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Google+ ergänzt Multi-Admin-Funktionalität und mehr für Pages

Montag 19. Dezember 2011 von Maik

In einem Blogpost hat Google heute angekündigt, neben einigen neuen Features für den “einfachen” Nutzer, unter anderem auch die Mulit-Admin-Fähigkeit für Google+-Pages (zum Beispiel für Unternehmensauftritte) auszurollen.

Das kommt im Grunde genommen wenig überraschend, denn das Fehlen speziell dieser Funktion wurde bislang fast immer bemängelt und war dementsprechend erwartet worden. Denn ohne die Möglichkeit mehrere Administratoren (von Google “Manager” genannt) für die Pages zu bestimmen, blieb nur die Möglichkeit einen Privat-Account pro Unternehmen zu nutzen. Das wiederum ist natürlich aus verschiedenen Gründen problematisch.

Neben der neuen Manager-Funktion wird bei Google+ auch gleich ein Benachrichtigungssystem integriert, dass alle Administratoren über die Aktivitäten und Konversationen auf der Seite auf dem Laufenden halten soll. Ergänzend dazu werden für die Seitenbetreiber und Besucher noch weitere Informationen sichtbar:

“We’ll now show an aggregated count of users that have engaged with your page, either by +1’ing it or by adding it to a circle. This way, both you and your page’s visitors can get an at-a-glance summary of who is interacting with your page. “

Alles in allem scheint es, als würde Google+ sich weiter verstärkt mit den Belangen von Unternehmensauftritten auseinandersetzen und hierbei mit hohem Druck daran arbeiten, es Facebook mit den mittlerweile recht erfolgreichen Facebook-Pages gleichtun zu wollen. Dass hierbei zunächst auch in gewissen Sinne Grundfunktionen kopiert ähnlich implementiert werden müssen, ist normal. Zumal die bei Facebook gelernten Prozesse durch Seitenbetreiber auch eingefordert werden. Gelernt ist eben gelernt.

In diesem Sinne dürfen wir gespannt sein, wann bei Google+ die ersten wirklich unterscheidbaren Funktionen (neben den wirklich gut gemachten Hangouts) auftauchen.

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Google+-Unternehmensseiten vor der Integration in Places-Ergebnisse?

Donnerstag 24. November 2011 von Maik

Offenbar testet Google derzeit, wie sich die Google+-Unternehmensseiten mit anderen Google-Diensten verbinden lassen. Speziell Places bietet sich hier natürlich an, denn es geht ja jeweils um Unternehmen und Ihre Darstellung. Ich habe mir das kurz angeschaut.

places-ergebnis-mit-logo

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Rückblick auf die Social Media Economy Days 2011 in München

Donnerstag 24. November 2011 von Maik

Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr die Social Media Economy Days. Und eines vorweg: Es hat sich gelohnt, beide Tage auf der Konferenz anwesend zu sein. Zwar gab es dort kaum bahnbrechende Neuigkeiten zu erhaschen, dennoch war viel inhaltlich Interessantes aus den Vorträgen herauszuziehen, dass sich auch im Beratungsalltag anwenden lässt. Die Vortragenden bewegten sich fast alle auf hohem Niveau und ließen aber auch „den Anfänger“ nicht an der Ecke stehen.

Ich habe mir die Social Media Economy Days angeschaut und für euch die Schlüsselfaktoren herausgefischt.

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Google lässt den Panda auf die ganze Welt los

Freitag 12. August 2011 von Maik

Wie heute vom Google Blog berichtet, ist das bisher auf englischsprachige Suchanfragen beschränkte Panda-Update für die Websuche nun weltweit ausgerollt worden. Ausnahmen sind China, Japan und Korea, wo die Suchmaschinen-Betreiber lieber noch etwas weiter testen wollen.

Im Blog wird angekündigt, dass in den meisten Sprachen 6-9 % der Suchanfragen betroffen sein werden. Das deckt sich auch mit einem Statement von Matt Cutts aus März diesen Jahres (siehe auch unser Blogpost “Der Stand der Dinge zum Panda Update“), der seinerzeit schon so zitiert wurde:

“He [Anm.: gemeint ist Matt Cutts] said that the type of low quality content targeted by the changes are more prevalent in the United States than in other countries, so the impact won’t be as strong outside the U.S.”

