Archiv für August, 2010

Realtime-Suche bekommt ein neues Zuhause bei Google

Montag 30. August 2010 von Markus

Was soll ich viel schreiben, wenn andere es schon gemacht haben? Es gibt zwei gute Beiträge, die auf das “neue” Google Realtime eingehen:

In Deutschland ist vieles davon derzeit noch nicht verfügbar. So gibt es zwar auch in Deutschland eine neue Realtime-Seite unter www.google.de/realtime, aber hinsichtlich der Funktionalität fehlt dann doch einiges im Vergleich zum US-Pendant.

Bei Google.com kann man z.B. schon Tweets auf Städte/Regionen einschränken oder sich über den Link “Full conversation” alle zu einem Thema (z.B. Tweet und Re-Tweet) passenden Beiträge liefern lassen.

Ist alles ganz praktisch, aber wie gesagt in Deutschland noch nicht verfügbar. Ich bin jetzt auch kein so begeisterter Realtime-Nutzer, aber für einige Zwecke kann man das dann doch ganz gut nutzen.

In jedem Fall: Wer sich dafür interessiert, kann auch eben in das folgende Google-Video reinschauen:

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Blogs finden mit Google

Montag 30. August 2010 von Markus

Ganz interessant: Es gibt einen neuen Filter bei Google, der es bei der Blog-Suche erlaubt, nicht konkrete Posts, sondern Startseiten zu suchen (siehe “Google Adds A Filter For Finding Blogs“). Das ist natürlich sowohl für Social Media als auch für Linkaufbau eine nützliche Sache.

Die neue Option findet man, wenn man zunächst “Blogs” auswählt und dann weiter unter anstelle von “Einträge” auf “Websites” umschaltet:

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Ganz zufrieden bin ich mit der neuen Option aber nicht, denn:

  1. Es werden auch Websites angezeigt, die keinen Blog haben. In diesem Beispiel: www.ils.de. Da habe ich keinen Blog gefunden – oder bin ich blind? Es gibt allerdings einen RSS-Feed, was Google zu dieser Fehlannahme verleiten könnte.
  2. Die Suche zeigt nicht etwa die Startseite des Blogs an, sondern die Startseite der Website an sich. So erscheint in den Suchergebnissen www.duw-berlin.de, aber das Blog befindet sich unter blog.duw-berlin.de. So muss man immer noch innerhalb der Site nach dem Blog suchen (was man wg. Punkt (1) aber sowie machen muss).

Also: Nützliche Option, aber mit Schönheitsfehlern.

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Google-Ergebnis verlinkt direkt auf Videos: Ein neuer Google-Test?

Dienstag 24. August 2010 von Markus

Das hier ist mir gerade zum ersten Mal aufgefallen:

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Aus dem Suchergebnis wird direkt auf Videos verlinkt – zumindest scheint man das zu versuchen. Die “Shortcuts” sind nicht besonders hilfreich und funktionieren in meinem Fall nicht. Gut, auf Hulu.com komme ich eh nicht drauf, weil ich nicht in den USA sitze.

Ich habe das auch nur bei den beiden Sites NBC.com und Hulu.com reproduzieren können. Bei anderen Sites, von denen ich weiß, dass es da auch Videos gibt, sehe ich diese Art der Einblendung nicht.

Wahrscheinlich experimentiert Google wieder. Hat jemand hierzu mehr Informationen?

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suchradar-Preview zum Schwerpunktthema “Linkaufbau” – hilfreiche Ressourcen

Dienstag 24. August 2010 von Maik

Es sind bald wieder 2 Monate um – es heißt also im Laufe der kommenden Woche wieder “Das suchradar hat eine neue Ausgabe”. Das Schwerpunktthema der Ausgabe 25 wird “Linkaufbau” sein, zu dem es insgesamt 5 Artikel geben wird, davon 4 von Markus, dem viel daran lag, mal etwas mehr zu diesem in den Medien oft vernachlässigten Thema zu schreiben. Unter anderem stellen wir dazu auch verschiedene Quellen vor, die für Linkaufbau-Interessierte sehr informativ sind (mein Beitrag).

