Die Internetkapitäne

Das SEO/SEM-Blog von Bloofusion

Archiv für April, 2009

Google Studie: CPA Performance im Content-Netzwerk

Mittwoch 22. April 2009 von Martin

Google hat ein neues Whitepaper zum Performance des Content-Netzwerks im Vergleich zur Suche herausgebracht. Darin werden die Ergebnisse einer Studie beschrieben, die sich für den Zeitraum Dezember 2007 bis November 2008 auf mehr als eine Milliarde Klicks, 70 Millionen Conversions und mehr als 25.000 Accounts stützt. Die Kernaussagen: Das Content-Netzwerk steuert eine signifikante Menge an Conversions bei und verursacht dabei leicht geringere Kosten pro Conversion als das Suchnetzwerk. In Zahlen: 19,6% der Conversions entfallen im Median auf das Content-Netzwerk und kosten im Median 97,4% von dem, was eine Conversion im Suchnetzwerk kostet (auch im Folgenden gilt: alle Zahlen sind Median-Werte).

Interessant ist auch die weitere Aufschlüsselung der Ergebnisse, zum Beispiel nach Ländern. So liegt der Anteil der Content-Conversions in Deutschland nur bei 14,6% und eine Content-Conversion kostet knapp 103% von einer Such-Conversion. Google hat die Ergebnisse außerdem nach Spend-Levels aufgeschlüsselt. Accounts im unteren Drittel, welche weniger als $1.138 im Monat ausgeben, fahren im Content-Netzwerk besser. Sie erzielen dort 30% ihrer Conversions und haben dort eine CPA von knapp 88% gegenüber der Suche. Im oberen Drittel (monatlicher Spend über $5.943) werden noch 10,8% der Conversions über Content erzielt, wobei die CPA hier 106,2% der Such-CPA beträgt.

Die Studie geht außerdem auf die Veränderung der Conversion-Rates bei Verwendung des AdWords Conversion Optimizers und beim Ausschluss von Websites ein. Wenig verwunderlich: Bei Verwendung des Conversion Optimiziers und beim aktiven Ausschließen unperformanter Websites steigt die Conversion Rate.

Kritische Würdigung

Wenn man sich die Zahlen ansieht, liegt der Schluss nahe, dass das Content-Netzwerk eine gute Sache sein muss. Google ist schon länger bemüht, zögerlichen Advertisern das Content-Netzwerk schmackhaft zu machen, daher kommt das nicht ganz überraschend. Wie immer bei Statistiken sollte man aber auch bei dieser Studie vorsichtig sind. Das fängt wie üblich bei der Datenbasis an. Die Zahl der Klicks ist mit “mehr als eine Milliarde” etwas schwammig angegeben, die Zahl der Conversions mit “70 Millionen”. Das macht eine durchschnittliche Conversion-Rate von bis zu 7% - für einen Shop sicher fernab jeder Realität. Dabei hat Google durchaus Accounts von der Betrachtung ausgeschlossen, welche eine zu hohe oder zu niedrige Conversion-Rate hatten. Accounts, die mehr als 80% Conversion-Rate aufwiesen, flogen raus – bis 80% war also noch in Ordnung.

Auffällig ist auch, dass bei den Aufschlüsselungen der Ergebnisse (zeitlich, regional und nach Spend Level) gewisse Varianzen zutage treten. So schwankte der Anteil der Content-Conversions über das Jahr verteilt zwischen ca. 18,5% (Dezember 07) und 21% (September 08), über die Länder verteilt zwischen 9,3% (UK) und 26,3% (Italien). Der globale Wert von 19,6% rückt damit schon ziemlich in den Hintergrund. Heißt das nun, dass man in Italien besser im Suchnetzwerk werben kann als in Großbritannien? Nein, auch dieser Schluss ist nicht sinnvoll, denn es ist davon auszugehen, dass sich die Varianz weiter fortsetzt. So dürfte jedem Advertiser klar sein, dass das Potenzial des Content-Netzwerks in erster Linie von der Branche und den beworbenen Produkten abhängt.

Die Aussagekraft der Studie wird aber vor allem von einer ganz entscheidenden Tatsache beeinträchtigt: Alle Zahlen sind nur im Vergleich zur Suche zu betrachten. Ein hoher Anteil an Content-Conversions kann heißen, dass das Content-Netzwerk wichtig ist. Er kann aber auch daher rühren, dass das Suchnetzwerk weniger bedeutend ist. Hier spielen auch Marktanteile eine Rolle: Je höher der Marktanteil bei der Suche, desto besser steht tendenziell das Suchnetzwerk da. Je mehr Seiten im Werbenetzwerk, desto mehr Potenzial hat dieses für den Advertiser.

Unterm Strich sollte man die Studie also lieber nicht überbewerten. Eine Sache sollte man Google aber zugestehen: Das Content-Netzwerk hat durchaus seine Daseinsberechtigung und funktioniert in vielen Fällen als Ergänzung der Such-Kampagnen. Zugpferd bleibt aber in den meisten Fällen die Werbung im Suchnetzwerk, die den Großteil der Conversions beisteuert.