Wenn man sich die Zahlen anschaut, die für die bisherige Panda-Version für englischsprachige Suchanfragen vorliegen, sind das mit 12 % der Suchanfragen natürlich schon deutlich mehr als nun angekündigt.

Wer sich derzeit über das Update Sorgen machen sollte, sind natürlich Anbieter von minderwertigen Inhalten. Wobei die Wertung “minderwertig” bekanntermaßen hauptsächlich im Vergleich zu anderen Websites mit gleichem Thema stattfindet. Es wird also wichtiger, eigene, originäre Inhalte mit “Tiefgang” zu erstellen, die sich nicht 100-fach kopiert an anderen Stellen im Netz wiederfinden. Aber auch andere Parameter einer Website werden bei der Bewertung durch Panda berücksichtigt, beispielsweise die Navigation, Usability usw.

Wer von dem Update hierzulande betroffen sein wird, darüber wird in den nächsten Wochen sicherlich durch die Anbieter von SEO-Tools wie SISTRIX oder Searchmetrics berichtet werden. Unter den folgenden Links finden sich die Gewinner und Verlierer des letzten Updates (für englischsprachige Suchanfragen):

Auch wir sind darauf ein bisschen gespannt … im Wesentlichen, um im Anschluss daran mit den Auswertungen unsere Kunden beruhigen zu können.

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Spam-Report in Webmaster Tools überarbeitet

Donnerstag 4. August 2011 von Maik

Matt Cutts (@mattcutts) hat vor wenigen Stunden eine deutliche Übarbeitung des Spam-Report-Formulars publik gemacht:

“We just released the biggest refresh of our spam report form in, oh, say 10 years”

Das Formular ist auch in Deutschland unter https://www.google.com/webmasters/tools/spamreport?hl=de zu finden. Kurz reingeschaut zeigt sich auch ein deutlich anderes Bild mit sehr viel mehr Optionen (s. Screenshot) als in der vorhergehenden Version.

spamreport-neu

Für Nostalgiker hier noch einmal das alte Formular:

google-spam-report-alt2-nostalgie

Mit dem neuen Formular, oder vielmehr der neuen Spam-Report-Startseite, lassen sich jetzt zum Beispiel für die verschiedenen Arten Spam unterschiedliche Seiten aufrufen. Hier beispielsweise das Formular, dass sich nach Klick auf “Bezahlte Links” zeigt:

bezahlte-links

Dort lassen sich für die verschiedenen zu berichtenden Fakten die passenden Angaben machen. In diesem konkreten Fall etwa nicht nur, wer die Links auf der gemeldeten Seite verkauft, sondern auch wer sie kauft. Im Formular für “Urheberrecht und andere rechtliche Probleme” öffnet sich gar ein mehrstufiges Formular, bei dem zuerst angegeben werden muss in welchem Dienst das Problem besteht (Adsense, Websuche, …), daraufhin öffnen sich weitere Fragen, die zu beantworten sind.

Man kann also feststellen, dass hier deutlich an der Qualität gedreht wurde. Es ist jetzt zielführender und sicherlich konsequenter auf die einzelnen Spambereiche ausgelegt. Ob es dadurch häufiger genutzt wird, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall wird die Bedienung leichter.

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Google+ – und was man davon erwarten kann

Mittwoch 29. Juni 2011 von Maik

googleplusGemeinhin mag ich es ja nicht, wenn die Experten wegen kleinerer Änderungen in meinen Kernthemen SEO und Social Media aufschreien und selbst bei “unwichtigen” Änderungen wie “Oh, die Top-Navigation bei Google ist jetzt schwarz und nicht mehr weiß” erstmal hunderte Tweets studieren und wie wild versuchen, die letzte Information herauszuquetschen. Wenn aber das mit Spannung erwartete Soziale Netzwerk, das jetzt offenbar den Namen “Google+” tragen wird, live geht, dann finde ich das durchaus erwähnenswert. Und auch ich konnte mich nicht wirklich davon lossagen, auf Infosuche zu gehen.

