Archiv für Juni, 2011

suchradar: Ab sofort mehr Infos für Shop-Betreiber

Donnerstag 30. Juni 2011 von Markus

Auf diesem Wege wollte ich noch kurz eine Neuerung zum suchradar kommunizieren: Ich möchte ab sofort in jeder Ausgabe einen Beitrag haben, der sich explizit an Shop-Betreiber richtet. Dieses Lesersegment ist für uns sehr wichtig und ich finde nur selten gute Beiträge aus diesem Themenbereich.

Ich habe mir schon ein paar Themen für die nächsten Ausgaben überlegt. Jetzt muss ich das nur noch umsetzen (lassen)…

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Google+ – und was man davon erwarten kann

Mittwoch 29. Juni 2011 von Maik

googleplusGemeinhin mag ich es ja nicht, wenn die Experten wegen kleinerer Änderungen in meinen Kernthemen SEO und Social Media aufschreien und selbst bei “unwichtigen” Änderungen wie “Oh, die Top-Navigation bei Google ist jetzt schwarz und nicht mehr weiß” erstmal hunderte Tweets studieren und wie wild versuchen, die letzte Information herauszuquetschen. Wenn aber das mit Spannung erwartete Soziale Netzwerk, das jetzt offenbar den Namen “Google+” tragen wird, live geht, dann finde ich das durchaus erwähnenswert. Und auch ich konnte mich nicht wirklich davon lossagen, auf Infosuche zu gehen.

Zurzeit gibt es leider nur einen Test mit einer geschlossenen Besuchergruppe, die nur über Einladungen teilnehmen können. Schade, denn sonst könnte man einige der Features, über die mittlerweile auch auf anderen Blogs schon ausführlicher berichten. Ich möchte das auch nicht noch einmal alles wieder aufführen. Schaut euch gerne zu den Features im offiziellen Google Blogpost um unter http://gplusproject.appspot.com/static/de.html

Was bedeutet “Google+”

Google+ soll heißen Google + You und soll zeigen, dass es weniger um die Plattform als solche geht, als vielmehr um das, was die Menschen damit machen. Damit ist es natürlich in einem ähnlich Metier unterwegs wie Facebook, hat aber einen etwas anderen Ansatz. Insbesondere ist eine der Grundlage für Google+, dass man sich in seinem Leben im Grunde genommen permanent in verschiedenen Rollen befindet: Der Sportler, der Schüler, der Ehemann, der Briefmarkensammler, der Arbeiter usw. Auf Facebook werden alle in einen Topf geworfen und die Differenzierbarkeit ist schwierig. Daher fällt es vielen Menschen auch schwer (mir selbst inklusive), zum Beispiel beruflichen Kontakten Zutritt zu privaten Daten zu verschaffen. Ich selber lehne das relativ kategorisch ab – und ich bin nicht der einzige, der diese Praxis so verfolgt.

Welche Features kicken?

Daher reizen mich gleich verschiedene Dinge an Google+. Allen voran die “+Circles“, mit denen man in der Lage ist, verschiedene Nutzergruppen anzulegen und die Kommunikation auf sie auszurichten. Während man bei Facebook kaum dazu übergeht, jede Statusnachricht auf ihre Relevanz hin für die verschiedenen Nutzer zu betrachten, scheint Google hier schon ein ganzes Stück weiter zu sein. Das kickt.

Auch “+Sparks” finde ich reizvoll. Kern ist hierbei, über gemeinsame Interessen zu sprechen und Google+ wirft einem Inspirationen aus dem großen Web vor, die dazu anhalten sollen, themenzentriert miteinander zu sprechen/chatten/… . Auch, wenn ich noch nicht so ganz weiß, wie sich hier Themen so zentrieren lassen, dass man mit anderen darüber kommunizieren kann. Denn ich fürchte, man könnte in der Flut der Informationen untergehen, wenn man mehrere Sparks angibt. Die Grundidee ist aber wirklich gut. Das kickt.

