Die Internetkapitäne

Das SEO/SEM-Blog von Bloofusion

Archiv für die 'Linkbuilding' Kategorie

Die sPRechstunde: Gute Links durch kostenlose Beratung

Montag 18. Januar 2010 von Markus

Markus Mattscheck (@mattscheck) hat mich eben auf eine interessante Sache aufmerksam gemacht: die sPRechstunde. Dort können Unternehmen/Startups Fragen hinsichtlich PR stellen (Stichtag ist/war der 18. Januar - der Tag, an dem die Fragen dann alle beantworten werden/wurden).

Die Aktion hat durchaus einige gute Links erzeugt (sowohl für deren Website massenpublikum.de als auch für formspring.me, wo sich das Formular befindet). Beispiele:

Dass auch einige auf Formspring.me verlinken, ist ein kleiner Schönheitsfehler (trotzdem gut für Formspring.me).

Das ganze zeigt auf jeden Fall, dass man mit einem guten Aufhänger und einer kostenlosen Dienstleistung durchaus gute Links aufbauen kann. Von wegen “was nichts kostet, taugt nichts”.

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Linktausch ohne Linktausch

Montag 11. Januar 2010 von Markus

Ich bin eben über einen nicht ganz taufrischen Artikel gestolpert: “Recropical Link Cloaking – What you Need to Know“. Ganz spannend. Wenn man einem anderen Website-Betreiber einen Linktausch anbietet, kann man einiges machen, damit dieser Linktausch für den anderen extrem gut aussieht - und zumindest aus Suchmaschinensicht gar kein Linktausch ist.

Die Idee ist ja auch verlockend: Ein Linktausch ist dann ja noch einen Tacken besser, wenn es zumindest für Google nicht nach einem Linktausch aussieht. Mein Linkpartner verlinkt zwar auf mich. Ich aber verlinke so, dass es für Suchmaschinen nicht ersichtlich ist. Dann riskiere ich zumindest nicht, gegen Suchmaschinen-Richtlinien zu verstoßen und bekomme trotzdem einen schönen Link.

Wie kann man sowas machen?

  • Die Seite, die den Link des Partners enthält, wird gecloaked, d.h. dass die Seite z.B. keine Links enthält, wenn der Googlebot die Seite abholt.
  • Die verlinkende Seite hat ein Noindex-Robots-Meta-Tag. Klar, jeder, der kurz in den Quellcode schaut oder ein Plugin nutzt, wird das sofort sehen. Das mag zwar auf viele Website-Betreiber zutreffen, aber eben nicht auf alle.
  • Die verlinkende Seite könnte per robots.txt gesperrt sein. Schon schwieriger zu entdecken. Dafür muss man immerhin die robots.txt aufrufen.
  • Die Links auf der Seite könnten per JavaScript generiert werden. Hierzu müsste man schon JavaScript ausschalten, um das zu entdecken.

Möglichkeiten gibt’s also jede Menge. Aber wie kann ein Linkpartner sichergehen, dass sein Link auch wirklich da ist und für Suchmaschinen lesbar ist?

  1. Prüfen, ob sich die verlinkende Seite im Google-Index befindet (Abfrage: “info:URL”)
  2. Mit einem Plugin wie SearchStatus prüfen, ob die Links auch echt sind (also nicht nofollow)
  3. Mit ausgeschaltetem JavaScript die Cache-Version der Linkseite abrufen, um zu überprüfen, ob Google die Seite auch mit den Links ausgeliefert bekommt

Das klingt erstmal aufwändig und ist es natürlich auch. Ich weiß nicht, wie hoch der “Linktausch-Betrug”-Anteil ist. Viel wird’s nicht sein. Manchmal hilft dann eben doch nur Vertrauen weiter :)

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Linkbait in Action: 19 Sachen, die man über den Tod wissen sollte

Freitag 8. Januar 2010 von Markus

Bin beim Lesen von The Art of SEO (super Buch!) auf ein gutes Beispiel für Linkbait gestoßen. Die Website LifeInsure.com hat einen Beitrag “The 19 Things You Probably Didn’t Know About Death” geschrieben, in dem einige lustige Fakten zum Thema Tod zusammengestellt wurden. Eigentlich recht banal, aber eben sehr effektiv - insbesondere, weil Tod natürlich ein Tabu-Thema ist.

