Bloofusion und Content-Marketing, das passt. Klar, wir beraten unsere Kunden bei der Erstellung von überzeugenden Inhalten. Doch unsere eigene Content-Maschine läuft ebenfalls auf Hochtouren.
Zu lesen gibt es hier: Wie 2016 in konkreten Zahlen aussah, was für 2017 in Planung ist und viele Tipps, wie die Content-Attacke im nächsten Jahr für jeden gelingt.

2016: Bloofusion liebt Content

Um die Tatsachen nicht unnötig aufzublähen, hier das Jahr 2016 bei Bloofusion in Zahlen:

Bloofusion in Zahlen 2016

Enthalten sind in dieser Übersicht Daten aus dem Jahr 2016 bis Ende November. Zudem fehlen hier sogar noch Inhalte, die das Bloofusion-Team 2016 veröffentlicht hat:

  • Ein Buch (International SEO)
  • Vier Advisories
  • ~10 Vorträge auf Konferenzen
  • Fachartikel in Magazinen
  • Experteninterviews für Publikationen und wissenschaftliche Arbeiten

Was kommt 2017 noch?

Eines steht fest: Weniger wird es im nächsten Jahr definitiv nicht. Denn schon das erste Event, die BLOO:CON 2017, ist im Vergleich zu diesem Jahr gewachsen – mit zwei Tracks und insgesamt 21 Vorträgen. Die Tendenz beim suchradar geht stark zu immer dickeren Ausgaben mit mehr Beiträgen. Und für die Webinare wurde erst in dieser Woche eine größere Lizenz gebucht, damit bis zu 1.000 Teilnehmer lauschen dürfen.

Ich möchte mich hier ganz herzlich bei unseren Lesern, Zuhörern, Zuschauern, Teilnehmern, Abonnenten und Fans bedanken! Es ist wirklich schön, die vielen Recherchen, Studien und Tipps nicht nur für uns zu horten, sondern sie mit interessierten Menschen zu teilen.

Wie werde auch ich 2017 zum Content-Helden?

Häufig werden wir gefragt „Wie schafft ihr das bloß?“. Die folgenden Content-Credos machen die oben genannten Zahlen bei uns möglich:

Priorität von Inhalten

Wir widmen unseren Inhalten viel kostbare Zeit. Weil wir alles selber machen. Und weil diese Zeit genauso betrachtet (und bezahlt) wird, wie die operative Agenturarbeit und Kundenberatung. Das ist natürlich ein Glücksfall, weil wir selbst als echte Fachleute unser Know-how am besten nach außen tragen können.

Viele Shop-Betreiber oder Online-Marketing-Manager können diese Zeit nicht aufbringen, weil sie selbst sowieso schon zu viel zu tun haben und das Team einfach zu klein ist. Andere wiederum haben kein Talent oder absolut keine Lust zum Schreiben, Sprechen, Filmen und Gestalten. In diesen Fällen muss eben anders dafür gesorgt werden, dass Content-Erstellung die nötige Priorität erhält und vorangetrieben wird.

Sprich: Auslagern = Geld.

Chefsache oder Teamwork?

Zwei Tipps, über die man häufig im Zusammenhang mit Content-Marketing stolpert:

  • Sorge dafür, dass der Chef Inhalte produziert
  • Sorge dafür, dass alle im Team Inhalte produzieren

Wie genau sich das umsetzen lässt, wird dann leider oft galant übergangen. Tatsächlich muss für so viel Output, verteilt über das gesamte Team, eine Unternehmenskultur geschaffen werden, die den Informationsfluss wertschätzt – eine Content-Kultur. Bei Bloofusion gelingt das, weil Gründer und Geschäftsführer Markus Hövener ab Tag eins seine redaktionelle Ader ausgelebt hat. So wird vorgelebt, was von allen erwartet wird: Wissen teilen statt geheim halten. Davon profitiert übrigens genauso die interne Kommunikation.

Für Unternehmen, die neu in die Content-Welt einsteigen oder Qualität und Quantität produzierter Inhalte massiv steigern möchten, ist das eine mächtige Transformation. Diese passiert natürlich nicht von einem Tag auf den anderen. Zudem ist sie ohne Unterstützung von ganz oben zum scheitern verurteilt.

Zurück zur Ausgangsfrage: Ist Content-Marketing Chefsache oder Teamwork? Wir sagen: Beides!

