In einem Google-Forum hat sich John Mueller von Google zu der recht interessanten Frage geäußert, wie Google wohl mit der Flut an neuen Top-Level-Domains umgehen wird. Hat also eine Domain wie .berlin einen Vorteil für ein Unternehmen, um für eine Berlin-spezifische Suchanfrage nach vorne zu kommen?

John Mueller hat dem leider eine klare Absage erteilt – zumindest vorerst:

[…] we currently treat the new TLDs as gTLDs, even if they sound like they may be region-specific (eg .berlin). If, over time, our analysis shows that they’re clearly limited to only websites from those regions, that might be worth reconsidering. In the meantime, you should be able to set geotargeting manually for these TLDs.

Auf Deutsch: Die neuen Domains werden wie die bereits bekannten generischen Domains (.com, .info, …) behandelt – selbst wenn sie eine regionale Ausrichtung haben wie .berlin.

Mit dem letzten Punkt hat John natürlich nur bedingt Recht. Man kann zwar sicherlich in den Google Webmaster Tools die geografische Ausrichtung ändern, aber eben leider nur auf Länderebene:

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Aber vielleicht kommt das ja auch noch…

About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.