Archiv für die 'Linkbuilding' Kategorie

Broken Links auf interessanten Seiten zum Linkaufbau nutzen

Montag 26. Juli 2010 von Markus

Die Idee ist ja relativ alt, wurde aber auf der SMX Advanced nochmal in mein Gedächtnis geschaufelt: Seiten mit Broken Links zum Linkaufbau nutzen.

Heißt: Wenn es auf einer anderen Seite einen Broken Link gibt, kontaktiert man den Website-Betreiber und weist ihn auf den kaputten Link hin. Wenn der Website-Betreiber sich zurückmeldet und sich bedankt, fragt man ihn, ob man nicht auch einen Link von der Seite haben kann. Sozusagen als Gegenleistung für das Entdecken des kaputten Links.

Psychologisch gesehen ist das wohl auch ganz schlau, weil man schon in einem Dialog ist und die Gegenseite einem etwas “schuldet”.

In den letzten Tagen habe ich mich an den LinkReport (unser internes Linkbuilding-Tool) gesetzt und habe die zusätzliche Fähigkeit eingebaut, dass die Software auf den Zielseiten nach 404-Fehlern schaut. Das Erzeugen des Reports dauert dadurch natürlich ungleich länger, weil man eben jeden externen Link überprüfen muss. Aber es scheint sich durchaus zu lohnen.

Die Quoten der Broken Links sind auch recht hoch. Je nach Thematik finden wir auf 10-15% der Seiten jeweils einen Broken Link. Als Broken Link erkennen wir derzeit nur 404-Fehler, nicht aber nicht mehr existente Domains. Das könnte man noch ausbauen.

Interessanterweise liefern die “üblichen Verdächtigen” (allgemeine Verzeichnisse, Social Bookmarking, etc.) einen recht hohen Anteil an Broken Links. Ich hätte erwartet, dass Verzeichnisse ihre ganzen Links permanent auf Broken Links überprüfen, aber anscheinend ist das nicht der Fall. Die “üblichen Verdächtigen” filtern wir intern ohnehin raus, so dass aber immer noch viele gute Sites bleiben.

Ein Beispiel: Die Seite http://www.tennis-aaron.de/tennis-camps-tennis-ferien.htm verlinkt derzeit auf http://www.ever-court.de/html/ubersicht.html. Diese Seite liefert aber einen 404. Jetzt würde ich vielleicht nicht unbedingt einen Link von der Seite haben wollen, weil mir die Links dann doch etwas überoptimiert aussehen, aber das Prinzip funktioniert. Dafür würde ich’s dann bei der Seite http://www.fitfortennis.com/resources.htm versuchen, die auf die kaputte URL http://www.nsca-lift.org/SIGTennis/sig_tennis.htm verlinkt.

Also: interessante neue Möglichkeit. Und dadurch, dass unser Tool das jetzt kann, kann das eben auch jeder unserer Linkbuilder strukturiert nutzen.

Kategorie: Linkbuilding, SEO | 5 Kommentare »

Infografiken zum Linkaufbau: Drei Beispiele unter der Lupe

Freitag 2. Juli 2010 von Markus

Linkaufbau mit Infografiken – ein Thema, das sich einer gewissen Beliebtheit erfolgt. Wir haben uns in den letzten Tagen mal viele Infografiken angeschaut (für einen suchradar-Artikel) und ein paar ganz witzige Sachen gefunden.

Beispiel #1: FTD
http://www.ftd.de/it-medien/computer-technik/:infografik-apples-erfolgsgeschichte/50122986.html

Auch wenn es sich dabei nicht unbedingt um eine “klassische” Infografik handelt, hat sie immerhin für ein paar Verlinkungen gesorgt, z.B. http://blog.kooptech.de/2010/06/ftd-infografik-zu-apples-erfolgsgeschichte/.