Zurzeit gibt es leider nur einen Test mit einer geschlossenen Besuchergruppe, die nur über Einladungen teilnehmen können. Schade, denn sonst könnte man einige der Features, über die mittlerweile auch auf anderen Blogs schon ausführlicher berichten. Ich möchte das auch nicht noch einmal alles wieder aufführen. Schaut euch gerne zu den Features im offiziellen Google Blogpost um unter http://gplusproject.appspot.com/static/de.html

Was bedeutet “Google+”

Google+ soll heißen Google + You und soll zeigen, dass es weniger um die Plattform als solche geht, als vielmehr um das, was die Menschen damit machen. Damit ist es natürlich in einem ähnlich Metier unterwegs wie Facebook, hat aber einen etwas anderen Ansatz. Insbesondere ist eine der Grundlage für Google+, dass man sich in seinem Leben im Grunde genommen permanent in verschiedenen Rollen befindet: Der Sportler, der Schüler, der Ehemann, der Briefmarkensammler, der Arbeiter usw. Auf Facebook werden alle in einen Topf geworfen und die Differenzierbarkeit ist schwierig. Daher fällt es vielen Menschen auch schwer (mir selbst inklusive), zum Beispiel beruflichen Kontakten Zutritt zu privaten Daten zu verschaffen. Ich selber lehne das relativ kategorisch ab – und ich bin nicht der einzige, der diese Praxis so verfolgt.

Welche Features kicken?

Daher reizen mich gleich verschiedene Dinge an Google+. Allen voran die “+Circles“, mit denen man in der Lage ist, verschiedene Nutzergruppen anzulegen und die Kommunikation auf sie auszurichten. Während man bei Facebook kaum dazu übergeht, jede Statusnachricht auf ihre Relevanz hin für die verschiedenen Nutzer zu betrachten, scheint Google hier schon ein ganzes Stück weiter zu sein. Das kickt.

Auch “+Sparks” finde ich reizvoll. Kern ist hierbei, über gemeinsame Interessen zu sprechen und Google+ wirft einem Inspirationen aus dem großen Web vor, die dazu anhalten sollen, themenzentriert miteinander zu sprechen/chatten/… . Auch, wenn ich noch nicht so ganz weiß, wie sich hier Themen so zentrieren lassen, dass man mit anderen darüber kommunizieren kann. Denn ich fürchte, man könnte in der Flut der Informationen untergehen, wenn man mehrere Sparks angibt. Die Grundidee ist aber wirklich gut. Das kickt.

Auch nice to have: “+Hangouts“. Ein Videokonferenzsystem, das vermutlich dann Spaß machen kann, wenn die technischen Voraussetzungen so sind, dass man flüssig kommunizieren kann. Der Vorteil am System ist, dass man sich in bestehende zwanglose Unterhaltungen = Online-Treffen einklinken kann, laut Google wie im richtigen Leben. Das könnte kicken.

Es gibt noch weitere Dienste, die meines Erachtens, nicht immer voll einschlagen werden, aber irgendwie doch dazugehören. Beispielsweise könnte +mobile so ein Dienst sein. Mitzuteilen, wo man ist, in der Hoffnung, dass darauf jemand reagiert … gibt’s natürlich schon heute. Auch der +Sofort-Upload von Bildern ist jetzt nicht ein überragend neues Konzept, aber es hilft natürlich schon, das zu erleichtern, was man gerne macht: Bilder teilen. Aber +mobile und der +Sofort-Upload wären für mich jetzt keine Gründe, zu Google+ zu wechseln. Die oben genannten 3 Features schon eher.

Was folgt aus Google+ für Unternehmen?

Zunächst mal gar nichts. Viele Unternehmen versuchen derzeit krampfhaft, bei Facebook eine Präsenz aufzubauen, um dort erreichbarer und “näher an der Kundschaft” zu sein. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Fakt ist aber, dass Facebook eine entsprechende Funktionalität (= Seiten und Orte) bereitstellt, mit der die User in Kontakt treten können. Das Google-Pendant zeigt zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine solche Funktionalität, die darauf schließen lässt, wie man als Unternehmen direkt von der Social-Media-Plattform profitieren kann.

