Seit einigen Wochen findet man im AdWords-Konto eine neue Ausrichtungseinstellung – den Elternstatus. Google kann demnach einschätzen, ob es sich beim Nutzer um einen Elternteil handelt oder nicht. Der Elternstatus ist nur im Display-Netzwerk verfügbar, weshalb diese Ausrichtung ausschließlich für die Kampagnen „Such- und Displaynetzwerk“ oder „Nur Displaynetzwerk“ ausgewählt werden kann.

Im Konto ist die Ausrichtung im Tab „Displaynetzwerk“, unter welchem der Tab „Elternstatus“ liegt, zu finden.

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Der Elternstatus ist nun in die drei Ausprägungen „Elternteil“, „Kein Elternteil“ und „Unbekannt“ aufgeteilt. Vor kurzem nannte sich die Ausprägung „Elternteil“ noch „Übergeordnet“, was eher für Verwirrung sorgte. Umso schöner, dass Google nun die Übersetzung klarer gewählt hat.

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Die Information, ob es sich beim Nutzer um einen Elternteil handelt ist insbesondere für diejenigen Werbetreibenden interessant, die Produkte für Kinder und Babys verkaufen. Eine Stichprobe in unseren Kundenkonten, bei denen es sich sowohl um Kunden mit Produkten für Kinder und Babys handelt, als auch um Kunden für die eine solche Aufteilung irrelevant ist, zeigte, dass es sich bei der Mehrzahl der Impressionen um die „Unbekannten“ Nutzer handelte.

Zusätzlich sind für deutschsprachige Werbetreibende bisher nur die Statistiken zu Impressionen, Klicks, Conversions, Umsätze usw. verfügbar. Soll beispielsweise die Ausrichtung eines Spielzeugwarenherstellers gezielt auf den Elternstatus stattfinden, erscheint eine Meldung, dass die Ausrichtung nach Elternstatus für die Standorte Germany, Austria und Switzerland nicht verfügbar ist.

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Eine gezielte Ausrichtung nach dem Elternstatus ist daher bisher nicht möglich. Jedoch können die verfügbaren Statistiken für Gebotsanpassungen genutzt werden. Über diese kann gesteuert werden, ob Elternteile verstärkt, vermindert oder überhaupt nicht beworben werden sollen.

Zusammenfassend handelt es sich um interessante Zusatzinformationen für den Werbetreibenden, welche jedoch nicht für jeden von allzu großer Wichtigkeit sein werden. Für Werbetreibende, die Produkte für Kinder oder Babys verkaufen, sind die Ergebnisse jedoch beachtenswert. Vorausgesetzt eine ausreichend große Datenmenge liegt vor, lassen sich aus den Statistiken durchaus weitere Strategien für die Aussteuerung ableiten.

 

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