Dienstag 16. Februar 2010 von Markus
Da reden wir seit Monaten und Jahren darüber, dass Unternehmen tolle Inhalte ins Netz stellen sollen. Top-10-Listen, Studien, Umfragen, Kontroverses, Informatives - und noch viel mehr. Und dann das.
Am Wochenende habe ich die W&V gelesen und dort über die “Recruiting Trends 2010″ gelesen, die (laut Pressemitteilung von Monster “durch das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und das Online-Karriereportal Monster unter den 1.000 größten deutschen Unternehmen sowie 300 weiteren Firmen aus den Bereichen Automotive, Finanzdienstleistung und IT durchgeführt wurde.”
Cooler Content also, wenn die W&V dem schon zwei Seiten widmet. Nur online gibt’s das Ding eben nicht. Finde ich unter zwei Aspekten seltsam:
- Wenn ich bei Google nach “recruiting trends 2010″ suche, erhalte ich vor allem Blog-Beiträge. Aber keine wirklich erhellende Seite von Monster.de. Das ist meiner Meinung nach vor allem schlecht, wenn ein Journalist danach sucht und vielleicht vorschnell aufgibt.
- Wenn es auf Monster.de keine Seite dafür gibt, kann ich auch nicht drauf verlinken. Ich kann auf die Startseite verlinken, aber dafür fehlt mir irgendwie die Motivation. Fürs Linkbuilding hilft mir das so also wenig. Und gerade im Jobportal-Umfeld kann man eigentlich immer einen guten Backlink gebrauchen (oder zwei oder drei).
Es gibt wirklich keine Seite für diese Studie auf Monster.de. Dazu ein Zitat aus einer Pressemitteilung:
“Die vollständige Studie „Recruiting Trends 2010“ kann bei Monster Worldwide Deutschland unter studien@monster.de angefordert werden.”
Wenn man die Studie schon nicht online stellt, kann man trotzdem eine Seite dafür erstellen & dort ein Formular zum Generieren von Leads ablegen. Dann finden einen sowohl die Mittelständler, an die sich die Studie ja auch richtet, als auch die Journalisten.
Und wenn ich dann noch eine andere Pressemitteilung von Monster.de lese, muss ich schon lachen:
“[...] Monster setzt auf Social Media [...] Monster Deutschland ist erstes Online-Karriereportal mit vollintegriertem Social Media-Konzept [...]“
Sorry, ich mag Monster echt. Schönes Portal mit coolen Features. Gute Positionierung. Fetziger Name. Aber wenn man schon so ein tolles Ding wie diese Studie hat, kann (und muss) man das auch ordentlich für SEO und Linkbuilding nutzen.
Vielleicht klappt’s ja im nächsten Jahr.
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Montag 8. Februar 2010 von Markus
Da kam eine nette Email vom Sigi:
[...] hiermit beglückwünsche ich dich für den 30. Platz in der neuen SEO Blogs Liste auf http://www.SEOstation.de/seo-blogs/! [...]
Platz 30 rechtfertigt jetzt nicht unbedingt, dass wir hier den Sekt rausholen, aber einen kleinen Takeaway soll’s dann doch noch geben:
[...] Es hat einiges an Arbeit gekostet diese SEO Blog Liste zu erstellen, weswegen ich dankbar wäre, wenn darüber berichtet wird. Dies kann geschehen durch:
Einen Blog-Artikel über SEOstation und diese SEO Blog Liste schreiben
Einen Backlink aus eurer Sidebar auf SEOstation setzen [...]
Der ersten Aufforderung kommen wir gerne nach - aber eher um andere darauf hinzuweisen, dass man so natürlich in der Tat Backlinks generieren kann. Ist Arbeit & oftmals wird das dann ja auf Linktausch hinauslaufen (seostation.de verlinkt auf internetkapitaene.de & wieder zurück) - aber dennoch: Vielleicht fühlt sich der eine oder andere hier inspiriert, das mal für seine Branche zu machen. Praktikanten brauchen ja auch immer Arbeit.
Und an Platz 30 (bzw. einem besseren Platz) arbeiten wir!
