Archiv für die 'SEO' Kategorie

Bloofusion-Webinar: Das SEO-Briefing 2012

Dienstag 6. Dezember 2011 von Fabian

Das Team der SEO-/SEM Agentur Bloofusion beobachtet die Entwicklungen im Bereich SEO sehr genau. 2011 haben wir nahezu jede SEO-Konferenz besucht und über aktuelle Themen in unserem Magazin suchradar berichtet. Deshalb haben wir uns entschlossen, die wichtigsten Trends für das Jahr 2012 in einem kostenlosen Online-Briefing (17.01.2012) zusammen zu stellen.

Im Kern wird es in dem Webinar um folgende Fragestellungen gehen:

  • Was wird wichtig in Bezug auf SEO in 2012 sein?
  • Welche neuen Potenziale sind möglich?
  • Welche Schwerpunkte legt Google und wie müssen sich Unternehmen darauf einstellen?

Unser Head of SEO und Chefredakteur des suchradars, Markus Hövener, wird dabei z. B. auf aktuelle Themen wie Social Media (vor allem Google+) und die letzten Google-Updates (Panda-Update und Freshness-Update) eingehen.

Das Webinar richtet sich an alle Unternehmen, vor allem auch an Shop-Betreiber, die ihre SEO-Weichen für das Jahr 2012 rechtzeitig stellen wollen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen für das Webinar “Das SEO-Briefing 2012″ am 17. Januar 2012 (11-12 Uhr) unter  www.bloofusion.de/webinar.

 

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SEO-Tools going social: SISTRIX bietet jetzt auch Social-Auswertungen

Dienstag 6. Dezember 2011 von Markus

Eben kam eine Meldung von SISTRIX:

Die Toolbox unterstützt nun die Auswertung der sozialen Netzwerke Facebook, Twitter sowie Google+.

Nach den Searchmetrics Essentials, die ein Social-Tool anbieten, gibt es jetzt also direkte Konkurrenz. Und das auch – derzeit – noch kostenlos:

Bis auf weiteres ist die Nutzung der Social-Auswertungen für alle Toolbox-Kunden ohne weitere Kosten möglich.

Da muss ich doch mal reingucken…

Was macht man damit?

Man kann die Tools natürlich fürs eigene Social-Media-Monitoring nutzen, aber dafür sind die Tools wohl einfach zu langsam. Außerdem bieten sie viele Funktionen, die Monitoring-Tools bieten (Sentiment-Analyse, …), einfach nicht.

Ich denke, dass die Tools am besten dafür geeignet sind, auf fremden Websites nach Themen zu suchen, die in Bezug auf soziale Netzwerke gut funktionieren. Welche Artikel werden auf News-Portalen besonders oft sozial geteilt? Welche Produkte in Shops? Was zündet auf einem Blog?

Dazu gibt man dann einfach eine Domain ein und erhält – nach Beliebtheit sortiert – die einzelnen Seiten der abgefragten Website. So sieht das dann bei den Essentials aus (für modenews.zalando.de):

Bild

Alles gut?

Wie auch schon bei anderen Daten und Diensten muss man aber auch bei den Social-Auswertungen bedenken, dass diese keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben. Ich habe mal die Daten von SISTRIX und Searchmetrics Essentials für www.querfood.de abgerufen – absichtlich ein kleinerer Shop mit wenigen sozialen Signalen.

Hier das Ergebnis vom Social-Modul von Essentials:

Bild

Und hier die Auswertung von SISTRIX:

Bild

Zunächst sieht man, dass die Zahlen nicht deckungsgleich sind. Das liegt daran, dass Searchmetrics hier eine “Social Visibility” anzeigt, die eben nicht den Interaktionen entspricht. Vielmehr rechnet Searchmetrics hier noch unterschiedliche Qualitätsmerkmale der Netzwerke rein. Das ist zwar praktisch, macht die Vergleichbarkeit der Daten aber an diesem Punkt schwer.

