ein Suchergebnis findet, das vom Server auf eine mobile Seite weiterleitet, zeigt Google die nicht-mobile URL an und stellt auch ein Handy-Symbol neben das Suchergebnis:

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Wer auf das Listing klickt, wird dann von Google direkt auf die mobile Seite geleitet – siehe HTTP-Log (gekürzt):

GET /gwt/x?q=bahn+streik&ei=OO7yTqDrOpy-jQfGuQE&ved=0CBQQFjAG&hl=de&source=m&rd=1&u=http://www.zeit.de/2011/09/Bahnstreik-Lokfuehrer HTTP/1.1
Host: www.google.de
User-Agent: SonyEricssonK750i/R1AA Java/SEMC-Java/2.0 Profile/MIDP-2.0 Configuration/CLDC-1.1 UNTRUSTED/1.0

HTTP/1.1 302 Found
Location: http://mobil.zeit.de/2011/09/Bahnstreik-Lokfuehrer

Warum macht Google das? Um a) dem Nutzer zu signalisieren, dass er diese Seite problemlos anschauen kann und b) um Zeit beim Nutzer zu sparen. Denn Google leitet ja direkt auf die mobile Seite weiter – eine Umleitung, die eigentlich der Server vornehmen würde. Aber so fällt halt ein Redirect für den Nutzer weg, was in mobilen Netzen durchaus Zeit sparen kann.

Google-Ergebnisse für Smartphones (neu)

Google will das jetzt eben auch für Smartphones (wie iPhones und Android-Geräte) machen. Wäre schön, wenn Google dann neben dem Suchergebnis etwas ähnliches wie das Handy-Symbol bei den WAP-Ergebnissen anzeigen würde – aber derzeit passiert das noch nicht:

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Das, was Google angekündigt hat, scheint derzeit aber noch nicht zu funktionieren. Wenn man derzeit auf das Listing klickt, erfolgt die Umleitung erst auf Seiten des Servers – und genau das sollte ja noch nicht passieren:

GET /wirtschaft/article12836222/Bahn-kommt-Streik-Ultimatum-mit-Angebot-zuvor.html HTTP/1.1
Host: www.welt.de
User-Agent: Mozilla/5.0 (iPhone; U; CPU iPhone OS 3_0 like Mac OS X; en-us) AppleWebKit/528.18 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Mobile/7A341

HTTP/1.1 302 Moved Temporarily
Location: http://mobil.welt.de/article.do?id=/wirtschaft/article12836222/Bahn-kommt-Streik-Ultimatum-mit-Angebot-zuvor.html

To-Do

Der User-Agent “Googlebot-Mobile” ist nicht mehr eindeutig. In der Vergangenheit konnte man davon ausgehen, dass dieser nur WAP-Seiten abgerufen hat, aber das ist eben nicht mehr der Fall. Google weist also explizit darauf hin, dass man die Frage, welche Inhalte ausgeliefert werden bzw. wohin umgeleitet wird, nicht allein auf Basis von “Googlebot-Mobile” treffen sollte:

If your site has treated Googlebot-Mobile specially based on the fact that it only crawls with feature phone user-agents, we strongly recommend reviewing this policy [...]

Am besten ist es eben, sich nicht primär um Googlebot-Mobile zu kümmern (außer vielleicht in der /robots.txt), sondern sich an den anderen Merkmalen des User-Agents zu orientieren.

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Google+ ergänzt Multi-Admin-Funktionalität und mehr für Pages

Montag 19. Dezember 2011 von Maik

In einem Blogpost hat Google heute angekündigt, neben einigen neuen Features für den “einfachen” Nutzer, unter anderem auch die Mulit-Admin-Fähigkeit für Google+-Pages (zum Beispiel für Unternehmensauftritte) auszurollen.

Das kommt im Grunde genommen wenig überraschend, denn das Fehlen speziell dieser Funktion wurde bislang fast immer bemängelt und war dementsprechend erwartet worden. Denn ohne die Möglichkeit mehrere Administratoren (von Google “Manager” genannt) für die Pages zu bestimmen, blieb nur die Möglichkeit einen Privat-Account pro Unternehmen zu nutzen. Das wiederum ist natürlich aus verschiedenen Gründen problematisch.