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Donnerstag 21. Januar 2010 von Markus
Viele haben bestimmt auch eine Email von SEOmoz bekommen:
We’ve got something really cool to share with you! It’s called Open Site Explorer [...]
Best of all, anyone can use Open Site Explorer! Since you’re a registered SEOmoz User, you’ll be able to see the top 1,000 links for a domain, and lots of awesome metrics (learn all about it in our blog post ). But until 6AM Pacific Time on Friday, January 22nd , we’re opening the doors and letting you try Open Site Explorer at full-speed with a PRO-Access Preview! [...]
Der Name “Open Site Explorer” wurde vielleicht nicht ganz ohne Hintergedanken gewählt - schließlich wird erwartet, dass der “Yahoo! Site Explorer” bald der Vergangenheit angehört.
Also: Schaut mal rein. Ich bin soweit erstmal begeistert.
Auch die API gefällt mir übrigens richtig gut. Wer drüber nachdenkt, die API Majestic SEO zu nutzen, sollte auch mal einen Blick auf die SEOmoz API werfen. Die Preisgestaltung finde ich bei Majestic SEO etwas besser, aber dafür scheinen mir die Daten von SEOmoz sehr gut zu sein. Da muss ich mal noch weiter mit rumspielen…
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Montag 18. Januar 2010 von Markus
Markus Mattscheck (@mattscheck) hat mich eben auf eine interessante Sache aufmerksam gemacht: die sPRechstunde. Dort können Unternehmen/Startups Fragen hinsichtlich PR stellen (Stichtag ist/war der 18. Januar - der Tag, an dem die Fragen dann alle beantworten werden/wurden).
Die Aktion hat durchaus einige gute Links erzeugt (sowohl für deren Website massenpublikum.de als auch für formspring.me, wo sich das Formular befindet). Beispiele:
Dass auch einige auf Formspring.me verlinken, ist ein kleiner Schönheitsfehler (trotzdem gut für Formspring.me).
Das ganze zeigt auf jeden Fall, dass man mit einem guten Aufhänger und einer kostenlosen Dienstleistung durchaus gute Links aufbauen kann. Von wegen “was nichts kostet, taugt nichts”.
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Montag 11. Januar 2010 von Markus
Ich bin eben über einen nicht ganz taufrischen Artikel gestolpert: “Recropical Link Cloaking – What you Need to Know“. Ganz spannend. Wenn man einem anderen Website-Betreiber einen Linktausch anbietet, kann man einiges machen, damit dieser Linktausch für den anderen extrem gut aussieht - und zumindest aus Suchmaschinensicht gar kein Linktausch ist.
Die Idee ist ja auch verlockend: Ein Linktausch ist dann ja noch einen Tacken besser, wenn es zumindest für Google nicht nach einem Linktausch aussieht. Mein Linkpartner verlinkt zwar auf mich. Ich aber verlinke so, dass es für Suchmaschinen nicht ersichtlich ist. Dann riskiere ich zumindest nicht, gegen Suchmaschinen-Richtlinien zu verstoßen und bekomme trotzdem einen schönen Link.
Wie kann man sowas machen?
- Die Seite, die den Link des Partners enthält, wird gecloaked, d.h. dass die Seite z.B. keine Links enthält, wenn der Googlebot die Seite abholt.
- Die verlinkende Seite hat ein Noindex-Robots-Meta-Tag. Klar, jeder, der kurz in den Quellcode schaut oder ein Plugin nutzt, wird das sofort sehen. Das mag zwar auf viele Website-Betreiber zutreffen, aber eben nicht auf alle.
- Die verlinkende Seite könnte per robots.txt gesperrt sein. Schon schwieriger zu entdecken. Dafür muss man immerhin die robots.txt aufrufen.
- Die Links auf der Seite könnten per JavaScript generiert werden. Hierzu müsste man schon JavaScript ausschalten, um das zu entdecken.
- …
Möglichkeiten gibt’s also jede Menge. Aber wie kann ein Linkpartner sichergehen, dass sein Link auch wirklich da ist und für Suchmaschinen lesbar ist?