Aber auch die anderen Themen im suchradar können sich sehen lassen: Neues aus der AdWords-Werkstatt von Martin Röttgerding, der auch zusätzlich eine neue Rubrik (die AdWords-Trickkiste – klingt vielversprechend) UND SEO in Action einbringt; HTML 5 und der Relevanz für SEO hat sich Markus angenommen. Ach ja, auch ein Artikel zu LinkedIn (quasi als Nachtrag zur Ausgabe 24 – Social Media) ist von ihm. Manchmal stehe ich vor einem Rätsel, wie der Chef das alles vor die Reihe bekommt. :-)

Natürlich gibt es auch wieder einen Beitrag von Martin Schirmbacher zum Thema Recht. Und auch die Einsteiger kommen nicht zu kurz: Ich erkläre die wesentlichen Dinge der Google Webmaster Tools für alle, die sie noch nicht nutzen und habe mich auch intensiv mit “Facebook für Online-Shops” auseinandergesetzt und einige Tipps parat.

Hier jetzt aber schon einmal mein bescheidener Beitrag zum Schwerpunktthema “Linkaufbau”:

Hilfreiche Ressourcen und Informationsquellen

Linkaufbau als wichtige Säule der unternehmerischen Tätigkeit im Internet ist ein umfassendes und weitreichendes Gebiet. Daher sollte jeder, der Linkaufbau ernsthaft betreibt, nicht nur einer Quelle vertrauen, sondern sich stets bei mehreren informieren, um am Puls der Zeit zu bleiben. Wir haben daher einige Empfehlungen für Sie, auf welchen Portalen, Blogs oder Foren weitere Profis zu finden sind, von denen Sie noch etwas lernen können. Dabei konzentrieren wir uns im Wesentlichen auf solche Websites, die entweder eine Rubrik für den Linkaufbau oder sich vollständig diesem Thema verschrieben haben.

Erkenntnisgewinn

Wichtig zu wissen: Es gibt kaum deutschsprachige Seiten, die sich konzentriert zu diesem Themengebiet äußern. In unserem Land scheint es mehr Generalisten zu geben, die sich um die Gesamtthematik SEO und SEM mit daran angegliederten Bereichen wie Linkaufbau kümmern. Das heißt natürlich nicht, dass es in Deutschland keine guten Linkbuilder gibt, nur veröffentlichen diese nicht so konzentriert zu diesem Thema.

Was man auch beobachten kann: Viele der renommierten Linkaufbau-Autoritäten fahren mehrgleisig. Als Beispiel sei hier Eric Ward genannt, der nicht nur seinen eigenen Blog führt, sondern gleichzeitig auch auf Plattformen wie “Search Engine Watch” oder “Search Engine Land” veröffentlicht. Wir haben uns im Zweifel dafür entschieden, das Portal aufzuführen, da dort in aller Regel auch andere Autoritäten schreiben und die Qualität der Beitrage entsprechend ist.

Unsere Empfehlung für alle Leser: Wenn Sie sich umfassend mit dem Thema Linkaufbau auseinandersetzen wollen oder müssen, schauen Sie sich zunächst die Portale an. Wenn Sie dann später einen Überblick haben, folgen Sie den für Sie wichtigen Persönlichkeiten, entweder über deren Blogs oder bei Twitter, wo die meisten einen Account haben. Bei denen bekommt man dann häufig auch einen persönlicheren Einblick in Dinge außerhalb des Computers.

Wer sich im Übrigen einmal anschauen will, was vieles Profis zum Thema Linkaufbau empfehlen, der sollte sich das große Interview auf http://outspokenmedia.com/seo/link-building-interview/ (mit vielen Interviewpartnern) oder die Seite http://searchengineland.com/21-link-builders-share-advanced-link-building-queries-29848 anschauen, auf der zahlreiche Tipps zum Suchen von Linkquellen gegeben werden. Beide Quellen sind sehr umfangreich und sehr aufschlussreich.

Wissen pur: Portal-Empfehlungen

Wer sich umfassend und von Experten informieren möchte, dem seien zunächst die großen Portale ans Herz gelegt. Folgende können wir Ihnen empfehlen:

Mitreden können: Forum-Empfehlungen

Neben den Portalen gibt es natürlich auch noch viele Foren, in denen über Linkaufbau gesprochen wird. Hier besteht für jeden die Möglichkeit, eine Diskussion zu starten oder sich daran zu beteiligen. Voraussetzung ist in der Regel nur eine Registrierung.

Da es hier ständig wechselnde Themen und unterschiedliche Beteiligungen gibt, listen wir sie der Einfachheit halber nur auf.

