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Google Analytics: Conversions in der Echtzeit-Auswertung

Freitag 10. Mai 2013 von Marvin

Das Google Analytics Team setzt den Fokus weiter auf die Echtzeit-Funktionen, denn schon wieder wurde die Echtzeit-Auswertung um ein neues Feature erweitert (http://analytics.blogspot.de/2013/05/see-your-conversions-in-real-time.html). So steht seit kurzem unter den Echtzeit-Berichten die Option “Conversions” zur Auswahl.

analytics-conversions

Wählt man diesen neuen Menüpunkt an (der sich laut Markierung übrigens noch in der Beta befindet), gelangt man zu einer ziemlich simpel strukturierten Übersicht, wie man sie auch schon von anderen Berichten aus Google Analytics gewohnt ist.

conversions

Auf der linken Seite findet man die sogenannten “Zieltreffer” der letzten 30 Minuten, auf der rechten Seite die Zieltreffer der letzten 60 Sekunden. Unterhalb der grafischen Darstellung finden sich die für das Projekt definierten Ziele und deren Zieltreffer für die letzten 30 Minuten in der tabellarischen Darstellung wieder.

Soweit so gut, doch so mancher Shop-Betreiber wird beim Anblick der grafischen Echtzeit-Auswertung ein wenig irritiert sein, denn die Daten aus dem E-Commerce-Tracking werden nicht angezeigt.

Es werden ausschließlich jene Conversions angezeigt, welche zuvor in der Verwaltung als URL-Ziel definiert worden sind. Ziele, die bei einem Event, einer bestimmten Besuchsdauer oder bei einer bestimmten Anzahl Seiten pro Besuch ausgelöst werden, finden derzeit ebenfalls keine Beachtung.

Schön, dass das Google Analytics Team weiter an den Funktionen der Echtzeit-Auswertung arbeitet – der Umfang der kürzlich veröffentlichten Conversion-Auswertung lässt jedoch noch etwas zu wünschen übrig. Da sich das Feature aber noch in der Beta befindet, kann man sicherlich darauf hoffen, dass auch an dieser Stelle noch die ein oder andere Feinjustierung vorgenommen wird.

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Google Analytics Dashboards: Echtzeit-Widgets verfügbar

Donnerstag 18. April 2013 von Marvin

Seit Kurzem ist es offiziell (http://analytics.blogspot.de/2013/04/real-time-widgets-now-available-in.html):
In den Dashboards von Google Analytics können nun auch Echtzeit-Widgets angezeigt werden.

Geht man in die Dashboard-Konfiguration und möchte ein Widget hinzufügen, wird man sofort auf die vier neuen Echtzeit-Widgets aufmerksam. Es stehen die gewohnten Visualisierungsformen zur Auswahl, einzig das Kreisdiagramm und die Balken-Visualisierung wurden aus unbekannten Gründen außen vor gelassen:

analytics-echtzeit-widget

Bei den Standard-Widgets sind die Metriken frei wählbar. In der Konfiguration der Echtzeit-Widgets sind diese allerdings bereits vorgegeben, was wohl mit den (noch) eingeschränkten Echtzeit-Auswertungsmöglichkeiten zusammenhängt:

analytics-echtzeit-widget2

Folgende Metriken wurden den einzelnen Visualisierungsformen zugewiesen:

Zähler Verlauf Landkarte Tabelle
Aktive Besucher Seitenaufrufe Aktive Besucher Aktive Besucher

Um die Anzeige zu verfeinern, können im Konfigurationsprozess je nach Visualisierungsform noch zusätzliche Gruppierungen vorgenommen und Filter gesetzt werden. So lassen sich beispielsweise auch Besucher aus unterschiedlichen Quellen im Dashboard abbilden.

Beispiel

Wir möchten die Besucher aus Deutschland in Echtzeit nach Trafficquellen abbilden.
Die Konfiguration sieht in diesem Fall wie folgt aus:

analytics-echtzeit-widget3

Ergebnis:

Die Anzeige des Echtzeit-Widgets (links) neben dem Verlauf der letzten Woche im Standard-Widget (rechts):

analytics-echtzeit-widget4

 

Ein kleines Update, welches einen großen Mehrwert bei der Erstellung von Dashboards bieten kann. Dadurch, dass die Echtzeit-Widgets mit den Standard-Widgets problemlos kombinierbar sind, können nun alle wichtigen Daten in einem Dashboard gemeinsam abgebildet werden.

