Archiv für die 'Sonstiges' Kategorie

Eintrittskarte für die SEOkomm 2011 zu gewinnen

Montag 29. August 2011 von Markus

Wir verlosen an dieser Stelle eine Eintrittskarte für die SEOkomm 2011 in Salzburg am 25. November 2011. Der glückliche Gewinner wird nicht nur eine der schönsten Städte Österreichs sehen können, sondern auch bekannte Redner wie Marcus Tandler, Saša Ebach, Jens Fauldrath, Mario Fischer, Marco Janck – und… ähm… mich (rede zum Thema “Erfolge multiplizieren”).

BildWer teilnehmen möchte, hat dazu bis Freitag (2. September) Zeit. Dazu einfach nur einen Kommentar mit einer Antwort hinterlassen: Welcher der Vorträge ist für Euch ein absolutes Must-Go? Und warum?

Übrigens: Bis zum 1. September gilt noch der ermäßigte Preis von 400 Euro für das Konferenz-Ticket. Danach steigt der Preis auf 450 Euro. Wer also nach Salzburg kommen möchte und hier nicht auf sein Glück hofft, sollte noch schnell zuschlagen.

In diesem Sinne: Wir sehen uns in Salzburg…

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Mein Wort zum Freitag: Warum Google+ eben doch kein besseres Facebook ist…

Freitag 22. Juli 2011 von Markus

An dieser Stelle: meine ganz persönliche Meinung…

Ich teste ja auch an Google+. Und Facebook nutze ich. Und Twitter jede Menge. Und YouTube. XING sowieso. Man kann mir also nicht vorwerfen, dass ich Social Media nicht nutze und dem Gedanken nicht offen gegenüber stehe.

Gestern Abend, als ich nach einem langen Arbeitstag im Bettchen lag und noch auf meinem Android-Smartphone auf Google+ zugriff, habe ich den Stream aufgerufen und hatte diesen typischen Gedanken: Wann soll ich das denn alles lesen? Es könnte ja was wichtiges dabei sein und ich würde “the next big thing” verpassen.

Der Google+-Stream ist für mich genauso drangsalierend wie Facebook und Twitter. Wenn ich zwischendurch nochmal arbeiten und in Ruhe mit meinen Kindern spielen möchte, kann ich das doch alles gar nicht durcharbeiten.

Klar, wenn ich nur mit meinen drei besten Freunden vernetzt bin, kann das klappen. Aber wer ist schon auf sozialen Netzwerken nur mit drei Leuten vernetzt? Das Gefühl der Überforderung gehört ja wohl zu unserer Zeit, aber diesen Sargnagel schmieden wir uns oft ja auch selber.

Für mich wäre das alles toll, wenn…

  1. … ich allen privaten Quatsch wie “guten Morgen Ihr alle” oder Foursquare-Login-Nachrichten ganz effizient ausschalten könnte. Sorry, aber das meiste davon interessiert mich wirklich nicht. Es wäre, wenn man einer Nachricht einen Typ wie “Gruß”, “URL, über die ich gestolpert bin” oder “zeitkritisch” anhängen könnte.
  2. … das System alle Nachrichten wegfiltern könnte, die ich auf einer anderen Plattform schon gesehen habe.
  3. … das System mir wichtige Sachen zusammenhängend darstellen würde. Oft gibt es ein Thema, das auf Twitter, Facebook und Google+ gleichzeitig diskutiert wird. Warum muss ich es mir dann überall zusammensuchen? Dafür ist die Welt leider zu fragmentiert.
  4. …URLs, die in mehreren Tweets oder Nachrichten behandelt werden, auch zusammengefasst würden.

Google+ löst keines dieser Problem – im Gegenteil: Es macht das alles nur noch schlimmer und fragmentierter.

Wenn man sich mal anschaut, was ein “I Like” oder ein Tweet so auslösen kann. Da gefällt einem eine Website und daraus können hunderte, tausende von Texten in diversen sozialen Netzwerken entstehen. Jeder schreibt was dazu wie “Gefällt mir” oder “tolle Website”. Warum müssen daraus Textnachrichten erstellt werden, die meinen Stream zukleistern?