Fazit

Um schnell Linkbuilding-Wissen aufzubauen sind Portale rund um das Thema die richtige Wahl. Wer sich dann noch spezieller informieren möchte, dem seien die einzelnen Autoren und ihre Blogs, Twitter-Accounts etc. zu empfehlen.

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Der Link-Jäger in Aktion: Wie bekomme ich einen Link von www.docstoc.com?

Dienstag 24. August 2010 von Markus

Oftmals fragen wir uns natürlich auch: Wie bekomme ich einen Link von einer bestimmten Site? Sicherlich bekommt man mit der Zeit dafür ein Gespür, wo und wie man einen Link bekommen kann, aber wenn man hunderte Sites daraufhin überprüfen möchte, hat man doch einiges zu tun.

Wir haben daher ein Tool geschrieben, das uns dabei hilft. Wie funktioniert das Tool?

  1. Das Tool holt von Google die Top 100 Resultate für “site:domain.xxx”.
  2. Dann werden diese 100 URLs runtergeladen, um von dort aus alle internen Links zu sammeln.
  3. Danach laden wir alle gesammelten URLs (das können jede Menge sein) runter und schauen dort nach externen Links. Dabei werden alle externen URLs entfernen, die auf mehr als fünf unterschiedlichen Seiten vorkommen. So filtern wir die üblichen Template-Links, etc. heraus.

Ergebnis ist dann eine manchmal gar nicht so lange Liste, die in Spalten zeigt, welche internen Seiten der Website auf welche externen URLs verlinken.

Dann findet man z.B. Einträge wie

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Das sieht nach einer Profilseite aus. Mal reinschauen:

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Der Link unter “My Blog” ist leider ein Nofollow-Link. Es gibt hier zwar auch Dofollow-Links, aber die zeigen auf LinkedIn oder Facebook. Und die haben ja schon genug Links. Also versuch ich es an dieser Stelle erstmal nicht mehr weiter.

Dann fallen mir diese Einträge auf:

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Schon besser. Hier gibt es wenigstens richtige Dofollow-Links. Es wird hier jeweils der Name einer Person (im Screenshot “Andre Milteer M.A.”) mit einer externen Website verlinkt:

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Bei der Durchsicht der anderen Kategorien fällt mir auf, dass hier wohl nur die angezeigt werden, die auch viele Beiträge geliefert haben. Logisches Konzept, aber es widerstrebt mir, da jetzt zig Beiträge zu liefern. Außerdem weiß ich nicht, ob ich mit einem Namen wie “Viagra kaufen” durchkomme, um mir einen schönen keywordlastigen Link zu holen.

Bei der weiteren Durchsicht fallen mir dann noch Profilseiten auf:

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Die sehen auf den ersten Blick ganz gut aus:

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Hier bekommt man einen Link, wer einen Kommentar schreibt. Man kann sich leider keinen Anchortext aussuchen. Es wird eben immer die URL bzw. eine Kürzung der URL verlinkt.

Naja, man kann nicht immer die absolute Top-Site finden, auf der man sich selber eine thematisch passende Seite anlegen kann und dann noch einen Link mit freier Anchortext-Wahl bekommt.

Insgesamt funktioniert das Tool hervorragend, auch wenn ich natürlich erwähnen muss, dass es Schwachstellen hat. Wenn eine Seite mit einem Link relativ tief in der Site liegt, findet das Tool die Seite oftmals nicht. In der Praxis ist das keine so schlimme Einschränkung.

Auch funktioniert das Tool natürlich nur dann, wenn es bereits Links gibt. Echte Schwachstellen können so also nur dann gefunden werden, wenn jemand anderes schon vorher kreativ war. Aber oftmals ist dem so. Hier hat sich auch eingebürgert, dass ich einfach mal nach “viagra” und ähnlichen Money Keywords suche. Meistens findet man dann schon die kreativen Links.

Und wie gesagt: Das Tool ist dann sinnvoll, wenn man damit hunderte von Websites analysiert. Denn bei vielen Sites ergeben sich einfach keine guten Potenziale – so wie hier. Die Möglichkeit, einen Link über einen Kommentar zu bekommen, finde ich jetzt nicht so sexy. Nicht schlecht, aber eben auch nicht erste Sahne. Wahrscheinlich würden wir das in unsere Potenzial-Datenbank gar nicht erst aufnehmen.

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Wir wagen uns an die Top 10: Welche Top-Ecommerce-Site macht welche SEO-Fehler?

