Bloofusion
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Ganz neu gemacht: Bloofusion.de und Internetkapitaene.de

5. August 2013 | Von in Agenturleben, Sonstiges | 10 Kommentare

Gerade eben haben wir unsere beiden Websites www.bloofusion.de und www.internetkapitaene.de abgestaubt und ganz frisch angemalt. Vor allem das Layout der Internetkapitäne war nun wirklich nicht mehr zeitgemäß.

Wir hoffen, dass Euch das neue Layout gefällt:

Bild

Internetkapitäne: aufgeräumtes Layout, mehr Platz für den Text (und auch responsive)

Bild

Bloofusion.de: Mit Header-Fotos von Martin, Maik, Fabian und mir (auch responsive)

Unterstützt haben uns übrigens Sascha Bregenhorn aus Münster (super Designer, mit dem wir gerne bei vielen Projekten zusammenarbeiten) und Timo Bühring (ehemaliger Bloofusion-Linkaufbauer, jetzt Fotograf mit eigenem Studio in Münster).

Noch Fehler?

Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Und Fehler werden auch gemacht. Viele Sachen haben wir heute schon ausgebügelt, aber natürlich wird immer noch der eine oder andere kleine, minimale Fehler drin sein.

Wer also was findet (nein, dass der Code nicht valide ist, zählt nicht), schickt mir doch bitte eine E-Mail an markus@bloofusion.de. Unter allen Einsendungen verlosen wir dann am 12. August zwei nette Weinpakete. Schreibt also bitte “weiß”, “rot”, “weiß + rot” dazu. Wir schauen dann mal, was wir alles möglich machen können…

Bloofusion goes Golf…

31. Juli 2013 | Von in Agenturleben | 4 Kommentare

Das Bloofusion-Team hat gestern eine kurze Auszeit genommen, um sich endlich mal aufs satte Grün zu begeben. 30 Minuten Anfahrt reichten – und schon standen die Online-Marketer auf dem Swingolf-Platz in Emsbüren.

Hier ein paar Impressionen…

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Wow, er geht weeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit….

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Fabian nimmt ordentlich Maß.

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Der Sieger nach Punkten – Maik hat den Pokal geholt…

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Wir ruhen uns nach der köperlichen Anstrengung etwas aus – um danach auf das Grillbuffet loszugehen :)

An dieser Stelle: Danke an den Koch für die exzellente Bewirtung, an Maik und Dennis fürs Fotografieren – und an alle, die mitgemacht haben.

Bloofusion beim Leonardo-Campus-Run 2013

27. Juni 2013 | Von in Agenturleben | Ein Kommentar

Zum ersten Mal haben wir gestern mit sechs Kollegen beim Leonardo-Campus-Run über 5 km (mit Firmenwertung) in Münster teilgenommen. Der Spaß stand natürlich im Vordergrund, aber trotzdem haben alle unsere Teilnehmer mit tollen Zeiten (besonders unsere Rakete Andy!) geglänzt. In unseren neuen Lauftrikots (Danke an unseren Chef Markus!) haben wir es immerhin auf Platz 14 (von 63 Teams) in der Teamwertung geschafft. Für das nächste Jahr peilen wir natürlich, wie es sich für eine SEO-Agentur gehört, eine Top-Ten-Platzierung an :)!

PS: Danke an unsere Fans an der Strecke: Markus und Familie, Mareike & Emma und Jonas!

Hier unsere Ergebnisse:

Julia Leutloff: 25:45
Andreas Schülke: 21:05
Martin Röttgerding: 24:10
Fabian Haubner: 24:20
Dennis Bätge: 25:00
Jan Büchter: 27:41

Gruppenfoto vor dem Start: Man sieht die Entschlossenheit bei Martin :)
Gruppenfoto vor dem Start: Man sieht die Entschlossenheit bei Martin :)
Lockeres Pläuschen vor dem Start …

Lockeres Pläuschen vor dem Start …

Unsere Rakete Andy!
Unsere Rakete Andy!
Martin kann sogar beim Schlussspurt noch lächeln!

Martin kann sogar beim Schlussspurt noch lächeln!

Julia

Julia hängt alle anderen ab!

 

Jan sprintet ins Ziel ...

Jan sprintet ins Ziel …

Fabian ganz konzentriert ...

Fabian ganz konzentriert …

Dennis

Dennis zieht noch mal an!

 

Andy und Martin stärken sich nach dem Zieleinlauf.

Andy und Martin stärken sich nach dem Zieleinlauf.

 

Zusammen mit unseren Fans im Ziel ...
Zusammen mit unseren Fans im Ziel …

So war die SEMSEO 2013 in Hannover: Content für das Internet von morgen

27. April 2013 | Von in Agenturleben, Local Search, SEO, Sonstiges | Ein Kommentar

Keine Sorge, dieses Recap wird bei weitem nicht so lang wie meine Zusammenfassung der SMX.

Konferenzsaal der SEMSEO 2013 in Hannover mit atmosphärischer, lilafarbener Beleuchtung

Eröffnet wurde der Konferenztag mit der Keynote von Dr. Nadine Höchstötter. Sie zeigte, wie die Analyse von Suchverhalten hilft die Absichten von Usern immer besser zu verstehen. Somit gelingt der Blick in die “Black Box”, also nachzuvollziehen, was zwischen Stimulus und Rekation im Kopf geschieht.