Das Problem ist doch, dass den meisten sozialen Nachrichten einfach die Semantik fehlt. Da gibt es eine URL und dazu einen Text. Was ist das für eine URL? Nur ein Video von einem Hund, der ausrutscht und Herrchen dazu “Mann, da hat Fiffi sich aber erschreckt” schreibt? Oder ein wichtiges neues Tool, das ich unbedingt sehen muss?

Das weiß Facebook nicht. Das weiß Twitter nicht. Das weiß Google+ erst recht nicht.

Wahrscheinlich werden die digitalen Kinder in zehn Jahren über das lachen, was wir uns heute so antun. Wie ineffizient Social Media eigentlich wirklich ist, weil wir einfach alles ungefiltert rausschicken und empfangen.

OK, Google Circles ist ein kleiner Schritt auf dem Weg zum Glück. Aber auch nicht mehr.

So, und jetzt mach ich Wochenende ohne Smartphone und Computer. Und Montag morgen kann ich dann die 1.000 Nachrichten durcharbeiten.

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SEO Day 2011: Wir verlosen eine Eintrittskarte

Freitag 15. Juli 2011 von Markus

Für alle, die es noch nicht gelesen haben: Es gibt in diesem Jahr eine neue SEO-Konferenz. Fabian Rossbacher und Christian Weis veranstalten am 27. Oktober 2011 den SEO Day in Köln.

Die ersten Redner stehen schon fest (Marco Janck, Stefan Fischerländer, Marcus Tandler, Jens Fauldrath, Pascal Fantou, Marcus Tober, und viele andere), Teile des Programms auch. Und die Location, die BusinessLounge des RheinEnergieStadion, ist wohl auch kein schlechter Ort für eine Konferenz.

Das wird mit Sicherheit eine spannende Veranstaltung – und wir haben eine Eintrittskarte, die wir hier verlosen können. Wer teilnehmen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Blog-Beitrag. Der Kommentar sollte ein kurzer Reim sein, warum er oder sie unbedingt das Ticket haben muss.

Am 15. September ziehen wir dann den Gewinner. Wenn ein besonders guter Reim darunter ist, nehmen wir den als Gewinner. Sonst ziehen wir den Gewinner zufällig. (Damit das fair zugeht, lassen wir das von einer Mitarbeiterin machen, die nicht in der SEO-Szene verankert ist.)

Also, viel Spaß und viel Erfolg!

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suchradar: Ab sofort mehr Infos für Shop-Betreiber

Donnerstag 30. Juni 2011 von Markus

Auf diesem Wege wollte ich noch kurz eine Neuerung zum suchradar kommunizieren: Ich möchte ab sofort in jeder Ausgabe einen Beitrag haben, der sich explizit an Shop-Betreiber richtet. Dieses Lesersegment ist für uns sehr wichtig und ich finde nur selten gute Beiträge aus diesem Themenbereich.

Ich habe mir schon ein paar Themen für die nächsten Ausgaben überlegt. Jetzt muss ich das nur noch umsetzen (lassen)…

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SEOs/SEMs for Charity: Das suchradar wird fünf Jahre alt – und wir sammeln für den guten Zweck

Montag 27. Juni 2011 von Markus

BildDas suchradar 30 kommt in dieser Woche (wahrscheinlich am Mittwoch, 29. Juni). Grund genug, für uns zu feiern, denn wir liefern jetzt seit fünf Jahren alle zwei Monate ein neues Magazin ab.

Wir haben lange überlegt, was wir als Aktion machen können. Ein Gewinnspiel? Freibier? Dann entstand eine Idee, der wir uns nicht entziehen konnten: Wir alle leben in einer Branche, in der es sehr vielen Leuten sehr gut geht. Gleichzeitig leben wir aber in einer Welt, in der es nicht allen wirklich gut geht.