Das Ganze hat zu guten Links geführt von, z.B. von

Interessant ist hier aber auch, dass - so wie bei diesem Beitrag - auch viele andere SEO-Sites darauf verlinken, weil es eben ein so gutes Beispiel ist, z.B.

Ein gut gemachter Linkbait kann also Links aus verschiedenen “Welten” anziehen:

  • Websites rund um SEO/Online-Marketing
  • Allgemeine Websites/Blogs, die den Beitrag inhaltlich spannend/kontrovers finden

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Recommended Reading: Zwei Blog-Beiträge, die ich diese Woche gut fand

Freitag 20. November 2009 von Markus

Kurz vor dem Wochenende möchte ich gerne noch auf zwei Beiträge hinweisen, die mir in dieser Woche besonder gut gefallen haben.

Typisch amerikanisch halt, aber im Kern richtig gut:
18 ways to kick your competitor’s ass, online

Sehr interessant, weil es darum geht, wie man über geschickte Suchanfragen an (potenzielle) Links kommen kann:
21 Link Builders Share Advanced Link Building Queries

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!

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Linkbait in Action: Kreative Taktiken für gute Links

Montag 16. November 2009 von Markus

cover-150wWir haben gerade einen neuen Leitfaden live gestellt, in dem es um Linkbait geht.

Der Faktor Verlinkung ist und bleibt in Bezug auf Suchmaschinen-Rankings entscheidend. Besonders attraktiv sind dabei vor allem Links von relevanten und gut verlinkten Websites - Links, an die man nicht “einfach so” kommt, indem man sich irgendwo einträgt.

In unserem neuen Leitfaden haben wir einige Taktiken aufgeführt, die dazu führen können, dass andere relevante Websites auf die eigene Website verlinken. Wir haben dazu viele Verlinkungen von Websites analysiert, um interessante Taktiken zu finden und natürlich auch die eigene Erfahrung eingebracht.

Uns ist dabei nicht unbedingt wichtig, eine vollständige Referenz zu liefern, sondern Unternehmen auf den Geschmack zu bringen. Auch ist natürlich keine der Taktiken ultrageheim, extravagant oder in Sekundenschnelle umzusetzen. Mit anderen Worten: Es geht nicht um kleine Tricks. Hier ist viel Arbeit gefragt.

Wie immer freuen wir uns über konstruktives Feedback.

Leitfaden runterladen:
Linkbait in Action: Kreative Taktiken für gute Links

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Linkbuilding-Tipp: Checklisten zusammenstellen

Mittwoch 9. September 2009 von Markus

Ich arbeite immer noch am neuen Linkbuilding-White-Paper. Das frisst leider unglaublich viel Zeit, von der man ohnehin zu wenig hat. Heute möchte ich wieder einen kleinen “Happen” daraus posten.

Taktik: Erstellen Sie Checklisten

Damit man nicht immer wieder dieselben Fehler macht, empfehlen sich Checklisten - nicht nur für Astronauten und Piloten. Die folgenden Beispiele zeigen verschiedene Checklisten, die jeweils zu sehr interessanten Verlinkungen geführt haben.

Beispiele:

  1. www.bibb.de/de/checkliste.htm
    Diese Checkliste ist eigentlich nicht einmal eine Checkliste im klassischen Sinne - und dennoch hat sie zu ca. 100 Verlinkungen geführt. Wer eine berufliche Weiterbildung machen möchte, erhält hier sehr detaillierte Informationen und jeweils Fragen, die man sich selbst und dem Anbieter einer beruflichen Weiterbildung stellen sollte.
  2. dciwam.de/checkliste/
    Eine sehr interessante Liste für Webdesigner, die mit immerhin ca. 80 Verlinkungen bedacht wurde: Neben den Fragen (”Hast du dein (X)HTML validiert?” findet man jeweils auch direkt Verlinkungen auf andere Tools oder Websites, um die Fragestellung direkt durchzuführen oder zumindest Hintergrundinformationen zu bekommen.
  3. www.waizmanns-checkliste.de
    Der Kauf und Verkauf von Immobilien ist sicherlich nicht einfach und bietet viele Fallstricke. Die Immobilien-Checkliste deckt alle wichtigen Fragestellungen ab und hat insgesamt ca. 45 Verlinkungen.
  4. www.schmetterling.de/specials/checklist.htm
    Eine eigentlich sehr banale Checkliste: An was muss ich vor einem Urlaub denken? Die Checkliste vom Reiseveranstalter Schmetterling hat aber immerhin ca. 40 Verlinkungen aufgebaut.