Montag 23. August 2010 von Markus

Ich bin heute beim www.shopbetreiber-blog.de über den Beitrag “Das sind die größten Online-Händler Deutschlands” gestolpert. Und da ich für unsere suchradar-Reihe “SEO in Action” immer mal ein gutes Thema suche, nehme ich einfach mal einige dieser Online-Shops unter die Lupe.

Streng genommen habe ich damit heute schon angefangen. Und ich war überrascht, wie schlecht zumindest einige davon abschnitten. Wer also in der Top 10 hinsichtlich Umsatz mitspielt, hat immer noch einiges an Potenzial, weil in Bezug auf SEO hier noch einiges nicht richtig oder nicht optimal umgesetzt wird.

Aus der Liste muss ich der Fairness halber Kunden und ehemalige Kunden herausnehmen. Und auch solche, die mich irgendwie nicht interessieren (sorry, Telekom).

Mit Freude werde ich mich natürlich an die beiden Top-Platzierten machen:

Zugegeben: Das wird nicht unbedingt einfach. Grobe Schnitzer würde ich da nicht erwarten.

Etwas mehr Freude werden dann wohl die übrigen machen, die ich gerne noch näher unter die Lupe nehmen möchte:

Bei der ganzen Betrachtung schauen wir uns erstmal nur On-Page-Faktoren an. Das macht’s einfacher … aber für zukünftige Folgen von “SEO in Action” könnte man auch mal eine Linkstrategie für www.thomann.de entwickeln – damit die uns endlich mal zum Pitch einladen :)

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Bulk-Implementierung: Embedded modified Broad Match

Donnerstag 19. August 2010 von Martin

Im Agentur-Newsletter hat Google gestern einen Broad Match Modifier Bulk Implementation Guide herumgeschickt. Darin stand, wie man alle Phrase-Match-Keywords kopiert und als modifiziertes Broad Match einfügt.

Das Resultat: Jedem Phrase Match wird ein modifiziertes Broad Match zur Seite gestellt. Bei Suchanfragen, auf die das Phrase Match passen würde, würde dann auch das modifizierte Broad Match passen. Die modifizierten Broad-Match-Keywords würden also auch Suchanfragen abbekommen, die ansonsten das restriktivere Phrase-Match-Keyword bekommen hätte. Dieser Effekt wird noch verstärkt, wenn das Gebot des Broad-Match-Keywords angehoben wird (kann im Zusammenhang mit automatisiertem Bid Management bei frühen Conversions schnell passiert sein). So wird eine genaue Auswertung und Steuerung der Keywords erschwert.

Die Lösung des Problems ist das sog. Embedded Match. Dabei kopiert man eine Anzeigengruppe mit Phrase Matches und stellt die Phrase Matches auf modifizierte Broad Matches um. Anschließend fügt man die Phrase Matches als ausschließende Keywords hinzu. Ergebnis: Die neue Anzeigengruppe wird nur noch bei Broad-Match-Suchanfragen aktiv.

Auch diese Umstellung lässt sich im Bulk-Verfahren für beliebig viele Anzeigengruppen durchführen, ist aber etwas umfangreicher.

Bulk Implementierung: Embedded modified Broad Match

Benötigt werden auch hierfür der AdWords-Editor und Excel oder ein vergleichbares Tabellenkalkulationsprogramm.

Zuerst müssen die neuen Anzeigengruppen erstellt werden. Die neuen Anzeigengruppen heißen wie die alten plus den Zusatz “_Broad”.

  1. Gewünschte Anzeigengruppen im AdWords-Editor markieren, dann Rechte Maustaste und “Shell der Anzeigengruppe kopieren”.
  2. Das Ganze in eine Excel-Tabelle kopieren
  3. In Spalte B sollte jetzt die Ad Group stehen. Rechts daneben eine neue Spalte einfügen.
  4. In Zelle C2: =VERKETTEN(B2;”_Broad”). Anschließend diese Formel in alle darunterstehenden Zellen kopieren.
  5. Die neuen Zellen kopieren und anschließend mit Rechtsklick, Inhalte Einfügen, Werte über die alten Werte in Spalte B kopieren.
  6. Spalte C löschen.
  7. Alles kopieren und im AdWords-Editor mit “Mehrere Anzeigengruppen hinzufügen/aktualisieren” einfügen. Oben links den Haken nicht vergessen(“Die Informationen … schließen eine Spalte für Kampagnennamen ein”).

