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Bei Google Places kann jetzt jeder Bilder hochladen

Dienstag 25. Januar 2011 von Markus

Wie SEL berichtet (“Google Places Now Takes User Photo Uploads“) gibt es jetzt auch die Möglichkeit, dass Bilder in ein Places-Profil geladen werden können – und zwar nicht nur vom bestätigten Inhaber. Der Link dazu findet sich im Places-Profil:

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Wir haben das natürlich direkt ausprobiert. Die Bilder erscheinen nicht direkt im Profil, sondern werden erst überprüft. Von wem, ist allerdings derzeit noch unklar.

Im Places-Admin jedenfalls werden mir die Bilder noch nicht angeboten. Es ist also derzeit noch unklar, ob Inhaber des Places-Listings bestimmte Bilder ablehnen können. Logisch wäre das eigentlich nicht, weil man bei Places ja negative Kritiken auch nicht ablehnen, sondern nur kommentieren kann (und das auch nur, wenn die Kritik über Google selber abgegeben wurde).

Ich bin mal gespannt, wie sich das entwickelt (wir bleiben dran) und wie das neue Feature genutzt wird.

Nach meinem Kenntnisstand gibt es dazu jedenfalls derzeit nur einen einzigen Google-Blog-Post:
Share your photos about Places

Und da steht relativ wenig drin…

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Google Places-Einträge bei Filialisten und Franchise-Systemen: Lokale Suche mit ganz viel Optimierungspotenzial

Mittwoch 19. Januar 2011 von Markus

cover-150wWir haben heute ein neues Advisory live gestellt: “Google Places-Einträge bei Filialisten und Franchise-Systemen“. Mich hat mal interessiert, wie stark Filialisten und Franchise-Systeme – also Unternehmen, die stark von der lokalen Suche profitieren könnten – eigentlich Google Places nutzen.

Dafür haben wir einen Test gemacht, der doch sehr ernüchternde Zahlen gebracht hat. Hier folgt das ganze Advisory, das man auch bei uns auf der Site runterladen kann.

Google Places

Die lokale Google-Suche ist insbesondere für Filialisten und Franchise-Systeme relevant, da sie hier relevanten Suchmaschinen-Traffic für lokale Suchanfragen wie “baumarkt hamburg” oder “optiker bonn” erhalten können. Dabei ist vor allem die Nutzung von Google Places sehr wichtig.

Google erstellt für nahezu alle Unternehmen entsprechende Places-Seiten, die dann aus den Suchergebnissen verlinkt werden. Die Daten für diese Profilseiten werden von anderen Datenlieferanten und Plattformen übernommen. Dabei kann es in der Praxis immer dazu kommen, dass z. B. veraltete Daten übernommen werden oder dass Daten anderer Unternehmen einem Profil zugeordnet werden.

Unternehmen sollten daher darauf achten, dass die Daten auf ihren Places-Seiten korrekt und aktuell sind. Um das zu erreichen, können Unternehmen Places-Einträge übernehmen und die Daten auf diesen Seiten verändern. Erkennbar sind diese Einträge am Text “Vom Inhaber bestätigter Eintrag”:

bloofusion

Die Übernahme eines Eintrags ist übrigens ebenso wie die laufende Aktualisierung kostenlos, so dass es zumindest hinsichtlich der Kosten keinen Grund gibt, den eigenen Eintrag nicht zu übernehmen.

Warum sollten Places-Einträge übernommen werden?

Es gibt dabei recht unterschiedliche Gründe, warum Unternehmen ihren eigenen Places-Eintrag übernehmen sollten. Zunächst ist wichtig, dass auch ein Konkurrent den eigenen Eintrag übernehmen und verändern könnte. Das verstößt natürlich gegen geltendes Recht, ist aber dennoch möglich.