Auch nice to have: “+Hangouts“. Ein Videokonferenzsystem, das vermutlich dann Spaß machen kann, wenn die technischen Voraussetzungen so sind, dass man flüssig kommunizieren kann. Der Vorteil am System ist, dass man sich in bestehende zwanglose Unterhaltungen = Online-Treffen einklinken kann, laut Google wie im richtigen Leben. Das könnte kicken.

Es gibt noch weitere Dienste, die meines Erachtens, nicht immer voll einschlagen werden, aber irgendwie doch dazugehören. Beispielsweise könnte +mobile so ein Dienst sein. Mitzuteilen, wo man ist, in der Hoffnung, dass darauf jemand reagiert … gibt’s natürlich schon heute. Auch der +Sofort-Upload von Bildern ist jetzt nicht ein überragend neues Konzept, aber es hilft natürlich schon, das zu erleichtern, was man gerne macht: Bilder teilen. Aber +mobile und der +Sofort-Upload wären für mich jetzt keine Gründe, zu Google+ zu wechseln. Die oben genannten 3 Features schon eher.

Was folgt aus Google+ für Unternehmen?

Zunächst mal gar nichts. Viele Unternehmen versuchen derzeit krampfhaft, bei Facebook eine Präsenz aufzubauen, um dort erreichbarer und “näher an der Kundschaft” zu sein. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Fakt ist aber, dass Facebook eine entsprechende Funktionalität (= Seiten und Orte) bereitstellt, mit der die User in Kontakt treten können. Das Google-Pendant zeigt zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine solche Funktionalität, die darauf schließen lässt, wie man als Unternehmen direkt von der Social-Media-Plattform profitieren kann.

Möglicherweise könnten “+Sparks” hier aber eine Schnittstelle sein, denn:

“Dank der Internet-Expertise von Google liefert Sparks einen Feed an packenden Inhalten aus dem Web zu jedem beliebigen Thema, in über 40 Sprachen. Fügt einfach eure Interessen hinzu, und ihr habt immer etwas zum Anschauen, Lesen und Teilen – mit genau dem richtigen Freundeskreis.”

sagt Google. Ein Hinweis darauf, dass hier “normale” Web-Inhalte als Inspiration referenziert werden, also vermutlich auch Websites von Unternehmen, die zu den gewählten Sparks besonders gut passen. Wenn dem so ist, ändern sich im B2C-Geschäft möglicherweise demnächst die Optimierungsmöglichkeiten. Vielleicht muss ein Online-Shop für Herrenbekleidung dann auch mal überlegen, wie es diejenigen Google+er (?) auf das eigene Angebot aufmerksam machen kann. Vielleicht über spezielle Seiten zum Theme “Lifestyle” oder ähnliches.

[Edit, 01.07. Laut Blumenthal, siehe http://blumenthals.com/blog/2011/07/01/google-to-have-business-profile-pages/ soll es demnächst hierfür etwas geben. Er zitiert Jeff Huber - Googles Vizepresidenten für Local and Commerce: "I can’t announce a launch date yet, but we want to make them *great*, and we’re coding as fast as we can." Klingt vielversprechend.]

Aber ändert das eigentlich wirklich etwas? Vermutlich nicht, denn auch heute ist unser Mantra an Kunden häufig genug: Erstelle relevante Inhalte für deine Zielgruppe. Möglicherweise wird aber der Druck durch diese weitere Social-Media-Plattform dann größer, es auch anzupacken.

Finale

Letztlich ist natürlich das meiste reine Spekulation. Denn weder wissen wir heute schon, wie sich die Plattform wirklich “anfühlt”, noch wie sie einschlagen wird. Ich hatte gerade hierzu mit Markus noch eine kurze Unterhaltung und wir sind uns beide einig, dass einem ohnehin nichts anderes übrig bleibt, als abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden. Wenn es Google+ schafft, schnell eine kritische Masse zu erreichen, die das Netzwerk überleben und weiter wachsen lässt, könnten einige Dinge aus sozialer Sicht interessant werden.