Man sieht aber auch, dass hier andere URLs genannt werden. SISTRIX kennt einen Blog-Beitrag, den die Essentials nicht anzeigen. Dafür kennt Searchmetrics andere URLs – und insgesamt auch mehr URLs.

Wer ist am besten?

Wie so oft gibt es für mich keinen klaren Sieger.

Bei SISTRIX mag ich grundsätzlich die Anzeige von Nutzerprofilen, die zu einer Website besonders gut passen. Das scheint aber eher bei thematisch spitzen Angeboten zu passen, z. B. bei einem Bildungsportal:

Bild

Das sind meiner Meinung nach schon gute Profile in diesem Bereich. Es gäbe noch viel mehr, die mir da einfallen würden, die aber nicht angezeigt werden. Wie SISTRIX hier bei der Auswahl vorgeht, ist mir noch nicht ganz klar. Ich denke aber schon, dass SISTRIX schaut, wer primär Inhalte der gesuchten Website teilt – und dass es hier weniger um eine thematische Analyse geht.

Wenn man z. B. nach ebay.de sucht, erhält man @frischkopp als Profil:

Bild

Ist das ein gutes Ergebnis? Naja, er wird wohl öfter mal ein Ebay-Angebot twittern, aber thematisch gesehen ist das für mich kein guter Treffer. Da muss man schauen, wie sich das Feature weiterentwickelt und wie der Algorithmus vielleicht noch verfeinert wird.

Bei Searchmetrics finde ich gut, dass hier mehr soziale Netzwerke abgebildet werden (z. B. LinkedIn) und das Facebook-Informationen noch aufgeschlüsselt werden (in Like, Share, Comment).

Auch finde ich gut, dass man bei den Essentials eben auch direkt nach einer Subdomain suchen kann, also z. B. nach kleinanzeigen.ebay.de, während mir SISTRIX nur Ergebnisse für ebay.de anzeigen kann.

Bild

Wie immer hängt es also davon ab, was man machen möchte. Ich finde leider beide Tools gut. Vom Preisleistungsverhältnis ist SISTRIX natürlich aktuell mit 0,0 Euro unschlagbar günstig, aber es ist natürlich nicht zu erwarten, dass das preislich auch so bleibt.

In jedem Fall scheint es mir so, dass die deutschen Tool-Hersteller aktiv sind und sich gegenseitig recht gut über die Schultern gucken. Das kann letztendlich uns Kunden nur Recht sein :)

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Google+-Unternehmensseiten vor der Integration in Places-Ergebnisse?

Donnerstag 24. November 2011 von Maik

Offenbar testet Google derzeit, wie sich die Google+-Unternehmensseiten mit anderen Google-Diensten verbinden lassen. Speziell Places bietet sich hier natürlich an, denn es geht ja jeweils um Unternehmen und Ihre Darstellung. Ich habe mir das kurz angeschaut.

places-ergebnis-mit-logo

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Entwicklungen bei der Universal Search: Daten von Searchmetrics

Freitag 11. November 2011 von Markus

Searchmetrics hat eine interessante Auswertung vorgestellt, die zeigt, wie sich die Anteile der unterschiedlichen Universal-Search-Einblendungen geändert haben:

Videos, Images, Maps und Shopping: Frische Zahlen aus der Universal Search

In aller Kürze (wer mehr erfahren möchte, sei auf den Beitrag und den Chart verwiesen):

  • Videos und Images nehmen weiter zu
  • Maps und Shopping verbleiben auf gleichem Niveau
  • Blogs werden kaum noch eingeblendet
  • Books wird anscheinend nicht besonders angenommen in Deutschland
  • News bleibt relativ konstant

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Google sagt: Position von Content wird wichtiger werden

Freitag 11. November 2011 von Markus

Bei Search Engine Roundtable gibt es einen interessanten neuen Beitrag (“Google: Content Position & Ad Position Part Of Search Ranking“), der Statements von Matt Cutts auf der PubCon erwähnt.