Hier sieht man auch noch einen anderen Grund:

mc-donalds

Google übernimmt Daten von anderen Plattformen und fügt sie den Places-Listings hinzu, z. B. Bilder und Bewertungen. Wie am Beispiel zu erkennen, werden dabei auch – wie das unattraktive Bild eines Burgers – Bilder übernommen, die Unternehmen sicherlich nicht auf ihren Profilseiten sehen möchten.

In den Suchergebnissen für “anwalt hamburg” findet sich ein weiteres Beispiel für falsche Places-Listings:

taylor-wessing-2

Im Falle der Kanzlei Tayler Wessing versagt das so genannte “Matching”: Google hat Daten unterschiedlicher Quellen falsch zusammengesetzt, so dass das Places-Listing der Kanzlei in Hamburg auf das Hanseatic Trade Center verlinkt.

In der Praxis gibt es noch viele andere Aspekte, die Probleme verursachen können. All diesen Fehlern können Unternehmen nur dann entgehen, wenn die eigenen Places-Profile übernommen und danach idealerweise optimiert werden.

Der Test

Um zu überprüfen, wie und in welchem Umfang Filialisten und Franchise-Systeme ihre Places-Einträge übernehmen, wurden für einen Test die Places-Profile von zehn bekannten Unternehmen überprüft. Dabei wurden für größere Städte (> 200.000 Einwohner) jeweils die in den Google-Ergebnissen auftauchenden Places-Seiten ausgewertet:

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(Datum der Überprüfung: Januar 2011)

Das Ergebnis

Die Daten zeigen, dass viele Unternehmen bislang ihre Places-Profile größtenteils ignorieren. Es ist insgesamt der Trend zu erkennen, dass Franchise-Systeme schlechter abschneiden als Filialisten, da die drei Unternehmen mit der besten Nutzung von Google Places Filialisten sind bzw. über nur sehr wenige Franchise-Nehmer verfügen.

Meine Einschätzung

Unser Test macht deutlich, dass die meisten Filialisten und Franchise-Geber die lokale Google-Suche ignorieren. Es scheint bei vielen Unternehmen weder ein Bewusstsein noch einen Plan für den Umgang mit Google Places zu geben. Und das ist schade, weil die Unternehmen so viele Potenziale ungenutzt lassen oder damit sogar ihrer Marke schaden.

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Googles lokale Suche funktioniert nicht richtig: Drei Konsequenzen für lokale Unternehmen

Dienstag 11. Januar 2011 von Markus

Ich bin eben über eine Meldung von SEOlytics gestolpert:

[...] Spannend ist auch die Sichtbarkeitsentwicklung der Autovermietung Hertz unter Hertz.de (Platz vier unter den Gewinnern). Deren Domain rankt jetzt wieder gut für wichtige Keywords wie “Autovermietung” und “Mietwagen”. Diese Keywords waren Mitte Dezember zeitweilig ganz aus den Top 100 verschwunden. Grundsätzlich scheint Google unsicher zu sein, wie die Seite zu bewerten ist, denn auch in der Vergangenheit gab es immer wieder Sichtbarkeitsschwanken. Die SEOlytics-Analysten vermuten strukturelle Probleme dahinter. [...]

Da dachte ich erst, dass man sich diese Vermutung ja mal fürs suchradar genauer anschauen könnte. Vielleicht mache ich das auch mal (Interesse vorausgesetzt), aber dabei ist mir wieder mal etwas aufgefallen, was mir in den letzten Tagen und Wochen bereits mehrfach aufgefallen ist: Die lokale Google-Suche funktioniert nicht richtig.

Also: Wenn man beim SISTRIX mal nachschaut, für welche Suchanfragen Hertz.de de gut rankt, fällt einem auf, dass dort sehr viele lokale Suchbegriffe zu finden sind, z. B.