So können brandaktuelle Trends und Besucherströme schon im Dashboard angezeigt werden und ersparen – sofern keine Auffälligkeiten vorliegen – einen tieferen Blick in die Auswertungen.

Einziger Negativpunkt ist wohl, dass die Visualisierungsform des Kreisdiagramms nicht gegeben ist. Gerade für die Anzeige der Besucherquellen wäre das sicherlich eine recht gute und vermutlich übersichtlichere Option.

Man darf gespannt sein, wann die Echtzeit-Auswertung und damit auch die Echtzeit-Anzeige in den Dashboards weiter ausgebaut wird.

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Ab sofort in der Beta verfügbar: Universal Analytics

Montag 25. März 2013 von Marvin

Im Rahmen des Google Analytics Summits 2012 wurde Universal Analytics bereits angekündigt, nun ist das Ganze ab sofort für jedermann in der Beta-Version verfügbar.

Um auf das Universal Tracking zu wechseln, ist es aktuell nötig, in der Verwaltung eine neue Property anzulegen. Man kann dann frei entscheiden, ob man das klassische- oder das Universal-Tracking einsetzen möchte.

Hinweis: Für bestehende Properties wird es laut offiziellem Blogpost in Kürze auch eine Anleitung zur Migration des klassischen Trackingcodes auf den neuen Universal-Trackingcode geben, so dass in dem Fall das Anlegen einer neuen Property nicht nötig ist:

“Migration guides for properties using ga.js coming soon. Until then, set up a new property in your account for Universal Analytics”

Die Unterschiede in den Funktionalitäten werden zwecks Entscheidungshilfe noch einmal grafisch dargestellt:

universal-analytics

Im offiziellen Blogpost nennt das Google Analytics Team auch noch einige Vorteile, die der Wechsel zu Universal Analytics mit sich bringen soll:

  • Understanding how customers interact with your businesses across many devices and touch-points
  • Insights into the performance of your mobile apps
  • Improvements of lead generation and ROI by incorporating offline and online interactions so you can understand which channels drive the best results
  • Improved latency on your site by reducing client-side demands

Weitere Details zu Universal Analytics können auch in der Google Hilfe eingesehen werden: http://support.google.com/analytics/bin/answer.py?hl=de&answer=2790010

Auch im Google Tag Manager ist Universal Analytics ab sofort auswählbar, was den Einbau des Codes unter Umständen sehr erleichtert:

universal-analytics2

Im Folgenden findet sich der neue Universal-Trackingcode im Vergleich mit dem klassischen Trackingcode:

Universal Analytics Trackingcode

universaltrackingcode

klassischer Google Analytics Trackingcode

classictrackingcode

 

Besonders hervorzuheben ist sicherlich das plattformübergreifende Tracking, welches nicht nur das Tracking von Websites sondern auch anderer Geräte wie Spielekonsolen, Smartphones, Tablets und weiterer digitaler Endgeräte ermöglichen soll.

Bleibt abzuwarten, wie die ersten Praxis-Tests ausfallen – auf jeden Fall ist die Arbeit des Analytics-Teams lobenswert, hat es doch nur wenige Monate von der Ankündigung bis zur Veröffentlichung der Beta-Version gedauert.

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Erweiterte Nutzerverwaltung in Google Analytics

Dienstag 12. März 2013 von Marvin

Bereits gestern hat das Analytics Team ein neues Update im offiziellen Google Analytics Blog (Enhancing Google Analytics Access Controls) angekündigt. Es wird in absehbarer Zeit ein Update in der Nutzerverwaltung von Google Analytics geben.

Was wird sich ändern?

Bislang konnte man (als Administrator) in der Nutzerverwaltung zwei verschiedene Rollen vergeben, nämlich die des Administrators und die des Nutzers. Die Rolle des Administrators ermöglichte dabei die vollständige Kontrolle des Analytics-Profils – der Nutzer wurde hauptsächlich dazu befähigt, die Analytics-Daten einzusehen und zu verwerten.