Dabei geht es um etwas, das Google meiner Meinung nach schon seit einiger Zeit wertet – insbesondere im Rahmen des Panda-Updates. Google will aber wohl die Position

  1. Wichtiger wird die Frage, was sich “above the fold” befindet. Es wird also schlechter funktionieren, Inhalte unten auf einer Seite zu verstecken. Das machen derzeit viele Online-Shops, die oben ihre Produkte anzeigen und weiter unten auf der Seite dann einen SEO-Text einblenden. Diese Praxis sollte grundsätzlich noch weniger zum Erfolg führen, als sie es derzeit tut.
  2. Auch das Verhältnis von Werbeflächen zu Content wird relevanter werden. Dabei geht es dann auch um die Frage, wo sich diese Werbeflächen befinden. Wenn diese den Content auf einer Seite nach unten drängen, so dass sich die Inhalte “below the fold” befinden, kann auch das negativ sein.

Ich kann mir hier gut vorstellen, dass Google derlei Faktoren zum einen in das Panda-Update einbezieht, aber das vielleicht eher auf Domain-Ebene. Zum anderen kann Google das separat natürlich auch noch auf Seiten-Ebene realisieren.

Auch wenn in der Berichterstattung eher von “ad-heavy pages” gesprochen wird, glaube ich, dass das nur ein Teil der Geschichte ist. Für Online-Shops würde das ja gar nicht greifen, weil diese kaum Werbungen einblenden. Aber wie gesagt: Es gibt viele Shops, die ihre textlichen Inhalte weit unten auf Rubrikenseiten verstecken. Und ich glaube, dass Google sich auch derlei Praktiken stärker zuwenden wird.

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Google Freshness Update unter der Lupe: Fünf Beobachtungen bei aktuellen Themen

Mittwoch 9. November 2011 von Markus

Wir haben ja am Freitag schon über das Google Freshness Update geschrieben. Jetzt wollten wir uns den einen Teil des Updates (“Recent events or hot topics”) genauer anschauen – also Suchbegriffe, die sich auf (brand-)aktuelle Themen beziehen.

Zwischen 9 und 14 Uhr haben wir heute für vier Suchbegriffe (“berlusconi”, “rücktritt”, “griechenland” und “euro”) laufend die Rankings (Top 10) mitgeschnitten. Es wurden nur die organischen Suchergebnisse ausgewertet und nicht die Google-News-Einblendungen mitgezählt.

Dabei fällt vor allem auf, dass in den organischen Ergebnissen recht viele unterschiedliche URLs auftauchten:

Berlusconi: 26 URLs, 13 Domains
Rücktritt: 17 URLs, 10 Domains
Griechenland: 12 URLs, 11 Domains
Euro: 12 URLs, 11 Domains

Bei sehr aktuellen Themen ist es also schon so, dass Google die Seiten sehr schnell auswechselt. 26 unterschiedliche URLs über den Verlauf von fünf Zeitstunden deutet schon auf eine hohe Fluktuation hin.

Bei der näheren Analyse der Rankings sind mir vor allem vier Aspekte aufgefallen.

Beobachtung #1: Aktuell schlägt nicht unbedingt statisch

Zunächst ist zu beobachten, dass aktuelle Ergebnisse nicht alle anderen Resultate verdrängen. Das sieht man z. B. gut bei “rücktritt”. Denn für diese Anfrage gibt es das erste organische Ergebnis, das so rein gar nichts mit dem aktuellen Thema zu tun hat:

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Google sah sich aber hier – ebenso wie bei den anderen Testmengen – nicht genötigt, dieses statische Ergebnis durch ein aktuelles zu ersetzen. Das zeigt zum einen natürlich, dass Google keine klare semantische Vorstellung von den Ergebnissen hat, denn eine menschliche Suchmaschine hätte den Fahrradladen sicherlich noch hinten geschoben. Es zeigt aber auch, dass Aktualität zwar vielleicht ein wichtiges Kriterium ist, aber eben keines, das alle anderen Relevanzkriterien überschreiben kann.