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Nun habe ich aber nicht nach “autovermietung deutschland”, sondern nach “autovermietung deutschland schweinfurt” gesucht. Das Wort “schweinfurt kommt auf der Startseite aber gar nicht vor:

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Wenn man die Suche mal auf die Website einschränkt, findet Google auch ein paar Seiten, die besser passen (z. B. das zweite Suchergebnis). Aber Google behauptet immer noch steif und fest, dass die Startseite das bessere Suchergebnis ist:

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Sicherlich: Hertz.de sollte besser für jeden Standort eine eigene lokale Seite einrichten und diese auch optimieren, aber das haben sie nicht getan. Dennoch: Es gibt mindestens eine Seite auf der Site, die meiner Meinung nach deutlich besser zu der Suchanfrage passt, weil eben alle drei Suchbegriffe dort erscheinen.

Google hat natürlich recht, dass das Wort “schweinfurt” auf einer verlinkenden Seite vorkommt. Das habe ich nicht geprüft, aber es ist absolut realistisch. Dafür muss das Wort ja nicht mal im Anchortet vorkommen.

Das Ganze hat leider einen für Websites recht negativen Effekt, weil Google die lokalen Suchergebnisse ja geändert hat. “Früher” gab es das 7- oder 3-Pack, während es jetzt sehr oft die gemischten Resultate gibt. Und da sieht man dann, dass es unterschiedliche Fälle gibt:

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Google mischt die organischen Ergebnisse und die Google Places-Einträge. Als verlinkte URL wird aber die URL aus den organischen Ergebnissen genommen. Selbst wenn also das Places-Listing für Hertz Frankfurt eine lokale URL hat, wird die organische URL genommen – und das ist bei Hertz.de eben der Link auf die Startseite. Und dort müssen sich Interessierte dann erstmal weiterklicken. (Außer, wenn man auf “Google Places-Profil” klickt, aber das werden wohl recht wenige machen)

Konsequenzen:

  1. Google sollte dieses Verhalten fixen. Es sollte nicht so sein, dass eine Startseite, auf der ein Wort der Suchanfrage nicht vorkommt, bessere Rankings als eine Unterseite erzielen kann, auf der die Wörter vorkommen.
  2. Wer auf lokale Suchbegriffe abzielt, sollte in jedem Fall seine Listings bestätigen lassen (“claimen”). Hertz.de ist unter den Listings z. B. das einzige, das über kein Logo verfügt. Alle anderen haben eins, weil sie es in ihrem Listing eingepflegt haben.
  3. Unternehmen sollten auf ihren Websites jeweils optimierte lokale Seiten einrichten (in der Regel genau eine Seite pro Stadt). Dann ist die Chance recht groß, dass Google diese auch als erstes Ergebnis übernimmt.

Zum Thema Claiming bringen wir nächste Woche übrigens noch ein neues Advisory raus. Da haben wir mal untersucht, ob Mc Donalds, Burger King & Co. auch ihre Google Places alle ordentlich pflegen. Will noch nichts verraten, aber die Zahlen sind schon recht ernüchternd.

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Google nimmt Kurs auf den lokalen Markt: Riesen Potenzial, aber wie soll man das heben?

Donnerstag 9. Dezember 2010 von Markus

Auf Search Engine Land gibt es einen neuen Artikel, der mir aus der Seele spricht: “Google: Local Is Job One“.

Google ist ein börsennotierter Konzern und muss auch eine Wachstums-Story anbieten. Wo soll das Wachstum denn herkommen? Nahezu alle Online-Shops und Portale und so investieren doch schon Unsummen in AdWords. Dadurch, dass viele ihre AdWords-Ausgaben hinterfragen und immer besser tracken und steuern können, wird auch nicht gerade mehr Geld ausgegeben.

Wenn also Wachstum sein muss, könnte das durchaus von lokalen Unternehmen kommen. Diese sind aktuell zum großen Teil in Bezug auf SEO und SEM nicht aktiv – zumindest hier in Deutschland.

Zwar gibt ein lokaler Kunde keine Unsummen für AdWords aus, aber dafür gibt es eben auch sehr viele lokale Kunden. Strategisch ist es also in der Höhe der Ausgaben interessant – aber auch, weil Google sein Risiko minimiert, indem die Einnahmen auf viele Schultern verteilt werden.