Schon bald soll diese doch sehr grobe Art der Nutzerverwaltung durch Wegfall der Rollen und Implementierung von Rechten verfeinert werden. Explizit werden dazu im offiziellen Blogpost die Rechte “View”, “Edit” und “Manage Users” genannt.

erweiterte-nutzerverwaltung
Die Nutzerverwaltung nach Veröffentlichung des Updates,  Quelle: analytics.blogspot.de

Ein Administrator würde also die Rechte “View”, “Edit” und “Manage users” zugesprochen bekommen und hätte damit vollen Zugriff.
Die Rolle des Nutzers würde durch das Recht “View” ersetzt werden.

Eine weitere Neuerung ist auch, dass sich diese Nutzerrechte über verschiedene Ebenen erstrecken und die Rechte auch explizit einer Ebene zugeteilt werden können.

Die einzelnen Ebenen werden folgendermaßen deklariert:

  • account
    > Rechte erstrecken sich über sämtliche Properties und Profile
  • property
    > Rechte erstrecken sich über sämtliche Profile der jeweiligen Property
  • profile
    > Rechte gelten ausschließlich für das gewählte Profil

Beispielsweise kann ein Nutzer mit dem Recht “View” und der Befähigung “Account”, über alle Properties und Profile hinweg Analytics-Daten einsehen, jedoch keine Veränderungen in der Verwaltung vornehmen oder Nutzer verwalten.

 

Ein geniales Update, wenn man bedenkt, dass der Admin bislang kaum Spielraum bei der Vergabe von Nutzerrechten hatte.
Durch die Rollen “Administrator” und “Nutzer” wurden die damit verbundenen Rechte doch nur sehr grob zugeteilt.

Mit der neuen Nutzerverwaltung ist nun eine echte Administration der Nutzer möglich – klasse ist dabei auch, dass man über verschiedene Ebenen die Rechte verteilen kann. Dies wird sicherlich vor allem für Agenturen oder Webmaster mehrerer Projekte von Vorteil sein.

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Google Analytics kündigt Änderungsprotokoll-Funktion an

Mittwoch 20. Februar 2013 von Marvin

Aktiven Google Analytics Nutzern ist es heute mit großer Wahrscheinlichkeit sofort aufgefallen. In der Account-Übersicht erscheint relativ großflächig eine Meldung mit der Überschrift “Funktions-Update”.

Dies verwundert zunächst, denn bis Dato wurden Updates in Google Analytics noch nicht in dieser Form angekündigt – eine gute Sache!

changelog

Worum geht es bei dem bevorstehenden Update?

In der Meldung ist von einem Änderungsprotokoll die Rede, was jedoch genau dahinter steckt, erfährt man erst, wenn man einen Blick in die Google Analytics Hilfe wirft.

Es wird in naher Zukunft einen neuen Tab zwischen “Datenquellen” und “Kontoeinstellungen” in der Verwaltung des Google Analytics Accounts geben.

Unter diesem Tab wird man eine tabellarische Aufstellung vorfinden, welche die wichtigsten Änderungen der letzten 180 Tage innerhalb des Accounts beinhaltet.

Aus der offiziellen Google Analytics Hilfe stammt dazu folgender Bildausschnitt:

changelog2

Aufgeteilt ist das Ganze also in Zeitpunkt der Änderung (Datum + Uhrzeit), User-Account (Mail) und der eigentlichen Aktivität. Denkbar wäre zum Beispiel das Hinzufügen eines neuen Nutzers oder eine neue Rollenvergabe für einen bestimmten Nutzer.

… so viel zu dem, was die Google Analytics Hilfe momentan verrät.

Ein weiteres sinnvolles Update vom Google Analytics Team!

Streng genommen wurde mit der Art der Ankündigung des Änderungsprotokolls ja bereits ein kleines Update gefahren. Sicherlich werden auch die zukünftigen Updates über eine Meldung in der Account-Übersicht bekanntgegeben – eine gute Sache, gerade wenn man nicht täglich im offiziellen Google Analytics Blog liest. Merkwürdig ist in diesem Falle aber, dass gerade im Google Analytics Blog noch keine Ankündigung dazu gemacht wurde.