Beobachtung #2: Schnell rein, schnell raus

Manche aktuellen Ergebnisse erscheinen nur ganz gelegentlich, andere halten sich vielleicht ein bis zwei Stunden und sind dann wieder weg:

Bild

Andere wiederum halten sich ziemlich lange, verlieren aber – wohl wegen anderer aktuellerer Ergebnisse – nach und nach im Ranking:

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Beobachtung #3: Aktuell verdrängt statisch

Für die folgende Auswertung wurden drei statische Seiten ausgewählt. Auch hier sieht man, dass die Top-Position (Wikipedia) konstant bleibt. Die anderen beiden Kandidaten wandern aber auf den hinteren Positionen und werden durch die aktuellen Ergebnisse verdrängt. Die Site www.byebyeberlusconi rutscht dabei nur gelegentlich in die Top 10 rein:

Bild

Beobachtung #4: The rich getting richer

Die Websites, die sich mit aktuellen Beiträgen in die statischen Seiten “gedrängt” haben, sind alles altbekannte Kandidaten: Spiegel Online, FAZ, Welt, Zeit, … – aber eben nicht die Emsdettener Volksnachrichten oder der Südbayerische Beobachter.

Jetzt handelt es sich bei den geprüften Suchbegriffen Beiträgen auch eher um Mainstream-Themen. In absoluten Nischenmärkten mag das unterschiedlich sein. aber dort ist das Suchvolumen dann auch wieder nicht so relevant.

Off-Topic: Beobachtung #5: Google hat immer noch einen weiten Weg vor sich

Wer sich die Suchergebnisse für “vulkanausbruch” anschaut, wird dort viele Seiten finden, die nichts mit dem aktuellen Vulkanausbruch (El Hierro) zu tun haben:

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Google kann seine Algorithmen also noch deutlich verbessern!

Fazit

Bei der Analyse der Suchergebnisse fällt vor allem auf, dass es nicht mehr die Rankings gibt. Von Minute zu Minute können sich die Ergebnisse voneinander unterscheiden.

Das führt natürlich vor allem dazu, dass Auswertungen von SEO-Tools relativ sinnlos sind. Man kann zwar argumentieren, dass über die Vielzahl an Suchbegriffen und Messpunkten diese Abweichungen zumindest gleichverteilt vorkommen sollten, aber das macht es nicht wirklich besser.

Die Auswertungen zeigen aber auch, dass die aktuellen Ergebnisse, die eingestreut werden, die statischen zwar teilweise verdrängen, aber eben auch nicht unbedingt dominieren. Die statischen Informationsseiten, die auf Position 1 waren, waren auch konstant dort zu finden. Die Aktualität ist also kein alles andere überschreibende Kriterium.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass Google einen guten Weg geht. Wenn es aktuelle Nachrichten gibt, werden diese in die Suchergebnisse eingeblendet, sind dort aber auch schnell wieder verschwunden. Wenn die Aktualität dann nicht mehr so gegeben ist, nehmen die statischen Informationen wieder deren Platz ein.

Disclaimer

Ich bin mir gar nicht immer so sicher, ob wir derzeit auch schon das Freshness Update in Aktion sehen. Mir fehlen hier einfach die Vergleichsdaten, weil wir sonst die Rankings auch nicht im Minutentakt mitschneiden. Ich denke aber schon, dass wir hier Effekt vom Freshness Update sehen.

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Das Google Freshness Update: Neue Informationen nach vorne?

Freitag 4. November 2011 von Markus

Laut Google (“Giving you fresher, more recent search results“) gibt es wieder ein neues Update, in dem Google versucht, den Faktor Freshness (neudeutsch für Aktualität) stärker zu gewichten.