Aber bei diesem Blick aufs Geld darf man ja auch nicht vergessen, dass es hier auch einen hohen Bedarf gibt. Wenn ich die ganzen Werbeblättchen lese, wundere ich mich immer wieder, dass ein lokaler Handwerker dafür Geld ausgibt, aber für “maler münster” oder “klempner dortmund” nicht zu finden ist. Die meisten lokalen Unternehmen verschlafen das Internet einfach. Und genau hier kann Google angreifen.

Leicht wird das sicherlich nicht. Viele lokale Unternehmen sind weit davon entfernt, Zugang zu ihrer Website zu haben – wenn sie denn überhaupt eine Website haben.

Sicherlich: Es gibt immer Unternehmen, die genau wissen, wie viel Traffic man über Google Places und lokal ausgerichtete AdWords generieren kann. Aber das sind eben immer noch Ausnahmen.

Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass diese Aufmerksamkeit in den USA deutlich anders ist. Vielleicht stimmt es ja hier, dass die USA uns ein paar Jahre voraus sind und im nächsten Jahr all die Ärzte, Anwälte und Brautmode-Shops aufwachen und das Internet als professionelle Plattform nutzen.

In jedem Fall wünsche ich Google dabei viel Erfolg. Auch von uns wird im nächsten Jahr was zum Thema “Lokale Suche” kommen. Mal schauen…

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McDonalds: Wie man das mit Google Places nicht machen sollte…

Montag 22. November 2010 von Markus

Wir arbeiten gerade an einem neuen Advisory zum Thema Google Places & dabei ist mir gestern auch McDonalds aufgefallen.

Wenn man den Firmennamen mal falsch schreibt und z. B. nach “mc donalds berlin” sucht, stößt man aber schon auf recht seltsame Ergebnisse, bei denen man auch schnell die Grenzen von Google Places sieht:

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Was läuft hier falsch?

  1. Das erste Places-Listing verlinkt auf ein PDF (ich meine den ersten Link, nicht den “Google Places-Profil”-Link). Auf jeden Fall finden sich da keine Information zum McD an der Schönhauser Allee.
  2. Im zweiten Places-Listing wird auf die McD Kinderhilfe verlinkt. Das hat aber nichts mit der Filiale in der Seestr. zu tun.
  3. Und das dritte Listing verlinkt schließlich auf die Startseite von McD. Aber auch dort finde ich erstmal keine Infos zum Burgertempel in der Karl-Liebknecht-Straße.

Hier liegt natürlich erstmal ein Versagen von McD vor, weil die ihre Listings aktiv managen sollten. Das passiert aber offensichtlich nicht.

Aber auch Google hinterlässt hier einen schlechten Eindruck. Es gibt sicherlich hunderte von unterschiedlichen McD-Listings, die allesamt auf die McD-Startseite verlinken. Eigentlich sollte Google dann nicht annehmen, dass die Startseite ein wirklich guter Ort für die Besucher ist. Sicherlich, man kann sich zur konkreten Filiale irgendwie durchklicken. Aber das erwarte ich an dieser Stelle einfach nicht.

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Organisches Ranking ohne Website: Dank Google Places möglich

Dienstag 16. November 2010 von Markus

Die Erkenntnis ist gar nicht so grandios, aber mir ist eben was aufgefallen: Meiner Meinung nach gibt es jetzt erstmals ein organisches Suchmaschinen-Ranking ohne eigene Website. Durch die Umstellung bei der Darstellung von Google-Places-Listing innerhalb der lokale Suchergebnisse findet man jetzt auch in den “normalen” organischen Ergebnissen (also jenseits vom 3-/7-Pack) Einträge ohne eigene Website, z. B. hier:

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Interessanterweise sind die drei Listings noch nicht einmal “geclaimed”. Folglich glaube ich auch nicht, dass die drei Zahnärzte ihre Patienten aktiv um Bewertungen gebeten haben. Und trotzdem erhalten sie “Traffic” über Google.

