Direkt vorne weg, um den Spannungsbogen etwas abzukürzen: Es war eine super Konferenz! Von Anfang bis Ende war ich vollends begeistert. Von der Organisation, über die Leute bis zu den einzelnen Vorträgen war es einfach eine runde Sache. Durch die relativ überschaubare Anzahl war es recht familiär, einige Gesichter kannte man schon, viele neue hat man kennengelernt.

2015-06-29_08h59_14Die Speaker waren mit den entsprechenden Themen gut ausgewählt und haben sehr informative Beiträge gebracht. Wenn man normalerweise eher mit wenigen Inputs letztendlich von einer Konferenz nach Hause fährt, konnte man hier tatsächlich bei allen einzelnen Vorträgen der hashtag.business viel mitnehmen. Gerade weil einige Teilnehmer  noch wenig oder keine Berührungspunkte mit Twitter und Instagram hatten, kam es wohl an dem Tag zu dem ein oder anderem AHA-Effekt.

Nun aber das Wichtigste aus meiner Sicht in Kürze.

  • „Twitter und Instagram sind unheimlich im Wachstum“

Für viele kein Geheimnis mehr, aber schön wenn man noch einmal nackte Zahlen sieht. Felix Beilharz klärte in seinem ersten Beitrag nochmal über die Fakten auf. Denn während gerade Facebook bei der jungen Generation mehr und mehr verliert, zeichnet besonders Instagram ein unheimliches Wachstum in dieser Zielgruppe auf.

  • „Warum nicht mal eine Hash-Tag-Analyse machen“ 

Twitter itself war auf der Konferenz in Person von Sascha Welters vertreten und hat ziemlich deutlich gemacht, wie wichtig Second Screen als Kanal ist. Alleine 57% der Nutzer twittern zum Beispiel während sie Fernsehen schauen – und dann natürlich über eben dies oder die Werbung zwischendurch. Deswegen sein Rat: Weg von kalten SEO/SEM Keyword-Analysen, hin zu mehr viralem wie zum Beispiel Hash-Tags.

  • „Hashtags gehören mittlerweile zur CI eines Unternehmens“

Das hat Jan Stranghöner in seinem Vortrag herausgestellt. Allerdings funktioniert dies auch nur, wenn die Verzahnung zwischen allen Kanälen auch tatsächlich klappt. Also konsequentes Vernetzen der einzelnen Auftritte und vor allem Einbinden des Hashtags sowie andersherum auch die Instagram IP-Adresse mit der Website verbinden.

  • „Verhalte dich in den sozialen Netzwerken so, wie du es auch privat machen würdest“

Etwas  frei und verkürzt wiedergegeben, aber für mich eine sehr klare Botschaft von Manuela Braun von den Urlaubspiraten. Denn zum einen sollte sich auch keine Brand zu fein sein, anderen Usern zu folgen, sie sollten auch genauso gute Beiträge liken, favorisieren oder teilen – egal auf welchem Kanal. Denn nur so kann man sich eine echte Community aufbauen.

  • „Bei Probieren von Social Media-Kanälen ist es ein bisschen so wie mit Drogen“

Frei übersetzt von Nic Leccloux: Es gibt nicht den einen Kanal, der auf jeden Fall knallt. Man sollte einfach ein bisschen testen und schauen, wo sich das meiste Feedback entwickelt. Zuerst ist es aber immer ein Testlauf. Und nicht zu vergessen: „Du Brombeersohn“ Sollte man sich auf jeden Fall als neues Schimpfwort merken und gerne weiterverbreiten.

  • „Freigabe-Prozesse sind der Tod von Social-Media“

Da wird wahrscheinlich jeder Nico Lange von T-Systems zustimmen, der schon einmal in einem „größeren“ Unternehmen gearbeitet hat. Denn Social Media funktioniert nun einmal nicht zwei Tage später. Wichtig also für alle Unternehmen, die hier stärker auftreten wollen: Team bilden, Handlungsfreiräume einrichten und klar kommunizieren, loslegen.

  • „Alles was Spaß macht, ist verboten“

Ehrlicherweise hat das Niklas Plutte so nicht gesagt, aber ein bisschen könnte man den Vortrag so zusammenfassen.  Denn natürlich hört die Haftbarkeit von Unternehmen nicht bei einem inkorrekten Impressum auf. Egal ob bei Gewinnspielen, Targeting durch Mailadressen (ob bei Facebook oder Twitter) oder dem Verbreiten von User-Bildern. Leider lauern überall rechtliche Fallstricke und so ging das „Verboten-Barometer“ in der Präsentation immer weiter in den roten Bereich.  Wer also hier sicher sein will, sollte sich vorher genau informieren.

  • „Kreativ und realtime“

So eine Aussage passt natürlich zu Christoph Assmann und seinem Team von sixt. Kein anderes Unternehmen schafft es wohl so schnell und passgenau auf  das Zeitgeschehen zu reagieren. Was man also braucht: Leute, die Bock auf ihren Job haben, die sich dementsprechend online bewegen und die kreativen Ideen haben – nicht zuletzt auch die passenden Kollegen die genau dies direkt umsetzen können.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Prämiere der ersten Social-Media-Konferenz für Instagram und Twitter. Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein konnte und kann nur noch einmal Felix für diese coole Konferenz danken. Freu mich jetzt schon auf die zweite Runde in 2016! 🙂

 

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About Julia Leutloff

Julia Leutloff arbeitet als Online-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei der Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Hier im Blog schreibt sie allerdings nicht nur über die weite Welt des Online-Marketings, sondern genauso über unser Agenturleben. Schließlich kümmert sich Julia auch um alle Personalangelegenheiten bei Bloofusion.

Privat ist Julia vor allem sportlich unterwegs und ist eigentlich immer irgendwo beim Pferd, auf dem Wasser oder im Schnee zu finden.

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