Die Autoren-Bildchen waren lange Zeit in Google-Suchergebnissen zu finden und dienten wohl einigen auch als Motivation, sich Google+ hinzuwenden. Leider scheint es so, als wenn diese Bilder bald nicht mehr in den Suchergebnissen zu finden sein werden.

John Mueller von Google hat sich wie folgt geäußert:

We’ve been doing lots of work to clean up the visual design of our search results, in particular creating a better mobile experience and a more consistent design across devices. As a part of this, we’re simplifying the way authorship is shown in mobile and desktop search results, removing the profile photo and circle count. (Our experiments indicate that click-through behavior on this new less-cluttered design is similar to the previous one.)

Wenn das also so umgesetzt wird, verschwinden die schönen Autorenbildchen aus den Suchergebnissen (die rot markierten Bereiche):

Bild

Einige (wenige) sehen darin natürlich schon den Tod von Google+. Das sehe ich natürlich nicht so.

Ich finde es aber trotzdem sehr schade, da die Autorenbildchen für einige Kunden die Motivation brachten, nach außen in Erscheinung zu treten. Natürlich kann man argumentieren, dass AuthorRank nach wie vor als Konzept wichtig ist und potenziell Ranking-Vorteile bringen kann (oder bringen können wird). Aber diesem Argument werden sich Kunden so nun erstmal weniger anschließen. Und das kann meiner Meinung nach schon dazu führen, dass einige wenige nun ihren Blick von Google+ abwenden werden.

Also, was folgt nun aus der ganzen Sache?

Ich halte Google+ grundsätzlich nicht für tot und würde an der grundsätzlichen Idee, Inhalte mit Autoren zu verbinden, nichts ändern. Aber wie gesagt: Es ist nun sicher schwieriger, dafür auch motiviert zu werden.

 

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About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.