Wie groß sind die Änderungen?

Google hat gesagt, dass 35% aller Suchanfragen betroffen sind. Es ist relativ unklar, ob hiermit wirklich 35% aller an Google gestellten Suchanfragen gemeint sind oder ob man hier Bezug auf eine große Datenbank häufig gestellter Suchanfragen nimmt. Da ich glaube, dass man zur Berechnung einiger Faktoren durchaus etwas mehr Rechenkraft braucht und das eben nicht nur zur Laufzeit machen kann, bin ich eher geneigt, an die zweite Variante zu glauben.

Welche Suchanfragen fallen unter das neue Update?

Google selber bezieht sich insgesamt auf drei Arten von Suchanfragen:

  1. Recent events or hot topics: Hier geht es um aktuelle Themen (z. B. “occupy frankfurt”). Bei diesen gab es auch vorher schon das so genannte QDF (“Query deserves freshness”). Das scheint jetzt noch etwas mehr in die Suchergebnisse einzufließen.
  2. Regularly recurring events: Damit sind Suchanfragen für Ereignisse gemeint, die regelmäßig wiederkehren, also z. B. “olympische spiele” oder “dfb pokal”. In diesen Fällen will Google bewirken, dass sich die Suchergebnisse eher auf das aktuelle Ereignis (also z. B. die Olympischen Spiele 2012 in London) beziehen. Diese Änderung ergibt natürlich vor allem aus Nutzersicht Sinn.
  3. Frequent updates: Diesen Punkt finde ich interessant. Da geht es z. B. um Anfragen wie “best slr cameras” – Themen, bei denen sich oft etwas ändert. Das könnten natürlich viele Shopping-Suchbegriffe wie “x testberichte”, “x testsieger” und weitere Begriffe sein. Es ist nicht ganz, wie Google dieser Suchbegriffe identifizieren möchte, aber man könnte das schon algorithmisch recht gut abdecken (wie oft und wie stark ändern sich die Informationen auf Seiten zum Suchbegriff?).

Was folgt nun daraus?

Für mich gibt es einige Schlussfolgerungen:

  1. Wenn es so ist, dass es hier zum Teil um aktuelle Ereignisse geht, dann werden SEO-Tools damit sicherlich ihre Schwierigkeiten haben. Es könnte zu höheren Schwankungen in den Suchergebnissen führen, die die Tools entweder mitbekommen (schlecht, weil es eben Schwankungen in den Sichtbarkeitsdaten gibt) oder eben nicht mitbekommen (schlecht, weil es dann eine noch geringere Korrelation zw. Traffic und Indexwerten gibt).
  2. Wenn es so ist, dass Google erkennen kann, bei welchen Themen sich oft etwas ändert (“frequent updates”), dann müssen sich Website-Betreiber sicherlich Gedanken machen, wie sie das in ihren Site-Strukturen abbilden. In der Regel sollte das kein Problem sein, aber hier kann man sich ja mal Gedanken machen, wie man es hinbekommt, dass die Seiten einer Website mit solchen Informationen weniger statisch wirken.
  3. Wenn Google bei wiederkehrenden Events immer etwas zum neuesten Event bieten möchte, dann müssen Sites das eben möglichst frühzeitig bieten (Preemptive SEO). Grundsätzlich stellt sich natürlich die Frage, welche Ansprüche Google hier stellt. Wenn es so ist, dass es z. B. ausreicht, die Zahl 2012 auf die Website zu stellen, um dann für “europameisterschaft fußball” besser gefunden zu werden, ist dieser Aufwand ja sehr gering.
  4. Man sollte natürlich grundsätzlich möglichst zeitnah über aktuelle Themen berichten (gerne dann auch in Verbindung mit Google News).

