Was das soll? Das ist mir auch noch ein wenig schleierhaft, aber Google sieht vor allem diesen Einsatzzweck:
Diese Art von Markup ist ein guter Hinweis für unsere Algorithmen, dass dieses Bild bevorzugt verwendet werden soll, wenn zum Beispiel der Knowledge Graph auf der rechten Seite bei einer Suchanfrage eines Nutzers erscheint.
Auch wenn das alles noch sehr spekulativ ist, könnte es eben dafür sorgen, dass dieses Logo dann beim Knowledge Graph angezeigt wird, was für einige wenige Unternehmen doch interessant sein könnte – so wie hier:
Vielleicht würde dann bei der Messe Nürnberg (die ja eigentlich NürnbergMesse heißt) nicht das recht düstere Leute-im-Schatten-Foto erscheinen – sondern eben das Logo.
Also: Wer das mit wenig Aufwand implementieren kann, sollte das machen.
Übrigens: Das Rich Snippets Testing Tool von Google kann das Markup zwar validieren, zeigt aber dann nicht das Logo an, so dass man nicht weiß, ob Google wirklich was damit machen wird.
Penguin Update 2.0 (bessere und tiefere Link-Analyse)
Advertorial Spam (insgesamt stärkere Kampf gegen bezahlte Links aus redaktionellen Umgebungen)
Spammy Queries (Google will sich vermehrt um die Suchergebnisse von umkämpften Suchbegriffen kümmern – genannt werden die Bereiche Finanzen und Sex/Porn)
Going Upstream at Link Spammerrs (bessere Abwertung von gekauften Links; hier fehlt mir die Abgrenzung zu Punkt 1)
More Sophisticated Link Analysis (dito)
Hacked Sites (bessere Kommunikation mit Website-Betreibern, die Opfer von gehackten Sites und/oder Malware sind)
Authority Boost (besseres Ranking für Websites, die innerhalb einer Thematik/Branche als Autorität gelten)
Panda Update (Google will zusätzliche Signale bei Websites heranziehen, die durch Panda negativ bewertet werden, die aber eigentlich ein Grenzfall sind)
Domain Clusters In SERPs (Suchergebnisse sollen zum Teil nach Domains geclustert werden)
Improved Webmaster Communication (bessere Kommunikation über die Google Webmaster Tools)
Matt Cutts verweist natürlich gerne darauf, dass das Update den “normalen” Website-Betreiber gar nicht betreffen wird. Aber:
“if you’ve been hanging out on a lot of black-hat forums [...] then it might be more of an eventful summer for you”
In unserer Reihe der SEO-/SEM-Webinare versuche ich am 31. Mai mal was neues. SEO-Clinics haben wir schon mal gemacht, aber noch nicht zum Thema Content Marketing.
Jeder kann bei der “Content Marketing Clinic” seine eigene Website einreichen. Wir suchen dann 3-5 heraus und zeigen anhand dieser Websites, wie man dafür gute Themen für Content findet, mit dem man dann auch Links erzeugen kann. Dabei geht es mir eben primär darum, Recherche-Werkzeuge für gute Inhalte zu zeigen und das auch direkt am Beispiel zu zeigen.
Also: Es haben sich schon viele Teilnehmer angemeldet, aber wir haben durchaus noch Luft nach oben. Einige gute Kandidaten für die Clinic sind auch schon dabei, aber auch da bin ich noch absolut flexibel. Meldet Euch also gerne noch schnell an!
Das ist mal wirklich cool. In den Google Webmaster Tools gibt es ja auch die Möglichkeit, eine geographische Ausrichtung einzustellen, aber bei Bing kann man das feiner und auch mit weniger Aufwand machen.
Und: Es scheint so zu sein, dass man auch Einstellungen für ccTLDs vornehmen kann, was bei Google eben nicht geht. Man kann also bei Google nicht einstellen, dass es auf einer .de-Domain einen /uk/-Unterordner gibt, der bitte so zu behandeln ist, als wäre er eben für UK. Bei Google geht das nur für generische Domains.
Auch cool: Man kann das Ganze auch für Verzeichnisse oder Seiten einrichten, die es (noch) nicht gibt. Ich habe das mal für ein fiktives Unterverzeichnis gemacht – ohne Beschwerden:
So kann man z. B. vor einem Relaunch oder einem Go-Live alles richtig einstellen, ohne dass es die Ordner oder Subdomains real schon gibt.