Darauf folgte eine lange Session zu lokalen Suchanfragen. Frank Fuchs von Valopex wies auf die zunehmende Bedeutung von Suchen mit lokalem Charakter hin. Wer bei entsprechenden Suchergebnissen in den lokalen, organischen Ergebnissen an einer prominenten Position erscheint, profitiere von erhöhter Aufmerksamkeit und Klickrate. Um dies zu erreichen, sei es für Suchmaschinen in erster Linie wichtig, viele deckungsgleiche Erwähnungen des Unternehmens im Netz zu finden (d.h. mit immer gleicher Adresse, Telefonnummer, usw.). Denn nur so erkennt die Suchmaschine, dass es sich um vertrauenswürdige Informationen handelt.

Auch sehr interessant war die Analogie von Google und Co. zu dem sogenannten Feynman Restaurant Problem. Um die maximale Zufriedenheit der Nutzer zu erreichen, präsentieren Suchmaschinen nicht immer nur die bisher besten Ergebnisse, sondern auch neue Kandidaten, die noch nicht probiert wurden. Das birgt zwar das Risiko, dass sich die empfundene Relevanz der Suchergebnisse für den Menschen in manchen Fällen verschlechtert. Die Alternative aber wäre, dass Ergebnisse sich nie weiter verbessern, sondern auf einem (guten aber nicht perfekten) Niveau stagnieren.

Frank Fuchs über lokale Suche und SEO, SEMSEO 2013 Hannover

In der Fragerunde im Anschluss fasste Frank Fuchs den Vortrag in drei Tipps für Unternehmen, die in der lokalen Suche punkten wollen, zusammen:
1. Einträge in Verzeichnissen erstellen, wenn immer möglich verifizieren. Nicht vergessen die Einträge zu pflegen und auf dem aktuellen Stand zu halten.
2. Die Kunden zum König machen und Inhalte über bestehende, zufriedene Kunden produzieren.
3. Mitarbeiter als Helden nach außen wirksam darstellen. Damit gibt man dem Unternehmen ein menschliches Gesicht und baut Barrieren zum Kunden ab.

Nach der Kaffeepause erzählte Uwe Tippmann (ABAKUS) einen Schwank über die Evolution der Suchmaschinen. Von Meta-Tags bis hin zu strukturierten Daten und Mark-ups habe es immer einen Deal zwischen Suchmaschinen und Webmastern gegeben. Im Gegenzug für maschinenlesbare Daten erhalten Website-Betreiber schönere Ergebnisse und somit mehr Aufmerksamkeit und Klicks. Hier vertrauen Suchmaschinen den gelieferten Informationen aber nur bedingt, weil Menschen immer Fehler machen oder manipulieren. Daher wurden Mechanismen wie Page-Segmentation und Textanalyse entwickelt und Nutzersignale erhalten mehr Gewicht, damit die Relevanz der Suchergebnisse garantiert wird.

Die zwei SEO-Experten Uwe Tippmann und Markus Hövener im Gespräch auf der SEMSEO 2013 in Hannover

Als nächstes betrat Markus Hövener (Bloofusion) die Bühne und präsentierte Inhalte, die nachhaltige Online-Shops brauchen. Zu allererst zeigte Markus, dass es zwei grundlegend unterschiedliche Arten von Content gibt. Zum einen Texte wie Produkt- und Rubrikenbeschreibungen, die nötig sind für Rankings. Zum anderen Content, der Verlinkungen erzielen soll. Es wurde betont, dass guter Content allein nicht ausreicht um Links zu erhalten. Es muss auch immer dafür getrommelt werden.

Im Laufe der Präsentation wurden sieben verschiedene Orte einer eCommerce-Website aufgezeigt und mit welchen Inhalten diese gefüllt werden können:
1. Die Startseite
Einzigartiger Text mit den 3-4 Top-Suchbegriffen, der im direkt sichtbaren Bereich angezeigt werden sollte. Weiterhin Links zu den wichtigsten Rubriken und Marken.
2. Rubrikenseiten
Möglichst jeweils eine thematisch passende Rubrik für alle generischen Suchbegriffe. Außerdem einen uniquen Beschreibungstext, bei Paginierung nur auf Seite 1.
3. Produktseiten
Beschreibungstext (natürlich unique). Produktname und Beschreibung sollten mit generischen Suchbegriffen angereichert werden und typische Suchmuster aufgreifen.
4. Produktbewertungen
Wichtig sind schriftliche Bewertungen, also nicht nur Sterne oder Punkte. Hier bietet es sich an, nach einem Kauf per E-Mail zur Bewertung zu ermutigen. Die Bewertungen sollten dann moderiert und auf der Produktseite angezeigt werden. Bei sehr vielen Bewertungen können z. B. die letzten 10 Bewertungen angezeigt werden.
5. Ratgeberseiten zu Rubriken oder Produkten
Zunächst sollte hier geklärt werden, was potenzielle Kunden wissen wollen. Dafür kann man Google Suggest nutzen oder über passende pre-purchase Suchanfragen nachdenken.
6. Blog / Magazin
Markus stellte hier nüchtern klar, dass Blogs keine automatischen Selbstläufer sind. Ein solcher Kanal kann nützlich sein, denn hier können Keywords abgedeckt werden, die man im Shop selbst nicht aufgreifen kann und mit exzellentem Content kann man Links erhalten, die ansonsten unerreichbar gewesen wären. Ein Problem sei aber häufig, dass mit der entkommerzialisierten Zone Links und Traffic generiert werden aber keine Umsätze.
7. Foren
Vorsicht SPAM! Fragen und Probleme müssen hier geklärt werden, sonst bleibt das Forum ein Brachland.