Quantität oder Qualität?

Diese Frage ist leicht zu beantworten. Wer viele Inhalte erstellt, wird mit der Zeit auch immer bessere Inhalte erstellen. Eine schöne Anekdote dazu habe ich dem fantastischen Buch Art & Fear entnommen:

Der Lehrer eines  Töpferei-Kurses kündigte in der ersten Stunde an, dass die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Alle auf der linken Seite des Raumes würden rein nach der Menge ihrer Arbeit benotet, diejenigen auf der rechten Seite ausschließlich nach der Qualität.

Das Vorgehen dafür war simpel: In der allerletzten Stunde brachte der Lehrer eine Waage mit, um die Werke aus der „Quantität“-Gruppe zu bewerten, etwa so:
20 Kilogramm mit der Note 1,
15 Kilogramm mit der Note 2,
usw.

Die Gruppe, die nach Qualität benotet werden sollte, musste nur ein einziges Werk fertigstellen um die Note 1 zu bekommen – allerdings ein perfektes.

In dieser letzten Stunde stellte der Lehrer fest, dass die besten Tonfiguren, Vasen und Töpfe alle von der Gruppe hergestellt wurden, die basierend auf Menge ihrer Arbeit benotet wurden. Es erschien, als ob diese Quantitäts-Gruppe ein Werk nach dem anderen produzierte und dabei aus den eigenen Fehlern lernen konnte. Währenddessen saß die Qualitäts-Gruppe herum und überlegte, was denn das perfekte Meisterstück wohl wäre. Am Ende hatte diese Gruppe wenig mehr vorzuweisen als gute Theorien und Klumpen trockenen Tons.

 

Das soll jetzt nicht heißen, dass jedes Unternehmen sofort ein Blog starten und planlos viel schreiben soll. Das tun tatsächlich schon viel zu viele. Die richtige und wichtige Lehre hier lautet: Fehler müssen erlaubt sein und willkommen geheißen werden.

Auch wir hier bei Bloofusion machen Fehler und stecken viel Zeit in Recherchen oder Veröffentlichungen, die dann überraschenderweise wenig bis gar nichts einbringen. Das muss in einer guten Content-Marketing-Strategie vorgesehen sein. So lange durch einzelne Jackpots unter vielen Nieten die Gesamtziele erreicht werden, stimmt der Kurs.

Zurück zur Ausgangsfrage: Soll ich 2017 mehr Inhalte oder bessere Inhalte machen? Wir sagen: Beides!

Content-Marketing-Strategie für 2017

Schon fast bereit, den Themenplan und die Content-Strategie für das nächste Jahr festzuhalten? Chef und Kollegen schon an Bord geholt? Vielleicht können wir ja am 24. und 25. Januar 2017 mit Seminaren und Vorträgen im Rahmen der BLOO:CON noch hilfreichen Input liefern. Ansonsten: Loslegen, ausprobieren, machen!

Fazit

Gute Inhalte und viel davon sind keine Zauberei, sondern harte, ehrliche Arbeit. Dafür braucht es einige Voraussetzungen, für die in manchen Unternehmen hart gekämpft werden muss:

  • Herausragende Inhalte erhalten die nötige Priorität (Zeit und/oder Budget).
  • Die Content-Kultur wird vom Management vorgelebt und vom ganzen Team angenommen.
  • Fehler werden toleriert oder gar eingefordert. Aus den Erfahrungen wird für die Zukunft gelernt.
  • Die Content-Marketing-Strategie verfolgt insgesamt langfristige Ziele, die durch die Summe aller geschaffenen Inhalte erreicht werden sollen.

Am Ende darf sich der Kämpfer, die beteiligten Kreativen und das Unternehmen über die Ergebnisse freuen.

 

 

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About Andreas Schülke

Andreas Schülke ist Head of Content Marketing bei der Online-Marketing-Agentur Bloofusion und schreibt schwerpunktmäßig zu den Themen Content Marketing und Linkaufbau – im Bloofusion-Blog, im Magazin für SEO, SEA und E-Commerce suchradar sowie bei Twitter.

Privat treibt er viel Sport und spielt Fußball im Freizeitliga-Verein SC Münster United. Außerdem ist er Fan von Werder Bremen und musikbegeisterter Hobbykoch.

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