Die Google Produktsuche wird dieser Tage um eine neue Funktion erweitert: Ab sofort werden dort auch lokale Verfügbarkeiten von Produkten angezeigt. Das gab es vorher schon in den USA und es war auch schon für Deutschland angekündigt. Aber jetzt gibt es von Google auch die offizielle Mitteilung, dass es jetzt in Deutschland soweit ist.

Wer in der Produktsuche sucht, sieht die lokale Verfügbarkeit jetzt schon in der Übersicht:

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Bei Produkten, die nur ein Anbieter hat (bzw. die nicht gruppiert sind), sieht man auch einen direkten Link auf die Ladengeschäfte:

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Wer auf ein Produkt klickt, sieht genau, wo das Produkt verfügbar ist/sein soll:

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So hilft mir das natürlich noch nicht. „Preis erfragen“ und „Verfügbarkeit erfragen“ ist so noch relativ wertlos, aber es scheint nicht an Google zu liegen, denn es gibt durchaus Produkte, die einen Preis haben (wenn auch wg. der Buchpreisbindung einen Einheitspreis):

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Derzeit sehe ich bereits Einträge von:

  • 7mobile
  • atelco.de
  • The Phone House
  • Karstadt
  • Weltbild
  • Thalia
  • babywalz
  • wmf.de

Wer nun seine Produktdaten auch um die lokalen Verfügbarkeiten erweitern möchte, findet weitere Informationen auf der Google-Hilfeseite „Geschäfte in der Nähe„.

Mich würde natürlich interessieren, wie sehr das Feature auch genutzt werden wird. Nutzen Kunden, die online nach Produkten suchen, auch wirklich die Möglichkeit, diese lokal zu kaufen? Das wird wohl nur die Zukunft zeigen. Wir werden das natürlich mit allen Kunden implementieren, für die das relevant ist.

Vielleicht können wir hier schon bald ein Fazit ziehen – auch wenn das Tracking hier natürlich ungleich schwieriger sein wird…

About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEM spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEM und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.