Beim anschließenden Vortrag von Nils Dreyer und Sebastian Brandt überraschte mich vor allem die Aussage, dass sie bei Textprovider bereits gute Erfahrungen mit Inhalten gemacht haben, die sich an WDF*IDF-Tools orientierten. Ansonsten war die Kernaussage, dass Marken zu Publikatoren werden sollten und auch entsprechende Prozesse für die Produktion von gutem Content brauchen.

Dr. Filip Grizelj (eviom) teilte sich die letzte Session mit Saša Ebach, der ein interessantes Fallbeispiel zeigte. Bei dem Online-Shop hatte die Sichtbarkeit in Suchmaschinen kurz vor dem Pinguin-Update abgenommen, die Konversionen aber dadurch zugenommen. Logisch, denn im Anschluss schickte Google qualifiziertere Besucher, die eher durch Longtail-Suchanfragen auf die Seite gelangten.

Außerdem zeigte Saša Ebach, dass man bei Ideen zum Linkaufbau sehr kreativ sein kann. Es sollte nur immer kritisch geprüft werden, dass Maßnahmen zu den Zielen der Gesamtstrategie und der angesprochenen Zielgruppe passen.

Den Schlusspunkt bildete eine spannende und lehrreiche SEO-Klinik mit Thomas Mindnich (ITam), Jens Faulsrath (takevalue), Jonas Weber (webhelps) und den Veranstaltern Alan Webb und Uwe Tippmann von ABAKUS.

So war die SMX München 2013: Recap mit Schwerpunkt SEO, Linkaufbau und Content Marketing

11. April 2013 | Von in Agenturleben, Linkbuilding, SEO | Keine Kommentare

Zwei lange Tage SMX sind vorbei. Für all diejenigen, die nicht live dabei sein konnten, sind hier die wichtigsten Punkte der Speaker zu den Themen SEO, Linkbuilding und Content zusammengefasst.

Damit der Post nicht länger wird als unbedingt nötig, geht es direkt los.

Tag 1

Die eröffnende Keynote verpasste ich leider, aus verlässlichen Quellen weiß ich aber, dass sich folgendes zugetragen haben soll: Danny Sullivan von Search Engine Land versuchte interessante Aussagen aus Jake Hubert von Google heraus zu kitzeln, erhielt aber die üblichen diplomatischen Antworten, die wir alle schon kennen.

Pünktlich zur ersten Session saß ich dann aber im Publikum. Es ging um den Google Zoo, also die wichtigen Updates des Algorithmus in den letzten Jahren. Danny Sullivan verglich den Google Dance, wie es ihn früher gab, mit dem Einbau eines komplett neuen Motors in ein Auto. Bis die Sache richtig rund lief, tanzten die Suchergebnisse durcheinander, daher also der Begriff „Dance“. Die neueren Updates seien eher mit dem hinzufügen von neuen Teilen und Filtern an den Motor vergleichbar. Panda filtert zu dünne Inhalte mit wenig Tiefe, Top Heavy sortiert Websites mit zu viel Werbung aus, und Penguin soll Spam bekämpfen.
Wenn eine Website von einem solchen Filter heraus gesiebt wird, müssen zwei Dinge passieren, um die Seite zu rehabilitieren und wieder in den vorderen Suchergebnissen unterzubringen: Erstens muss die Seite so verändert werden, dass sie den Kriterien des Filters entspricht. Zweitens muss es ein Update des Filters geben, sonst bleibt die Seite bei den „Aussortierten“, auch wenn sie sich verbessert hat.
Das abschließende Plädoyer von Danny, ganz getreu der Metapher vom Automotor: Seid keine Schadstoffe oder überflüssigen Teile! Seid das Benzin, ohne welches die Google-Suchergebnisse nicht auskommen können.

Der zweite Teil dieser Session gehörte Marcus Tober. Interessant waren hier vor allem die Beispiele von Websites, die unter Updates gelitten haben, sich dann aber durch konstante gute Arbeit erholt haben und heute besser dastehen als vor den Updates. Wichtige Faktoren, die dabei herausgestellt wurden, waren der Abbau von schlechten Links bei gleichzeitigem Aufbau von besseren Links, also z.B. ohne harte Keywords im Linktext und mehr Brand-Verlinkungen.
Einer Seite sei eine beeindruckende Erholung vom Panda-Update durch große Investition in die Marke gelungen. Die Werbung auf der Seite wurde verringert, es wurden mehr Premium-Inhalte und Videos angeboten. Das wirkte sich auch positiv auf Nutzersignale wie Klickraten, Bouncerate, Verweildauer auf der Seite und den Anteil wiederkehrender Besucher aus. Markus verriet leider nicht um welche Website es sich handelte.
Fazit: Wer an sein Produkt glaubt, sollte in Schwächeperioden investieren und eine starke Marke aufbauen.