Facebook wird allerdings kaum tatenlos zusehen, wie Google da von fremden Tellern löffelt, und wird seinerseits sicherlich schnell mit der Aufarbeitung der jetzt sicherlich neu entstandenen Task-Liste beginnen. Je schneller Facebook darin ist, gewisse Funktionalitäten zu kopieren oder sogar noch zu toppen, könnte Google+ schon früh scheitern. Wir werden wie immer abwarten müssen und sollten nicht den Fehler begehen, alles schon wieder viel zu früh zu hypen.

 

Hier noch einige Links zum Thema:

Die Google Plus Projektseite: https://plus.google.com/
Der offizielle Google Blogpost: http://gplusproject.appspot.com/static/de.html
Infos zur Google+ Bar: http://googlesystem.blogspot.com/2011/06/google-bar.html

Weitere Blogpost zum Thema:

allfacebook: http://allfacebook.de/news/googleplus
Netzwertig.com: http://netzwertig.com/2011/06/29/google-hintergrunde-und-fakten-zu-googles-social-vorstos/
tagSeoBlog: http://www.tagseoblog.de/das-google-plus-projekt-ist-das-der-facebook-killer
Spiegel Online: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,771207,00.html

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Swiffy: Ein neues Google-Tool (SWF -> HTML5)

Mittwoch 29. Juni 2011 von Markus

Ich habe mir heute ein neues Google-Tool angeschaut: Swiffy.

Ganz cool: Das Tool macht aus einer SWF-Datei HTML5-Code. Ich habe das mal mit einigen SWFs getestet und es funktioniert erstaunlich gut. Man kann natürlich nicht erwarten, dass hier alles perfekt abgebildet werden kann, aber es ist definitiv einen Blick wert.

Ich habe mir das natürlich auch unter der SEO-Brille angeschaut – und da bringt es wohl leider nichts. Der erzeugte Code ist hinreichend kryptisch:

Bild

Er enthält zwar irgendwo drin die Textelemente, die im SWF vorhanden sind – aber das mit soviel Code drumherum, dass Suchmaschinen daran wohl keinen Gefallen finden werden. Und da Google mit SWFs auch nativ sehr gut umgehen und diese indexieren kann, hat man in Bezug auf SEO hier leider nichts gewonnen.

Schade. (Trotzdem ein cooles Tool)

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suchradar Ausgabe 30 ist live: Fokus Thema “Online-Shops”

Mittwoch 29. Juni 2011 von Markus

cover-jun-2011-150wSo, das neue suchradar 30 ist pünktlich fertig geworden.

Fünf Jahre suchradar – das ist auch für uns ein wichtiger Schritt. Und das feiern wir mit unserem Cremetörtchen-Cover, das der Maik für uns geschossen hat.

An dieser Stelle danke an die vielen Mitstreiter, vor allem Maik (fürs Torte fotografieren und die laufende Umsetzung), Tina (fürs Layout) und die Autoren (Martin und Jan von Bloofusion + die externen Autoren Holger Etzel, Daniel Schätzle, Korbinian Huber und Thomas Kilian).

Ich freue mich auf jeden Fall auf das, was da noch kommt. Ein paar Jahre halten wir das bestimmt noch durch!

Jetzt runterladen (und die Spende bitte nicht vergessen)

Titelthema”Online-Shops”:
> Linkaufbau für Online-Shops: Die Checkliste für mehr Verlinkungen
> Das Interview: Trends für Online-Shops
> Wertersatz im Fernabsatz: Neuer Gesetzesentwurf unter der Lupe

Außerdem:
> Google AdWords: Bewährte Anzeigenelemente
> Google AdWords: A/B-Anzeigentests in der Praxis
> SEO-Add-Ons: Den Firefox aufrüsten und einrichten
> SEO-Tools unter der Lupe: Alles korrekt?
> In aller Kürze: Der Google +1-Button
> In aller Kürze: schema.org
> Mein Tipp: Linkaufbau durch Rampenlicht

