Archiv für Juli, 2011

Neu bei BloofusionTV: Twitter-Tools für mehr Reichweite

Dienstag 26. Juli 2011 von Markus

Zwischendurch auch gerne mal ein Nicht-SEO-Thema: Ich habe einen neuen Beitrag über Twitter-Tools online gestellt. Welche drei Tools empfehle ich?

Das Ganze ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Tools, die man nutzen kann (von Schwergewichten wie TweetDeck mal ganz abgesehen). Wer noch mehr Tools braucht, kann sich gerne bei Verzeichnissen wie Twitdom umschauen.

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Mein Wort zum Freitag: Warum Google+ eben doch kein besseres Facebook ist…

Freitag 22. Juli 2011 von Markus

An dieser Stelle: meine ganz persönliche Meinung…

Ich teste ja auch an Google+. Und Facebook nutze ich. Und Twitter jede Menge. Und YouTube. XING sowieso. Man kann mir also nicht vorwerfen, dass ich Social Media nicht nutze und dem Gedanken nicht offen gegenüber stehe.

Gestern Abend, als ich nach einem langen Arbeitstag im Bettchen lag und noch auf meinem Android-Smartphone auf Google+ zugriff, habe ich den Stream aufgerufen und hatte diesen typischen Gedanken: Wann soll ich das denn alles lesen? Es könnte ja was wichtiges dabei sein und ich würde “the next big thing” verpassen.

Der Google+-Stream ist für mich genauso drangsalierend wie Facebook und Twitter. Wenn ich zwischendurch nochmal arbeiten und in Ruhe mit meinen Kindern spielen möchte, kann ich das doch alles gar nicht durcharbeiten.

Klar, wenn ich nur mit meinen drei besten Freunden vernetzt bin, kann das klappen. Aber wer ist schon auf sozialen Netzwerken nur mit drei Leuten vernetzt? Das Gefühl der Überforderung gehört ja wohl zu unserer Zeit, aber diesen Sargnagel schmieden wir uns oft ja auch selber.

Für mich wäre das alles toll, wenn…

  1. … ich allen privaten Quatsch wie “guten Morgen Ihr alle” oder Foursquare-Login-Nachrichten ganz effizient ausschalten könnte. Sorry, aber das meiste davon interessiert mich wirklich nicht. Es wäre, wenn man einer Nachricht einen Typ wie “Gruß”, “URL, über die ich gestolpert bin” oder “zeitkritisch” anhängen könnte.
  2. … das System alle Nachrichten wegfiltern könnte, die ich auf einer anderen Plattform schon gesehen habe.
  3. … das System mir wichtige Sachen zusammenhängend darstellen würde. Oft gibt es ein Thema, das auf Twitter, Facebook und Google+ gleichzeitig diskutiert wird. Warum muss ich es mir dann überall zusammensuchen? Dafür ist die Welt leider zu fragmentiert.
  4. …URLs, die in mehreren Tweets oder Nachrichten behandelt werden, auch zusammengefasst würden.

Google+ löst keines dieser Problem – im Gegenteil: Es macht das alles nur noch schlimmer und fragmentierter.

Wenn man sich mal anschaut, was ein “I Like” oder ein Tweet so auslösen kann. Da gefällt einem eine Website und daraus können hunderte, tausende von Texten in diversen sozialen Netzwerken entstehen. Jeder schreibt was dazu wie “Gefällt mir” oder “tolle Website”. Warum müssen daraus Textnachrichten erstellt werden, die meinen Stream zukleistern?

Das Problem ist doch, dass den meisten sozialen Nachrichten einfach die Semantik fehlt. Da gibt es eine URL und dazu einen Text. Was ist das für eine URL? Nur ein Video von einem Hund, der ausrutscht und Herrchen dazu “Mann, da hat Fiffi sich aber erschreckt” schreibt? Oder ein wichtiges neues Tool, das ich unbedingt sehen muss?