Darauf folgte eine Session zum Thema SEO Metriken:
Richard Baxter (SEOgadget) plädierte dafür, zuallererst die eigenen Inputs zu messen, also alle Marketingaktivitäten. Nur so kann man dann herausfinden, welche davon zum Erfolg geführt haben. Erwähnte Tools, die man zur Datenerfassung nutzen kann waren unter anderem Topsy, simplymeasured.com, commun.it, followerwonk, der Fresh Web Explorer von SEOmoz und natürlich Google Analytics.
Auf die interessante Frage, wie man diesen Wust an Daten integrieren könnte, blieb Richard Baxter eine überzeugende Antwort schuldig.

Martin MacDonald (Expedia) sprach sich im zweiten Teil dafür aus, nicht alle Daten an Jeden weiterzugeben. Das heißt beispielswiese, im Gespräch mit der Geschäftsleitung Abstand halten von SEO-Sprache. Stattdessen ist es besser, Veränderungen von Umsatz und Gewinn zu zeigen, denn letztendlich sind diese Werte am wichtigsten für den Unternehmer. Instrument der Wahl für gut zugeschnittene Reports ist laut Martin MacDonald die „Custom Reports“-Funktion in Google Analytics. Tipp von Martin: Custom Reports von Anderen, die sich schon Gedanken dazu gemacht haben, findet man unter http://www.customreportsharing.com.

Nach der Mittagspause stand die Keynote von Julius van de Laar auf dem Programm. In einer beeindruckenden Präsentation zeigte der Strategieberater, wie das konsequente Sammeln und Nutzen von Daten Barack Obama zur Wiederwahl verholfen hat. Bei den Methoden wäre Datenschützern wohl die Luft weg geblieben, spannend war es aber allemal. Auch die grundlegende Denke finde ich sehr richtig: Wer nicht ständig testet, verpasst wertvolle Erkenntnisse.

Im Anschluss ging es um AuthorRank:
Jake Hubert (Google) zeigte Vorteile der Urheberschaft (authorship) im Internet auf, z.B. wenn ein Autor für mehrere Websites schreibt. Es wurde nochmal kurz erläutert, wie einfach die Umsetzung ist:
1. Die Website setzt das rel=author-Tag zum Profil des Autors auf Google+.
2. Der Autor gibt bei Google+ an, dass er bei der Website mitmacht.
Noch einfacher ist die Bestätigung per E-Mail. Auch hier gilt das Prinzip der beidseitigen Zustimmung. Der Autor hat eine Berechtigung von der Seite, sonst hätte er keine E-Mail-Adresse der Domain. Durch die Bestätigung in der Mail, die nur der Autor selbst öffnen kann, stimmt auch er zu. Wenn der Autor eine Profilseite auf der Domain hat, kann das rel=me-Tag genutzt werden um die Kette bis zu Google+ zu schließen.

rel me author google plus

Auch auf Nachfrage gab es natürlich von Jake keine Aussage darüber, zu welchem Zeitpunkt  Authorship ein Rankingfaktor werden könnte, sondern nur den bekannten Standard: „Wir probieren viel aus. Es gibt keinen Zeitplan, den ich mitteilen kann.“

Den zweiten Teil der Session füllte Marcus Tandler (Tandler.Doerje.Partner) mit 285 Slides in 24 Minuten auf sehr unterhaltsame Art und Weise. Er lieferte einen kurzen Abriss über die Geschichte des Authorship von Yahoos TrustRank 2004 über Googles AgentRank 2005 bis hin zu Google+ im Jahr 2011. Google sei kein soziales Netzwerk, sondern ein soziales Layer, das über andere Google-Dienste gelegt wird mit dem Ziel, Daten über User-Engagement zu gewinnen. Dieser Wert ist wichtig, wenn für Suchanfragen frische Ergebnisse geliefert werden müssen („Freshness“). Das seien inzwischen 35% aller Anfragen.

Im Q&A-Teil danach fiel als erstes die Frage, was passiert, wenn ein Autor und eine Website sich trennen und der Author-Tag auf der Website entfernt wird. Jake sagte, dass ihnen dieses Problem bewusst ist und sie darüber nachdenken, wie es gelöst werden kann. Man kann dem Webmaster sicher nicht verbieten der Tag zu entfernen. Wahrscheinlich wird Google aber die einstmalige Verknüpfung der Inhalte auf der Seite mit dem Autor nicht ganz vergessen.
Es folgte die Frage an Marcus, ob in Zukunft also statt Links bekannte Autoren gekauft werden um Rankings zu verbessern. Laut Marcus ist das kein Ding der Unmöglichkeit, da Autoren aber mit ihrem guten Namen für das geradestehen, was sie schreiben, werden sie sehr vorsichtig sein und nicht für schnelle 200 € etwas Schlechtes schreiben.
Interessant war auch die Frage, ob es nicht möglich sein sollte, dass ein Unternehmen der Urheber von Inhalten wird, wenn beispielsweise ein Team an Beiträgen arbeitet. Jake sagte, dass dies momentan nicht möglich ist, Google aber intensiv über dieses Feedback nachdenkt.