Freshness Spam

Man darf auch nicht vergessen, dass der Faktor Freshness nicht alle anderen Faktoren in den Hintergrund drängt. Google hat hierzu gesagt:

Freshness is one component, but we also look at the content of the result, including topicality and quality.

Es gibt natürlich grundsätzlich die Befürchtung, dass Unternehmen auch hier wieder – analog zu der recht beliebten Praxis bei Google News – die Freshness manipulieren werden. Man kann ja einen Artikel online stellen, diesen nach einem Tag entfernen (404) und dann schnell dafür sorgen, dass derselbe unter einer neuen URL wieder von Google als “fresh” erkannt wird.

Der Aufwand dafür mag recht hoch sein, zumindest dann, wenn man das nicht automatisiert hinbekommen. Ob und wie das sinnvoll ist, muss sich aber erst noch zeigen.

Are we there yet?

Wenn ich mir so einige Suchergebnisse anschaue, kann ich derzeit noch nicht erkennen, dass sie den oben formulierten Ansprüchen genügt.

Hier einige Beispiele:

Bild

Bild

Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt der Suchanfragen. Man sieht hier aber auch, dass Google natürlich nicht kommuniziert, welche der Suchanfragen von dem Update betroffen ist und welche nicht.

Und, wie gesagt: Google sieht die Freshness ja nur als einen Faktor unter vielen, so dass es in der Tat sein könnte, dass die oben gezeigten Suchergebnisse bereits vom Update betroffen sind.

Noch mehr Lesestoff:

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Google verschickt Nachrichten für doppelten Content

Dienstag 1. November 2011 von Markus

Google hat laut einem Blog-Beitrag (“Raising awareness of cross-domain URL selections“) die Google Webmaster Tools erweitert. Registrierte Nutzer können dort eine Nachricht erhalten, wenn Google über mehrere Domains verstreut identische Inhalte findet und sich für einen Inhalt auf einer anderen Domain entscheidet.

Google nennt dabei verschiedene typische Szenarien, die ich auch für recht alltäglich halte:

Duplicate content, including multi-regional websites:

Identische Inhalte auf

  • domain-a.de und domain-b.de
  • domain-a.de und domaina.de
  • domain.com/de/ und de.domain.com
  • domain.de, domain.at und domain.ch

Configuration mistakes:

Darunter fallen z. B. falsche Canonical-Tags, die auf eine andere Domain verweisen.

Malicious website attacks:

Dieser Fall greift, wenn es einem Angreifer z. B. gelingt, die eigene Website per 301-Umleitung oder Canonical-Tag auf seine Website umzuleiten.

Einschränkungen:

Das Ganze gilt eben nur dann, wenn es auch “a group of pages with duplicate content” über mehrere Domains gibt. Es reicht also nicht ein einzelner Artikel aus, um diese Meldung zu generieren. Und auch für Duplicate Content auf einer Domain wird diese Meldung nicht erscheinen.

Die Meldung scheint auch nur der zu erhalten, zu dessen Nachteil sie ist. Wenn also die eigene Website vorher von Google mit Traffic bedacht wurde und Google sich nun entscheidet, die eigenen Inhalte auf einer anderen Website als “representative URLs” auszusuchen, dann kann man die Nachricht erhalten.

Das “kann” ist dann auch schon der große Nachteil, denn es ist keine fest etablierte Funktion in den Google Webmaster Tools, sondern nur eine Nachricht, die man bekommen kann – oder auch nicht.

Einen recht wichtigen Fall hat Google übrigens nicht (oder nur kaum) genannt: das Scrapen von gesamten Websites. Google selber meint ja, dass Sie dagegen hinreichend viel gemacht hätten. Wenn also jemand die eigene Website kopiert und auf einer anderen Domain aufmacht, könnte man so zumindest eine Benachrichtigung erhalten, wenn Google die Kopie für plausibler hält (was natürlich laut Google niemals passieren dürfte).