Das weiß Facebook nicht. Das weiß Twitter nicht. Das weiß Google+ erst recht nicht.

Wahrscheinlich werden die digitalen Kinder in zehn Jahren über das lachen, was wir uns heute so antun. Wie ineffizient Social Media eigentlich wirklich ist, weil wir einfach alles ungefiltert rausschicken und empfangen.

OK, Google Circles ist ein kleiner Schritt auf dem Weg zum Glück. Aber auch nicht mehr.

So, und jetzt mach ich Wochenende ohne Smartphone und Computer. Und Montag morgen kann ich dann die 1.000 Nachrichten durcharbeiten.

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Google entfernt Fremdbewertungen aus Google Places: Zwei Vorteile + ein großer Nachteil

Freitag 22. Juli 2011 von Markus

Hanns Kronenberg hat heute morgen als erster drüber berichtet:
Google Places: Google entfernt die Nutzermeinungen anderer Bewertungsportale

Hier auch der Google-Beitrag zum Thema:
The Ongoing Evolution of Place Pages

Extrem überraschend kommt das nicht, aber irgendwie wundert’s mich doch, auf wieviel Fremdinformationen Google da auf einmal verzichtet. Denn: Auf vielen der externen Plattformen gibt es interessante Bewertungen, von denen viele wohl auch organisch entstanden sind (Holidaycheck zum Beispiel).

Ob Google die externen Bewertungen nicht doch ins Ranking einbezieht, ist nicht ganz klar. Ich habe viele Rankings vorher und nachher miteinander verglichen und schon Unterschiede entdeckt. Aber: Diese Unterschiede können auch auf anderen Faktoren beruhen.

Für die externen Websites bedeutet das alles natürlich schon einen Trafficeinbruch und einen kleinen Verlust an Relevanz, denn viele der Bewertungen, die in letzter Zeit auf fremden Portalen entstanden sind, sind dort sicherlich in dem Wissen entstanden, dass es den Places-Einträgen hilft.

Wie auch immer: Wir können’s nicht ändern. Ich persönlich halte das für eine Fehlentscheidung Googles.

Aber ich sehe bei der Änderung auch zwei Vorteile:

Vorteile für kleine, agile Mitspieler

Gerade im Hotelsegment hatten natürlich Hotels viele Bewertungen, die viele Kunden hatten, weil diese sie daheim bei Holidaycheck, Expedia & Co. bewertet haben. Es hatten also gerade die großen, beliebten Hotels einen Vorteil.

Wenn es jetzt so ist, dass nur noch Bewertungen zählen, die direkt bei Google abgegeben werden, hat ein kleineres Hotel vielleicht einen Vorteil, wenn es alle Kunden dazu nötigt, die Bewertung bei Google abzugeben. Ein großes Hotel verpasst diese Chance vielleicht und ruht sich auf seinen Lorbeeren aus.

Meiner Meinung nach ist das ein Vorteil für agile Unternehmen, aber keiner für Google. Aber sei’s drum. Google macht die Spielregeln und die Unternehmen reagieren mit allen Möglichkeiten.

Auf Bewertungen reagieren

Bei Google Places ist es ja auch möglich, dass ein Unternehmen darauf reagiert und einen Gegenkommentar schreibt. Das ist bei externen Plattformen nicht möglich gewesen, so dass Unternehmen mit potenziell schlechten Bewertungen davon profitieren.

Auch das ist aber irgendwie gar nicht so unbedingt im Sinne Googles.

Meine ganz persönliche Meinung

Google tut sich mit dieser Änderung weh. Nicht unbedingt in Bezug auf die Rankings, aber auch in Bezug auf die Reputation. Denn es untermauert die Auffassung, dass Google zunächst fremde Daten heranholt, um über diesen Weg eigene Daten zu erzeugen. Es gibt also keinen Bestandsschutz oder so etwas wie Dankbarkeit.