Möglicherweise könnten “+Sparks” hier aber eine Schnittstelle sein, denn:

“Dank der Internet-Expertise von Google liefert Sparks einen Feed an packenden Inhalten aus dem Web zu jedem beliebigen Thema, in über 40 Sprachen. Fügt einfach eure Interessen hinzu, und ihr habt immer etwas zum Anschauen, Lesen und Teilen – mit genau dem richtigen Freundeskreis.”

sagt Google. Ein Hinweis darauf, dass hier “normale” Web-Inhalte als Inspiration referenziert werden, also vermutlich auch Websites von Unternehmen, die zu den gewählten Sparks besonders gut passen. Wenn dem so ist, ändern sich im B2C-Geschäft möglicherweise demnächst die Optimierungsmöglichkeiten. Vielleicht muss ein Online-Shop für Herrenbekleidung dann auch mal überlegen, wie es diejenigen Google+er (?) auf das eigene Angebot aufmerksam machen kann. Vielleicht über spezielle Seiten zum Theme “Lifestyle” oder ähnliches.

[Edit, 01.07. Laut Blumenthal, siehe http://blumenthals.com/blog/2011/07/01/google-to-have-business-profile-pages/ soll es demnächst hierfür etwas geben. Er zitiert Jeff Huber - Googles Vizepresidenten für Local and Commerce: "I can’t announce a launch date yet, but we want to make them *great*, and we’re coding as fast as we can." Klingt vielversprechend.]

Aber ändert das eigentlich wirklich etwas? Vermutlich nicht, denn auch heute ist unser Mantra an Kunden häufig genug: Erstelle relevante Inhalte für deine Zielgruppe. Möglicherweise wird aber der Druck durch diese weitere Social-Media-Plattform dann größer, es auch anzupacken.

Finale

Letztlich ist natürlich das meiste reine Spekulation. Denn weder wissen wir heute schon, wie sich die Plattform wirklich “anfühlt”, noch wie sie einschlagen wird. Ich hatte gerade hierzu mit Markus noch eine kurze Unterhaltung und wir sind uns beide einig, dass einem ohnehin nichts anderes übrig bleibt, als abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden. Wenn es Google+ schafft, schnell eine kritische Masse zu erreichen, die das Netzwerk überleben und weiter wachsen lässt, könnten einige Dinge aus sozialer Sicht interessant werden.

Facebook wird allerdings kaum tatenlos zusehen, wie Google da von fremden Tellern löffelt, und wird seinerseits sicherlich schnell mit der Aufarbeitung der jetzt sicherlich neu entstandenen Task-Liste beginnen. Je schneller Facebook darin ist, gewisse Funktionalitäten zu kopieren oder sogar noch zu toppen, könnte Google+ schon früh scheitern. Wir werden wie immer abwarten müssen und sollten nicht den Fehler begehen, alles schon wieder viel zu früh zu hypen.

 

Hier noch einige Links zum Thema:

Die Google Plus Projektseite: https://plus.google.com/
Der offizielle Google Blogpost: http://gplusproject.appspot.com/static/de.html
Infos zur Google+ Bar: http://googlesystem.blogspot.com/2011/06/google-bar.html

Weitere Blogpost zum Thema:

allfacebook: http://allfacebook.de/news/googleplus
Netzwertig.com: http://netzwertig.com/2011/06/29/google-hintergrunde-und-fakten-zu-googles-social-vorstos/
tagSeoBlog: http://www.tagseoblog.de/das-google-plus-projekt-ist-das-der-facebook-killer
Spiegel Online: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,771207,00.html

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Google Webmaster Tools mit Instant-Preview-Check

Donnerstag 19. Mai 2011 von Maik

In den Webmaster Tools von Google ist ab sofort ein neues Tool im Bereich “Labs” verfügbar. In der Unterrubrik “Vorschau” lässt sich jetzt überprüfen, inwieweit die Darstellung der Website gegenüber den vom Rendering Server generierten Daten für die Instant-Preview-Funktion in den Suchergebnissen unterschiedlich ist. Das kann insbesondere bei Implementierung von speziellen Flash- oder auch Serverfunktionen hilfreich sein, denn diese werden nicht immer korrekt gerendert – oder auch mal gar nicht.

