Erfolgsfaktoren für Google Place Labels: Wikipedia-Eintrag hilft, Suchvolumen auch
Samstag 4. September 2010 von Markus
Google Maps wird ab einer bestimmten Zoom-Stufe gerne mit unterschiedlichen POIs (Point of Interest) angereichert:
Wie man im Beispiel sieht, gibt es überall POIs, bei denen Google aber manchmal thematisch etwas daneben liegt. Das Radisson Blu ist ja noch richtig als Hotel erkannt, aber im Polizeipräsidium essen gehen? Machen wohl die wenigsten – und die, die es machen, werden wohl darüber keine positiven Testberichte abgeben.
Es scheint hier für Google in Deutschland noch keine eindeutige Sprachregelung zu geben. Während die Symbole laut Hilfe in den USA noch Place labels heißen, werden sie in der deutschen Hilfe nur als Graue Symbole bezeichnet.
Aber wie wird ausgewählt, welche Symbole als Place labels erscheinen und welche nicht? Da schreibt Google zunächst nur:
Welche Unternehmen angezeigt werden, wird anhand unseres proprietären Algorithmus festgelegt.
Google gibt in der Hilfe nur den Hinweis, dass man seinen Eintrag bei Google Places bestätigen solle. Das kann aber nur ein Teil der Wahrheit sein, denn die meisten Labels fallen eher in die Kategorie “Landmarks” und haben daher wohl in der Regel keinen bestätigten Eintrag bei Places.
Google Product Manager Matthew Leske hat diesem Bericht zufolge jetzt noch weitere Faktoren genannt:
- Anzahl der Citations (Nennungen auf anderen Websites; nicht zwangsweise ein Link)
- Gibt es einen Wikipedia-Eintrag?
- Wie oft wird nach dem Objekt in Google gesucht?
Diese (und noch viele Faktoren) sind aber immer nur Signale, die insgesamt relativ zu sehen zu sind. Heißt: Innerhalb eines Kartenausschnitts scheint Google alle möglichen Labels herauszusuchen und sucht dann daraus die aus, die hinsichtlich der Signale relativ zu den anderen am besten passen.
Das heißt, dass in Emsdetten die Hoebing Reinigungsmittel GmbH durchaus noch ein Label bekommt, während es dazu in Berlin eben nicht mehr reichen würde. (Ich gehe mal davon aus, dass die Hoebing Reinigungsmittel GmbH keinen Wikipedia-Eintrag hat… habe das mal einfach nicht überprüft)
Markus
Markus Hövener ist geschäftsführender Gesellschafter der SEO-/SEM-Agentur Bloofusion und Chefredakteur des Magazins suchradar.
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 4. September 2010 um 13:43 und abgelegt unter Local Search, SEO. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.