Den Abschluss des ersten Konferenztages bildete das Webmasters on the Roof All-Stars Panel.
Die illustere Runde um Moderator Marcus Tandler lästerte über Google, besprach den Fall der Abstrafung von Interflora und ob alle SEOs bald „Inbound Marketer“ heißen. Selbstverständlich ging es auch um Hämorrhoiden.
Dabei waren Wil Reynolds (SEER Interactive), Richard Baxter (SEOgadget), Fili Wiese (Netlead), Martin MacDonald (Expedia) und Danny Sullivan (Search Engine Land). Wer die Experten im familiären Plausch erleben möchte, dem sei die Aufzeichnung ans Herz gelegt:
MP3: http://www.seofm.com/?p=181
Video: http://www.youtube.com/watch?v=-yACA4x0E08

 

Tag 2: Content, Content, Content

Am zweiten Tag der SMX München 2013 nahm ich alle Vorträge mit, die sich mit Content Marketing beschäftigten.

Den Anfang machte Markus Hövener (Bloofusion). Er präsentierte Strategien um Ideen für gute und verlinkungswürdige Inhalte zu produzieren. Das Linkprofil von Konkurrenten kann Denkanstöße liefern. Hier kann es sich lohnen, bessere Inhalte als alle Anderen zu produzieren, damit es auch wirklich ein starkes Argument für einen Link auf die eigene Seite gibt. Mit der Frage, was wirklich gute Inhalte sind, beschäftigen wir uns später noch eingehender. Als zweite Inspirationsquelle schlug Markus Forumsdiskussionen vor. Ein nützliches Tool für diese Art der Recherche ist omgili.com. Weiterhin lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, auf welche Inhalte Medien gern verlinken und welche Unterseiten von Konkurrenten, Medien und Foren die meisten eingehenden Links erhalten haben. Darüber hinaus liefert die Keyword-Recherche (z. B. mit ubersuggest.org) oft gute Ideen.

Saša Ebach proklamierte im Anschluss, dass Produktmarketing tot ist. Als Gegensatz dazu und einzige verbliebene Möglichkeit bliebe nur Contentmarketing. Als Positivbeispiel nannte Saša Red Bull und den gesponserten Film „The Art of FLIGHT“, in dem nicht ein einziges Mal das Produkt zu sehen ist. Contentmarketing sei ein Pull-Instrument, oder anders ausgedrückt „der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“. Bei der Auswahl und Erstellung von Inhalten muss man sich also logischerweise an der Zielgruppe orientieren. Als weiteres Argument für die Verschiebung hin zur Erstellung von Inhalten und weg vom Seeding von bestehenden Inhalten wurden zwei unterschiedlich aufgeteilte Budgets gegenübergestellt. Gibt man im Jahr bei einem Gesamtbudget von 30.000 € nur zwei Mal 2.500 € für Content aus und verwendet den Rest (25.000 €!) auf die Kontaktaufnahme, kann man versuchen pro Stück 20 Links zu erhalten. Das ist schwierig und riskant. Viel leichter sei es, zehn verschiedene Inhalte zu erstellen, auch wenn dann nur noch 5.000 € für das Seeding verbleiben. Nach der Portfolio-Theorie steige so die Wahrscheinlichkeit, dass eines der zehn Themen richtig durchstartet, und wenn eines davon ein kompletter Flopp ist, dann fangen die anderen neun dieses Risiko auf.

 

Die zweite Session des Content-Panels begann Laura Lippay von SEOgadget. Zum Thema Contentmarketing in hochkompetitiven Märkten zeigte sie Fälle, von denen man lernen kann. Das Beispiel von swissôtel kennen sicher schon viele.
swissotel worldwide etiquette
Für Laura Lippay ist das ein Beispiel, wie man Werte erzeugen und etwas wirklich Nützliches für die User schaffen kann. Weitere Fallbeispiele waren askmen.com mit ihrer jährlichen Top 99 der heißesten Frauen und die Kampagne für den Batman-Kinofilm „The Dark Knight“ um die Seite whysoserious.com, die gar keine SEO-Interessen verfolgte. Mir fehlte bei diesem Vortrag eine wirkliche Take-Home-Message. Außerdem bleibt die Frage offen, wie man solche (zweifellos sehr schönen) Kampagnen umsetzen soll, wenn man nicht für eine starke Marke oder mit einem riesigen Budget arbeitet.

Wil Reynolds war der zweite Redner dieser Session. Inhaltlich gab es recht große Überschneidungen mit seiner Keynote direkt im Anschluss. Um sich vom Spirit dieses tollen Redners anstecken zu lassen, empfehle ich das Video hier: http://www.seomoz.org/blog/2012-mozcon-videos-are-here
Die Kernaussage hat sich seit dem Video nicht verändert:
Erschaffe Content auf den Du stolz bist!
Das kann ungemütlich sein aber es lohnt sich. „Geht raus und macht etwas, wobei ihr euch nicht wohl fühlt!“. Unmöglich, dass jemand nach den Vorträgen von Wil nicht motiviert war. Wil’s Geheimtipp: Ideen für Inhalte, nach denen Menschen schon suchen, liefert Google. Einfach eintippen, NICHT Enter drücken und schauen, was Google vorschlägt.
google suggest seo is
Und noch ein Tipp: Wil verspricht, dass er Projekte unterstützt, die es wert sind. Wenn statt SEO-Mist „Real Company Stuff“ (RCS) produziert wurde und man zu Recht stolz darauf ist. Einfach mit Hashtag #rcs tweeten.