Anschließend müssen die Anzeigen und bestehende ausschließende Keywords kopiert werden. Das funktioniert fast genauso: Kopieren kann man diesmal ganz normal, in Excel dann wieder die Namen der Ad Groups anpassen und zurückkopieren.

Zuletzt kommen die Keywords:

  1. Alle Keywords der gewünschten Anzeigengruppen aus dem AdWords-Editor in eine Excel-Tabelle kopieren
  2. Benötigt werden nur die Spalte A-E, sowie H und K (Destination URL und Keyword Status). Alle übrigen Spalten sollten entfernt werden.
  3. Zur besseren Übersicht lassen wir Spalte H frei und füllen die folgenden Felder aus, um die modifizierten Broad Matches zu setzen:
    I2: =A2
    J2: =VERKETTEN(B2;”_Broad”)
    K2: =VERKETTEN(“+”;WECHSELN(C2;” “;” +”))
    L2: Broad
    M2: =E2
    N2: =F2
    O2: =G2
  4. Spalte P lassen wir ebenfalls frei und füllen die folgenden Spalten aus, um die ausschließenden Keywords aufzunehmen:
    Q2: =A2
    R2: =VERKETTEN(B2;”_Broad”)
    S2: =VERKETTEN(“-”;C2)
    T2: Phrase
    U2: =E2
    V2: =F2
    W2: =G2
  5. Die zweite Zeile kann nun für die Spalten I bis W nach unten kopiert werden
  6. Zurück im AdWords-Editor bei den Keywords auf “Mehrere Änderungen vornehmen” und “Mehrere Keywords hinzufügen/aktualisieren” klicken. Wieder oben links den Haken setzten. Den Inhalt der Spalten I bis O hineinkopieren und dann die Spalten Q bis W direkt darunter.
  7. Falls in den Anzeigengruppen zuvor mehrere Matching-Typen waren, bekommt man nun die Meldung, dass einige doppelte Keywords nicht berücksichtigt werden.

Wenn alles geklappt hat, kann das Ergebnis nun hochgeladen werden.

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Auto-optimierter CPC für AdWords

Dienstag 17. August 2010 von Martin

Google hat ein neues AdWords Feature vorgestellt: Mit der Einstellung Auto-optimierter CPC, oder Enhanced CPC, kann man Google erlauben, die eingestellten CPC-Gebote zu modifizieren, um Conversion-Ziele besser zu erreichen. Dazu berechnet Google auf Grundlage der bereits vorhandenen Conversion-Daten, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Suchanfrage zu einer Conversion führen wird. Das CPC-Gebot wird dann entsprechend erhöht (maximal um 30 %) oder gesenkt. So sollen Advertiser mehr Conversions bekommen während die Kosten pro Conversion stabil bleiben oder sinken. Eine kurze Einführung gibt das folgende Video:

Die Einstellung kann in den Kampagneneinstellungen unter Gebote und Budget aktiviert werden. Sie ist auch für deutsche Konten schon verfügbar.

AdWords Enhanced CPC

Da auto-optimierte CPCs auf den eingestellten CPC-Geboten basieren und diese von Fall zu Fall anpassen, sind sie mit anderen Bid-Management-Systemen kompatibel.

Vorteil: Datenbasis

Bei der Auto-Optimierung von CPCs greift Google auf Daten zurück, die Bid-Management-Systeme nicht oder nur schwer berücksichtigen können. Dazu zählt vor allem die Berücksichtigung von konkreten Suchanfragen anstatt von Keywords. Als Beispiele für weitere Faktoren werden historische Daten von Websites im Such- und Content-Netzwerk genannt, auf denen die Anzeigen erscheinen. Außerdem der Aufenthaltsort des Benutzers, Spracheinstellungen, Browser und Betriebssystem. Übersetzt könnte das heißen, dass man alles an Daten berücksichtigt, was man hat. Klar ist, dass Google hier eindeutig die größte Datenbasis zur Verfügung hat. Der Flaschenhals sind dann aber möglicherweise die Conversion-Daten.

Denn Google muss seine Daten noch mit Conversion-Daten kombinieren, um individuelle Keywords bewerten zu können. Selbst wenn Google keine Mindestanzahl von Conversions voraussetzt: Auch der beste Algorithmus muss erst mal lernen, welche Suchanfragen funktionieren, bevor in dieser Richtung Anpassungen vorgenommen werden können. Wer tausend Conversions im Monat erzielt wird also mehr von den Anpassungen haben als jemand, der zehn hat.

