In den letzten Tagen haben sich die neuen Sitelinks bei Google verbreitet. Die „alten“ Sitelinks bestanden nur aus einem verlinkten Text; jetzt sich auch noch eine URL und ein Snippet hinzugekommen.

Der Umfang der Sitelinks kann durchaus unterschiedlich sein. Hier die Variante mit zwei Sitelinks:

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Mit sechs Sitelinks:

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Mit zwölf Sitelinks:

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Ich bin mir nicht sicher, ob es Sinn macht, die Seitenbestandteile für die Sitelinks zu optimieren. Das Snippet, das Google anzeigt, ist z. B. max. 35 Zeichen lang. Es würde natürlich Sinn machen, dafür zu sorgen, dass die wichtigsten Informationen in den ersten 35 Zeichen der Meta Description erscheinen.

Aber die Sitelinks werden eben auch nur dann angezeigt, wenn man z. B. nach dem Markennamen sucht. Die Sitelinks verteilen also meiner Meinung nach nur den Traffic, den man ohnehin bekommen würde, auf die Unterseiten. Da macht Optimierung nur sehr begrenzt Sinn.

In jedem Fall sind die Sitelinks aber nochmal eine Motivation, jeder Seite eine individuelle Meta Description zu geben, denn sonst sieht es so aus wie hier:

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Alte Formate

Die neuen „Big“-Sitelinks scheinen aber die alten normalen Sitelinks noch nicht abgelöst zu haben. Es gibt sie immer noch, z. B.

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Oder auch:

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Webmaster Tools

Die Google Webmaster Tools sind an die Neuerung übrigens noch nicht angepasst. Auch bei Sites, bei denen zwälf Sitelinks in den Suchergebnissen erscheinen, werden in den Webmaster Tools nur acht angezeigt. Dabei sind die acht in den zwölf enthalten; die vier fehlenden werden aber nirgends angezeigt.

Da wird Google in den nächsten Tagen sicherlich noch nachbessern.

About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEM spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEM und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.