vorschau2

Hier noch die Ansicht auf der Suchergebnisseite – sie entspricht der Vorschau in den Webmaster Tools:

vorschau-serps

Interessanterweise werden beim Abrufen von bloofusion.de verschiedene Fehler (siehe Abbildung unten) angezeigt, die sich aber offenbar nicht auf das Vorschaubild auswirken. So ist etwa das Titelbild des aktuellen suchradar angeblich via robots.txt gesperrt ebenso wie verschiedene Grafikelemente des Headerbildes … Google zeigt sie aber dennoch (wie oben zu sehen) in der Vorschau an.

Fehleranzeige in den Webmaster Tools

Entgegen anders lautender Mitteilungen (auch dem offiziellen Blogpost von Google, Link unten) ist die Funktion übrigens doch schon in Deutschland verfügbar.

Offizieller Google Blogpost: http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2011/05/troubleshooting-instant-previews-in.html

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Neues E-Book “Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing” von allfacebook.de

Mittwoch 11. Mai 2011 von Maik

Endlich einmal ein “Buch”, das sich um das Thema Facebook-Marketing von rechtlicher Seite dreht:

rechtliche-stolperfallen-facebook

 

Die Rechtsanwälte Thomas Schwenke und Sebastian Dramburg (spreerecht.de) sowie Jens Wiese und Philipp Roth von allfacebook.de haben das E-Book “Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing” verfasst und beschäftigen sich auf knapp 100 Seiten mit rechtlichen Fallstricken, die sich beim unternehmerischen Umgang mit der Social-Media-Plattform ergeben können – von der Schaffung eines neuen Accounts über Impressumspflichten aber auch in Bezug auf die oft genutzten und nicht immer unproblematischen Gewinnspielaktionen wird hier praxisbezogen viel Aufklärung betrieben. Und das alles nicht ausschweifend, sondern in flüssiger Schreibe und gut lesbar.

Etwas merkwürdig mutet die Nummerierung an, die auf (eigentlich) Seite 6 mit “Seite 1″ beginnt. Gewöhnungsbedürftig. Außerdem nimmt man sich so die Möglichkeit im Adobe Reader – oder einem anderen PDF-Lesetool – einfach die Seitenzahl in die Menüleiste einzutippen und auf der richtigen Seite zu landen.

Inhaltlich ist aber mit dem E-Book ein umfassendes Dokument entstanden, dass in keinem “Regal” von Social-Media-Veranwortlichen fehlen sollte.

Der Link zum Download: http://allfacebook.de/wp-content/uploads/2011/05/facebook_recht.pdf

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Google verfeinert seine Autocomplete-/Suggest-Funktion

Donnerstag 21. April 2011 von Maik

Google arbeitet für seine Websuche weiter an der Autocomplete- bzw. Suggest-Funktionalität. Laut einem Blogpost (http://googleblog.blogspot.com/2011/04/more-predictions-in-autocomplete.htm) des Unternehmens ist zunächst für englischsprachige Suchanfragen auf www.google.com jetzt ein neues Feature verfügbar, dass es ermöglicht, auch für bisher noch nie getätigte Suchanfragen sinnvolle Vollendungs-Vorschläge zu machen.

autocomplete1

Der Suchmaschinenbetreiber gibt als Begründung dafür die steigende Notwendigkeit an, auf seltene oder noch nie getätigte Suchanfragen einzugehen. Denn immerhin sind das nicht wenige und durch die Erfahrung, die sich im Umgang mit Suchmaschinen ergibt, werden es auch stetig mehr. Google beziffert das zwar nicht konkret, sagt aber:

“What’s tricky is that a huge percentage of the queries we get have almost never been typed before, so this makes it difficult to provide predictions based on popularity.”