(Nachtrag 22.02.2012: Die offizielle Ankündigung über den Google Analytics Blog ist nun ebenfalls erfolgt: http://analytics.blogspot.de/2013/02/understand-updates-to-your-account-with.html)

Die Einführung eines Änderungsprotokolls ist wieder ein sehr gelungenes Update. So lassen sich vor allem für den Administrator des Accounts Änderungen in den Nutzerkonten besser nachvollziehen und kleine Fehler können schneller ausfindig gemacht werden. Es bleibt wohl jedoch noch abzuwarten, in welchem Umfang das Änderungsprotokoll aktiv sein wird.

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Google Analytics kündigt Multi-Currency Update an

Freitag 15. Februar 2013 von Marvin

Bereits am Mittwoch wurde im offiziellen Google Analytics Blog ein neues Update für den Bereich E-Commerce angekündigt: Das Multi-Currency Update.

Das Analytics-Team hat damit nach eigener Aussage auf zahlreiche User-Feedbacks reagiert und kündigt die Veröffentlichung schon für die nächsten Wochen an.

Worum geht es bei dem Update?

Google Analytics Nutzer sollen fortan die Möglichkeit haben, unter Verwendung des E-Commerce-Trackings die Umsätze nach Währungen differenziert einsehen zu können. Bisher waren die Umsätze ausschließlich in der eingestellten “Profil-Währung” einsehbar.

Nach dem Update und Einbau der Codeschnipsel (siehe unten) werden alle erzielten Umsätze in der E-Commerce Übersicht zunächst in die eingestellte “Profil-Währung” umgerechnet.

Damit die Umsätze pro Währung angezeigt werden können, kann man sich aber der neuen Metriken bedienen und so benutzerdefinierte Berichte erzeugen:

  • Local Product Revenue
  • Local Shipping
  • Local Revenue
  • Local Tax

multi-currency

Quelle: analytics.blogspot.de

Die unterstützten Währungen können im Google Analytics Developers Guide und in den Profileinstellungen nachgesehen werden:
https://developers.google.com/analytics/devguides/platform/features/currencies)eingesehen

Damit jeder Conversion die richtige Währung zugeordnet werden kann, ist es nötig einen kleinen Code-Schnipsel einzubauen. Die Implementierung ist dabei recht einfach.

So gibt es je nach Art des Tracking-Codes zwei Möglichkeiten:

Für den asynchronen Tracking-Code muss folgender Code vor “_trackTrans” im E-Commerce Tracking-Code implementiert werden:

_gaq.push(['_set', 'currencyCode', 'USD]);

Für den neuen Universal Code sollte folgender Code-Schnipsel vor “ecommerce:send” implementiert werden:

ga(‘set’, ‘currencyCode’, ‘USD);

Achtung: Solange das Update noch nicht veröffentlicht wurde, werden die Daten in Google Analytics auch trotz Einbau der Code-Schnipsel selbstverständlich noch nicht angezeigt.

 

An für sich ein sehr sinnvolles Update, welches sich aber wohl vorrangig an größere und internationale Online-Shops richtet. Ein ganz klarer Vorteil ist, dass Shop-Betreiber nach dem Update an Hand der Währungen die erzielten Umsätze bestimmter Länder und Regionen einsehen und auswerten können.

 

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Google Analytics: Anpassung der Navigation und Erweiterung des Dashboards

Donnerstag 17. Januar 2013 von Marvin

Es ist soweit! Das erste Google Analytics Update für 2013 ist kürzlich live gegangen. Das Update-Paket beinhaltet in erster Linie mehrere kleine Anpassungen in der Navigation, aber auch ein paar neue Features im Bereich der Dashboards und der Echtzeit-Analyse.

Anpassungen in der Navigation

Die Änderungen betreffen sowohl die Top-Navigation als auch die Sidebar am linken Rand. Neue Features sind allerdings nicht anwählbar, vielmehr geht es wohl darum, die Usability zu verbessern.

Top-Navigation

Menüpunkte, welche zuvor noch als “Standardberichte” und “benutzerdefinierte Berichte” deklariert wurden, wurden nun ganz simpel in “Berichte” und “Anpassung” umbenannt. Dahinter verbergen sich nach wie vor die gleichen Features. Erwähnenswert ist, dass die obere Navigation nun gefixt ist und beim Runterscrollen am oberen Bildschirmrand sichtbar bleibt.