Hier kann man mit sehr wenig Zeitaufwand viel mehr erreichen:

  1. Listing “claimen”
  2. Textlich optimieren, damit man z. B. auch für “implantate” erscheint
  3. Schönes Bild aussuchen, damit dieses auch in den Suchergebnissen angezeigt wird (klappt leider nur selten)
  4. Kunden/Patienten dazu animieren, ein paar Bewertungen auf Jameda, DocInsider & Co abzugeben

Zeitaufwand für (1) – (3): Vielleicht 30 Minuten. Maßnahme (4) dauert vielleicht etwas länger.

Wenn ich mir immer vorstelle, wie viel Geld lokale Unternehmen für Gelbe Seiten, Werbeblättchen und so ausgeben, wundere ich mich schon, wie viel Potenzial hier verschenkt wird.

All das soll auch nicht heißen, dass man keine eigene Website haben sollte. Aber zumindest bei lokalen Suchanfragen braucht man diese derzeit nicht mehr, um auch organisch gefunden zu werden. Gute Nachrichten für Offliner :)

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Änderungen bei lokalen Google-Suche: Was ändert sich, wie kann man davon profitieren?

Montag 1. November 2010 von Markus

Bei der lokalen Google-Suche hat sich vor einigen Tagen viel geändert. Und das ist definitiv einen genaueren Blick wert.

Was ist passiert?

Google hat die alte Darstellung bei lokalen Suchanfragen geändert. “Früher” gab es oftmals oberhalb der zehn organischen Listings entweder 7 (7-Pack) oder 3 (3-Pack) lokale Ergebnisse, die aus Google Places stammen.

Jetzt werden diese vermischt, so dass es aber auf Suchergebnisseite auch mehr als zehn Ergebnisse geben kann. Wer also z. B. nach “plastisch ästhetische chirurgie köln” sucht, sieht dort u.a. die folgenden Ergebnisse:

2010-11-01 09h45 00

Die ersten beiden Ergebnisse sind dabei organische Listings, die nicht aus Google Place stammen. Danach folgen sieben Ergebnisse aus Google Places, gefolgt von nochmal fünf organischen Listings.

Die Places-Ergebnisse profitieren dabei von einer optisch ansprechenden Einbindung, solange man nicht – wie beim Listing D – vergessen hat, dem Listing auch ein Bild zu spendieren.

Reihenfolge

Die Reihenfolge der Listing-Arten muss aber nicht immer so sein wie beim Beispiel oben. Bei der Suche nach “trauringer düsseldorf” kommt z. B. zuerst ein lokales Ergebnis, dann zwei organische, dann sechs lokale, dann noch fünf organische:

2010-11-01 09h58 46

Die genaue Logik verstehe ich hier noch nicht. Ich kann hier nur annehmen, dass die Website trauringwelt.de sowohl organisch als auch via Google Places ganz oben steht und dass Google dieses Listing deswegen von den anderen trennt.

Einzelergebnisse

Geblieben ist eigentlich nur das lokale Einzelergebnis, wenn es zu einer Suchanfrage einen Best Match gibt, z. B. wenn man nach einer konkreten Firma sucht:

2010-11-01 09h50 16

Wer verliert eigentlich? Und wer gewinnt?

Wie üblich bei derartigen Veränderungen frage ich mich natürlich, wem das nützt: Verlieren die Listings, die früher im 7-Pack waren, an Klicks? Oder gewinnen sie hinzu? Und wie ist das mit den Websites, die früher nicht im 7-Pack waren?

Ich denke, dass das schon vom Einzelfall abhängt, aber den folgenden Fall finde ich ganz interessant: www.notar-dr-esser.de ist auf Platz drei, während zwei Verzeichnisse noch vor ihm sind. Aber: Dr. Esser hat einfach ein besseres Suchergebnis mit lokaler Adresse, Rufnummer, Fähnchen, Bewertung und einem Profil-Link.