So fühlen sich externe Partner nur als Mittel zum Zweck – um die Zeit zu überbrücken, bis Google selber genug Daten zusammen hat.

Und wie gesagt: Ich glaube, dass Google hier auch relevante Daten außer Acht lässt. Wenn ich z. B. mal für unsere Stadt hier nach “zahnarzt emsdetten” suche, gibt es in der ganzen Stadt nur einen einzigen Zahnarzt mit einer Google-Bewertung. Vorher gab es noch relativ viele externe Bewertungen, die jetzt nicht mehr sichtbar sind. Und das kann nicht gut sein für die Relevanz.

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Eine großartige Quelle kostenloser Backlink-Infos geht: Bye-bye Yahoo!-API

Donnerstag 21. Juli 2011 von Markus

Wir haben wohl über Jahre über die Yahoo!-API Backlink-Informationen abgeholt, aber seit heute Nacht ist das – wie ja auch schon lange angekündigt – nicht mehr möglich.

Wer die API über http://api.search.yahoo.com/WebSearchService/V1/webSearch (nebst der anderen notwendigen Parameter) aufruft, erhält die schlechte Nachricht in feinstes XML gekleidet:

<?xml version=”1.0″ encoding=”UTF-8″?>
<Error xmlns=”urn:yahoo:api”>
The following errors were detected:
<Message>The service has been shut down. For further details, please see the Deprecated Services blog post http://developer.yahoo.com/blogs/ydn/posts/2010/08/api_updates_and_changes</Message>
</Error>
<!– ws02.ydn.ac4.yahoo.com uncompressed Wed Jul 20 23:18:35 PDT 2011 –>

Das ist wirklich schade. Über den Site Explorer kann man derzeit die Backlink-Informationen ja noch abrufen, aber das wird wohl auch nur noch für einige Tage so sein.

Mal schauen, ob es hierzu in Zukunft irgendeinen Ersatz geben wird…

Kategorie: SEO | 8 Kommentare »

Neu bei BloofusionTV: Domain-Konzepte für internationale Websites

Dienstag 19. Juli 2011 von Markus

Bei BloofusionTV gibt es wieder einen neuen Beitrag. Darin gehe ich der Frage nach, wie ein Unternehmen mit vielen Standorten in unterschiedlichen Ländern eigentlich ihre Websites strukturieren sollten. Eine Domain für alles oder doch besser eine länderspezifische Domain pro Land?

Und hier kommt der Beitrag:

Kategorie: BloofusionTV, SEO | 4 Kommentare »

AdWords-Statistiken für Top-Anzeigen

Sonntag 17. Juli 2011 von Martin

Letzte Woche hat uns Google mit neuen Statistiken beglückt: Über die AdWords-Oberfläche kann man sich nun endlich ansehen, wie oft Anzeigen auf Top-Positionen, also oberhalb der organischen Suchergebnisse eingeblendet wurden. An die Statistiken kommt man, indem man oberhalb der Grafik auf Segment und dann auf Obere Position im Vergleich zu seitlichen Positionen klickt:

Segment-Obere-Position-im-Vergleich-zu-seitlichen-Positionen

Anschließend bekommt man die gewohnten Statistiken danach aufgeschlüsselt, wo die Anzeigen gezeigt wurden:

Segment-Obere-Position-im-Vergleich-zu-seitlichen-Positionen-Beispiel

Wie man sieht, gibt es hier sogar sechs Segmente. Die Angabe Google-Suche: Andere bezieht sich auf besondere Werbeformate und spielt hierzulande noch keine Rolle. Bei den Websites im Such-Werbenetzwerk gibt es noch eine grobe Unterteilung in Oben und Andere, was angesichts einer Vielzahl von verschiedenen und nicht genannten Websites nur bedingt aussagekräftig ist. Bleiben wir also beim Vergleich Oben vs. Seite für die Google-Suche.