Malware
Bing hat anscheinend auch das Malware-Reporting überarbeitet, aber das kann ich zum Glück derzeit nicht austesten Es scheint aber so zu sein, dass hier nur der Stand der Google Webmaster Tools erreicht wurde.
Google hat leider vorgestern im Rahmen der Überarbeitung der Suchergebnisse auch die Instant Previews entfernt.
Zur Erinnerung: Man konnte sich dort immer eine Vorschau der Seite holen, was z. B. deswegen praktisch war, weil man so Kunden zeigen konnte, dass Google durchaus versteht, wo sich ein Text auf der Seite befindet:
Instant previews saw very low usage by our users, and we’ve decided to focus on streamlining the page to benefit more users.
Schade, schade.
Es gibt jetzt nur noch das Vorschau-Tool in den Google Webmaster Tools, mit dem man sich eine Vorschau – leider ohne die Hervorhebung von Suchanfragen – holen kann:
Und schon wieder sind zwei Monate ins Land gegangen. Es wird also Zeit für ein neues suchradar!
Auch wenn ich das Thema mittlerweile etwas abgegriffen finde, liegt unser Fokus auf “Negative SEO”. Da ist schon viel drüber geschrieben worden, aber ich denke, dass wir da nochmal einen anderen Blick anbieten können. Und auch sonst bieten wir hoffentlich wieder viele interessante Beiträge rund um SEO und SEM.
Es gibt auch dieses suchradar wieder als Kindle-Edition. Auch wenn die Download-Zahlen noch am unteren Rand der Erwartungen liegen, machen wir das gerne weiter. Allerdings befindet sich die aktuelle Ausgabe leider noch in der großen Amazon-Review-Schleife, sollte aber heute noch aus dieser entlassen werden und dann auch zum Download zur Verfügung stehen.
Worum geht’s in dieser Ausgabe? Hier die Themen:
Fokusthema “Negative SEO”:
> Der Fall Noblego: Linkaufbau mit unsauberen Mitteln
> Negative SEO: Strategien für Angriff und Verteidigung
> Negative SEO: Ein Blick aus der Rechtsecke
Außerdem: > WDF*IDF-Tools im Test: Werkzeuge für die Textverbesserung
> Alerts in Google Analytics: Einfache Überwachung relevanter Kennzahlen
> Suche nach SEO-Agentur: Warum die Ersten nicht immer die Besten sind
> SEO in Action: Optimierung der Website www.neutrale-produkte.de (Teil 2)
> Googles Kampf gegen SEO-Spam: Neue Einblicke in den Spam-Filter
> Bezahlte Links: Wieso Produkttests problematisch sein können
> Relaunch ohne SEO-Probleme: Staging Server für Suchmaschinen blocken
> Beruf „Sozialvernetzer”: Interview mit Maximilian Ehlers (Telefónica)
> Aus der Trickkiste: Canonical-Tag für Nicht-HTML-Dokumente
> Urteile im Online-Recht: Impressum, Produktangebot, Registrierungspflichten
> YouTube für Einsteiger: Mit dem eigenen Kanal zu mehr Traffic
> Meine Meinung: Den (mobilen) Benutzer nicht vergessen
Matt Cutts hat mal wieder eine Frage beantwortet, die ich nicht uninteressant finde. Es geht um die Frage, wie man vorgehen sollte, wenn man eine sehr große Anzahl an neuen Seiten auf seiner Website veröffentlich.
Matt Cutts sagt dazu:
“[...] if we see a lot of pages or a lot of things ranking on a site all of a sudden, then we might take a look at it from the manual web spam team [...]“
Und gibt dann die Empfehlung:
“I might stage it a little bit and do it in steps”
Also: Nur weil sich das Web-Spam-Team die Website anschaut, muss das ja nicht zur Folge haben, dass die Website dann auch abgestraft wird – falls es sich um legitimen Content handelt. Aber grundsätzlich kann man das ja als Empfehlung mitnehmen: Wer auf einmal eine große Anzahl Seiten neu in den Index bekommen möchte, sollte das dem Googlebot eher scheibchenweise vorwerfen.