In Zusammenarbeit mit dem Hilfsbündnis Aktion Deutschland Hilft haben wir einen Partner gefunden, der uns hilft, Geld für den guten Zweck zu sammeln. Über das Bündnis:

Aktion Deutschland Hilft hilft nach verheerenden Katastrophen wie den Erdbeben in Japan oder Haiti mit schneller und koordinierter Nothilfe und sorgt dafür, Leben zu retten und unnötiges Leid zu vermindern. Unter Katastrophen leiden besonders alte Menschen und Kinder. Gerade Kinder benötigen intensive Betreuung. Durch ein geregeltes Schulleben, Freizeitaktivitäten und Traumabetreuung wird den Kindern geholfen, das Erlebte zu verarbeiten.

Wer will da noch Freibier? (obsolete Frage, sorry…)

Wir hoffen, dass sich möglichst viele unserer Leser an der Aktion beteiligen und eine Spende leisten – ob als Dank für die vielen kostenlosen Informationen aus dem suchradar oder einfach als Dank für den Wohlstand, in dem wir leben.

Wir werden natürlich im suchradar-PDF und auf der Website noch mehrfach auf die Aktion hinweisen. Uns ist diese Aktion sehr wichtig, so dass ich darauf vorab schon mal hinweisen wollte. Wer nicht bis zum Erscheinen des suchradars warten möchte, kann natürlich gerne schon auf www.suchradar.de/5-jahre/ Gutes tun.

Wir freuen uns natürlich über jede Menge Tweets und andere Verbreitungen und hoffen, dass sich die Community stark an dieser Aktion beteiligt. In jedem Fall haben wir schon einmal gespendet, damit der Topf nicht so leer aussieht :)

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Neues E-Book “Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing” von allfacebook.de

Mittwoch 11. Mai 2011 von Maik

Endlich einmal ein “Buch”, das sich um das Thema Facebook-Marketing von rechtlicher Seite dreht:

rechtliche-stolperfallen-facebook

 

Die Rechtsanwälte Thomas Schwenke und Sebastian Dramburg (spreerecht.de) sowie Jens Wiese und Philipp Roth von allfacebook.de haben das E-Book “Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing” verfasst und beschäftigen sich auf knapp 100 Seiten mit rechtlichen Fallstricken, die sich beim unternehmerischen Umgang mit der Social-Media-Plattform ergeben können – von der Schaffung eines neuen Accounts über Impressumspflichten aber auch in Bezug auf die oft genutzten und nicht immer unproblematischen Gewinnspielaktionen wird hier praxisbezogen viel Aufklärung betrieben. Und das alles nicht ausschweifend, sondern in flüssiger Schreibe und gut lesbar.

Etwas merkwürdig mutet die Nummerierung an, die auf (eigentlich) Seite 6 mit “Seite 1″ beginnt. Gewöhnungsbedürftig. Außerdem nimmt man sich so die Möglichkeit im Adobe Reader – oder einem anderen PDF-Lesetool – einfach die Seitenzahl in die Menüleiste einzutippen und auf der richtigen Seite zu landen.

Inhaltlich ist aber mit dem E-Book ein umfassendes Dokument entstanden, dass in keinem “Regal” von Social-Media-Veranwortlichen fehlen sollte.

Der Link zum Download: http://allfacebook.de/wp-content/uploads/2011/05/facebook_recht.pdf

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Das neue suchradar Ausgabe 29 ist da: Fokusthema “Google AdWords”

Mittwoch 4. Mai 2011 von Markus

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Das neue suchradar Ausgabe 29 haben wir gerade online gestellt. Zugegeben: einige Tage zu spät, aber manchmal gibt es einfach Verzögerungen, die sich nicht vermeiden lassen.

Unser Head of SEM Martin Röttgerding und einige Gastautoren (Mischa Rürup von intelliad, Martin Schirmbacher von HÄRTING Rechtsanwälte, Olaf Kopp von SEM Deutschland) haben Tag und Nacht geschrieben – und so das Fokusthema “Google AdWords” für suchradar auf fast 30 Seiten gebracht. Da sollte wirklich für jeden etwas dabei sein, der sich mit AdWords beschäftigt.