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Linkbuilding-Tipp: Interviewen Sie doch mal jemanden…

Freitag 28. August 2009 von Markus

Jetzt gab’s schon seit einigen Tagen keinen Linkbuilding-Tipp mehr. Das liegt vor allem daran, dass ich sehr viel Zeit in ein neues White Paper stecke und nebenbei noch Kunden und neue Mitarbeiter verarztet werden wollen.

Genug der Vorrede, hier mein Tipp:

Interviewen Sie mal jemanden

Interviews eignen sich oftmals hervorragend, um mit wenig Aufwand viel Text zu erzeugen. Bei Interviews muss man natürlich beachten, dass man jemanden interviewt, der auch von Anderen als relevant eingestuft wird. Als Interviewpartner eignen sich also z.B. Mitarbeiter von kontroversen Unternehmen oder Organisationen (siehe Beispiel 1), Mitarbeiter von großen Unternehmen (siehe Beispiel 2), “Veteranen” der Branche (siehe Beispiel 3) oder auch Menschen, die einen neuen Trend setzen (siehe Beispiel 4).

Beispiele:

(1) www.gamestar.de/interviews/1957632/schiessen_sie_bitte_in_den_kopf.html
Die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) ist sicherlich in der Computerspielebranche eine kontrovers diskutierte Größe: Die einen haben Angst vor Killerspielen, die anderen halten die Bewertungen für unfair. Das Interview mit dem Leiter der USK-Testabteilung hat also durchaus Potenzial für gute Links - in diesem Fall immerhin ca. 25 Verlinkungen.

(2) www.affiliate.de/google-adsense-interview.htm
Google AdSense ist für viele Webmaster ein wichtiges Mittel, um Einnahmen über Werbung zu generieren. Das Interview, in dem Google-Mitarbeiter u.a. behaupten, dass Google AdSense die Werbeplattform mit den höchsten Einnahmen ist, hat immerhin zu ca. 20 Verlinkungen (u.a. von www.basicthinking.de) geführt.

(3) www.gamersglobal.de/interview/interview-mit-boris-schneider-0
Wer mit dem C64 groß geworden ist, kennt auch Boris Schneider, der u.a. an Adventures wie Maniac Mansion und Monkey Island 2 mitgearbeitet hat. Das Interview mit ihm ist also sicherlich attraktiv und hat auch zu ca. zehn Verlinkungen (u.a. www.4players.de und www.gamepro.de) geführt.

(4) www.best-practice-business.de/blog/?p=9864
“Prezi” ist in aller Munde: Eine neue Präsentationsmethodik, die langweiligen PowerPoint-Präsentation den Kampf ansagt. Das Interview mit Matthias Garten, der Prezi nach Deutschland gebracht hat, ist also durchaus für viele Leser interessant und hat so zu ca. 10 Verlinkungen geführt.

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Search Engine Ranking Factors 2009: Alles bleibt anders…

Mittwoch 26. August 2009 von Markus

Das “Must-Read” für SEOs, die von SEOmoz zusammengestellte Meinung vieler bekannter SEOs zu Ranking-Faktoren, ist seit einigen Tagen verfügbar: Search Engine Ranking Factors 2009

Insgesamt hat sich gegenüber 2007 schon einiges getan. So spiegelt die Auflistung auf jeden Fall den zunehmende Fokus auf Verlinkung wider. Wenn man sich die Top 5 Faktoren 2009 anschaut, könnte man meinen, dass On-Page-Faktoren niemanden mehr interessieren:

  1. Keyword Focused Anchor Text from External Links (heißt: die Suchbegriffe müssen in den Linktexten externer Links vorkommen)
  2. External Link Popularity (heißt: Anzahl und Qualität externer Links)
  3. Diversity of Link Sources (heißt: Links müssen von vielen unterschiedlichen Domains kommen)
  4. Keyword Use Anywhere in the Title Tag (heißt: Suchbegriffe müssen im Titel vorkommen)
  5. Trustworthiness of the Domain Based on Link Distance from Trusted Domains (heißt: Suchmaschinen müssen den verlinkenden Websites trauen)

Und das muss man mal mit den Ergebnissen von 2007 vergleichen:

  1. Title Tag
  2. Anchor Text of Links
  3. Keyword Use in Document Text
  4. Accessibility of Document
  5. Links to Document from Site-Internal Pages

Also: In 2009 haben gewinnen die Off-Page-Faktoren gegen die On-Page-Faktoren 4:1. 2007 war’s mit 1:4 noch genau umgekehrt.

Das ganze könnte jetzt natürlich einen falschen Schluss erlauben - nämlich, dass On-Page-Faktoren unwichtig sind. Oder: Egal, wie ich meine Website zusammenschustere - Hauptsache, ich habe die besten Links.

Das stimmt so sicherlich nicht. Google & Co. sind etwas schlauer geworden und können z.B.

  • besser mit Flash umgehen
  • besser mit JavaScript umgehen
  • Splash-Pages erkennen und überbrücken
  • PageRank Splits besser verkraften

Aber ich glaube nach wie vor nicht, dass man an On-Page vorbeikommt. Man braucht eben beides: Gute, auf Suchbegriffe abgestimmte Inhalte und viele gute Links.

Was ich zwischen den Zeilen lese, ist das Folgende:

  1. Google wird immer schlauer und anspruchsvoller in Bezug auf Verlinkung, so dass es mehr Aufwand braucht, gute Links zu besorgen.
  2. On-Page ist zwar nach wie vor wichtig und unerlässlich, wird aber als der unkritischere Teil eines Projektes angesehen. Das deckt sich nicht unbedingt mit meiner täglichen Erfahrung (vor allem bei größeren Projekten).

Ich denke, dass man sich die Search Engine Ranking Factors 2009 durchaus mal zu Gemüte führen sollte. Die Analyse hat ja durchaus Implikationen für die tägliche Arbeit.

Für ein Unternehmen könnte das nochmal der Anstoß sein, über mehr attraktiven Content und kontroverse Inhalte nachzudenken, um so mehr organische Links von Websites zu bekommen, die man eben nicht um einen Link bitten kann.

Interessant sind übrigens auch, dass im neuen Report auch Negativfaktoren aufgenommen wurden. Hier die Top 5:

  1. Cloaking with Malicious/Manipulative Intent
  2. Link Acquisition from Known Link Brokers/Sellers
  3. Links from the Page to Web Spam Sites/Pages
  4. Cloaking by User Agent
  5. Frequent Server Downtime & Site Inaccessibility

Die Punkte (2) und (3) sind schon einen Blick wert: Wer Links über Link-Broker kauft, läuft natürlich Gefahr, dass Google entweder die Netze selber kennt oder derartige Links algorithmisch erkennen kann. Linkkauf über Netze stand noch nie wirklich auf unserer Empfehlungsliste, aber jetzt kann man das einem unbelehrbaren Kunden wenigstens schwarz auf weiß geben.

Und Punkt (3) behandelt das Problem der ausgehenden Links und dem damit einhergehenden Trust-Verlust. Oder: Wie toll kann meine Website schon sein, wenn ich nur auf Porno- und Poker-Sites verlinke? Derartige Links sind also zu vermeiden bzw. per Nofollow zu blocken. Fraglich ist nach wie vor, ob auch der Umkehrschluss gilt: Steigt der Trust meiner Website, wenn ich auf viele andere vertrauenswürdige Websites verlinke? Unsere Empfehlung ist hier generell, dass man schon auf relevante thematisch passende Websites verlinken sollte. Aber einen schlüssigen Beweis dafür habe ich noch nicht gesehen.