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Canonical-Tags für PDF- und andere Nicht-HTML-Dateien

Montag 27. Juni 2011 von Markus

Ich bin die Tage schon über einen Blog-Beitrag von Google gestolpert:
Supporting rel=”canonical” HTTP Headers

Und Eric hat heute auch noch was in seinem Blog dazu geschrieben:
Links auf PDF-, PPT-, Word- und andere Dokumente per Canonical “verwalten”

Also, in aller Kürze: Canonical-Tags sind super, aber sie können eben nur ein HTML-Seiten vorkommen. Es wäre aber auch interessant, das für andere Dateitypen zu machen. So könnte eine PDF-Datei per Canonical-Tag auf die HTML-Version “linken”. Google-Besucher kämen dann bevorzugt auf die HTML-Seite und eben nicht auf das PDF.

Interessant ist das auf alle Fälle, aber eben auch mit einigem Konfigurationsaufwand verbunden, denn das Tag muss eben in den HTTP-Header eingebaut werden. Das geht natürlich über die Konfiguration des Web-Servers, ist aber eben etwas umständlich.

Für den Apache gibt es da dankenswerterweise das Modul mod_headers, das man genau dafür nutzen kann. Im folgenden Beispiel möchte ich, dass das PDF http://www.bloofusion.de/news-artikel/standpunkt/corporate-blogs/corporate-blogs.pdf als Canonical-Tag auf die HTML-Seite http://www.bloofusion.de/news-artikel/standpunkt/corporate-blogs/index.shtml verweist.

Das geht mit den folgenden Zeilen Code, die man z. B. in der .htaccess unterbringen kann:

<Files corporate-blogs.pdf>
Header append Link “<http://www.bloofusion.de/news-artikel/standpunkt/corporate-blogs/index.shtml>; rel=\”canonical\”"
</Files>

Statt <Files> kann man je nach Setup natürlich auch <FilesMatch> nutzen.

Im HTTP-Header wird es dann auch korrekt angezeigt:

HTTP/1.1 200 OK
Date: Mon, 27 Jun 2011 13:10:33 GMT
Server: Apache/2.2.10 (Linux/SUSE)
Last-Modified: Tue, 09 Oct 2007 08:36:17 GMT
ETag: “9a2002-7deb7-43c0b4339a240″
Accept-Ranges: bytes
Content-Length: 515767
Link: <http://www.bloofusion.de/news-artikel/standpunkt/corporate-blogs/index.shtml>; rel=”canonical”
Connection: close
Content-Type: application/pdf

Wenn man die Canonicals wie im obigen Fall Link für Link implementiert, hat man natürlich einiges zu tun. Besser ist es daher, wenn man hier Regeln benutzt, um aus der PDF-URL automatisch auf die dazugehörige HTML-URL zu schließen. Da zahlt es sich dann wirklich aus, wenn man seine Website immer brav strukturiert hat.

Insgesamt ist das ganze also eher für große Websites mit hunderten von PDFs, DOCs, XLSs und so weiter interessant. Da fallen wir also schon einige Kunden ein, für die das dann doch spannend sein könnte. In jedem Fall kommt es in unseren internen SEO-Best-Practice-Leitfaden.

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SEOs/SEMs for Charity: Das suchradar wird fünf Jahre alt – und wir sammeln für den guten Zweck

Montag 27. Juni 2011 von Markus

BildDas suchradar 30 kommt in dieser Woche (wahrscheinlich am Mittwoch, 29. Juni). Grund genug, für uns zu feiern, denn wir liefern jetzt seit fünf Jahren alle zwei Monate ein neues Magazin ab.

Wir haben lange überlegt, was wir als Aktion machen können. Ein Gewinnspiel? Freibier? Dann entstand eine Idee, der wir uns nicht entziehen konnten: Wir alle leben in einer Branche, in der es sehr vielen Leuten sehr gut geht. Gleichzeitig leben wir aber in einer Welt, in der es nicht allen wirklich gut geht.