Die Vorschläge werden nunmehr insbesondere bei langen Suchanfragen nicht mehr nur auf Basis der bis dahin eingetippten Wörter der gesamten Suchanfrage generiert, sondern auch unter spezieller Berücksichtigung des letzten Wortes oder der letzten Wörter. So kann die Suchmaschine sinnvolle Zusammenhänge innerhalb der eingegeben Suchbegriffe herstellen und sie ergänzen.

autocomplete2

Wann das Update in Deutschland erscheint, ist im Übrigen nocht nicht bekannt, es soll aber nicht mehr allzu lange dauern. Google sagt dazu:

As we continue to improve the feature and test additional languages and locales, I can predict with high probability (pun intended) that we’ll be expanding globally.

Was folgt daraus?

Das Feature ist eine weitere Verbesserung der User Experience bei Google, wird sich aber aus Sicht der Suchmaschinen-Optimierung nicht allzu stark auswirken. Denn auch bislang war die Suggest-Funktion nicht alleine auf Suchanfragen-Popularität ausgerichtet (jetzt allerdings noch ein bisschen weniger wie es scheint) und somit ohnehin schwer kalkulierbar. Auch die Bedienungsweise ändert sich für den Benutzer nicht, nur werden für Mehr-Wort-Suchanfragen häufiger Vorschläge zu finden sein, mit denen man auch etwas anfangen kann.

Dennoch sollte man sich natürlich mit dem Autocomplete allgemein beschäftigen. So lassen sich für gängige Keywords, auf die eine Internetseite optimiert werden soll, natürlich auch die Suggestions zurate ziehen, um Mehr-Wort-Suchbegriffskombinationen zu finden, die dem Benutzer vorgeschlagen werden und die dadurch in der Wahrscheinlichkeit, dass sie gesucht werden, natürlich steigen. Wenn jemand in Deutschland also beispielsweise “sommerurlaub mit kindern” eingibt und Suchvorschläge á la “… am meer” oder “… in den bergen” gemacht werden, ein Unternehmen aber keine Seiten hat, die darauf optimiert sind, ist hier sicherlich ein Ansatzpunkt für die inhaltliche Ausarbeitung/Ergänzung der Unternehmsseiten.

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Was ist drin bei +1?

Donnerstag 31. März 2011 von Maik

Ergänzend zu Markus Blogpost zum neuen Dienst +1 von Google von heute Vormittag

Wenn man sich die Funktionalität von +1 (derzeit nur auf www.google.com möglich) einmal anschaut, erkennt man doch eine Menge Potenzial. Vor allem in Kombination mit Diensten wie Google Buzz und Twitter, deren Zusatzinformationen in den Suchergebnissen quasi aggregiert werden.

Zunächst einmal muss man sagen, dass es wirklich einfach ist, eine Seite zu “plussen”. Ein Klick und schon wird das – im Grundzustand eher unauffällig graue – Icon blau (siehe Bild) – vorausgesetzt man ist mit seinem Google-Konto angemeldet.

unterzeile-undo

Beim ersten Klick wird dann freundlicherweise auch noch gefragt, ob man das denn alles so haben möchte:

google-infobox edit

In seinen Profildaten lassen sich dann auch jederzeit die vergebenen +1 (Wie spricht man das jetzt eigentlich aus? Und wie lautet das Verb dazu? Pluseinsen? Einsplussen?) nachvollziehen und auch wieder löschen, allerdings soweit ich erkennen konnte nicht gesammelt für alle, sondern einzeln. Letzteres kann man allerdings auch in den Suchergebnissen selber erledigen (siehe Abb. 1, “Undo” in der Unterzeile zum Page-Titel).

profil-mit-plus1

Was passiert in der Suchergebnissen?

Die Suchergebnisse werden offenbar immer mehr zum Tummelplatz von Empfehlungen … und damit auch teilweise etwas unübersichtlich.