Neben der neuen Manager-Funktion wird bei Google+ auch gleich ein Benachrichtigungssystem integriert, dass alle Administratoren über die Aktivitäten und Konversationen auf der Seite auf dem Laufenden halten soll. Ergänzend dazu werden für die Seitenbetreiber und Besucher noch weitere Informationen sichtbar:

“We’ll now show an aggregated count of users that have engaged with your page, either by +1’ing it or by adding it to a circle. This way, both you and your page’s visitors can get an at-a-glance summary of who is interacting with your page. “

Alles in allem scheint es, als würde Google+ sich weiter verstärkt mit den Belangen von Unternehmensauftritten auseinandersetzen und hierbei mit hohem Druck daran arbeiten, es Facebook mit den mittlerweile recht erfolgreichen Facebook-Pages gleichtun zu wollen. Dass hierbei zunächst auch in gewissen Sinne Grundfunktionen kopiert ähnlich implementiert werden müssen, ist normal. Zumal die bei Facebook gelernten Prozesse durch Seitenbetreiber auch eingefordert werden. Gelernt ist eben gelernt.

In diesem Sinne dürfen wir gespannt sein, wann bei Google+ die ersten wirklich unterscheidbaren Funktionen (neben den wirklich gut gemachten Hangouts) auftauchen.

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Mein ganz persönlicher Jahresrückblick: Bloofusion, suchradar, Internetkapitäne und viel mehr

Samstag 17. Dezember 2011 von Markus

Ich erspare mir an dieser Stelle den obligatorischen SEO-Jahresrückblick. Es hat sich verdammt viel in Bezug auf SEO getan. Aber das will ich gar nicht alles hier zusammenfassen. Steht ja auch alles im suchradar und bei den Internetkapitänen.

Ich möchte aber meinen ganz persönlichen Jahresrückblick bieten. Für den, den’s interessiert.

Zunächst: Es war ein hartes Jahr auf der privaten Skala, weil ich zum vierten Mal Papa geworden bin. Das ist zwar ein absolut tolles Ereignis, aber es frisst einfach Nerven. Nächte ohne viel Schlaf konnte ich schon mal deutlich besser verkraften. Aber wie gesagt: Es ist schon eine tolle Sache, so eine Großfamilie zu haben.

Aber das war ja nicht alles in diesem Jahr.

Was gab’s sonst noch?

  1. Agentur: Ich hätte früher nie gedacht, dass so viel meiner Zeit für Aspekte jenseits von SEO drauf gehen würde. Verträge vorbereiten, Mitarbeitergespräche, geschäftsführerische Aufgaben und all das, was nötig ist. Je größer die Agentur wird, desto mehr wird das alles auch. Das macht natürlich bis zu einem gewissen Grad auch Spaß, weil man eben auch dort tolle Erfolgsmomente hat. Aber eben leider nicht immer. Da muss ich noch an meiner Einstellung arbeiten oder noch mehr Aufgaben abgeben.
  2. Mitarbeiter: Ich beneide immer Unternehmen in Branchen, in denen es klar definierte Berufsfelder gibt, für die man auf dem Arbeitsmarkt auch Personal findet. Das gilt bei uns weder für SEO noch für SEM – und das macht das Wachtstum der Agentur nicht leichter. Aber positiv ist in jedem Fall, wenn man sich “jemanden von der Straße holt” und es dann schafft, daraus einen guten SEO oder SEM zu machen. Das ist uns in diesem Jahr ein paar Mal wirklich gut gelungen. Und im nächsten Jahr machen wir das auch weiter so.
  3. Team: Ich finde, dass wir ein echt gutes Team haben. In diesem Jahr hatte ich leider nicht immer genug Zeit, mich um alle gleichermaßen zu kümmern, aber das Gute ist, dass das auch nicht immer an mir hängen muss. Die können einfach auch alle untereinander gut miteinander. Und das freut mich.
  4. Kunden: Auch mit Kunden hatten wir echt gute Momente in diesem Jahr. Es zahlt sich einfach aus, wenn man offen und freundlich miteinander umgeht und nicht immer zwanghaft an den Buchstaben eines Vertrages klebt. Es ist schön, wenn man kein Hardselling betreiben muss, sondern die Kunden einem einfach vertrauen. Wir bekommen ja auch gelegentlich Cold Calls von anderen Agenturen, die diesen Luxus offensichtlich nicht haben.
  5. Konferenzen: Davon gab es in diesem Jahr definitiv zu viele – vor allem gab es Oktober/November so eine “Crunch Time”, in der es einfach zu viel wurde. Ist ja immer alles spannend und es ist auch schön, zu networken. Aber irgendwann ist’s einfach genug. Im nächsten Jahr muss ich mal überlegen, wie ich da weitermachen möchte.
  6. Work-Life-Balance: Ich habe es einigermaßen geschafft, meine Arbeitszeiten familienfreundlich zu halten. Meistens habe ich es geschafft, nur acht Stunden am Tag zu arbeiten. Mir ist das wichtig, weil eben die Familie auch noch da ist. Wenn ich später mal vor meinen Schöpfer trete, wird er wohl kaum nach meinem Umsatz fragen, sondern hoffentlich danach, ob ich was gutes gemacht habe in diesem Leben. Ich hatte mir aber auch vorgenommen, einen Tag im Monat freizunehmen. Das habe ich ein paar Mal geschafft, aber zum Schluss ging das einfach nicht mehr (siehe auch “Konferenzen”). Das muss im nächsten Jahr besser werden. Ich kenne einfach zu viele Leute, die in diesem Jahr mit Burnout oder Vorstufen davon ausgeschieden sind. Das möchte ich auf jeden Fall vermeiden.
  7. Internetkapitäne + suchradar: Hat mir beides viel Spaß gemacht. Schreiben macht mir Freude, aber auch der Austausch mit der SEO-Community ist mir sehr wichtig. Da bleiben wir auf jeden Fall am Ball, werden aber auch neue Sachen ausprobieren (z. B. Webinare).

