Archiv für Februar, 2010

Review Management für lokale Unternehmen

Mittwoch 24. Februar 2010 von Markus

Wir haben wieder ein neues Bloofusion Advisory online gestellt: “Review Management für lokale Unternehmen“. Das kann man gerne bei uns auf der Website runterladen – oder eben hier nachlesen:

Google Maps und Bewertungen

anwalt-hamburgFür viele lokal agierende Unternehmen ist Google Maps ein wichtiger Lieferant von potenziellen Kunden. Wer bei Google lokale Suchanfragen wie “anwalt hamburg” oder “kino berlin” stellt, erhält oberhalb der organischen Ergebnisse oftmals eine Karte mit lokalen Ergebnissen, die von Google Maps gespeist werden. Die Mechanismen, nach denen hier die Positionen berechnet werden, sind gut bekannt und umfassen u.a. den Abstand des Unternehmenssitzes zum Stadtmittelpunkt (“Centroid”), die Einsortierung in Kategorien – und Bewertungen.

Diese Bewertungen stammen nur zu einem kleinen Teil von Google selbst. Der Großteil der Bewertungen stammt von anderen Websites, z.B. www.qype.de oder www.gelbeseiten.de. Je nach Branche gibt es noch themenspezifische Websites, von denen ebenfalls Bewertungen einbezogen werden, z.B. www.anwalt.de für Rechtsanwälte und Notare, www.helpster.de und www.medmonitor.de für Ärzte und www.holidaycheck.de für Hotels.

Es gilt übrigens nicht unbedingt, schlechte Bewertungen zu verhindern. Sicherlich sind diese ärgerlich, aber sie sorgen eben auch dafür, dass das eigene Bewertungsprofil organisch aussieht. Außerdem gilt: Bei Google Maps kann man zwar einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Bewertungen und dem Ranking herstellen – es scheint aber keine Verbindung zwischen dem Ranking und der durchschnittlichen Bewertung zu geben. Unternehmen sollten natürlich dennoch soweit möglich gegen negative Bewertungen vorgehen – vor allem gegen negative Bewertungen, die objektiv nicht richtig sind.

Review Management für lokale Unternehmen

Da Bewertungen für Google Maps wichtig sind, sollten lokale Unternehmen Review Management betreiben, also die aktive Überwachung und Steuerung von Bewertungen:

  • Unternehmen müssen die für Ihre Branchen wichtigen Websites identifizieren, die Bewertungen zu Google Maps beisteuern.
  • Kunden müssen proaktiv dazu gebracht werden, dass diese das eigene Unternehmen auf diesen Plattformen bewerten.
  • Unternehmen müssen laufend überprüfen, ob es ungerechtfertigt negative Bewertungen gibt, um gegen diese vorgehen zu können.

Der Test

Für den folgenden Test wurden insgesamt zehn unterschiedliche Branchen untersucht. Es wurde jeweils bei Google Maps überprüft, wie viele Bewertungen ein Unternehmen durchschnittlich hat, wenn es auf der ersten Suchergebnisseite erscheint. Wie man sieht, ist die durchschnittliche Anzahl an Bewertungen hier durchaus unterschiedlich:

Branche: Durchschnittliche Anzahl Bewertungen
Notare: 1,62
Fahrschulen: 2,39
Anwälte: 2,49
Steuerberater: 2,70
Detekteien: 3,00
Ärzte: 7,89
Kinos: 13,36
Immobilien: 37,35
Restaurants: 82,09
Hotels: 205,88

Review Management ist für lokale Unternehmen also in jedem Fall nötig und sinnvoll: Wer sich in einer Branche befindet, in der es üblicherweise nur sehr wenige Bewertungen gibt (z.B. Notare), kann schon mit wenigen Bewertungen gegen seine lokalen Konkurrenten einen klaren Vorteil erringen. Aber auch Unternehmen aus Branchen mit vielen Bewertungen müssen gezielt Review Management betreiben, weil sie sonst nur eine geringe Chance haben, gegen die hohen Bewertungszahlen der Konkurrenten anzukommen.

Meine Einschätzung

Google Maps kann für viele lokal agierende Unternehmen ein wichtiger Traffic-Lieferant sein. Wer hier auf der ersten Seite oder noch besser der ersten Position erscheinen möchte, muss sich vor allem um seine Bewertungen kümmern – und das auch laufend. Bewertungen sind für Google ein sehr wichtiger Faktor, den man aber zum Glück aktiv beeinflussen kann.