Interessant ist hier, dass ein Medium wie die FTD in der Lage ist, Linkaufbau mit Infografiken zu betreiben, ohne dass (wie ich glaube) das unter diesem Aspekt passiert ist. Die Grafik war einfach für eine gewisse Klientel interessant und hat zu Verlinkungen geführt.

Man kann also annehmen, dass man das Ergebnis noch hätte verbessern können, wenn man es eben explizit gesteuert hätte. Außerdem fällt diese Grafik nicht in das klassische Schema von Infografiken (siehe Beispiel #2) – funktioniert aber trotzdem.

Beispiel #2: Koffein
http://www.homeownersinsurance.org/15-things-about-caffeine/

Eine sehr schön gemachte Infografik (“15 Things you should know about caffeine”), die sich sehr gut verbreitet hat. Interessant ist hier der sehr plumpe HTML-Code:

Bild

Wer den Code also 1:1 übernimmt, erzeugt einen direkten Link mit dem Anchortext “Homeowners Insurance”. Jetzt ist das nun mal auch der (wohl nicht zufällig gewählte) Name der Site, aber hier kann man auch Gefahr laufen, dass man durch mehrfache dieser Links dann auch von einem Google-Filter erwischt wird.

Interessant ist hier aber auf jeden Fall, dass man wirklich sehen kann, wie sich Multiplikatoren auswirken. Also:

Positiv ist hier also, dass sich das Ganze verselbständigt und durch Multiplikatoren andere Blogs erreicht. Negativ ist daran, dass dabei auf den ursprünglichen Beitrag gar nicht mehr verlinkt wird (wir haben das intern “Piggy-Back” genannt).

Beispiel #3: Fußball
http://www.estadao.com.br/especiais/2010/06/copa_jogadores.shtm

Eine gut gemachte Grafik, die zeigt, aus welchen Ländern die Spieler der unterschiedlichen Nationalmannschaften kommen. Witzig und informativ und vor allem interaktiv (einfach mal mit der Maus über die Länder huschen).

Auch diese Infografik wurde vielfachst eingebaut und verlinkt – auch von deutschen Websites wie http://niksneues.blockf1.de/infografik-wo-spielen-die-nationalspieler-hau, obwohl die Infografik selber weder in deutscher noch englischer Sprache verfügbar ist. Naja, die Flaggen reichen wohl aus, um das Konzept zu verstehen.

Erfolgsfaktoren

Insgesamt kann man sich natürlich fragen, wie und unter welchen Umständen Infografiken funktionieren. Wie immer gilt natürlich der übliche Disclaimer: Ich habe bei der Recherche viele Infografiken gesehen, die optisch genial waren und trotzdem nicht funktioniert haben – ebenso wie das Gegenteil. Genauso wie beim Thema Linkbait gibt es hier also keine Erfolgsgarantien.

Ein paar Faktoren kann man aber auch jeden Fall nennen:

  • Die Infografik muss relevant sein. Das kann für die breite Masse sein (Thema “Fußball” oder auch “Koffein”) oder auch für eine thematische Nische.
  • Die Infografik darf lustig sein, informativ, kontrovers – nur nicht dialektisch und langweilig. Mit Vorurteilen spielen, ein Thema in einen anderen Kontext rücken, historische Zusammenhänge ziehen, wichtige Personen zitieren, Erfolg und Misserfolg erklären – all das geht. Es muss nur richtig verpackt sein.
  • Sehr wichtig ist natürlich das Thema Seeding, also: Wie erreiche ich genau die Multiplikatoren, die die Grafik übernehmen und damit erst andere darauf aufmerksam machen? Noch besser ist es natürlich, wenn ich direkt eine Reichweite habe, um alle relevanten Personen (vor allem Blogger) direkt zu erreichen.
  • Wichtig ist natürlich auch, dass man das Sharing besonders einfach macht. Also: Den HTML-Code fürs Einsbetten direkt drüber oder drunter und natürlich auch die üblichen Links (Facebook, Twitter, Social Bookmarking, …) nicht vergessen.