Der Nachmittag fing sehr vielversprechend an. Eine lehrreiche Präsentation von Karl Kratz über datengesteuerten, dynamischen Content, die viele Impulse lieferte. Datenschützer wären wohl nicht begeistert von der individuell angepassten Contentoptimisierung. Die Möglichkeiten in den Life-Demos zu sehen war beeindruckend. So kann man unter landungpage-ebook.de eine Multi-Layer Landingpage bestaunen, die dem Besucherprofil angepasst wird.
Take-Home-Message: Nicht nur Konversionen erfassen, sondern auch Nicht-Konversionen. Daraus sollte man lernen und entsprechend reagieren.

Im Kontrast dazu behandelte Max Muhr (Bild.de) das Thema Content auf enttäuschendem Niveau. Bei Aussagen wie „Guter Content ist auch immer subjektiv, da sind dem Webdesigner andere Sachen wichtig als dem Redakteur.“ oder „Infografiken können guter Content sein, wenn sie gut gemacht sind.“ konnte ich nicht viel mitnehmen.

Danach besuchte ich die Session zu Extreme SEO. Es war sehr kurzweilig, sich anzuschauen, wie man auch heute noch mit Blackhat-SEO erfolgreich sein kann. Trotzdem ist es meiner Meinung nach ein Tanz auf des Messers Schneide und letztendlich auch nur eine Frage der Zeit, bis man damit auf die Nase fällt. Insgesamt also nichts für mich, auch wenn Mikkel deMib Svendsen offensichtlich sehr viel davon versteht.

Im Anschluss noch eine Session über Tools. Wir stellen regelmäßig Tools ausführlich im Suchradar vor (http://www.suchradar.de/magazin/archiv/2013/1-2013/seo-tools-ueberblick.php), daher hier jeweils nur ein Hinweis auf die neuesten Features.

OnPage.org: Neu ist, dass der AuthorRank geprüft werden kann. Nach Eingabe des Namens sieht man, wie erfolgreich ein Autor ist und mit welchen Themen er in Verbindung gebracht wird.

Thomas Zeithaml stellte ein internes Tool von SEORATIO vor. Interessant fand ich vor allem, dass hier versucht wird den „Linkjuice“ zu berechnen und zu zeigen, wo der Saft durch die interne Verlinkung einer Seite hinfließt.

Johannes Beus zeigte mit Hilfe von SISTRIX, dass iTunes von apple.com im Index abgestürzt ist, weil sie ihre Seiten mit einem 403-Statuscode vor Scrapern schützen wollten, dadurch aber auch den Googlebot aussperrten.

Bei searchmetrics ist neu, dass verschiedene Ränge für Websites ausgegeben werden (z. B. SEO, PPC, Social). Bleibt nur die Frage, wie viel mehr ich wirklich weiß, wenn das Tool mir ausgibt, dass eine Website auf SEO-Rang 118 ist.
Zum Abschluss diskutierten Markus Hövener (Bloofusion), Ralph Binkert (Yatego), Marc Stürzenberger (Weltbild) und Jens Fauldrath (takevalue Consulting) ob Linkbuilding noch wichtig ist. Zwei Tage Konferenz hatten offensichtlich sowohl bei Zuhörern als auch bei Rednern ihren Tribut gefordert und so blieb die Runde recht blass, auch weil in vielen Punkten Einigkeit herrschte und keine Diskussion aufkam. Etwas bissig zeigte sich nur Markus, welcher der SEO-Branche vorwarf sich mit kurzlebigen Trends und leerem Gelaber selbst in den Fuß zu schießen.

Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich – das erste Mal – bei der SMX dabei sein durfte. Ich habe viel Inspiration und Motivation aus München mitgenommen. Vielen Dank an die Veranstalter, Moderatoren und alle Redner!

Ein neues Gesicht bei Bloofusion: Interview mit Andreas Schülke

11. März 2013 | Von in Agenturleben | Keine Kommentare

Auch 2013 gab es Zuwachs im Team von Bloofusion. Im Interview mit Markus Hövener stellt sich Andreas Schülke, der neue Berater für Linkbuilding und SEO, vor.

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Markus Hövener: Hallo Andreas. Du verstärkst seit Anfang Januar unser Linkbuilding-Team. Wie waren die ersten Wochen für Dich?

Andreas Schülke: Richtig, seit Anfang 2013 bin ich nun schon bei Bloofusion. Ich lerne immer noch täglich etwas Neues hier und das bleibt hoffentlich auch so. In den ersten Wochen war dieser Eindruck natürlich noch intensiver, weil einfach alles neu war. Ich habe aber sofort gemerkt, dass in den letzten Jahren bei Bloofusion immer wieder neue Mitarbeiter hinzugekommen sind. Diese Erfahrung beim Anlernen und Erklären der Tätigkeit hat mir sehr geholfen und den Einstieg erleichtert.