Auswertung Top vs. Side

Der obige Screenshot zeigt ein typisches Bild: Die Klickrate der Top-Anzeigen ist deutlich höher als die der Anzeigen an der Seite. Bei der Durchsicht verschiedener Konten lag der Faktor immer ganz grob um zehn herum, die Anzeigen auf Top-Positionen erzielten also eine zehn Mal so hohe Klickrate, verglichen mit den Einblendungen an der Seite. Auch die Conversion-Raten gehen auseinander und liegen im Durchschnitt auf den Top-Positionen meist deutlich höher. Aber wie schon auf Twitter angedeutet: Bei der Interpretation der Zahlen ist Vorsicht angesagt.

Ursache und Wirkung

Dass die Klickrate auf den Top-Positionen deutlich höher ist, war zu erwarten, überraschend ist nur das Ausmaß des Unterschieds. Da drängt sich eine Interpretation förmlich auf: Top-Positionen führen zu einer extrem viel höheren Klickrate. Das klingt logisch, ist aber nur die halbe Wahrheit.

Ob eine Anzeige auf einer Top-Position landet, hängt wesentlich vom Qualitätsfaktor ab. Anzeigen mit einer hohen Klickwahrscheinlichkeit erscheinen deshalb öfters auf einer Top-Position, während Anzeigen mit schlechteren Aussichten eher an der Seite zu finden sind. Wenn man die Klickraten von Anzeigen oben und an der Seite vergleicht, vergleicht man gleichzeitig also auch gute mit schlechten Anzeigen. Der Unterschied der Klickraten liegt also nicht nur an den Platzierungen, sondern auch an den Anzeigen selbst.

Ganz ähnlich verhält es sich mit den Conversion-Raten, die auf den Top-Positionen ebenfalls höher zu sein scheinen. Auch hier lassen sich Ursache und Wirkung kaum voneinander trennen: Wenn Anzeigen (bzw. die dahinter liegenden Keywords) gut konvertieren, dann erhöht man typischerweise auch die dazugehörigen Gebote, was wiederum eine bessere Platzierung zur Folge hat. Außerdem ist man eher bestrebt, die erfolgreichsten Anzeigen zu optimieren, was dann zusätzlich auch noch bessere Qualitätsfaktoren nach sich ziehen kann.

Kurzum: Höhere Klickraten und höhere Conversion-Raten sind oftmals die Ursache für Top-Platzierungen. Inwiefern Top-Platzierungen auch Ursache für höhere Klickraten und vor allem höhere Conversion-Raten sind, lässt sich kaum ermitteln. Wer beim Anblick der Zahlen also denkt, er müsse seine Gebote erhöhen, weil die Top-Anzeigen vermeintlich so viel bessere Ergebnisse bringen, sollte sich das also noch mal überlegen.

Praktische Auswirkungen

Die neuen Zahlen sind zweifellos sehr interessant und geben Einblicke, die vorher nicht möglich waren. Sie ermöglichen auch die Berechnung der ein oder anderen zusätzlichen Statistik (z. B. kann man sich jetzt den Anteil der Top-Anzeigen mit Sitelinks ausrechnen). Konsequenzen für die tägliche Arbeit gibt es aber kaum.

Am ehesten ermöglichen die neuen Zahlen einen besseren Vergleich von Klickraten. Das könnte (sollte) man bei der Auswertung von A/B-Anzeigentests berücksichtigen. Hier sollte man in Zukunft die Klickraten getrennt vergleichen: Auf Top- und auf seitlichen Positionen. Ich denke allerdings nicht, dass dies allzu bald Verbreitung findet, denn die Problematik ist im Bezug auf die Vermengung von Statistiken der Google-Suche und des Such-Werbenetzwerkes die gleiche – und findet nirgends Erwähnung.