Aber wie gesagt: Auch Infografiken sind nicht der Heilsbringer, für den sie gehalten werden. Auch damit kann man mit wehenden Fahnen untergehen. Und ebenso wie beim Linkbait gilt auch hier, dass es nicht die eine Einzelaktion, sondern Kontinuität ausmacht. Alles ist leichter, wenn man bereits eine gewisse Community um sich scharrt und auch ein gewisses Standing in der Branche/Thematik hat.

Gibt es eigentlich schon eine Infografik über Infografiken? Gleich mal den Grafiker beauftragen…

Kategorie: Linkbuilding, SEO | 2 Kommentare »

Die üblichen Verdächtigen beim Linkaufbau

Mittwoch 30. Juni 2010 von Markus

Wir haben ein neues Feature in unsere Link-Tools eingebaut, das “die üblichen Verdächtigen” herausfiltert. Wenn man sich mal Link-Auswertungen anschaut, findet man dort eigentlich immer wieder dieselben Sites (Verzeichnisse, Presseportale, …).

Für das neue Feature haben wir ca. 1.000 Link-Reports ausgewertet und mal geschaut, welche Domains eigentlich besonders oft in den Reports auftauchen. Hier die Auswertung der Top 20:

Bild

Die Prozentzahl gibt an, in wievielen Link-Reports wir die jeweiligen Domains gefunden haben. Wir haben übrigens Nofollow-Links herausgefilter (der Grund, warum Mister Wong nicht drin ist).

Was folgert für uns nun daraus?

  1. Ich glaube an das Konzept von “Stingy Linking”, d.h. dass Links von Websites wertvoller sind, wenn diese nicht auf zig tausend andere Websites verlinken. Das heißt jetzt nicht, dass man Links von diesen Websites meiden sollte. Ein gutes Beispiel ist www.presseportal.de (Platz 18 in der Liste), die ich nicht gerade auf die No-Go-Liste verbannen würde.
  2. Wir haben dank dieser Liste (die ca. 500 Einträge umfasst) eine neue Metrik. Wir haben also nicht mehr nur die Domain-Popularität (von wievielen Websites aus wird meine Website verlinkt?), sondern auch die Uniqueness (wieviele der Links kommen nicht von den Domains auf der Liste?). Dieser Wert ist sicherlich aussagekräftiger als die pure Domain-Popularität.
  3. In unseren Inhouse-Tools LinkReport und LinkTracker kann man die “üblichen Verdächtigen” nun einfach herausfiltern, um so die “wirklich guten/uniquen Links” zu finden. Das hilft enorm.

Etwas zwiegespalten sind wir noch bei den Hosting-Domains wie home.arcor.de und freenet-homepage.de, weil das ja eher Sammelbecken für ganz viele Websites sind. Es ist ganz normal, dass diese in den Listen oben auftauchen. Da Google diesen Sites aber auch nicht mehr das Gewicht wie in den guten alten Zeiten gibt, glauben wir, dass man die erstmalig ruhig auf unsere Sperrliste setzen darf.

Kategorie: Linkbuilding, SEO | 3 Kommentare »

Verlinkung von Online-Shops unter der Lupe: Drei Empfehlungen für Shop-Betreiber

Dienstag 1. Juni 2010 von Markus

In den letzten Tagen und Wochen ist bei uns ein neues Tool (mit dem total langweiligen Namen “get-deep-links”) entstanden, mit dem wir genau ermitteln können, welche Unterseiten einer Website am stärksten verlinkt sind. Wir nutzen das Tool vor allem für Konkurrenzanalysen – aber auch für allgemeine Analysen.

So haben wir uns in den letzten Tagen zig Online-Shops angeschaut, um zu ermitteln, was die beliebtesten Unterseiten sind – und warum jemand auf diese Unterseiten verlinkt. Oder mit anderen Worten: Welche Inhalte muss ein Online-Shop auf seiner Website haben, damit möglichst viele genau darauf verlinken? Und wer verlinkt eigentlich auf derartige Inhalte?