In Zusammenarbeit mit dem Hilfsbündnis Aktion Deutschland Hilft haben wir einen Partner gefunden, der uns hilft, Geld für den guten Zweck zu sammeln. Über das Bündnis:

Aktion Deutschland Hilft hilft nach verheerenden Katastrophen wie den Erdbeben in Japan oder Haiti mit schneller und koordinierter Nothilfe und sorgt dafür, Leben zu retten und unnötiges Leid zu vermindern. Unter Katastrophen leiden besonders alte Menschen und Kinder. Gerade Kinder benötigen intensive Betreuung. Durch ein geregeltes Schulleben, Freizeitaktivitäten und Traumabetreuung wird den Kindern geholfen, das Erlebte zu verarbeiten.

Wer will da noch Freibier? (obsolete Frage, sorry…)

Wir hoffen, dass sich möglichst viele unserer Leser an der Aktion beteiligen und eine Spende leisten – ob als Dank für die vielen kostenlosen Informationen aus dem suchradar oder einfach als Dank für den Wohlstand, in dem wir leben.

Wir werden natürlich im suchradar-PDF und auf der Website noch mehrfach auf die Aktion hinweisen. Uns ist diese Aktion sehr wichtig, so dass ich darauf vorab schon mal hinweisen wollte. Wer nicht bis zum Erscheinen des suchradars warten möchte, kann natürlich gerne schon auf www.suchradar.de/5-jahre/ Gutes tun.

Wir freuen uns natürlich über jede Menge Tweets und andere Verbreitungen und hoffen, dass sich die Community stark an dieser Aktion beteiligt. In jedem Fall haben wir schon einmal gespendet, damit der Topf nicht so leer aussieht :)

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Bing bietet auch Parameterbehandlung – fast analog zu Google

Montag 27. Juni 2011 von Markus

In Google kann man in den Google Webmaster Tools seit einiger Zeit die “Parameterbehandlung” nutzen. Dort kann man CGI-Parameter als irrelevant markieren, so dass Parameter wie “utm_source” oder “campaign” aus den URLs entfernt werden – ein sinnvolles Tool im Kampf gegen internen Duplicate Content.

Bing bietet in seinen Webmaster Tools nun eine sehr ähnliche Funktion. Hier kann man irrelevante CGI-Parameter hinzufügen und auch wieder entfernen:

Bild

Googles Implementierung geht da insgesamt etwas weiter, aber grundsätzlich reicht das so für die meisten Zwecke.

Google gibt einem aber auch noch Empfehlungen für die Parameter, die man sich mal anschauen sollte, also die Parameter, die der Crawler bei einer Website als CGI-Parameter gefunden hat. Das macht Bing leider nicht, so dass man sich hier anders inspirieren lassen muss.

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Googles “Me on the Web”: Löschen externer Seiten möglich

Dienstag 21. Juni 2011 von Markus

Google hat vor einigen Tagen mit “Me on the Web” ein neues “Tool” vorgestellt, mit dem man seine Privatsphäre besser managen kann. Grundsätzlich ist das nur ein neues Front-End für Googe Alerts, das eben nach dem eigenen Namen sucht.

Das sieht dann so aus:

Bild

Das führt dann auf das folgende:

Bild

Die Funktionen sind aber recht gut versteckt (in www.google.com/dashboard zu finden).

Das mag für die Einzelperson alles ganz nett sein. Aber die wirklich spannende Funktion sehe ich eigentlich in den “Removal Requests”.

Grundsätzlich ist es ja so, dass eine Seite, die einen 40x liefert oder auf Noindex gestellt wurde, noch zum Teil einige Woche im Google-Index verbringen kann. Das kann problematisch sein, wenn ein bestimmter Inhalt z. B. auf Grund rechtlicher Dispute schnell entfernt werden muss.

Seit einiger Zeit gab es dann die Möglichkeit, dass man Seiten über die Google Webmaster Tools extrem schnell entfernen kann. Das kann aber nur derjenige machen, der sich für die Webmaster Tools auch verifiziert hat – meistens der Website-Betreiber.