Denkbar ist übrigens auch, dass Google benutzerspezifische Daten mit einfließen lässt. Hat Nutzer X schon oft nach Thema Y gesucht und bei ähnlichen Anbietern mehrfach Conversions erzeugt, so könnte Google dies als Signal werten, dass Suchanfragen von X nach Y besonders oft zu Conversions führen. Das ist allerdings nur ein persönliches Gedankenspiel…

Nachteile: Kontrollverlust, Zielkonflikt

Wer die Option Enhanced CPC setzt, kann also von Googles Datenbasis profitieren. Man sollte sich allerdings im Klaren darüber sein, dass Google dann das letzte Wort bei der Gebotshöhe hat. Auch ist nicht ganz klar, woran sich Google bei der Gebotsanpassung orientiert und welche Ziele eigentlich angestrebt werden. Mehr Conversions bei stabilen oder gesenkten Kosten pro Conversion klingt zwar erst mal gut, ist aber auch nur möglich, wenn ausreichend Raum für Verbesserungen da ist.

Die größte Praxishürde sehe ich darin, dass bei den auto-optimierten CPCs nur Conversions berücksichtigt werden. Umsätze bleiben damit außen vor. Daher könnte der Einsatz von Enhanced CPCs durchaus kontraproduktiv sein. Dann nämlich, wenn Keywords mit geringen Umsätzen billigere Conversions generieren und Gebote zulasten von Keywords mit höheren Umsätzen verändert werden – eine klare Fehlsteuerung. Wer also auf Umsatz bzw. ROI abzielt, sollte besser auf Enhanced CPCs verzichten.

Ich denke, wir werden der neuen Option wohl eine Chance geben. In deutschen Accounts dürfte es bis zur Verfügbarkeit der ACE-Testumgebung aber noch schwer sein, Veränderungen zu erfassen.

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Neu in den Google Webmaster Tools: Video Sitemaps Errors

Dienstag 10. August 2010 von Markus

In der Labs-Sektion der Google Webmaster Tools gibt es ein neues Tool, das Fehler zu Video-Sitemaps anzeigen soll:

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Über das neue Feature haben schon einige berichtet (SE Roundtable, SEL), aber ich habe keinen Screenshot gesehen, der auch nur einen einzigen Fehler anzeigt. Mir also ist derzeit noch nicht ganz klar, welche Arten von Fehlern hier angezeigt werden sollen.

Das neue Tool zeigt aber auf jeden Fall:

  1. Google macht ernst mit der Ankündigung, dass in 2010 das Thema Videos ganz oben auf der Google-Agenda steht.
  2. Video-Sitemaps sind anscheinend für Google ein sehr wichtiges Mittel, um Videos gezielt in den Index zu bekommen.

Also: Wir bleiben dran. Vielleicht müssen wir mal ein paar Fehler in unsere Video-Sitemaps einbauen, um zu sehen, was Google uns dann anzeigt…

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Nutzung der Google Produktsuche durch Online-Shops: Kein signifikanter Zuwachs seit Oktober 2009

Montag 9. August 2010 von Markus

Im Oktober 2009 haben wir ein Advisory herausgebracht (“Die Google Produktsuche für Online-Shops nutzen“). In dem Rahmen haben wir auch eine Testmenge von ca. 4.200 Online-Shops daraufhin überprüft, ob deren Produkte auch in der Google Produktsuche erscheinen. Das Ergebnis waren damals magere 30,1%.

Die Internet World Business hatte jetzt angefragt, ob sich die Zahlen geändert haben – Grund genug für uns, denselben Test mit denselben Shops noch einmal anzuwerfen. Das Ergebnis diesmal: 30,92%.

Von einem sprunghaften Anstieg kann man hier also nicht wirklich sprechen. Gefühlt sehe ich das eigentlich anders. Aber das liegt wohl an der Testmenge, weil sich hier sowohl namhafte, bekannte Shops finden als auch kleinere Shops finden. Und gerade die kleineren wissen vielleicht gar nichts von der Google Produktsuche oder haben nicht die technischen Möglichkeiten, aus dem Shop heraus einen Feed zu erzeugen.

Also: Potenzial ist offensichtlich immer noch vorhanden.

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