Vor allem ist mir bei der Analyse zweierlei aufgefallen:

  1. Es ist manchmal gar nicht so leicht, die durch manuellen Linkaufbau enstandenen Links zu erkennen. Das sind ja Links, die unsere Analysen eigentlich durcheinanderbringen. Bei einigen Shops (keine Namen!) merkt man auch deutlich, wie stark diese Linkaufbau für eine sehr hohe Anzahl an Unterseiten betreiben.
  2. Es hängt stark mit dem ersten Punkt zusammen: Das Niveau der Verlinkung ist zum Teil erschreckend. Selbst wenn unser Tool feststellt, dass eine konkrete Unterseite von z.B. 20 verschiedenen Websites verlinkt wird, sind das oftmals dieselben Kandidaten (zig Social-Bookmarking-Verzeichnisse, ein paar Artikelverzeichnisse, einige allgemeine Web-Verzeichnisse, und so weiter). Aber eben nur selten wirklich gute thematisch passende Links. Da werden wir auf jeden Fall in den nächsten Tagen nochmal nachbessern müssen, um diese Links alle herauszufiltern.

Die gesamte Analyse kann und möchte ich hier gar nicht wiedergeben, aber drei Beispiele für Sachen, die mir aufgefallen sind, möchte ich dann doch hier näher ausführen:

1. Aktionen

Wir haben uns natürlich als Agentur aus der Nähe von Münster auch die Website www.titus.de angeschaut. Unter den am meisten verlinkten Seiten findet man die URL http://www.titus.de/skateistan – eine Aktion von Titus, bei der man gebrauchte Skateboards nach Afghanistan geliefert hat.

Die Seite wird immerhin u.a. von http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/02/03/skateboard-koenig/bringt-afghanistan-ins-rollen.html verlinkt – ein Beispiel dafür, dass man eben nicht nur gutes tun sollte, sondern auch darüber reden sollte. Das ist ein schönes Beispiel für gute PR-Arbeit und dafür, dass sich das eben auch in Backlinks auszahlt.

2. Lokale Seiten

In manchen Fällen gehören Online-Shops ja auch zu einem Unternehmen, das auch stationären Handel betreibt – also Filialen besitzt. Und so ist das auch bei Titus.

Wenn es neben dem Online-Shop auch noch Filialen gab, war bei fast allen Online-Shops zu sehen, dass die lokalen Seiten (z.B. http://www.titus.de/muenster) zu den am besten verlinkten Seiten der Website gehörten. Diese Seiten ziehen eben Links von Branchenbüchern, aber auch von lokalen Websites wie www.stadtgefluester-muenster.de (verlinkt auf die Münster-Seite von Titus) an.

Wer also über Filialen verfügt, hat hier ein klares Potenzial beim Linkaufbau. Dabei ist es vor allem wichtig, dass es auch wirklich für jede Filiale eine gute Zielseite gibt (nicht wie so oft hinter Suchanfragen, Iframes, Frames und sonstigen Konstrukten versteckt). Auch halte ich hier eine sprechende URL für sehr sinnvoll.

3. Relevanter Content

Hier mal nicht ein Beispiel von Titus, sondern von www.fahrrad.de. Auch wenn (laut Internet World) die Community von Fahrrad.de geschlossen und nach Facebook verlagert wird: Die Community-Inhalte sind durchaus relevant in Bezug auf Linkaufbau.

So gibt es z.B. die Seite http://www.fahrrad.de/community/gps-touren.html, die z.B. von Seiten wie http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?p=5724822 und http://www.dupper.de/index.php?page=links aus verlinkt wird. Dabei entstehen oftmals thematisch relevante Links, die z.T. recht hochwertig sind.

Je mehr Online-Shops ich mir in den letzten Tagen angeschaut, desto mehr muss ich immer wieder feststellen, dass es derartige Inhalte kaum gibt – also Inhalte, die nicht primär etwas mit den Produkten des Shops zu tun haben.