Die +1-Empfehlungen werden unmittelbar unterhalb des Suchergebnisses angezeigt und zwar anstelle der Sharing-Information bzw. Twitter-Information: “XXX +1d this”, steht dann dort.

plusd-this

Wenn man in seinem Konto zusätzlich auch den eigenen Twitter-Account angegeben hat, kommen anstelle der “+1″-Info, wie in Abb. 1 zu sehen, auch gerne noch Empfehlungen von Twitterati, denen man folgt. Ebenfalls gibt es auch eine Info, wenn jemand, den man in seinen Google Contacts aufführt, die spezielle Seite in seinem Buzz-Profil geteilt hat. Bislang wird zwar nur jeweils eine Zeile unterhalb des Suchergebnisses und eine unterhalb des Titels gezeigt, dennoch sind es weitere Informationen, die auch erst einmal verarbeitet werden wollen.

Mir ging es bei den Recherchen vorhin teilweise sogar so, dass ich mich ziemlich stark auf die Region unterhalb des eigentlichen Ergebnisses konzentriert habe, um zu sehen, ob einer meiner Bekannten zu der Seite schon einmal etwas zu sagen hatte. Ähnlich wird es mit dem +1-Button sein, wenn er erstmal häufiger geklickt wurde. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, mag jeder für sich selber entscheiden. Ich glaube, dass es vom eigentlich Ergebnis ablenken wird … und damit auch die Qualität der eigentlichen Suchergebnisse etwas stärker in den Hintergrund geraten wird … sofern es eine Empfehlung dafür gibt.

Beigeschmack

Nebenbei: Etwas bringt aus sozialer Sicht bei der Erwähnung von Twitter- und Buzz-Referenzen noch einen kleinen Beigeschmack: Es wird nicht angezeigt, was derjenige, der als Referenz für ein Suchergebnis herangezogen hat, denn dazu gesagt hat. Wenn beispielsweise etwas Negatives über eine Seite verbreitet wurde (“Auf keinen Fall hier bestellen”), möchte ich das persönlich keinesfalls als Empfehlung auftauchen sehen. Dementsprechend ist diese Funktion bisher recht eindimensional … da ist mir der +1-Button schon lieber.

Und? Passiert ‘was?

Ob der Button neben dem Suchergebnis hierzulande genutzt wird oder nicht, wird sich sicherlich noch zeigen, wenn er erst gelauncht ist. Und ob sich Website-Betreiber dazu hinreißen lassen, die demnächst zur Verfügung stehenden externen Buttons auf ihre Websites einzubauen, um das (entschuldigung) “liken” zu ermöglichen, hängt sicherlich nicht zuletzt von dem Nutzen ab, den sie sich davon versprechen. Wenn in den Suchergebnissen dadurch echte Referenzen entstehen, weil die Suchenden tatsächlich auf die Buttons klicken (vorausgesetzt, sie haben überhaupt einen Google-Account), kann daraus etwas gutes werden.

Wer sich übrigens dafür interessiert, wann der Button zur Verfügung steht, sollte sich hier anmelden: https://services.google.com/fb/forms/plusonesignup/

Wichtiger Erfolgsfaktor für +1 wird sein, ob sich die breite Masse dazu hinreißen lässt, ein Google-Konto anzulegen. Immerhin werden die Benutzer der Suchmaschine – und das sind ja bekanntlich nicht wenige – jetzt sehr viel häufiger damit konfrontiert werden, dass durch +1 interessante Verbindungen mit den Suchergebnissen ermöglicht werden.

Unklar ist natürlich auch noch, wie Google dieses Signal für die Zusammenstellung der (personalisierten) Suchergebnisse nutzen wird. Ich kann mir eigentlich noch nicht vorstellen, dass sofort zum Start von +1 entsprechende Klicks als rankingpositiv gewertet werden, denn dafür sind sie noch viel zu wenig repräsentativ, bei der anfänglich kleinen Nutzeranzahl. Lassen wir uns überraschen.

 

Hier noch ein paar interessante Blogposts zum +1-Button:
Offizieller Google Blogpost: http://googleblog.blogspot.com/2011/03/1s-right-recommendations-right-when-you.html
Der Deutsche Google-Blogpost dazu: http://google-produkt-kompass.blogspot.com/2011/03/1-startet-auf-englisch-empfehlungen-in.html
Ein interessanter Blogpost von Search Engine Land, Danny Sullivan: http://searchengineland.com/meet-1-googles-answer-to-the-facebook-like-button-70569

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