- Prüfen, ob sich die verlinkende Seite im Google-Index befindet (Abfrage: “info:URL”)
- Mit einem Plugin wie SearchStatus prüfen, ob die Links auch echt sind (also nicht nofollow)
- Mit ausgeschaltetem JavaScript die Cache-Version der Linkseite abrufen, um zu überprüfen, ob Google die Seite auch mit den Links ausgeliefert bekommt
Das klingt erstmal aufwändig und ist es natürlich auch. Ich weiß nicht, wie hoch der “Linktausch-Betrug”-Anteil ist. Viel wird’s nicht sein. Manchmal hilft dann eben doch nur Vertrauen weiter
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Freitag 8. Januar 2010 von Markus
Bin beim Lesen von The Art of SEO (super Buch!) auf ein gutes Beispiel für Linkbait gestoßen. Die Website LifeInsure.com hat einen Beitrag “The 19 Things You Probably Didn’t Know About Death” geschrieben, in dem einige lustige Fakten zum Thema Tod zusammengestellt wurden. Eigentlich recht banal, aber eben sehr effektiv - insbesondere, weil Tod natürlich ein Tabu-Thema ist.
Das Ganze hat zu guten Links geführt von, z.B. von
Interessant ist hier aber auch, dass - so wie bei diesem Beitrag - auch viele andere SEO-Sites darauf verlinken, weil es eben ein so gutes Beispiel ist, z.B.
Ein gut gemachter Linkbait kann also Links aus verschiedenen “Welten” anziehen:
- Websites rund um SEO/Online-Marketing
- Allgemeine Websites/Blogs, die den Beitrag inhaltlich spannend/kontrovers finden
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Freitag 20. November 2009 von Markus
Kurz vor dem Wochenende möchte ich gerne noch auf zwei Beiträge hinweisen, die mir in dieser Woche besonder gut gefallen haben.
Typisch amerikanisch halt, aber im Kern richtig gut:
18 ways to kick your competitor’s ass, online
Sehr interessant, weil es darum geht, wie man über geschickte Suchanfragen an (potenzielle) Links kommen kann:
21 Link Builders Share Advanced Link Building Queries
In diesem Sinne: Schönes Wochenende!
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Montag 16. November 2009 von Markus
Wir haben gerade einen neuen Leitfaden live gestellt, in dem es um Linkbait geht.
Der Faktor Verlinkung ist und bleibt in Bezug auf Suchmaschinen-Rankings entscheidend. Besonders attraktiv sind dabei vor allem Links von relevanten und gut verlinkten Websites - Links, an die man nicht “einfach so” kommt, indem man sich irgendwo einträgt.
In unserem neuen Leitfaden haben wir einige Taktiken aufgeführt, die dazu führen können, dass andere relevante Websites auf die eigene Website verlinken. Wir haben dazu viele Verlinkungen von Websites analysiert, um interessante Taktiken zu finden und natürlich auch die eigene Erfahrung eingebracht.
Uns ist dabei nicht unbedingt wichtig, eine vollständige Referenz zu liefern, sondern Unternehmen auf den Geschmack zu bringen. Auch ist natürlich keine der Taktiken ultrageheim, extravagant oder in Sekundenschnelle umzusetzen. Mit anderen Worten: Es geht nicht um kleine Tricks. Hier ist viel Arbeit gefragt.
Wie immer freuen wir uns über konstruktives Feedback.
Leitfaden runterladen:
Linkbait in Action: Kreative Taktiken für gute Links
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Mittwoch 9. September 2009 von Markus
Ich arbeite immer noch am neuen Linkbuilding-White-Paper. Das frisst leider unglaublich viel Zeit, von der man ohnehin zu wenig hat. Heute möchte ich wieder einen kleinen “Happen” daraus posten.
Taktik: Erstellen Sie Checklisten
Damit man nicht immer wieder dieselben Fehler macht, empfehlen sich Checklisten - nicht nur für Astronauten und Piloten. Die folgenden Beispiele zeigen verschiedene Checklisten, die jeweils zu sehr interessanten Verlinkungen geführt haben.