BildNoch ein Beispiel für relevanten Content: www.pepper-king.com, die Website für scharfes Zeug. Dort gibt es eine Sektion mit Infos rund um “Schärfe”, also z.B. die Scoville Tabelle. Diese Seiten haben zwar derzeit keine guten Backlinks (oh, doch, jetzt schon), aber sie zeigen eben sehr gut, was eigentlich jeder machen sollte: zielgruppenrelevante Inhalte, auf die freiwillig aus der Thematik heraus verlinkt wird.

Mein Fazit

Eigentlich ist es immer noch erschreckend, wie wichtig das Thema Verlinkung – gerade für Online-Shops – ist. Ohne Verlinkungen geht es einfach nicht.

Ich hatte insgesamt gehofft, viel mehr gute Ideen zu finden – zumal wir auch wirklich gute Online-Shops in unser Tool gesteckt haben. Insgesamt war es dann aber oft doch nur Standardware. Vor allem das Thema “Linkaufbau durch relevanten Content” liegt mir ja sehr auf dem Herzen, aber derzeit machen das wohl noch nicht sehr viele.

Macht nichts. Man muss ja auch mal Vorreiter sein :)

Kategorie: Linkbuilding, SEO | 10 Kommentare »

Linkbuilding für Verbände: Wie man sein Potenzial nicht nutzen kann

Montag 17. Mai 2010 von Markus

Am Wochenende hatte ich eine Broschüre meiner örtlichen Gärtnerei in der Post. Und am Ende der Broschüre wurde auf die Website www.ihre-gaertnerei.de verwiesen – eine Website, die nicht von der Gärtnerei selber, sondern von einem Verband (Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE)) erstellt wurde.

Da wir relativ oft für derartige Projekte gerufen werden (und hier auch die Anfragen in letzter Zeit deutlich zunehmen), musste ich mir die Website anschauen, um meinen Verdacht zu überprüfen.

Schauen wir uns zunächst das Potenzial in Bezug auf Linkaufbau an: Auf der Website werden ca. 4.000 Unternehmen als “Fachbetriebe in Ihrer Nähe” geführt. Davon haben ca. 30% auch eine Website (wahrscheinlich haben mehr davon eine Website, aber zumindest so viele werden dann auch in der Suche aufgeführt). Geschätzt werden dort also 1.200 Websites verlinkt. Wäre doch schön, wenn diese auch alle auf das Portal zurückverlinken würden.

Man muss natürlich aufpassen, dass hier nicht etwas aufbaut, was nach einem massiven Linktausch aussieht. Darauf muss man aufpassen, aber das würde man hier sehr einfach hinbekommen.

Man müsste auch darauf achten, dass man sehr unterschiedliche Verlinkungen erzeugt (Variation der Anchortexte und Ziel-URLs). Aber auch das geht.

Potenziale und Lösungswege gibt’s also mehr als genug. Also: Wie viele Verlinkungen hat die Website denn nun? Die Antwort: 32. Und davon kommen viele nicht einmal von Gärtnereien.

Fazit

Gerade Verbände haben eigentlich ein extremes Potenzial, gut verlinkte Websites zu erzielen, indem sie einfach ihr eigenes Netzwerk nutzen. Da muss man erst gar nicht Links kaufen, tauschen, mieten oder sonstwo auftreiben.

Wie gesagt: Wir haben recht viele solcher Kunden, bei denen Unternehmen auf einem Goldschatz sitzen, ohne ihn zu erkennen.

Kategorie: Linkbuilding, SEO | 2 Kommentare »

Linkaufbau: Wir alle lieben kontroverse Statements

Freitag 7. Mai 2010 von Markus

An diesem Montag habe ich noch einen Vortrag über Linkaufbau gehalten und dabei betont, dass man auch gerne mal etwas kontroverses bringen darf. Und dann läuft mir so ein gutes Beispiel über den Weg:

Trigema-Chef Wolfgang Grupp äußert sich leicht negativ über Twitter: “[...] und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten.”