Sidebar

Die Navigation auf der linken Seite ist nun in “eigene Inhalte” und “Standardberichte” aufgeteilt. Als “eigene Inhalte” werden jene Menüpunkte betitelt, die zuvor dem Punkt “Startseite” untergliedert waren. Das Echtzeit-Feature, welches zuvor ebenfalls unter “Startseite” zu finden war, taucht nun unter dem Punkt “Standardberichte” auf.

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Google Analytics Kostenanalyse beta: Anzeige von Kostenfaktoren

Donnerstag 29. November 2012 von Marvin

Unter dem Punkt “Besucherquellen” steht seit Kurzem das Feature “Kostenanalyse” zur Verfügung. Aktuell befindet sich das Ganze noch in der Beta-Version.

Mit der Kostenanalyse können Analytics-Nutzer ab sofort die Kosten laufender Kampagnen einsehen und beispielsweise den ROI der jeweiligen Marketing-Kampagnen bewerten.

Die Kostenanalyse kann aber auch dazu verwendet werden, Besuchs- Kosten- und Umsatzleistungsdaten bezahlter Marketingkanäle zu erhalten. So werden die Kosten jeder laufenden Kampagne mit dem Umsatz verglichen, wodurch man schnell einen fundierten Gesamtüberblick bekommen kann.

kostenanalyse3

Wählt man die Option “Kostenanalyse” aus, gelangt man zu einem Screen, der noch einmal den vollen Funktionsumfang darstellt und unter anderem erläutert, wie der Import von Kostendaten funktioniert. Besonders hervorgehoben wird dabei die Möglichkeit, die Daten einzelner Channels, Keywords und Kampagnen vergleichen zu können.

kostenanalyse1

Wie können AdWords-Kostendaten importiert werden?

Zum Import der Kostendaten muss das AdWords- mit dem Analytics-Konto verknüpft werden.

Detaillierte Informationen zur Verknüpfung der beiden Konten finden sich unter: https://support.google.com/analytics/bin/answer.py?hl=de&answer=1034150

Sind die beiden Konten miteinander verknüpft, kann der Datenimport ganz einfach per Klick über die Profileinstellungen aktiviert werden:

kostenanalyse4

Wie funktioniert der Import aus anderen Datenquellen?

Darüber hinaus können über die Funktion “benutzerdefinierte Datenquelle” aber auch Kostendaten aus anderen Quellen importiert werden. Will man beispielsweise Kostendaten aus zwei verschiedenen Suchmaschinen importieren, so legt man zwei benutzerdefinierte Datenquellen an – eine für jede Suchmaschine.

Die benutzerdefinierte Datenquelle kann im jeweiligen Profil unter dem Punkt Verwaltung > benutzerdefinierte Definitionen angelegt werden:

kostenanalyse2

1. Zunächst muss in der Verwaltung das Konto und die Web-Property ausgewählt werden, für die man die Kostendaten hochladen möchte.
2. Über den Reiter “Benutzerdefinierte Definitionen” gelangt man zur Option “Benutzerdefinierten Datenquellen”.
3. Nach dem Klick auf “Neue benutzerdefinierte Datenquelle” muss eine Name und eine Beschreibung angegeben werden.
4. Als Typ wählt man “Kosten” aus und ordnet die Datenquelle schließlich einem Profil zu.

kostenanalyse5

 

Google Analytics erstellt für jede Datenquelle eine ID. Diese ID wird fortan für das Hochladen der Daten über die Google Analytics-APIs verwendet. Ausführliche Informationen zum Upload der Daten erhält man unter: https://support.google.com/analytics/bin/answer.py?hl=de&utm_id=ad&answer=2803329

Ein gelungenes Feature, welches sicherlich von vielen Google Analytics-Nutzern sehnsüchtig erwartet wurde. Es macht Google Analytics “kompletter” und ermöglicht nun einen Einblick auf Kostenfaktoren laufender Kampagnen. Laut Google kann die Integration der Daten einige Zeit (bis zu 12 Stunden) in Anspruch nehmen, weshalb man sich aktuell nicht wundern sollte, wenn man nicht sofort Einblick in die Daten bekommt.