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Das Ende der Google-Auswertungen? Google kappt (zum Teil) Referrer-Informationen

Mittwoch 19. Oktober 2011 von Markus

Ein kurzer Blog-Beitrag hat einen kleinen Sturm der Entrüstung unter SEOs ausgelöst:

Making search more secure: Accessing search query data in Google Analytics

Also: Zukünftig soll es so sein, dass eingeloggte Google-Nutzer auf die SSL-Version von Google verwiesen werden. Und wenn diese sich dann auf eine andere Website durchklicken, soll dann die Suchanfrage nicht mehr im Referrer übermittelt werden:

“[...] will no longer report the query terms that the user searched on to reach your site”

Google selber meint, dass das nur einen geringen Anteil der Nutzer betreffen wird:

“Keep in mind that the change will affect only a minority of your traffic”

Aber trotzdem: Der Verlust der Suchanfragen scheint vielen schon vorab weh zu tun.

Grundsätzlich wird das meiner Meinung nach wenig ändern. Wenn es wirklich nur ein gewisser Anteil der Besucher ist, werden ja nach wie vor Suchanfragen übermittelt. Wenn man davon ausgeht, dass die wichtigen Suchanfragen auch von nicht eingeloggten Menschen gesucht werden, sollte sich an der Top-Liste der Suchanfragen im Reporting nichts ändern. Die Zahlen verringern sich idealerweise alle um denselben Faktor.

Die Anzahl der über die Suchmaschine kommenden Besucher wird sich hingegen nicht ändern, weil der Referrer ja nach wie vor übertragen wird – nur eben ohne Suchanfrage.

Für SEOs wird also nach wie vor genug Futter bleiben, um anhand der übermittelten Suchanfragen permanent an den Websites und deren Inhalten zu arbeiten.

Wer noch mehr zum Thema lesen möchte:

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OpenLinkGraph-API: Funktioniert…

Montag 17. Oktober 2011 von Markus

Nachdem SISTRIX heute eine E-Mail verschickt hat, dass die Daten aus dem OpenLinkGraph nun auch gut per API erreichbar sind, habe ich gleich mal dafür die nötigen Funktionen für unsere Library geschrieben.

Es gibt zwei API-Aufrufe. Einmal links.overview, die zu einer Domain Metriken liefert, z. B.

<response>
<api_key>

</api_key>

<method>
links.overview
</method>

<answer>
<total num=”5616″/>
<hosts num=”453″/>
<domains num=”394″/>
<networks num=”363″/>
<class_c num=”281″/>
</answer>

<credits used=”25″/>
</response>

25 Credits finde ich fast ein wenig zu happig, um damit mal eben tausende von Domains zu überprüfen (was wir gerne mit SEOmoz-Daten machen). Hier sollte noch einmal gegengesteuert werden.

Und dann der Aufruf links.list, der eine Liste aller Backlinks liefert, z. B.

<response>
<api_key>

</api_key>

<method>
links.list
</method>

<answer>
<link url.from=”http://web-fortbildung.de/webkataloge.php?n=s” text=”suchradar.de ” url.to=”http://www.suchradar.de/verzeichnis/”/>

</answer>

<credits used=”250″/>
</response>

Hier zumindest eine gute Sache: Es werden maximal 250 Credits berechnet (oder weniger, wenn es nur so viele Backlinks gibt).

Meine Meinung

Die API funktioniert erstmal grundsätzlich und ist auch sehr performant.

Bei SEOmoz und Majestic SEO hat man schon eine deutlich umfangreichere API, um vorher filtern zu können, welche Links man eigentlich abfragen möchte. Aber das kann ja noch kommen.

Auch sind SEOmoz und Majestic SEO ja auch deswegen interessant, weil diese auch eine eigene Bewertung der Linkkräfte haben (ACRank, mozRank). Das fehlt beim SISTRIX derzeit wohl auch noch.

Und: An der Preis-/Credit-Schraube sollte SISTRIX nochmal drehen…

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