Sowas ist doch echt der Jackpot für Website-Betreiber – wenn man es schafft, jemanden zu interviewen, der

a) eine gewisse Bekanntheit hat (dank der Affenspots vor der Tagesschau) und
b) sich über ein Thema in einer Klarheit äußert, die wenig dialektisch angehaucht ist, und
c) eine ganze Gruppe an Menschen als Idioten bezeichnet.

Herrlich. Leider kann man das so nicht beliebig multiplizieren. Ein Interview mit Chuck Norris wäre gut. Oder Helmut Schmidt zum Nichtraucherschutzprogramm befragen. Fußballer oder Fuballfunktionäre wären sicherlich auch eine beliebte Zielgruppe für derlei Aktionen.

Wie auch immer: Der Beitrag zu Herrn Grupp hat jedenfalls bereits einige schöne Backlinks und auch 700+ Tweets generiert. Echt nicht schlecht.

Kategorie: Linkbuilding, SEO | Keine Kommentare »

Vortrag auf dem Internet-Kongress iico.de: “Linkbuilding in der Praxis: SEO-Strategien für Unternehmen”

Montag 15. März 2010 von Markus

Ich freue mich, dass es auch in diesem Jahr wieder geklappt hat: Ich rede wieder auf dem Internet-Kongress iico.de – und das auch noch zu einem meiner Lieblingsthemen. Hier die Koordinaten:

Montag, 03. Mai 2010, 13:15 – 14:15 Uhr
Linkbuilding in der Praxis: SEO-Strategien für Unternehmen

Die Verlinkung einer Website ist eines der wichtigsten SEO-Kriterien, um gute Google-Rankings zu erreichen. Aber gute Links kommen nicht von selber, wenn man nicht gerade Google oder Facebook heißt.

Welche Strategien bieten sich für Unternehmen an, um gezielt Links zu erwerben? Linkkauf, Linktausch, Einträge in Verzeichnisse, Linkbait, Widgetbait – was ist das, wie funktioniert es, was sind Vor- und Nachteile?

Kategorie: Linkbuilding, Sonstiges | Keine Kommentare »

Wie man auch mit tollen Assets null Linkbuilding betreiben kann

Dienstag 16. Februar 2010 von Markus

Da reden wir seit Monaten und Jahren darüber, dass Unternehmen tolle Inhalte ins Netz stellen sollen. Top-10-Listen, Studien, Umfragen, Kontroverses, Informatives – und noch viel mehr. Und dann das.

Am Wochenende habe ich die W&V gelesen und dort über die “Recruiting Trends 2010″ gelesen, die (laut Pressemitteilung von Monster “durch das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und das Online-Karriereportal Monster unter den 1.000 größten deutschen Unternehmen sowie 300 weiteren Firmen aus den Bereichen Automotive, Finanzdienstleistung und IT durchgeführt wurde.”

Cooler Content also, wenn die W&V dem schon zwei Seiten widmet. Nur online gibt’s das Ding eben nicht. Finde ich unter zwei Aspekten seltsam:

  1. Wenn ich bei Google nach “recruiting trends 2010″ suche, erhalte ich vor allem Blog-Beiträge. Aber keine wirklich erhellende Seite von Monster.de. Das ist meiner Meinung nach vor allem schlecht, wenn ein Journalist danach sucht und vielleicht vorschnell aufgibt.
  2. Wenn es auf Monster.de keine Seite dafür gibt, kann ich auch nicht drauf verlinken. Ich kann auf die Startseite verlinken, aber dafür fehlt mir irgendwie die Motivation. Fürs Linkbuilding hilft mir das so also wenig. Und gerade im Jobportal-Umfeld kann man eigentlich immer einen guten Backlink gebrauchen (oder zwei oder drei).

Es gibt wirklich keine Seite für diese Studie auf Monster.de. Dazu ein Zitat aus einer Pressemitteilung:

“Die vollständige Studie „Recruiting Trends 2010“ kann bei Monster Worldwide Deutschland unter studien@monster.de angefordert werden.”