Hilfreich sind die neuen Statistiken auch, wenn es um die Berücksichtigung von neuen Anzeigenformaten geht. Wer sich beispielsweise fragt, ob es sinnvoll ist, die Voraussetzungen für verlängerte Anzeigenüberschriften zu schaffen, kann erst mal prüfen, ob die Anzeigen überhaupt auf Top-Positionen erscheinen. Das gleiche gilt, wenn man mit dem Gedanken spielt, Anzeigen für die Einbettung von In-Line-Sitelinks umzugestalten.

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SEO Day 2011: Wir verlosen eine Eintrittskarte

Freitag 15. Juli 2011 von Markus

Für alle, die es noch nicht gelesen haben: Es gibt in diesem Jahr eine neue SEO-Konferenz. Fabian Rossbacher und Christian Weis veranstalten am 27. Oktober 2011 den SEO Day in Köln.

Die ersten Redner stehen schon fest (Marco Janck, Stefan Fischerländer, Marcus Tandler, Jens Fauldrath, Pascal Fantou, Marcus Tober, und viele andere), Teile des Programms auch. Und die Location, die BusinessLounge des RheinEnergieStadion, ist wohl auch kein schlechter Ort für eine Konferenz.

Das wird mit Sicherheit eine spannende Veranstaltung – und wir haben eine Eintrittskarte, die wir hier verlosen können. Wer teilnehmen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Blog-Beitrag. Der Kommentar sollte ein kurzer Reim sein, warum er oder sie unbedingt das Ticket haben muss.

Am 15. September ziehen wir dann den Gewinner. Wenn ein besonders guter Reim darunter ist, nehmen wir den als Gewinner. Sonst ziehen wir den Gewinner zufällig. (Damit das fair zugeht, lassen wir das von einer Mitarbeiterin machen, die nicht in der SEO-Szene verankert ist.)

Also, viel Spaß und viel Erfolg!

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Änderungen bei der Google Produktsuche: Mehr Aufwand für alle, vor allem für Bekleidung

Mittwoch 13. Juli 2011 von Markus

Google hat angekündigt, die Anforderungen an Google-Produktsuche-Feeds weiter nach oben zu schrauben. Nach der Mitteilung haben Unternehmen bis zum 22. September Zeit, die Änderungen durchzuführen, sonst…

Starting on September 22, 2011 we will be taking action against accounts with feeds targeting the United States, France, United Kingdom, Japan, and Germany that do not comply with the new specification and policy requirements.

Für alle deutschen Feeds sind demnach die folgenden Änderungen relevant:

  1. Attribut “bildlink” wird jetzt Pflicht; es kann aber nur einmal benutzt werden
  2. Ein neues Attribut “Zusätzlicher Bildlink” kann für zusätzliche Bilder benutzt werden
  3. Attribut “verfügbarkeit” muss gesetzt werden (mögliche Werte: “auf lager”, “bestellbar”, “nicht auf lager” und “vorbestellt”)
  4. Attribut “Google-Produktkategorie” wird jetzt Pflicht; hierfür steht wie gehabt die Taxonomie zur Verfügung

Außerdem gibt es neue Attribute für Bekleidungsprodukte:

  1. Attribut “marke” wird jetzt Pflicht
  2. Attribute “geschlecht” und “altersgruppe” werden empfohlen, sollten also gesetzt werden; hier sind für “geschlecht” die Werte “Male”, “Female” und “Unisex” und für “altersgruppe” die Werte “Erwachsene” und “Kinder” möglich
  3. Attribute “farbe” und “größe” werden Pflicht

Varianten

Insgesamt geht Google auch anders mit Varianten eines Produkts um. Bislang wurden diese als separate Produkte angelegt.

Jetzt ist es so, dass alle Varianten eines Produktes ein gemeinsames Attribut (item_group_id) erhalten müssen, so dass Google die Varianten auch erkennen kann. Unterschiedlich sind dann bei den einzelnen Varianten die Attribute “farbe”, “material”, “muster” und “größe”.