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Mahalo, oder: Google will keine Suchergebnisse in Suchergebnissen

Dienstag 23. Februar 2010 von Markus

Auf SEOBook.com gibt’s einen ganz guten Beitrag: “Spam vs Mahalo: Matt Cutts Explains the Difference“. Im Kern geht es dort um die Frage, welche Arten von indexierten Seiten Google duldet – und welche nicht. Die Grenze zieht Matt Cutts da ganz klar:

“[...] So we said don’t have search results in search results. And if we find those then we may end up pruning those out. [...]“

Noch ein Statement:

“[...] somebody takes a cookie cutter affiliate feed, they just warm it up and slap it out, there is no value add, there is no original content there [...]. They don’t add value. [...]“

Da hat Google aber noch sehr viel aufzuräumen. Wenn ich mal nach “suchergebnisse für” suche, finde ich natürlich direkt viele Suchergebnisse in den Suchergebnissen. Die sind auch relativ schwer algorithmisch zu finden.

Wer derartige Seiten erzeugt, sollte also vor allem auf das folgende achten:

  1. Die Seiten sollten nicht auf den ersten Blick algorithmisch als solche zu erkennen sein (Wörter wie “suchergebnisse” vermeiden).
  2. Die Seiten sollten jeweils inhaltlich wertvoll sein, also einen klaren Mehrwert liefern.
  3. Die Seiten sollten hinreichend viel “Unique Content” enthalten (also z.B. mit variierenden Textelementen arbeiten, so dass es nicht nach einer Schablone aussieht).

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Zwei Karten für die Affiliate Tactixx zu gewinnen

Dienstag 23. Februar 2010 von Markus

Wer am 13. April noch nichts im Terminkalender stehen kann und etwas mit Affiliate-Marketing zu tun, sollte auf keinen Fall die Affiliate TactixX in München verpassen. In diesem Jahr schaffe ich es leider nicht, weil an dem Tag ein Netzwerk-Meeting stattfindet, aber vielleicht klappt’s wieder im nächsten Jahr.

Unser Magazin suchradar ist Medienpartner und so haben wir für alle Leser ein kleines Schmanker: Wir verlosen zwei Eintrittskarten für die Affiliate TactixX.

Um an der Verlosung teilzunehmen, reicht es aus, für diesen Beitrag einen Kommentar anzulegen (dabei die Email-Adresse nicht vergessen). Einzige Bedingung: Schreibt bitte als Kommentar, was Ihr gerne in diesem Jahr im suchradar lesen würdet. Welche Themen sind für Euch besonders spannend? Worüber sollten wir unbedingt mal schreiben?

Die Ziehung erfolgt dann am 5. März 2010. Das Ergebnis geben wir dann hier im Blog bekannt. Viel Glück.

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“Top Search Queries” bei den Google Webmaster Tools: Was kann ich daraus lernen?

Freitag 19. Februar 2010 von Markus

Manchmal fragen Kunden aber auch Sachen. Dei “Top Search Queries” bei den Google Webmaster Tools habe ich mir nie so richtig angeschaut – bis eben ein Kunde danach fragte, was eigentlich aus den Daten konkret folgt.

Also, worum geht’s erstmal? Die “Top Search Queries” zeigen mir zwei Blöcke mit Informationen (hier fürs suchradar):

Bild

Ich sehe also, wie oft meine Website für bestimmte Suchbegriffe angezeigt wurde und wie oft sie geklickt wurde.

<Impressions: 35% für “amtsgericht berlin”> bedeutet also:
Wenn man sich insgesamt anschaut, für welche Suchanfragen die eigene Website in den Suchergebnissen angezeigt wurde, dann war das in 35% der Fälle die Suchanfrage “amtsgericht berlin”, für die suchradar.de auf der 16. Position zu finden ist.

<Clickthrough: 58% für “suchradar”> bedeutet also:
Wenn man sich anschaut, für welche Suchanfragen die eigene Website wirklich angeklickt wurde, war das in 58% der Fälle die Suchanfrage “suchradar”, für die suchradar.de auf der 1. Position zu finden ist.

Stimmen die Daten?

Die Daten für Impressions kann ich natürlich nicht überprüfen, aber die für Clickthroughs schon. Also: Im Analytics-Tools nachgeschaut und überprüft, ob das auch die Suchanfragen waren, die für Besucher auf der Website gesorgt haben. Es gibt da ein paar kleine Abweichungen, aber im großen und ganzen stimmen die Daten.

Laut Analytics-Daten ist “google maps optimierung” für suchradar. de auf Platz sieben der meistgesuchten Begriffe, bei den Webmaster Tools erscheint es erst auf Platz 24. Aber wie gesagt: Prinzipiell stimmt das alles so ungefähr (Pi mal Daumen).