Nun gibt es die Möglichkeit, auch ohne Validierung Seiten auf fremden Websites entfernen zu lassen (https://www.google.com/webmasters/tools/removals):

Bild

Voraussetzung ist allerdings auch hier, dass die Seite nicht mehr indexiert werden darf (also 40x oder Noindex). Auch gilt der Removal Request nur für 90 Tage (wie bei den Webmaster Tools).

Für die breite Masse wird das so nicht interessant sein, aber es bietet einigen Unternehmen eine neue Möglichkeit, schneller Seiten aus dem Netz zu entfernen, die dort nichts zu suchen haben.

In Deutschland scheint es “Me on the Web” übrigens noch nicht zu geben. Die Funktionen sind derzeit nur unter Google.com, nicht unter Google.de abzurufen.

Und: Die Funktion bezieht sich nur auf den Google-Index selber. Wer Inhalte aus Blogger oder YouTube entfernen möchte, muss nach wie vor einen anderen Weg gehen (hier der Einstieg: http://www.google.com/support/bin/static.py?page=ts.cs&ts=1114905).

P.S.: Ich hoffe, dass das mit dem “Removal Requests” wirklich neu ist. Gesehen habe ich das vorher jedenfalls noch nicht.

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Rich Snippets immer noch im Schleichgang unterwegs

Montag 20. Juni 2011 von Markus

Unser Rich Snippet Watch sucht ja im Monatsrhythmus nach neuen deutschen Websites, bei denen jetzt auch Rich Snippets für Bewertungen freigeschaltet wurden.

Ich finde diese Fragestellung auch in Bezug auf Schema.org interessant – die neue Initiative der Suchmaschinenbetreiber Google, Yahoo! und Bing. Denn auch aus deren Daten können Rich Snippets resultieren.

Aber schon beim “klassischen” Markup merken wir, dass es kaum etwas bringt. Es werden viel zu wenig und viel zu langsam Websites freigeschaltet. Immerhin ist diesmal bei den Neueinsteigern mal ein Online-Shop dabei (auch wenn es dort nur sehr sporadisch Rich Snippets gibt).

Neu in diesem Monat sind z. B.:

Wie gesagt: Die Rich Snippets für www.cmc-versand.de stimmen mich hoffnungsfroh, dass in Zukunft auch kleinere Websites von Rich Snippets profitieren werden.

Es geht aber immer noch viel zu langsam, was mich nicht gerade motiviert, Kunden auch in Bezug auf Schema.org zu pushen.

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Was nutzt SEO, wenn Google > 50 Kriterien für personalisierte Ergebnislisten nutzt?

Donnerstag 16. Juni 2011 von Markus

Mann, das geht einfach nicht in 140 Zeichen:

Bild

Ich kenne keine umfassende Studie, die sich dieser Frage mal wissenschaftlich nähert. Also: Wie hoch ist eigentlich der Anteil von Faktoren wie

  • Standort
  • Suchhistorie
  • Social-Media-Aktivitäten von Freunden/Fans
  • …?

Man muss hier aber schon bedenken, dass es natürlich nicht für jede Suchanfrage auch Möglichkeiten der Beeinflussung gibt. Wenn ich nach “personalmanagement software” suche und es dafür

  • keinen lokal relevanten Anbieter
  • keine eigene Suchhistorie
  • keine Social-Media-Aktivitäten von Freunden/Fans

gibt, greifen diese Faktoren natürlich auch nicht.

Die Frage war aber auch, ob SEO nutzt. Natürlich nutzt es, weil man ohne ja nicht nach oben kommt. Was vielleicht nicht mehr nutzt, sind Ranking-Auswertungen (auch wenn ich das nach wie vor nicht so sehe). Denn: Jeder kann potenziell andere Rankings sehen. Das mag aber wie gesagt bei einem lokalen Restaurants ganz anders relevant sein als bei einem Anbieter von Personalmanagement-Systemen.

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