Einschätzung

All das erfordert natürlich wieder Arbeit bei der Erstellung der Feeds. Den Zeitraum von zwei Monaten bis zur Umstellung finde ich fast etwas knapp, wenn ich mir so einige Unternehmen anschaue und auch die bevorstehenden Ferien einkalkuliere.

Insbesondere wird es aber eigentlich nur für Modeprodukte und Varianten schwieriger. Auch die Abbildung der Produkte in die Taxonomie kann aufwändig sein, aber da muss jeder erstmal selber schauen, wieviele unterschiedliche Kategorien die eigenen Produkte eigentlich abdecken. Wer aber ein umfangreiches Produktportfolio über unterschiedlichste Kategorien hat, wird hier sicherlich jede Menge Arbeit haben – in der Hoffnung, dass Google die Taxonomie nicht so bald wieder ändert.

Insgesamt muss man natürlich abwarten, wie hart Google die Richtlinien dann auch durchsetzt. In der Vergangenheit war Google hier in Deutschland oft recht nachlässig – vor allem wenn man bedenkt, wie viele Affiliates ohne eigenen Shop sich in der Produktsuche tümmeln.

Aber die Produktsuche hat nach wie vor eine hohe Relevanz für viele Online-Shops, so dass die meisten die Änderungen wohl umsetzen werden (müssen).

Wer sich nun an die Arbeit möchte, findet hier den nötigen Lesestoff:

Übersicht über die Änderungen:
http://www.google.com/support/merchants/bin/answer.py?answer=1346661

Die vollständigen Produkt-Feed-Spezifikationen:
http://www.google.com/support/merchants/bin/answer.py?answer=188494

Übersicht über empfohlene und erforderliche Attribute nach Ländern:
http://www.google.com/support/merchants/bin/answer.py?answer=1344057

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Wer ist eigentlich besser? Google, Bing oder Blekko?

Donnerstag 7. Juli 2011 von Markus

Schon seit einigen Tagen spiele ich bei Blekko immer mal wieder mit einer neuen Funktion herum. Man kann eine Suchanfrage eingeben und erhält dann die Suchergebnisse von Google, Bing oder Blekko – aber ohne zu wissen, welche von wem kommen.

Man kann dann auf eine Liste draufklicken und erhält die Antwort. Seltsamerweise klicke ich in der Regel auf die Google-Liste. Frage mich, ob die Ergebnisse wirklich besser sind oder ob man sich langsam an die Ergebnisse gewöhnt hat.

Wer das auch mal testen möchte, fügt hinter der Suchanfrage einfach “/monte” an:

Bild

Um die eigene Überlegenheit zu Google zu demonstrieren, markiert Blekko dann bei den anderen Suchmaschinen auch die Ergebnisse, die bei Blekko aus Spam eingestuft werden:

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Und hier erkennt man dann schnell, dass die Einschätzung, ob etwas Spam ist oder nicht, doch arg subjektiv ist. Da sind einige Sites dabei, die zwar (wie unerwartet…) Affiliate-Sites sind, aber doch relevante und gut strukturierte Informationen anbieten.

Unabhängig davon mag ich die Aktion. Gutes Marketing für Blekoo – auch wenn ich leider glaube, dass nicht viele das nutzen werden.

Man sieht hier aber endlich mal, was man sonst nicht sieht. Denn auch wer bei Blekko sucht, sieht die gesperrten Sites ja gar nicht mehr.

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Bing Webmaster Tools verschickt jetzt auch Emails

Mittwoch 6. Juli 2011 von Markus

In den Bing Webmaster Tools kann man nun auch freischalten, dass man E-Mails bekommt:

Bild

Dabei geht es wohl primär um Nachrichten, die analog zu den Google Webmaster Tools auf Probleme der Website hinweisen – siehe Bing Webmaster Blog:

If we’re seeing malware issues on your site, these alerts can help notify you quickly. If there are crawl errors happening when we try to find your content, these alerts will help you understand what we encountered.

Habe das Häkchen mal angewählt und hoffe, dass da nie was kommt :)

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