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Enhanced Link Attribution – Update der Google Analytics In-Page-Analyse

Montag 12. November 2012 von Marvin

Die Daten der Google Analytics In-Page-Analyse sollen sich zukünftig verbessern. So viel verspricht Google in seinem offiziellen Blogpost „Announcing Enhanced Link Attribution for In-Page Analytics“.
In wenigen Wochen soll also ein neues Feature veröffentlicht werden, welches über das Backend aktiviert  und für dessen Funktion der Code angepasst werden muss.

Ist-Stand der In-Page-Analyse: ungenaue Klickauswertung

Aktuell werden bei der In-Page-Analyse die Klicks in Abhängigkeit zur URL getrackt. Das bedeutet, dass beispielsweise zwei Links mit gleichem Ziel als ein Link gewertet werden. Bei der Analyse erhalten diese Links dann auch denselben prozentualen  Klickwert.

Ein gutes Beispiel (siehe Auszug der In-Page-Analyse vom Suchradar) wäre die Startseiten-URL, die auf vielen Websites sowohl über einen Textlink als auch über die Header-Grafik verlinkt ist. An jenen Stellen wären die Klickwerte bis dato also absolut identisch.

Außerdem sollte man anmerken, dass derzeit kein Tracking der Klicks auf JavaScript-basierte Menüstrukturen möglich ist.

Das neue Feature soll diese Defizite zukünftig beheben.

In der Gänze kündigt Google folgende Anpassungen an:

  • Links mit identischem Ziel werden separat getrackt.
  • URLs mit Redirects werden ebenfalls getrackt.
  • Menü-Strukturen und Schaltflächen, welche auf JavaScript basieren, können ebenfalls getrackt werden.

Wichtig: Damit die In-Page-Analyse einwandfrei funktioniert, muss nach erfolgtem Update seitens Google (genaues Datum wurde bislang noch nicht bekanntgegeben) der Code folgendermaßen angepasst werden:

Die markierten Zeilen müssen vor „_trackPageview“ im Analytics-Code eingebaut werden:

var _gaq = _gaq || [];
var pluginUrl =
‘//www.google-analytics.com/plugins/ga/inpage_linkid.js’;
_gaq.push(['_require', 'inpage_linkid', pluginUrl]);

_gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXXX-Y']);
_gaq.push(['_trackPageview']);

An dieser Stelle auch der Hinweis auf die Google Hilfe:
http://support.google.com/analytics/bin/answer.py?hl=en&answer=2558867

Aktivierung der erweiterten In-Page-Analyse im Verwaltungsmenü

Die Aktivierung erfolgt auf einfache Weise über die Einstellungen. Dazu geht man wie folgt vor:

  1. Klick auf Verwaltung
  2. Das Profil auswählen
  3. Property-Einstellungen auswählen
  4. In der Sektion In-Page-Analyse „erweiterte Link Attribution“ aktivieren.

Achtung: Der letzte Punkt kann sich natürlich noch namentlich ändern, da das Update bis dato noch nicht veröffentlicht wurde.

Hat man den Code angepasst und den Punkt in der Verwaltung aktiviert, ist die In-Page-Analyse mit den neuen Funktionen ab sofort aktiv.

Fazit

Konnte man der Auswertung bislang nur grobe Tendenzen abgewinnen, so wird man sich zukünftig einen sehr detaillierten Überblick über die Klicks verschaffen können. Leider sind dazu genannte Anpassungen unumgänglich – in der Gänze aber schnell vorgenommen.
Mit der Enhanced Link Attribution bringt Google ein Update, welches sicherlich längst nötig war und bei Analytics-Anwendern auf offene Ohren stoßen wird.

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User im Visier – Google Analytics Summit 2012

Dienstag 30. Oktober 2012 von Marvin

In Mountain View hat kürzlich der Google Analytics Summit stattgefunden. In diesem alljährlich stattfindenden Event mit zertifizierten Partnern und Premium-Kunden werden neue Features und Schwerpunkte für das kommende Jahr angekündigt.

Das Google Analytics Team hat mit Ankündigung spannender Features für viel Aufmerksamkeit in der Web-Analytics-Szene gesorgt. Das ganze Vorhaben und die damit gesteckten Ziele für 2013 wurden unter dem Begriff Universal Analytics publik gemacht.

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