So bleiben die Search Engine Ranking Factors 2009 dann auch das, was sie sind: Gebündelte Meinungen, die nicht unbedingt der Realität entsprechen. Es ist übrigens auch schön zu sehen, dass es durchaus Unstimmigkeiten bei den befragten SEOs gibt. Denn nach wie vor hat SEO ein bisschen was mit Wissenschaft, aber jede Menge mit Erfahrung, Gefühl und Gespür zu tun.

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Professionelles Linkbuilding: Gar nicht so einfach…

Montag 17. August 2009 von Markus

Ich muss zum Wochenanfang mal eine Email-Konversation wiedergeben, die ich ganz erhellend fand. Da kam am Wochenende eine Email mit folgendem gekürztem Inhalt rein:

> mit dieser Email möchte ich Ihnen meine Dienste im Bereich “Linkbuilding” anbieten.
> [...]
> Ich betreibe professionelles Linkbuilding als Freiberufler und kann Sie auch bei der
> On-Page/Off-Page-Optimierung umfassend unterstützen und beraten.
> [...]

Die angebotenen Kosten waren natürlich erstaunlich. Möchte hier gar keinen Zahlen nennen, aber an Qualität (er sprach ja von professionellem Linkbuilding) war da wohl so nicht zu denken.

Meine launige Antwort auf die Anfrage kam dann am Sonntag morgen:

> In dieser Form ist das sicherlich nicht interessant, weil die Links, die Sie da aufbauen
> können, auch kaum Wert haben. Wenn Sie in der Lage sind, qualitativ hochwertige
> Links zu erzeugen, haben wir immer Interesse.

Und dann postwendend seine Antwort:

> Professionelle Linkakquise betreibe ich im Moment aus Zeitgründen nur für eigene Projekte,
> kann Sie hierbei also nicht unterstützen. Sollte sich daran etwas ändern, werde ich mich
> bei Ihnen melden.

Immerhin ehrlich :)

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Linkbuilding-Tipp: Mal total politisch inkorrekt sein…

Sonntag 9. August 2009 von Markus

Auch wenn ich keine hohe Meinung über Rudi Assauer habe - was daran liegen kann, dass ich Fußball so spannend finde wie Synchronschwimmen der Männer und 50 m Luftpistole - mag ich seinen neuen Blog www.rudis-zuendstoff.de (den Linkbait muss man ja auch mal mit einem Link belohnen).

Inhaltlich kann ich zu dem Hardliner-Geschwätz überhaupt nichts sagen, aber das Ding passt in unsere Zeit. Niemand möchte einen dialektischen Aufsatz über Spielergehälter lesen. Polarisierende Gesichter und Äußerungen (”Wenn Gomez 30 Mio wert ist, müsste ein Liter Milch 1000 Euro kosten”) sind gefragt. Warum sonst hätte die total talentfreie Paris Hilton (an dieser Stelle KEIN Link) so eine Reichweite?

Das Blog ist leider noch zu neu, um schon gesicherte Erkenntnisse über den Erfolg des Linkaufbaus zu machen, aber ich bin mir sicher, dass das schon passen wird.

Also: Derartiges empfiehlt sich natürlich nicht für sensible Branchen wie plastische Chirurgie oder Baufinanzierung. Aber wenn jemand z.B. einen Shop mit einer definierten Zielgruppe hat, könnte das doch schon gut einschlagen. Wer also z.B. einen Shop für Baustellenprodukte hat, auf der zu 99% nur Männer einkaufen, kann auch schon mal auf seiner Website in humoristischer Form gegen das weibliche Geschlecht wettern. Und ein Online-Shop für Pumps und Handtaschen könnte gegen Männer ätzen, die samstags zum Fußball gehen und dann zu müde sind, um sonntags noch den Müll rauszubringen.

Nur so ein paar Ideen…

P.S.: Um dem ganzen PR-mäßig noch die Krone aufzusetzen, könnte man Herrn Assauer ja gerne Simone Thomalla zur Seite stellen. Dann schlagen seine Beiträge sicherlich noch mehr ein :)

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