Markus: Bist Du auch im Team gut aufgenommen worden?

Andreas: Definitiv. Das Team und die Atmosphäre im Blooplex haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen. In der Mittagspause hat man Gelegenheit sich auch persönlich und abseits vom Arbeitsleben besser kennenzulernen, besonders bei den auf immer höherem Niveau geführten Partien am Kicker-Tisch und freitags beim gemeinsamen Mittagessen. Ich freue mich auch schon auf den Day-Off an der Nordsee.

Markus: Du hast vor Deiner Anstellung Psychologie studiert. Kannst Du das Wissen in Deine tägliche Arbeit einbringen?

Andreas: Allerdings. Viele Menschen haben ein falsches Bild vom Psychologie-Studium. Man ist danach kein Therapeut, der Leute auf seine Couch legt und sie analysiert. Ich habe meine Diplomarbeit über Verhandlungspsychologie geschrieben. Das hilft mir beispielsweise, wenn bei einer Kooperation zweier Websites Leistung und Gegenleistung vereinbart werden.
Auch ein empathisches Verständnis für Emotionen und Motivation des Gegenübers ist von Nutzen. Das kann man zwar nur bedingt aus Lehrbüchern lernen, ich finde es aber gerade im Linkaufbau sehr wichtig. Man versucht ja täglich Personengruppen zu erreichen, die aus ganz verschiedenen Gründen Websites betreiben. Man muss deren Motivation verstehen, damit man überzeugende Argumente und Inhalte liefern kann, die dann mit Links belohnt werden.
Und es gibt eine weitere Erfahrung aus dem Studium, die immer wieder sehr nützlich ist: Keine Angst vor Statistik! Gerade im Online-Bereich hat man in der Regel sehr viele harte Daten und wenn man nicht davor zurückscheut diese auszuwerten, kann man viel lernen, um in der Zukunft immer bessere Ergebnisse zu erzielen.

Markus: Was machst Du so privat, wenn Du gerade nicht Links aufbaust?

Andreas: Ich treibe sehr gerne Sport. Am liebsten spiele ich Fußball. Jetzt da der Frühling (hoffentlich) langsam kommt, werde ich mich auf die Suche nach einem Fußballverein in Münster machen. Als Werder Bremen-Fan verfolge ich außerdem die Fußball-Bundesliga. Wenn man mich abends Zuhause besucht, läuft immer Musik und höchstwahrscheinlich koche ich etwas Leckeres. Ansonsten bin ich immer bemüht mit alten Freunden in Kontakt zu bleiben, was immer schwieriger wird, da diese inzwischen über ganz Deutschland und die halbe Welt verstreut sind.

Markus: Danke fürs Interview :)

Ticket-Gewinner für SEMSEO, SMX und Affiliate TactixX stehen fest

4. März 2013 | Von in Agenturleben | Keine Kommentare

Ich habe gerade die Gewinner unserer Ticketverlosungsaktionen gezogen:

  1. SEMSEO: Der Gewinner ist der Kommentar #11 (Marcus)
  2. SMX: Der Gewinner ist der Kommentar #65 (Henri)
  3. Affiliate TactixX: Der Gewinner ist der Kommentar #10 (Richard)

Ich wünsche allen Gewinnern viel Spaß bei den Konferenzen!

PS: Wenn ein Gewinner sein Ticket nicht haben möchte, lose ich für die betroffene Veranstaltung den Gewinner nochmals aus.

So war die BLOO:CON 2013…

26. Februar 2013 | Von in Agenturleben, Sonstiges | Keine Kommentare

Am letzten Donnerstag fand zu Ehren unseres zehnjährigen Bestehens die BLOO:CON statt – unsere erste eigene Konferenz rund um SEO, SEM und Online-Recht (unterstützt von Martin Schirmbacher von HÄRTING Rechtsanwälte).

So langsam trudelt auch das Feedback unserer knapp 100 Gäste ein – und das ist durchweg positiv. Sicher, ein paar kleine Kritikpunkte gibt es immer. Und man schafft es auch nicht immer, alle Gäste mit den Vorträgen gleichermaßen gut zu bedienen, wenn man eben nur einen Track hat.

Aber an diesen Punkten können wir ja noch arbeiten. In jedem Fall setzen wir uns in den nächsten Tagen mal zusammen und diskutieren das Feedback der Besucher. In jedem Fall gibt es schon die Tendenz, dass wir das im nächsten Jahr nochmal machen.

Bis dahin haben wir aber erstmal ein paar Impressionen von der BLOO:CON 2013 zusammengestellt:

Übrigens: Noch mehr Bilder gibt’s bei Google+

Countdown BLOO:CON: Bis heute (12 Uhr) gibt’s noch Tickets!