Ich glaube, das war’s für dieses Jahr. Am 2. Januar geht’s für mich wieder los. Und dann gibt’s hier im Blog auch wieder viele Neuigkeiten. In den letzten Tagen hatte ich schon viele Ideen für Sachen, die man mal machen könnte. Aber davon erzähle ich dann mehr im nächsten Jahr.

Bis dahin…

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Das neue suchradar 33 ist da: Was wird wichtig in 2012?

Donnerstag 15. Dezember 2011 von Markus

Ich bin zwar eigentlich schon im Urlaub, aber fürs suchradar 33 hat mich die Familie heute noch freigestellt.

cover-dec-2011-150wAlso: Das neue suchradar steht zum Download bereit. Wir haben uns diesmal bemüht, eine “Easy-Reading”-Ausgabe auf die Beine zu stellen. Also etwas, was man gut in einer ruhigen Stunde neben dem Weihnachtsbaum lesen kann. Neben einer Befragung von zehn SEOs haben wir so z. B. auch einen Ausblick auf die SEO-Konferenzen in 2012, einen Rückblick auf die AdWords-Änderungen in 2011 und auch eine Übersicht über juristische Entscheidung zu bieten.

Wie immer danke ich allen, die am Entstehen des suchradars mitgeholfen haben – diesmal vor allem den befragten SEOs wie Marco Janck, Marcus Tober und Thomas Zeithaml. Und natürlich Maik (gesamtes Handling und zwei Artikel), Fabian (Anzeigen + Marketing), Martin (für den AdWords-Artikel), Martin Schirmbacher (für den juristischen Beitrag) und Tina und Richard (fürs Layout).

Wer das PDF übrigens auch gerne mal in Händen halten möchte und nicht das PDF ausdrucken möchte, kann diesmal über den Dienstleister Viaprinto ein gedrucktes Exemplar anfordern: www.suchradar.de/print. Damit reagieren wir auf wiederholte Nachfragen von Lesern, die eben lieber ein “echtes Magazin” hätten. Je nachdem, wie gut oder schlecht die Nachfrage nach der Druckversion ist, überlegen wir dann, wie wir mit diesem Thema weiter machen.

Und zum Schluss bleibt mir natürlich nur – wie nicht anders zu erwarten und dieser Tage durchaus mehr als üblich :) – mich bei Euch zu bedanken. Für ein gutes Jahr, für viele nette Gespräche und Kontakte. Und ich wünsche Euch natürlich allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch.

Dann wünsche ich viel Spaß beim Lesen…

Titelthema “SEO-Umfrage”:
> Die große SEO-Umfrage: Was wird wichtig in 2012?