Schlussfolgerungen

Was folgt jetzt aber aus den Daten – vor allem: Was kann ich daraus ableiten, dass die Ranglisten von Impressions und Clickthroughs so unterschiedlich sind? Ich finde es sehr schwer, hier allgemein gültige Handlungsanweisungen abzuleiten.

Es wird immer Suchbegriffe geben, für die man Impressions erreicht, aber keine Clicks, weil a) die Position sehr schlecht ist oder b) weil man dafür eben keine relevanten Inhalte hat. Beispiel: “amtsgericht berlin”. Würde ich wirklich auf dieses Listing klicken, wenn ich nach dem Amtsgericht in Berlin suche?

Bild

Von diesen Fällen gibt es in der Spalte Impressions leider einige, z.B. “omneda” (peinlicher Vertipper) oder auch “devk versicherung”.

Es gibt auch Keywords, die in der Clickthrough-Spalte weit oben stehen, aber in der Impressions-Spalte nicht. Beispiel: “suchradar” (Clickthroughs #1, Impressions #4). Daraus folgert aber leider nichts, weil es eben so sein kann, dass andere Suchbegriffe wie “amtsgericht berlin” die Statistik stören.

Insgesamt kann man sich die Zahlen aber schon unter folgenden Aspekten anschauen:

  1. Gibt es Suchbegriffe mit einem hohen Impression-Ranking, aber einem niedrigen Clickthrough-Ranking? Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass das Listing für diesen Suchbegriff für Suchende nicht attraktiv ist.
  2. Man kann sich natürlich auch Schwellen-Keywords zusammensuchen, also Suchbegriffe aus der Impressions- oder Clickthrough-Spalte mit einer Position > 10. Vielleicht findet man so Suchbegriffe, für die man mit On- oder Off-Page-Maßnahmen deutlich bessere Rankings erzielen kann. Da habe ich bei einigen Websites direkt Potenziale gefunden, z.B. weil der Suchbegriff im Seitentitel gedreht vorkam.
  3. Spannend ist auch, dass man sich oberhalb der Tabelle noch anschauen kann, aus welchem Segment die Suchen angezeigt werden sollen: “Blogs Search”, “Directory”, “Groups”, “Images”, “Mobile Devices” und “Web Search”. Erscheint meine Website überhaupt für mobile Suchanfragen? Was interessiert mobile Nutzer stärker als stationäre Nutzer? Google zeigt bei der Auswahl übrigens nur die Segmente an, für die auch jeweils Daten existieren. Wenn also eine Website nicht Google Directory drin ist, gibt es diesen Punkt auch gar nicht erst in der Auswahl.

Also: Wieder jede Menge manuelle Arbeit, um manchmal ein paar Potenziale zu finden.

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“Neulich in der Agentur” – Immer alles positiv sehen

Mittwoch 17. Februar 2010 von Markus

Man muss doch immer alles positiv sehen. Halb voll oder halb leer? Das beantworten die Jungs aus der Agentur heute mal ganz pragmatisch:

Comic Web Jan 2010

In diesem Sinne :)

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Wie man auch mit tollen Assets null Linkbuilding betreiben kann

Dienstag 16. Februar 2010 von Markus

Da reden wir seit Monaten und Jahren darüber, dass Unternehmen tolle Inhalte ins Netz stellen sollen. Top-10-Listen, Studien, Umfragen, Kontroverses, Informatives – und noch viel mehr. Und dann das.

Am Wochenende habe ich die W&V gelesen und dort über die “Recruiting Trends 2010″ gelesen, die (laut Pressemitteilung von Monster “durch das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und das Online-Karriereportal Monster unter den 1.000 größten deutschen Unternehmen sowie 300 weiteren Firmen aus den Bereichen Automotive, Finanzdienstleistung und IT durchgeführt wurde.”

Cooler Content also, wenn die W&V dem schon zwei Seiten widmet. Nur online gibt’s das Ding eben nicht. Finde ich unter zwei Aspekten seltsam:

  1. Wenn ich bei Google nach “recruiting trends 2010″ suche, erhalte ich vor allem Blog-Beiträge. Aber keine wirklich erhellende Seite von Monster.de. Das ist meiner Meinung nach vor allem schlecht, wenn ein Journalist danach sucht und vielleicht vorschnell aufgibt.
  2. Wenn es auf Monster.de keine Seite dafür gibt, kann ich auch nicht drauf verlinken. Ich kann auf die Startseite verlinken, aber dafür fehlt mir irgendwie die Motivation. Fürs Linkbuilding hilft mir das so also wenig. Und gerade im Jobportal-Umfeld kann man eigentlich immer einen guten Backlink gebrauchen (oder zwei oder drei).