Beispiele:
- www.bibb.de/de/checkliste.htm
Diese Checkliste ist eigentlich nicht einmal eine Checkliste im klassischen Sinne - und dennoch hat sie zu ca. 100 Verlinkungen geführt. Wer eine berufliche Weiterbildung machen möchte, erhält hier sehr detaillierte Informationen und jeweils Fragen, die man sich selbst und dem Anbieter einer beruflichen Weiterbildung stellen sollte.
- dciwam.de/checkliste/
Eine sehr interessante Liste für Webdesigner, die mit immerhin ca. 80 Verlinkungen bedacht wurde: Neben den Fragen (”Hast du dein (X)HTML validiert?” findet man jeweils auch direkt Verlinkungen auf andere Tools oder Websites, um die Fragestellung direkt durchzuführen oder zumindest Hintergrundinformationen zu bekommen.
- www.waizmanns-checkliste.de
Der Kauf und Verkauf von Immobilien ist sicherlich nicht einfach und bietet viele Fallstricke. Die Immobilien-Checkliste deckt alle wichtigen Fragestellungen ab und hat insgesamt ca. 45 Verlinkungen.
- www.schmetterling.de/specials/checklist.htm
Eine eigentlich sehr banale Checkliste: An was muss ich vor einem Urlaub denken? Die Checkliste vom Reiseveranstalter Schmetterling hat aber immerhin ca. 40 Verlinkungen aufgebaut.
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Freitag 28. August 2009 von Markus
Jetzt gab’s schon seit einigen Tagen keinen Linkbuilding-Tipp mehr. Das liegt vor allem daran, dass ich sehr viel Zeit in ein neues White Paper stecke und nebenbei noch Kunden und neue Mitarbeiter verarztet werden wollen.
Genug der Vorrede, hier mein Tipp:
Interviewen Sie mal jemanden
Interviews eignen sich oftmals hervorragend, um mit wenig Aufwand viel Text zu erzeugen. Bei Interviews muss man natürlich beachten, dass man jemanden interviewt, der auch von Anderen als relevant eingestuft wird. Als Interviewpartner eignen sich also z.B. Mitarbeiter von kontroversen Unternehmen oder Organisationen (siehe Beispiel 1), Mitarbeiter von großen Unternehmen (siehe Beispiel 2), “Veteranen” der Branche (siehe Beispiel 3) oder auch Menschen, die einen neuen Trend setzen (siehe Beispiel 4).
Beispiele:
(1) www.gamestar.de/interviews/1957632/schiessen_sie_bitte_in_den_kopf.html
Die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) ist sicherlich in der Computerspielebranche eine kontrovers diskutierte Größe: Die einen haben Angst vor Killerspielen, die anderen halten die Bewertungen für unfair. Das Interview mit dem Leiter der USK-Testabteilung hat also durchaus Potenzial für gute Links - in diesem Fall immerhin ca. 25 Verlinkungen.
(2) www.affiliate.de/google-adsense-interview.htm
Google AdSense ist für viele Webmaster ein wichtiges Mittel, um Einnahmen über Werbung zu generieren. Das Interview, in dem Google-Mitarbeiter u.a. behaupten, dass Google AdSense die Werbeplattform mit den höchsten Einnahmen ist, hat immerhin zu ca. 20 Verlinkungen (u.a. von www.basicthinking.de) geführt.
(3) www.gamersglobal.de/interview/interview-mit-boris-schneider-0
Wer mit dem C64 groß geworden ist, kennt auch Boris Schneider, der u.a. an Adventures wie Maniac Mansion und Monkey Island 2 mitgearbeitet hat. Das Interview mit ihm ist also sicherlich attraktiv und hat auch zu ca. zehn Verlinkungen (u.a. www.4players.de und www.gamepro.de) geführt.
(4) www.best-practice-business.de/blog/?p=9864
“Prezi” ist in aller Munde: Eine neue Präsentationsmethodik, die langweiligen PowerPoint-Präsentation den Kampf ansagt. Das Interview mit Matthias Garten, der Prezi nach Deutschland gebracht hat, ist also durchaus für viele Leser interessant und hat so zu ca. 10 Verlinkungen geführt.
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