Außerdem:
> SEO-Tools: Ein Blick auf die Searchmetrics Essentials
> Google+: Pages mit Potenzial?
> AdWords-Textanzeigen: Veränderungen und Chancen 2011
> Was war, was wird? Suche und Recht 2011/2012
> Konferenzen: Ein Event-Ausblick auf 2012
> Shop-Corner: Schema.org für Online-Shops
> Link-Datenbanken im Vergleich: Die Daten der Google Webmaster Tools
> Podcasts: Audio- und Video-Angebot für Online-Marketer

Jetzt kostenlos runterladen…

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Viel Lärm um geänderte Anzeigenrotation

Sonntag 11. Dezember 2011 von Martin

Die Ankündigung von Google, in manchen AdWords-Kampagnen demnächst die Anzeigenrotation umzustellen, ist eigentlich kaum erwähnenswert. Trotzdem hat sie diese Woche für etwas Unruhe gesorgt, weshalb ich kurz darauf eingehen möchte.

Konkret wurde folgendes angekündigt: Kampagnen, die

  • das Conversion-Optimierungstool und/oder
  • den auto-optimierten CPC verwenden und
  • die Anzeigenrotation auf für Klicks optimieren eingestellt haben,

bekommen die Anzeigenrotation automatisch umgestellt auf für Conversions optimieren. Die Umstellung soll im Februar erfolgen. Wer das nicht möchte, muss bis Ende Januar ein Formular ausfüllen.

Google hat für diesen Eingriff etwas Kritik einstecken müssen. In meinen Augen ist das Ganze aber nur sinnvoll – für Google wie für die Werbekunden.

Für Werbekunden gilt üblicherweise, dass die Einstellung für Conversions optimieren sinnvoller ist als für Klicks optimieren . Das gilt gerade für solche Kunden, die durch die Verwendung von einem der beiden Tools zeigen, dass sie primär an Conversions interessiert sind. In den meisten Fällen dürfte einfach vergessen worden sein, die Standardeinstellung zu ändern.

Für Google ist die Änderung natürlich auch sinnvoll. Einerseits, weil einige AdWords-Kunden wegen der besseren Ergebnisse zufriedener mit AdWords sein können. Vor allem aber, weil Google damit mehr Geld verdienen kann. Denn je besser eine Anzeige konvertiert, desto höhere Gebote können die Optimierungstools abgeben.

Also auch wenn dieser Zug von Google wie eine unwillkommene Zwangsmaßnahme daher kommt: Schaden sollte das niemandem, so dass man dem gelassen entgegen sehen kann. Klüger ist es natürlich, die Umstellung ggf. gleich selbst vorzunehmen.

Kategorie: SEM | 7 Kommentare »

Mobile SEO/SEM: Ein Überblick

Mittwoch 7. Dezember 2011 von Markus

Auf der Search Conference habe ich im November in München und Frankfurt einen Vortrag über Mobile SEO/SEM gehalten. Und da es viele wohl nicht zu der Veranstaltung geschafft haben, habe ich den Vortrag nochmal aufgenommen.

Wer sich für das Thema Mobile interessiert, erhält dort hoffentlich einen guten Überblick über das Thema und die möglichen Strategien. Viel Spaß!

Kategorie: SEO | 1 Kommentar »

Google erleichtert Website-Betreibern das Leben: Unterstützung für das typische .de/.at/.ch-Problem

Mittwoch 7. Dezember 2011 von Markus

Vor etwas mehr als einem Jahr hat Google ein neues Link-Tag vorgeschlagen, über das man damals nur recht seltene Fälle von doppeltem Content verbessern konnte (siehe: “Google schlägt wieder was vor: Mehrsprachige Templates mit Canonical- und Alternate-Tag“). Damals ging es darum, dass es einen bestimmten Inhalt auf unterschiedlichen Websites gab, bei denen der Content identisch, aber die Navigation in unterschiedlichen Sprachen vorlag.

Ich kenne bis heute keine Site, die das implementiert hat. Die Sinnlosigkeit dieses Tags hat wohl auch Google verstanden und zeitgleich auf die Webmaster gehört. Und so gab es vorgestern einen interessanten neue Beitrag von Google (“New markup for multilingual content“), in dem Google sagt:

We’ve expanded our support of the rel=”alternate” hreflang link element to handle content that is translated or provided for multiple geographic regions.

Wie sieht das Tag aus?

Das Tag hat sich nicht geändert:

<link rel=”alternate” hreflang=”Sprache” href=”URL” />

Interessant daran ist, dass die Sprache, die man angeben kann, nicht nur ein Kürzel in ISO 639-1 sein kann (also z. B. “de” oder “nl”), sondern auch eine Region nach ISO 3166-1 alpha-2 beinhalten kann (also z. B. “at” für Österreich). Man kann also dort z. B. “de-at” eintragen und so eine deutschsprachige Seite in Österreich kennzeichnen.