2010-11-01 09h34 40

Ich persönlich würde in diesem wahrscheinlich die ersten beiden Listings links liegen lassen und direkt auf Dr. Esser klicken. Aber ob das auch der “Normalnutzer” so sehen wird, ist fraglich.

Optimierung der Bildsprache

In jedem Fall sieht man bei den plastischen Chirurgen, dass es hilft, dem Listing ein Bild zu spendieren, weil es das Listing optisch einfach noch attraktiver macht. Das Bild wird zwar relativ klein (ca. 80 Pixel Breite) angezeigt, aber je nach Branche kann man hier sicherlich einiges optimieren.

Wenn Sie nach einer Backware suchen: Auf welches der beiden Listings würden Sie klicken?

2010-11-01 09h55 04

Viele der Listings, die ich mir eben angeschaut habe, verfügen über gar kein Bild. Gerade wenn es um emotionale Aspekte geht (“hochzeitstorte berlin”) fehlen da einfach oft Bilder. Vielleicht erwächst hier also eine ganz neue Disziplin der Optimierung.

Recommended Reading

Andrew Shotland hat bei SEL eine sehr gute Übersicht über recht unterschiedliche Meinungen (allesamt nicht aus Deutschland) zusammengetragen:

Google Place Search Winners, Losers & WhoKnowsers

Der offizielle Blog-Post von Google:

Place Search: a faster, easier way to find local information

Schlussfolgerungen

Wie bei allen Änderungen bin ich mir erstmal nicht sicher, ob ich es so besser finde. An das 7-Pack hatte ich mich gewöhnt. Aber “the show must go on” und ich hoffe, dass Google über diese Änderung gut nachgedacht hat.

In jedem Fall kann ich mir vorstellen, dass Verzeichnisse leichte Traffic-Einbußen haben werden, weil die neue Einbindung den Ergebnissen aus Google Places einfach mehr Raum in den Suchergebnissen gibt.

Nach wie vor finde ich es auch wichtig, dass der Spam aus Google Places entfernt wird. Ich bringe an dieser Stelle kein konkretes Beispiel, aber es gibt z. B. ein Anwaltsportal, das mit einem Places-Eintrag erstaunlich gut rankt, ohne wirklich ein “Place” zu sein. Die Tatsache, dass es keine einfache Möglichkeit gibt, einen Eintrag als illegitim zu markieren und von Google überprüfen zu lassen, ist schon beschämend für einen Suchmaschinen-Primus. Sorry, aber so spamen sich nach wie vor Einträge nach vorne.

Das neue Update bringt aber auch – wie schon oben beschrieben – neue Potenziale, vor allem durch die Optimierung der Bilder. Ich glaube auch, dass es sinnvoll ist, sowohl das organische Listing zu optimieren als auch an seinem Place-Profil zu schrauben. So sendet man hoffentlich ein weiteres Zeichen an Google und zementiert seinen Status als “Lokalheld”.

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Google Maps: Warum verlangt Google eigentlich kein Geld für Einträge?

Mittwoch 22. September 2010 von Markus

Ich bin gerade über den Beitrag “Sex Therapists, Good Luck Getting Into Google Maps” gestolpert, der mir mal wieder ein Problem vor Augen geführt hat: Google Maps wird immer wichtiger, aber wenn es Probleme mit dem Eintrag gibt, steht man erstmal ohne echte Hilfe da.

Für Google mag das alles Peanuts sein, aber analog zu den früheren Yahoo-Express-Einträgen wäre wohl mancher schon bereit, gutes Geld an Google zu zahlen, wenn man dadurch flux & gesichert reinkommt und dann auch noch einen Ansprechpartner hätte, der einem bei Problemen hilft. Google Tags wird wohl bald auch nach Deutschland/Europa kommen, aber Tags setzt eben auch einen funktionierenden Eintrag voraus.