Darüber hinaus gibt’s auch wieder einige SEO-Themen, die die Lektüre wohl wert sind. Und News. Und “Kurz vorgestellt”. Und ein Agenturverzeichnis mit allen Agenturen, die unser Projekt unterstützen.

In jedem Fall: viel Spaß beim Lesen.

Titelthema”Google AdWords”:
> Die große AdWords-Checkliste
> Die Entschlüsselung des AdWords-Qualitätsfaktors
> Die Komponenten des Qualitätsfaktors
> Der Qualitätsfaktor: Strategien, Tricks und Fallstricke
> AdWords Campaign Experiments (ACE)
> Google AdWords Werkstatt: Automatisierte Regeln
> Brand Bidding: Der Stand der Dinge in der deutschen Rechtsprechung

Außerdem:
> Link Audits: Wer verstößt gegen Googles Link-Richtlinien?
> Linkbaits: Was sind Linkbaits?
> Mobile SEO: Strategien zur mobilen Suche – eine Übersicht
> Panda Update: Googles Kampf für höherwertige Websites
> Produktsuchmaschinen: Durchblick im PSM-Dschungel
> Sneak Preview: Ein erster Blick auf die Ranking-Faktoren 2011
> SEO und SEA: Die optimale Verknüpfung

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Google wird persönlich: Google Advice

Freitag 1. April 2011 von Martin

Kurz bevor Konzerngründer Larry Page am Montag wieder das Ruder übernimmt, kündigt Google tiefgreifende Änderungen an. Anstatt wie bisher einfach nur Ergebnisse zu bestimmten Suchanfragen zu liefern, soll Google künftig deutlich persönlicher werden. Dazu startet Google nun den neuen Dienst “Google Advice”, der aber gar nicht als separater Dienst abgerufen werden kann. Nach Google-Angaben wird dieser Dienst schon automatisch bei allen Google-Ergebnissen Verwendung finden.

google-advice-logoGoogle Advice liefert nicht mehr einfach nur die Ergebnisse zu einer Suchanfrage, sondern geht direkt auf die Bedürfnisse des Nutzers ein. Wird beispielsweise nach “pizza” gesucht, erkennt Google, dass der Nutzer offensichtlich hungrig ist und bietet neben dem Pizzaboten auch noch Alternativen an.

Neben offenkundigen Nutzerbedürfnissen liegt Google auch das Wohl des Nutzers selbst am Herzen. Deutet beispielsweise die Suchhistorie eines Nutzers auf bestimmte Probleme hin, so weist Google Advice dezent auf Lösungsansätze hin.

Schon-wieder-Pizza

Google Advice stützt sich allerdings nicht nur auf die Suchhistorie des Nutzers. “Google weiß wesentlich mehr über Sie als Sie denken. Gleichzeitig haben wir Zugriff auf so ziemlich jede Information zu jedem Thema”, so ein Unternehmenssprecher. “Indem wir alles miteinander verknüpfen, machen wir aus der Suchmaschine einen universalen Ratgeber für alle Lebenslagen.”

So soll Google Advice beispielsweise bei Anschaffungen wie einem neuen Auto gleich passende, auf den Nutzer zugeschnittene Suchergebnisse liefern. Berücksichtigt werden dabei Interessen des Nutzers sowie demographische Angaben. Ein erster Praxistest fiel allerdings ernüchternd aus:

Meinten-Sie-Fiat-kaufen

Datenschützer sind indes wenig begeistert von Googles neuestem Feature. “Das zeigt wieder einmal, dass Google sich nicht im mindesten für die Privatsphäre seiner Nutzer interessiert”, so Datenschützer Johannes Melchior. Im Netz scheint diese Meinung allerdings niemand zu teilen. Denn auch wer sich hier informieren möchte, muss ja schließlich Google Advice nutzen:

datenschutz

Insgesamt wird sich zeigen müssen, wie weit die Eingriffe in die Privatsphäre wirklich gehen. Offensichtlich hat Google hier aber noch Nachbesserungsbedarf. Auf unserer Wunschliste stehen da auf jeden Fall:

  1. Ein Ausschalter für den Dienst
  2. Getrennte Nutzer, damit es keine Überschneidungen bei den Empfehlungen gibt
  3. Einstellungen für Bereiche, in denen man keine Empfehlungen wünscht (Ernährung, Alkohol, Sexualverhalten, Religion, Politik, …)
  4. Die Möglichkeit, eine konkrete Empfehlung zu übergehen (sonst erfahre ich das mit dem Datenschutz ja nie)

 

Dann könnte es echt was werden mit dem Dienst, denn viele der Vorschläge sind zwar erstmal recht forsch und wenig galant formuliert, helfen aber dann doch bei der täglichen Suche.

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Das suchradar Ausgabe 29: Das Profil schärfen + immer besser werden

Mittwoch 9. März 2011 von Markus

Wir arbeiten schon am suchradar Ausgabe 29, das dann Ende April erscheinen wird (ab jetzt immer der letzte Mittwoch in einem geraden Monat, außer im Dezember).

Natürlich liegt auf meinem Nachtschränkchen aber nicht nur immer das letzte suchradar, sondern auch andere Zeitschriften, vor allem:

  • Website Boosting
  • Internet World
  • t3n

Da liegt natürlich noch mehr. Bin ein begeisterter Wired-Leser, abonniere aber auch andere Fachmedien wie die FVW.

Aber im Kern sind die drei genannten unsere “Konkurrenz”. Ich sehe das eigentlich nicht so, weil diese drei kommerziell sind und wir das nicht primär machen, um damit Geld zu verdienen (auch wenn wir für die 30+ Agenturen dankbar sind, die uns mittlerweile finanziell mit einem Listing unterstützen).

Dennoch stelle ich mir natürlich die Frage, wie man sich hier ein Profil herausarbeiten kann. Oder: Ich möchte eigentlich, dass man einem Artikel direkt ansehen kann, aus welchem Magazin er stammt. Und ich will auch, dass die Leser bei uns etwas bekommen, was sie bei den anderen Magazinen nicht bekommen.

Darüber haben wir letzte Woche in der Runde mal gesprochen. Insgesamt können wir natürlich nicht verhehlen, dass wir mit dem Magazin und vor allem der Leserschaft sehr zufrieden sind. Aber ich sehe trotzdem noch Potenziale:

  1. Ich möchte, dass unsere Artikel konzis sind. Vieles in anderen Magazinen ist mir einfach zu lang. Es soll niemals nach “Seiten schinden” aussehen. Unsere Leser haben – so wie nahezu alle Menschen – zu wenig Zeit. Da sollten wir nicht langweilen, sondern auf den Punkt kommen.
  2. Die Inhalte sollten auf vielen unterschiedlichen Meinungen beruhen, die wir bewerten und gewichten. Da ich selber extrem viel lese, sollte das kein Problem sein. Im kommenden suchradar holen wir zu einem Thema externe Meinungen ein, um ein Stimmungsbild innerhalb der Branche zeichnen zu können. Ich glaube, dass es wichtig ist, Meinungen zu bieten und auch einen Standpunkt anzubieten.
  3. Ich bin kein Freund von Marktschreierei und Aktionismus. Wir sollten keine Ängste heraufbeschwören oder ein Thema aufbauschen, nur damit es sich besser verkauft. Das ist natürlich auch ein Luxus, den man sich leisten kann, wenn man eben nicht im Bahnhofskiosk um Käufer buhlt.
  4. Artikel sollten “actionable” sein, also konkrete Empfehlungen oder Vorgehensweisen anbieten.
  5. Ich bin kein Freund von allgemeinen Artikeln wie “Warum Facebook eine tolle Sache ist”. Entweder sollte ein Artikel grundlegend in ein Thema einführen, so dass jemand, der davon noch nie etwas gehört hat, danach einen Überblick über die Thematik hat. Oder es sollte Informationen für Menschen geben, die etwas bereits nutzen und diesen Lesern einen vertiefenden Mehrwert bieten.
  6. Mit dem neuen suchradar haben wir bereits bei einigen Artikeln umfangreiche Listen gebracht. Wenn es also um ein Thema wie Bewertungsportale geht, sollte man nicht nur allgemein darüber berichten, sondern eben auch direkt alle derzeit relevanten Portale auflisten.
  7. Es sollten auch Zukunftsthemen zu finden sein, die kein anderer auf dem Schirm hat.
  8. Wir haben den Vorteil, dass wir uns auf SEO/SEM konzentrieren können und dort auch mal beliebig in die Tiefe gehen können. Im letzten suchradar ging es um das Blocken von Majestic SEO und Linkscape – ein Thema, das schon sehr speziell ist, aber das ich trotzdem als relevant einstufe.