Es gibt wirklich keine Seite für diese Studie auf Monster.de. Dazu ein Zitat aus einer Pressemitteilung:

“Die vollständige Studie „Recruiting Trends 2010“ kann bei Monster Worldwide Deutschland unter studien@monster.de angefordert werden.”

Wenn man die Studie schon nicht online stellt, kann man trotzdem eine Seite dafür erstellen & dort ein Formular zum Generieren von Leads ablegen. Dann finden einen sowohl die Mittelständler, an die sich die Studie ja auch richtet, als auch die Journalisten.

Und wenn ich dann noch eine andere Pressemitteilung von Monster.de lese, muss ich schon lachen:

“[...] Monster setzt auf Social Media [...] Monster Deutschland ist erstes Online-Karriereportal mit vollintegriertem Social Media-Konzept [...]“

Sorry, ich mag Monster echt. Schönes Portal mit coolen Features. Gute Positionierung. Fetziger Name. Aber wenn man schon so ein tolles Ding wie diese Studie hat, kann (und muss) man das auch ordentlich für SEO und Linkbuilding nutzen.

Vielleicht klappt’s ja im nächsten Jahr.

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Scrum und SEO: Interessanter Ansatz

Montag 15. Februar 2010 von Markus

In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass immer mehr Kunden Projekte nach Scrum umsetzen. Für uns stellte sich intern dann die Frage, ob das Auswirkungen auf SEO und vor allem auf die Angebotsstruktur hat. Diese Gedanken möchte ich gerne ein bisschen teilen.

Zunächst zu Scrum. Da verrät uns die Wikipedia:

“[... ]Scrum (engl. für Gedränge) ist ein Vorgehensmodell mit Meetings, Artefakten, Rollen, Werten und Grundüberzeugungen, das beim Entwickeln von Produkten im Rahmen agiler Softwareentwicklung hilfreich ist. [...]“

Sehr vereinfacht ausgedrückt (ohne auf die ganzen Rollen & Tools einzugehen): Man entwickelt ein Projekt nicht mehr als einen großen monolithischen Block, sondern in einzelnen Teilen (“Sprints”). Und genau hier liegt auch der Unterschied, der für uns als begleitende Agentur relevant ist.

“Früher” war es so, dass wir am Anfang eines Projekts alle Anforderungen aufgeschrieben haben und diese zum Schluss überprüft haben. Oftmals gab es natürlich zwischendurch immer mal Fragen und Sachen, die wir überprüfen mussten. Aber in der Regel war es schon so, dass es einen großen Block Arbeit am Anfang und dann wieder einen großen Block am Ende gab. Leider war es dann manchmal am Ende auch so, dass eigentlich vieles nicht umgesetzt wurde. Das musste dann später gemacht werden, denn der Launch-Termin “stand ja schon fest”. Oder es wurde dann einfach gar nicht mehr gemacht.

Mit Scrum könnte das meiner Meinung nach in der Tat besser laufen. Wenn wir wirklich nach jedem Sprint den aktuellen Stand prüfen können, wäre das schon ein klarer Fortschritt. Die Defizite würden dann einfach in den nächsten Sprint einfließen.

Das treibt natürlich auch die Kosten etwas in die Höhe, weil wir einfach mit mehr Aufwand kalkulieren müssen. Ich glaube aber, dass die Qualität der Website durch ein solches Vorgehensmodell durchaus steigen kann – und vor allem, dass man einfach mehr SEO-Features einbauen kann.

Ich finde das Thema also durchaus spannend. Sobald wir intern mal bei einigen Kundenprojekten Bilanz gezogen habe, schreibe ich gerne mehr dazu.

Kategorie: SEO | Keine Kommentare »

Karneval in Emsdetten – helau!

Montag 15. Februar 2010 von Markus

Ja, Karneval bringt man eher in Zusammenhang mit dem Rheinland und großen Teilen von Hessen. Aber auch im Münsterland gibt es hier lange Traditionen. Der Münsterländer mag nicht gerade als Höhepunkt der Kommunikationsfreude gelten, aber Karneval muss deswegen trotzdem sein (und Schützenfest, aber das ist eine ganz andere Geschichte).

