Google testet den AdWords Bid Simulator
Montag 8. Juni 2009 von Martin
Google hat einigen Advertisern Zugriff auf ein neues Feature gegeben: Der Bid Simulator berechnet im Nachhinein, welche Positionen für bestimmte Gebote herausgekommen wären. Die Simulation erfolgt für einzelne Keywords und den Zeitraum der letzten sieben Tage. Vorausgesetzt, ein Keyword hatte ausreichend Traffic, werden auch direkt die Folgen einer anderen Platzierung berechnet: Wie viele Klicks hätte das gebracht, welche Kosten wären dabei verursacht worden. Search Engine Roundtable hat dazu einen Screenshot veröffentlicht:

Für wen lohnt sich der Einsatz des Bid Simulators?
Derzeit haben nur wenige Advertiser Zugriff auf dieses Feature und es ist nicht klar, ob Google den Bid Simulator generell einführen wird. Die gegenwärtige Implementierung erlaubt nur die manuelle Betrachtung einzelner Keywords und eignet sich daher nicht für den flächendeckenden Einsatz in großen Kampagnen. Dies muss nicht unbedingt ein großer Nachteil sein: In vielen Kampagnen ist eine übersichtliche Anzahl von Keywords für den Großteil der Conversions verantwortlich. Hier lohnt sich eine Simulation allemal - vorausgesetzt, eine Kampagne wird manuell gesteuert. Dem Einsatz von automatisierter Bid Management Software steht der Bid Simulator im Moment nämlich entgegen, da der Bid Simulator eben nur manuell eingesetzt werden kann. An dieser Stelle liegt sicher noch viel Potenzial brach, da eine Software den Bid Simulator ja problemlos für eine große Menge von Keywords einsetzen könnte. Sollte der Bid Simulator eines Tages über eine Schnittstelle angesprochen werden können, dann dürfte Bid Management Software von diesem Feature also besonders profitieren.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 8. Juni 2009 um 07:29 und abgelegt unter SEM. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