Denn: Probleme bei Google-Maps-Anmeldungen/-Korrekturen gibt’s oft genug. Ausgereift ist das alles leider noch nicht…

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Erfolgsfaktoren für Google Place Labels: Wikipedia-Eintrag hilft, Suchvolumen auch

Samstag 4. September 2010 von Markus

Google Maps wird ab einer bestimmten Zoom-Stufe gerne mit unterschiedlichen POIs (Point of Interest) angereichert:

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Wie man im Beispiel sieht, gibt es überall POIs, bei denen Google aber manchmal thematisch etwas daneben liegt. Das Radisson Blu ist ja noch richtig als Hotel erkannt, aber im Polizeipräsidium essen gehen? Machen wohl die wenigsten – und die, die es machen, werden wohl darüber keine positiven Testberichte abgeben.

Es scheint hier für Google in Deutschland noch keine eindeutige Sprachregelung zu geben. Während die Symbole laut Hilfe in den USA noch Place labels heißen, werden sie in der deutschen Hilfe nur als Graue Symbole bezeichnet.

Aber wie wird ausgewählt, welche Symbole als Place labels erscheinen und welche nicht? Da schreibt Google zunächst nur:

Welche Unternehmen angezeigt werden, wird anhand unseres proprietären Algorithmus festgelegt.

Google gibt in der Hilfe nur den Hinweis, dass man seinen Eintrag bei Google Places bestätigen solle. Das kann aber nur ein Teil der Wahrheit sein, denn die meisten Labels fallen eher in die Kategorie “Landmarks” und haben daher wohl in der Regel keinen bestätigten Eintrag bei Places.

Google Product Manager Matthew Leske hat diesem Bericht zufolge jetzt noch weitere Faktoren genannt:

  1. Anzahl der Citations (Nennungen auf anderen Websites; nicht zwangsweise ein Link)
  2. Gibt es einen Wikipedia-Eintrag?
  3. Wie oft wird nach dem Objekt in Google gesucht?

Diese (und noch viele Faktoren) sind aber immer nur Signale, die insgesamt relativ zu sehen zu sind. Heißt: Innerhalb eines Kartenausschnitts scheint Google alle möglichen Labels herauszusuchen und sucht dann daraus die aus, die hinsichtlich der Signale relativ zu den anderen am besten passen.

Das heißt, dass in Emsdetten die Hoebing Reinigungsmittel GmbH durchaus noch ein Label bekommt, während es dazu in Berlin eben nicht mehr reichen würde. (Ich gehe mal davon aus, dass die Hoebing Reinigungsmittel GmbH keinen Wikipedia-Eintrag hat… habe das mal einfach nicht überprüft)

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Neu bei Google Places: Bewertungen können kommentiert werden

Freitag 6. August 2010 von Markus

Bewertungen sind bei Google Places ein wichtiges Thema, weil sie eben auch in das Ranking einfließen. Leider gibt es nicht nur begeisterte Kunden, sondern auch solche, die sich – ob gerechtfertigt oder nicht – negativ äußern.

Ab sofort kann man Bewertungen jetzt auch kommentieren (siehe “Respond to reviews for your business on Google Place Page“). Leider geht das nur bei Bewertungen, die auch über Google direkt abgegeben werden und nicht bei solchen, die von anderen Plattformen importiert werden. Das ist ein sehr großer Nachteil, weil nur ein geringer Teil der Bewertungen über Google selber kommt.

Wer in seinem Google-Konto eingeloggt ist (das Konto, das zum Places-Eintrag gehört), findet dann unter den Bewertungen einen neuen Link “Als Inhaber öffentlich antworten”. Und dann kann man eben einen Gegenkommentar hinterlassen:

2010-08-06 10h41 10

Google gibt natürlich die üblichen Tipps, wie man auf negative Bewertungen reagieren sollte. Ist vielleicht keine schlechte Idee für hitzige Gemüter.

Also: Gerne regelmäßig nach den Bewertungen schauen, aber wie gesagt: Die meisten Bewertungen kommen leider von externen Plattformen und auf die kann man über Places nicht reagieren.

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