Derzeit kann ich das nur für die mobile Suche abrufen, aber vielleicht kommt das ja bald auch für die Desktop-Suche. Bei manchen Sitelinks findet man dann ein Symbol zum Aufklappen:
Wenn man darauf klickt, öffnen sich dann weitere Sitelinks:
Für die mobile Suche ist das sicherlich nicht schlecht, weil man so schneller und effizienter navigieren kann. Sonderlich relevant ist das aber in Bezug auf Traffic wohl eher nicht – außer, dass man nun eben auch regelmäßig seine Sub-Sitelinks checken sollte, da es natürlich auch hier – wie bei den “normalen” Sitelinks” – zu unsinnigen Sitelinks kommen kann, die man dann über die Webmaster Tools entfernen lassen kann.
Google hat vor einigen Tagen ein neues “Tag” vorgestellt, das in Kombination mit dem hreflang-Tag funktioniert. Es richtet sich ausschließlich an Unternehmen, die Teile Ihrer Website auf unterschiedliche Sprachen und/oder Länder ausrichten.
Bekanntermaßen (hoffentlich) kann eine Seite mit hreflang-Tags auf seine “Nachbarn” verweisen, also z. B.
Eine deutschsprachige Seite oder eine .de-Domain verweist auf die deutschsprachige Seite auf der .at-Domain, damit Besucher auf Google.de und Google.at auf die richtige Seite gelenkt werden.
Eine deutschsprachige Seite verweist auf die englischsprachige Seite, damit Besucher auf Google.ca bevorzugt die englischsprachige Seite erhalten.
Das neue Tag richtet nun quasi einen Default ein. Mit dem hreflang-Tag sagt man ja implizit, welche Kombinationen aus Sprachen und Ländern man abdeckt. Das x-default-Tag kann nun auf eine Seite verweisen, die Besucher angezeigt werden soll, die durch diese Sprachen und Länder nicht abgedeckt werden.
Typischerweise ist das z. B. die Startseite einer Konzern-Website. Diese Website schickt deutsche Besucher automatisch in das Verzeichnis /de/, französische Besucher automatisch in /fr/ und so weiter. Ein Besucher aus Peru würde aber einfach nur die Startseite erhalten, um sich dort für ein Land oder eine Sprache seiner Wahl zu entscheiden.
The new x-default hreflang attribute value signals to our algorithms that this page doesn’t target any specific language or locale and is the default page when no other page is better suited.
Ob es dieses Tag wirklich braucht? Da bin mir nicht so sicher. Zumindest ist mir erstmal kein Kunde eingefallen, der das wirklich brauchen könnte, weil es ja schon ein bestimmtes Setup voraussetzt, das so nicht viele Unternehmen haben.
P.S.: Auch die Kollegen von Search Engine Land konnten mit dem Tag wohl nicht so viel anfangen. Deren Beitrag greift jedenfalls nur die von Google gelieferten Beispiele auf. Und auch im Webmaster World Forum gab es da nicht viel zu diskutieren
Ich recherchiere gerade für einen suchradar-Artikel, in dem es darum geht, einige gute Beispiele für Websites zu finden, die aus dem Penguin-Update gut herausgekommen sind. (Ich habe da natürlich einige im Kopf – auch dank Marcus Tober, der auf der SMX nochmal auf check24 hingewiesen hat)
Eigentlich wollte ich mir von den Tool-Herstellern die Verlierer-Listen ziehen und dann automatisiert schauen, wo diese heute eigentlich stehen. Bei der Durchsicht der Daten fällt mir dann allerdings auf, dass man das so automatisiert gar nicht machen kann.
SISTRIX stimmt dem erstmal zu und sieht hier auch das Penguin-Update als Faktor:
Wenn man aber mal reinzoomt, sieht man auch, dass es schon eine Woche später wieder nach oben geht:
Das sieht absolut nicht wie ein typischer Penguin-Verlierer aus – also so z. B.
Man sieht hier also gut, dass man den Tool-Herstellern und deren Gewinner- und Verlierer-Listen eigentlich nicht groß glauben darf, denn diese werden natürlich zu einem Zeitpunkt veröffentlich, zu dem der Sichtbarkeitswert der folgenden Wochen noch unbekannt ist. Es ist also nicht nicht bekannt, ob es eine normale Schwankung oder wirklich ein Effekt des Updates ist.
Und dann sind auch Auswertungen der Form “Wer hat sich vom Update X eigentlich wieder erholt?” auch relativer Unsinn, wenn man sich denn nur auf die Zeitpunktdaten verlässt und nicht einen Blick auf den gesamten Verlauf wirft.