18. Februar 2013 | Von in Agenturleben, SEM, SEO, Social Media, Sonstiges | Keine Kommentare

Ein kurzer Hinweis in eigener Sache:  Unternehmen, die sich für unseren SEO- und SEM-Strategietag 2013 in Münster am 21. Februar interessieren, können sich bis heute 12 Uhr noch unter www.bloofusion.de/bloofusion/bloocon/ für eine Mindestspende von 99 € anmelden. Die Unternhemen erwartet eine spannende Mischung an Themen (siehe Agenda). Markus Hövener (Head of SEO bei Bloofusion und Chefredakteur des suchradars), Martin Röttgerding (Head of SEM bei Bloofusion), Dr. Martin Schirmbacher (Partner bei HÄRTING Rechtsanwälte) und Maik Bruns (SEO-Berater bei Bloofusion) werden dafür sorgen, dass die Teilnehmer in Sachen Suchmaschinenoptimierung, Google AdWords, Social Media und Online-Recht wichtige Impulse für das Jahr 2013  erhalten.

Die BLOO:CON wird in angenehmer Atomsphäre auf dem Gut Havichsthorst bei Münster (nahe dem Flughafen Münster/Osnabrück) stattfinden. Für eine ausgezeichnete Bewirtung  (Mittagessen, Kaffeepausen) ist gesorgt, so dass auch zwischen den Vorträgen genügend Zeit bleibt, mit den Referenten und den anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen.

Übrigens: Sämtliche Einnahmen aus dem Ticketverkauf spenden wir für die Aktion Kinderhilfe e. V. und unterstützen damit Projekte primär in der dritten Welt.

Also, jetzt noch schnell anmelden!

 

Bloofusion wird heute zehn Jahr alt: Ich sage Danke…

30. Januar 2013 | Von in Agenturleben, Sonstiges | 2 Kommentare

Bloofusion Germany wird heute genau 10 Jahre alt – zumindest wenn man die Unterschrift beim Notar als Gründungsdatum sieht.

Am 6. Februar 2003 ist laut Wayback Machine auch unsere erste Website live gegangen:

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Aus diesem Anlass könnte ich sicherlich auflisten, was alles schief gegangen ist oder was mir alles gegen den Strich geht. Aber gerade das letztere passt mir eigentlich nicht. Ich versuche immer das Positive zu sehen. Und so nehme ich das hier zum Anlass, um einfach nur Danke zu sagen.

Danke, …

  1. …, dass ich keine Kühlschränke an Eskimos verkaufen muss. Unsere Leistungen – SEO und SEM – kosten zwar sicherlich einiges, bringen aber auch jede Menge. Und das macht das Geschäft einfach insgesamt sehr angenehm.
  2. …, dass mein Alltag so vielseitig ist. Ich darf beraten, bisschen programmieren, bisschen abheften, bisschen Mitarbeiter betüddeln und noch vieles mehr. Der Tag ist zwar immer angenehm gefüllt, aber dafür wird’s auch nie wirklich langweilig.
  3. …, dass wir so tolle Kunden haben. Klar, sind da auch mal welche dabei, mit denen man nicht ganz auf einer Wellenlänge ist. Aber die sind wirklich in der Minderheit. Und es ist auch toll zu sehen, wie sich Kunden weiterentwickeln, wenn man diese über eine lange Zeit betreut. Manche Kunden begleiten wir nun seit fast neun Jahren. Und das ist schon ein Erlebnis!
  4. …, dass man mitbekommen kann, wie Mitarbeiter wachsen. Martin Röttgerding hat z. B. vor ewigen Zeiten als Praktikant bei uns angefangen und ist nun Head of SEM und Miteigentümer der Agentur.
  5. …, dass ich noch nicht einen Cold Call im Leben machen musste. Unsere herrlich indirekte Art zu verkaufen funktioniert nach wie vor sehr gut. Ich hasse diese Drückerkolonnen, die auch hier gelegentlich anrufen.
  6. …, dass ich meine Vorstellung von einem Unternehmen realisieren darf. Ich sehe tagtäglich andere “Läden”, die sehr zweifelhafte Leistungen verkaufen oder die ihre Kunden über den Tisch ziehen oder ihre Mitarbeiter nicht gut behandeln. Sicherlich verdient manch andere Agentur mehr Geld, aber dafür kann ich abends noch zufrieden in den Spiegel schauen und dabei stolz auf meine Arbeit sein.
  7. …, dass ich ein Team habe, dass es mir erlaubt, auch mal einen Tag weg zu sein. Denn eines habe ich in den letzten Jahren gelernt: Wenn ich vor meinen Schöpfer trete, wird er wohl nicht fragen, wie viele Seiten ich optimiert habe. SEO ist nun wirklich nicht alles. (Gerüchteweise ist das bei SEM wohl auch so.) Ich bin dankbar für meine Kinderschar, die mich auf den Boden der Tatsache zurückholt. Und auch für meine Frau, die sich abends die Geschichten aus der Agentur anhören muss und mir oft eine gute Perspektive aufzeigt.

Mir ist wichtig: Bloofusion bleibt auf Kurs. Wir wollen nach wie vor eine Agentur sein, die vernünftige Beratung anbietet, die langfristig orientiert ist. Ich werde weiterhin mein Bestes dafür geben, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen und dass unsere Kunden optimale Leistungen erhalten.

Und: Wer mit uns das zehnjährige feiern möchte (und nicht gerade ein Hardcore-SEO ist), ist natürlich nach wie vor herzlich zur BLOO:CON eingeladen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den Tag…