Ich hoffe, dass das alles im Sinne unser Leser ist und dass die nächste Ausgabe 29 wieder einen Tacken besser ist als Ausgabe 28. Thematisch haben wir uns für den Fokus auf AdWords entschieden und ich freue mich auf den Top-Beitrag dazu, weil er hoffentlich Maßstäbe setzen wird.

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Das neue suchradar Ausgabe 28 ist da – mit dem Titelthema “Lokale Suche”

Mittwoch 23. Februar 2011 von Markus

cover-feb-2011-150wBei der Planung des neuen suchradars war ich mir unsicher, ob das Thema “Lokale Suche” überhaupt für die Mehrheit unserer Leser interessant ist. Da bin ich mir nach wie vor nicht sicher, da wir viele Online-Shops und Affiliates als Leser haben, für die die lokale Suche vielleicht kein Thema ist. Aber man muss ja auch mal was machen, was man selber spannend findet und was vielleicht auch neue Leserschaften erschließt :)

Wie auch immer: Da ist es nun, das neue suchradar Ausgabe 28. Dick ist’s geworden und es besteht wohl Einigkeit bei uns, dass die nächste Ausgabe wieder kleiner werden muss. Aber da setzen wir uns nächste Woche mal zusammen und lassen die Köpfe rauchen…

An dieser Stelle möchte ich mich wie immer bei allen Mitwirkenden bedanken – vor allem: Tina für das Layout, Maik für die Endkontrolle und die Redaktion (und den Hotpot-Artikel), Martin für die AdWords-Beiträge, Fabian für das Verkaufen der Listings und der Werbeplätze. Und auch Danke an die Gastautoren dieser Ausgabe: Martin Schirmbacher (rechtliche Aspekte bei der lokalen Optimierung), Jürgen Lammers (SEMRush), Hanns Kronenberg (Ranking-Faktoren in Google Places) und Simon Schmidt (Google Produktsuche).

Genug des Lobs. Hier kommen die Themen – und dann viel Spaß beim Lesen!

Titelthema “Lokale Suche”:
> Lokale Google-Suche: Warum Unternehmen ihre Websites besser abstimmen müssen
> Lokale Bewertungen: Google-Places-Profile mit Bewertungen optimieren
> Lokale Google-Suche: Ranking-Faktoren in Google Places
> Lokale Suche: Rechtliche Aspekte bei der lokalen Optimierung
> Lokale Branchenverzeichnisse
> Bewerten und empfehlen (lassen): Die Auswirkungen von Google Hotpot

Außerdem:
> Google AdWords Werkstatt: Produkterweiterungen
> Linkaufbau für ein Gay-Dating-Portal
> Google Produktsuche: Mit den Shopping-Ergebnissen in die Pole Position
> SEOmoz und Majestic SEO: Sollten Link-Datenbanken blockiert werden?
> Online-PR: Welches kostenlose PR-Portal darf’s denn sein?
> Getestet: SEMRush
> Kurz getestet: Linkbird
> Interview mit André Morys

suchradar Ausgabe 28 runterladen:
http://www.suchradar.de/magazin/

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