Wenn man die Studie schon nicht online stellt, kann man trotzdem eine Seite dafür erstellen & dort ein Formular zum Generieren von Leads ablegen. Dann finden einen sowohl die Mittelständler, an die sich die Studie ja auch richtet, als auch die Journalisten.

Und wenn ich dann noch eine andere Pressemitteilung von Monster.de lese, muss ich schon lachen:

“[...] Monster setzt auf Social Media [...] Monster Deutschland ist erstes Online-Karriereportal mit vollintegriertem Social Media-Konzept [...]“

Sorry, ich mag Monster echt. Schönes Portal mit coolen Features. Gute Positionierung. Fetziger Name. Aber wenn man schon so ein tolles Ding wie diese Studie hat, kann (und muss) man das auch ordentlich für SEO und Linkbuilding nutzen.

Vielleicht klappt’s ja im nächsten Jahr.

Kategorie: Linkbuilding, SEO | 1 Kommentar »

Platz 30 für die Internetkapitäne: Linkaufbau durch Top-Listen

Montag 8. Februar 2010 von Markus

Da kam eine nette Email vom Sigi:

[...] hiermit beglückwünsche ich dich für den 30. Platz in der neuen SEO Blogs Liste auf http://www.SEOstation.de/seo-blogs/! [...]

Platz 30 rechtfertigt jetzt nicht unbedingt, dass wir hier den Sekt rausholen, aber einen kleinen Takeaway soll’s dann doch noch geben:

[...] Es hat einiges an Arbeit gekostet diese SEO Blog Liste zu erstellen, weswegen ich dankbar wäre, wenn darüber berichtet wird. Dies kann geschehen durch:
Einen Blog-Artikel über SEOstation und diese SEO Blog Liste schreiben
Einen Backlink aus eurer Sidebar auf SEOstation setzen [...]

Der ersten Aufforderung kommen wir gerne nach – aber eher um andere darauf hinzuweisen, dass man so natürlich in der Tat Backlinks generieren kann. Ist Arbeit & oftmals wird das dann ja auf Linktausch hinauslaufen (seostation.de verlinkt auf internetkapitaene.de & wieder zurück) – aber dennoch: Vielleicht fühlt sich der eine oder andere hier inspiriert, das mal für seine Branche zu machen. Praktikanten brauchen ja auch immer Arbeit.

Und an Platz 30 (bzw. einem besseren Platz) arbeiten wir!

Kategorie: Linkbuilding | Keine Kommentare »

Open Site Explorer testen

Donnerstag 21. Januar 2010 von Markus

Viele haben bestimmt auch eine Email von SEOmoz bekommen:

We’ve got something really cool to share with you! It’s called Open Site Explorer [...]

Best of all, anyone can use Open Site Explorer! Since you’re a registered SEOmoz User, you’ll be able to see the top 1,000 links for a domain, and lots of awesome metrics (learn all about it in our blog post ). But until 6AM Pacific Time on Friday, January 22nd , we’re opening the doors and letting you try Open Site Explorer at full-speed with a PRO-Access Preview! [...]

Der Name “Open Site Explorer” wurde vielleicht nicht ganz ohne Hintergedanken gewählt – schließlich wird erwartet, dass der “Yahoo! Site Explorer” bald der Vergangenheit angehört.

Also: Schaut mal rein. Ich bin soweit erstmal begeistert.

Auch die API gefällt mir übrigens richtig gut. Wer drüber nachdenkt, die API Majestic SEO zu nutzen, sollte auch mal einen Blick auf die SEOmoz API werfen. Die Preisgestaltung finde ich bei Majestic SEO etwas besser, aber dafür scheinen mir die Daten von SEOmoz sehr gut zu sein. Da muss ich mal noch weiter mit rumspielen…

Kategorie: Linkbuilding, SEO | Keine Kommentare »