Warum schreib ich das? Weil ich heute alleine im Büro bin. Und vor allem schon recht früh. Martin kommt irgendwann gleich noch, aber eigentlich nur, um mit uns zum Karnevalsumzug zu gehen. Für meine drei Jungs ist das schon ein kleines Highlight des Jahres. Am Samstag waren wir schon beim Karnevalsumzug im Nachbarort & was dort an Süßkram zusammengetragen wurde, reicht aus, um jeden Zahnarzt seiner Zukunftssorgen zu berauben. Zum Glück haben wir einen Pfarrer, der den Schleckerkram für Rumänien einsammelt. Und zum Glück trennen sich unsere Kinder bereitwillig vom Großteil der klebrigen Schmankerl. Der Rest liegt dann ein Jahr im Schrank & man greift immer wieder mal gerne rein.

Persönlich bin ich ja nicht unbedingt der Karnevalsliebhaber. Wenn ich diese Veranstaltungen im Fernsehen sehe, krieg ich ‘ne Gänsehaut. Die Umzüge sind eine andere Liga – wäre gerne mal in Düsseldorf oder Köln dabei, aber irgendwie klappt das nie.

Wie auch immer: Ich schaff noch was & bin dann ab 13 Uhr weg. Bis dahin höre ich noch ein bisschen Jazz, damit ich gleich die schlimme Mucke (ES STEHT EIN PFERD AUFM FLUR!!) besser ertragen kann…

In diesem Sinne: Ein dreifach schallendes Bloofusion HELAU! Bloofusion HELAU! Bloofusion HELAU!

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Stilblüten – die Nazis sind überall

Freitag 12. Februar 2010 von Maik

Ich bin ja schon froh, dass sich die Nazis in Deutschland in der Bundespolitik einfach nicht durchsetzen können – aber offensichtlich ist das nur ein Pyrrhus-Sieg gewesen. Im Untergrund sind sie aktiv wie schon seit Großmutters Tagen. Und sie nehmen aktiv am Leben teil. Aber sie verstecken sich oft in ihrem Zuhause und nutzen das Internet als Kommunikationsmittel der Wahl.

Aber dass auch Nazis und speziell die Anhänger der sogenannten “SS” Probleme haben und manchmal einfach nicht weiter wissen, wollen wir alle natürlich nicht wahrhaben. Wie auch? Sie wenden sich mit Ihren Problemen ja nicht an uns und schicken stattdessen ihre Fragen und Nöte aber auch Bestellungen einfach in das große “weltumspannende Netz” – hmm, “weltumspannend” ist das nicht ein Ideal, das sie ja selber im großen Stil, nur eben “anders”, verfolgen/verfolgt haben. Egal.

Wie komme ich denn jetzt auf diese Behauptungen? Man kommt den öffentlichkeitsscheuen Idealisten auf die Schliche, indem man ganz einfach das Google Keyword-Tool benutzt und nach Dingen schaut, die einem manchmal selber im Alltag sorgen oder fehlen: “Sodbrennen”, “Fieber”, “Salami”, “Ernährung” – des häufigeren stößt man dann auf folgende Kombination:

rauchen1

oder

schwangerschaft1

oder auch

salami1

und

sodbrennen1

Und von alledem wollen wir nichts gewusst haben? Also bitte.

Ach, wäre das schön, wenn jetzt jeder Leser erstmal losmarschiert (!) und sich nach weiteren Sorgen der Randgruppe umschaut. Jetzt kann das Keyword-Tool wirklich einmal zeigen, dass es auch politische Macht hat und sogar für die Polizei ein hilfreiches Tool ist. Was bestellen sich die SS-Jungs nach Hause, welche Krankheiten haben sie, welchen Sport treiben sie? Hinterlasst uns doch einfach sachdienliche Hinweise als Kommentar was es denn alles “in der ss” gibt.

;-)

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Deutscher Abend in Seattle – wer ist dabei?

Freitag 12. Februar 2010 von Markus

Auch in diesem Jahr findet wieder die SMX Advanced in Seattle statt (8./9. Juni 2010). Von Bloofusion kommen in diesem Jahr drei Leute: Andreas (Bloofusion USA), Martin und ich. Streng genommen kommen noch mehr Leute, nämlich noch zusätzlich drei bis vier Leute von unserem US-Team. Als ich aber hörte, dass noch einige Deutsche kommen (Heiko Harms von www.seo-duesseldorf.de und zwei unserer Kunden), kam mir die Idee für einen deutschen Abend.

Als Location käme das Feierabend in Frage – das Menü sieht doch auch ganz gut aus (Wiener Schnitzel als deutsche Spezialität… naja). Im letzten Jahr war die deutsche Beteiligung an der SMX Advanced arg gering. Das wird wohl in diesem Jahr nicht unbedingt besser werden, da es die SMX Advanced jetzt auch in London gibt.

In jedem Fall freue ich mich über jeden, der dabei ist. Einfach einen Kommentar hinterlassen & wir kaspern was aus.

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