Google Base: Wird wohl auch 2010 in Deutschland noch interessanter werden
Dienstag 1. Dezember 2009 von Markus
Google Base bedeutet in Deutschland vor allem eins: die Google Produktsuche. Ich muss aber wohl nicht zu den Propheten gehören, wenn Google Base noch für ganz andere Branchen im nächsten Jahr interessant werden könnte.
Wenn man sich die Hilfe zu Google Base anschaut, sieht man zunächst, dass Artikel so ziemlich alles sein können, u.a.
- Veranstaltungen und Aktivitäten
- Immobilien
- Fahrzeuge
- Stellenangebote
Und wenn man dann in die USA rüberschaut, sieht man dort Seiten wie Google Real Estate Search - eine Suchfunktion, die mir auf eine Google Maps-Karte passende Objekte anzeigt:
(Die alte Heimat… aber in der Ponce Ave steht nix zum Verkauf…)
Man kann natürlich auch nach deutschen Städten suchen. Die Ausbeute z.B in München ist nicht sehr groß, aber es werden eben auch nur Objekte angezeigt, die dort von US-Firmen eingepflegt wurden. Wenn man den Parameter hl=de setzt, kann man sich die Oberfläche auch in deutscher Sprache anschauen:
Also: Spannendes Ding. Irgendwie warte ich da schon seit zwei Jahren drauf, aber so langsam kommt Bewegung in die Sache.
Ich erwarte, dass die ganzen strukturierten Daten bald auch in der einen oder anderen Form suchbar werden. Warum sollte Google denn potenzielle Immobilienkäufer auf Immoscout und Co. schicken, wenn man den Traffic auch selber abgreifen und mit Werbung auffüllen kann?
Immobilien, Fahrzeuge, Stellenangebote - alles Sachen, die lokal gesucht werden und die man auch bequem über Google Maps legen kann. Die Daten und Tools sind doch alle da.
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