Und das ist schon praktisch – z. B. für Shops, die in .de, .at und .ch aktiv sind und dabei oftmals über recht identische Inhalte verfügen. Jetzt kann eben jede lokale Seite auf seine “Nachbarn” verweisen. Im Quellcode sähe das dann so aus:

Tags

Google stellt übrigens auch klar, dass das Tag sowohl innerhalb einer Domain (z. B. www.beispiel.com/de/ und www.beispiel.com/at/) als auch über Domains hinweg funktioniert.

Hält Google sich auch daran?

Im Moment ist natürlich noch recht offen, ob Google das wirklich alles ausliest und auch brav beachtet.

Laut Google soll mit dem Tag folgendes erreicht werden:

  1. Nutzer sollen bevorzugt die für sie “richtigen” Seiten erhalten (also .at-Seiten für Suchen in Google.at)
  2. Die Signale der einzelnen Varianten einer Seite sollen konsolidiert werden

Konsolidieren

Der zweite Punkt ist dabei sehr interessant, denn oft ist es natürlich so, dass z. B. eine .de-Seite eine höhere Linkpopularität hat als das .at-Pendant. Wenn Google das wirklich ernst meint, könnte dieses Manko behoben werden.

Das Konsolidieren kann natürlich für eine Vielzahl von Signalen gelten, also auch für soziale Signale. Ob es so sein wird, ist derzeit noch offen – aber aus Google-Sicht wäre das natürlich sinnvoll.

Canonical Tag

Google ist relativ vage in der Kommunikation, ob auch – zusätzlich zum hreflang – ein Canonical-Tag genutzt werden soll. In der Google-Hilfe steht hierzu:

For example, a site may use the same content, with slight regional variations, on all of its English-language URLs. In these cases, to combine indexing signals, you can use rel=”canonical” to indicate the canonical version of the URL.

Das würde natürlich grundsätzlich für das typische Setup einer .de/.at/.ch-Website gelten. Ich bin mir trotzdem recht unsicher, ob ich das empfehlen würde. Hier müssen wir einfach noch Tests machen.

Google meint hierzu in seinem Blog-Beitrag jedenfalls, dass man das Canonical-Tag durchaus einsetzen sollte:

For example, you could use this if you have the same product page in German, but want to target it separately to users searching on the Google properties for Germany, Austria, and Switzerland.

Meine vorläufige Empfehlung wäre aber zunächst, auf das Canonical-Tag zu verzichten und zunächst nur das hreflang-Tag zu implementieren. Das meine ich primär, weil ich das einfach erst in Aktion sehen möchte. Google hat in der Vergangenheit schon oft etwas zum Canonical-Tag gesagt, dass dann später so nicht wahr (z. B. dass ein Canonical-Tag nur beachtet wird, wenn die Seiten substanziell identisch sind, was definitiv nicht der Fall ist).

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Bloofusion-Webinar: Das SEO-Briefing 2012

Dienstag 6. Dezember 2011 von Fabian

Das Team der SEO-/SEM Agentur Bloofusion beobachtet die Entwicklungen im Bereich SEO sehr genau. 2011 haben wir nahezu jede SEO-Konferenz besucht und über aktuelle Themen in unserem Magazin suchradar berichtet. Deshalb haben wir uns entschlossen, die wichtigsten Trends für das Jahr 2012 in einem kostenlosen Online-Briefing (17.01.2012) zusammen zu stellen.

Im Kern wird es in dem Webinar um folgende Fragestellungen gehen:

  • Was wird wichtig in Bezug auf SEO in 2012 sein?
  • Welche neuen Potenziale sind möglich?
  • Welche Schwerpunkte legt Google und wie müssen sich Unternehmen darauf einstellen?

Unser Head of SEO und Chefredakteur des suchradars, Markus Hövener, wird dabei z. B. auf aktuelle Themen wie Social Media (vor allem Google+) und die letzten Google-Updates (Panda-Update und Freshness-Update) eingehen.

Das Webinar richtet sich an alle Unternehmen, vor allem auch an Shop-Betreiber, die ihre SEO-Weichen für das Jahr 2012 rechtzeitig stellen wollen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen für das Webinar “Das SEO-Briefing 2012″ am 17. Januar 2012 (11-12 Uhr) unter  www.bloofusion.de/webinar.

 

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