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Matt Cutts: Länge der Domain-Registrierung kein Faktor?

Dienstag 21. April 2009 von Markus

Wieder mal ein interessanter Bericht bei Search Engine Land: “Do Links From Expired Domains Count With Google?“. Der Artikel ist insgesamt sehr empfehlenswert, weil es um die Frage geht, ob man automatisch Links erbt, wenn man eine Domain kauft.

Da die Verlinkung einer Website ein so entscheidendes Kriterium ist, kommen natürlich immer Leute auf die Idee, eine alte Domain zu kaufen, die vielleicht sogar über DMOZ- und/oder Yahoo-Einträge verfügen. Google kennt das Problem und versucht in derartigen Fällen, die bestehenden Links “wegzuschmeissen”.

Es gibt aber natürlich Fälle, in denen der Transfer einer Domain durchaus nicht unter dem Aspekt SEO passiert, sondern z.B. weil ein Unternehmen mit einem anderen fusioniert. Wenn es also vorher zwei Website A und B der fusionierenden Firmen A und B gäbe, wäre es ja völlig legitim, dass A auf B umgeleitet wird und B die vereinten Links von A und B zugesprochen bekommt. Oder dass es eine neue Website C gibt, die die Links von A und B erbt.

Laut Matt Cutts versucht Google diese Fälle zu trennen. Insgesamt bleibt aber immer ein “kommt drauf an” und “mal schauen, ob Google das im Einzelfall dann auch so sieht”. Man könnte vielleicht schlussfolgern, dass man nicht zuviel auf einmal ändern sollte. Also nicht: Domain an neues Unternehmen transferieren, gleichzeitig kompletten Content umbauen und noch eine 301-Umleitung der alten auf eine neue Domain. Wenn man das Schritt für Schritt macht, ist die Chance wohl höher, nicht über einen diesen Google-Stolperdrähte zu fallen.

Interessamt ist aber auch das Zitat hinsichtlich der verbreiteten Annahme, dass die Länge einer Domain-Registrierung Einfluss auf das Ranking haben könnte. Man höre Matt Cutts:

To the best of my knowledge, no search engine has ever confirmed that they use length-of-registration as a factor in scoring.

Naja, jetzt könnte man argumentieren, dass er nur gesagt hat, dass das noch keiner bestätigt hat und dass das nicht bedeutet, dass es nicht doch als Faktor gewertet wird. Ich werd aber die Spitzfindigkeiten mal sein lassen und glauben, dass Google das ignoriert.

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Neulich in der Agentur (der neue SEO-Comic): Russenlinks

Montag 20. April 2009 von Markus

Noch sind die beiden Jungs namenlos (Vorschläge immer willkommen) - aber so oder so ähnlich könnte es wohl in einer SEO-Agentur (natürlich nicht bei uns) aussehen:

Comic Web Apr 2009

Ab sofort gibt’s einmal im Moment unseren SEO-Comic hier bei den Internetkapitänen und auch alle zwei Monate im suchradar. Gerne nehmen wir auch noch gelungene Pointen für den nächsten Strip entgegen :)

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AdWords aktualisiert das Conversion-Tracking: Conversions und Transactions

Donnerstag 16. April 2009 von Markus

Google hat einen interessanten Blog-Post geschrieben (”Updates to AdWords conversion metrics“), in dem angekündigt wird, dass bald bei Google AdWords zwischen Conversions und Transactions unterschieden werden soll bzw. dass diese Unterscheidung noch leichter abgerufen werden kann.

Wenn ein Kunde über eine AdWords-Werbung kommt und etwas kauft, wird dies als 1 Conversion und 1 Transaction gezählt. Wenn derselbe Kunde aber Tage später noch einmal kommt, wären das dann 2 Transactions, aber immer noch eine Conversion.

Obwohl Conversion und Transaction eigentlich sinnige Begriffe sind, hat Google die jetzt in “1-per-click conversion” und “many-per-click conversions” umgetauft. Meiner Meinung nach macht’s das nicht gerade übersichtlicher:

conversions

(Ausschnitt aus den bei einem Report möglichen Parameter)

Die Transactions bzw. “many-per-click conversions” waren bisher nur über die Reports, nicht aber über die Nutzeroberfläche abrufbar. Das soll sich ändern. Allerdings werden die Daten wohl nur im neuen AdWords-Interface zu sehen sein - ebenso wie man bald auch über API und AdWords Editor auf die Daten zugreifen kann. Das alte AdWords-Interface wird von diesem Update wohl nichts mehr mitbekommen.

Warum sollte man überhaupt zwischen diesen beiden Typen unterscheiden können? Google gibt dafür ein relativ gutes Beispiel: Für einen Shop, der Umsatz erzeugen möchte, ist die Anzahl der Transactions interessant. Für eine Website, die Leads erzeugen soll, könnte hingegen die Anzahl der “Unique Leads” interessanter sein.

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Der SEO-Comic kommt…

Donnerstag 16. April 2009 von Markus

Eine kurze Randnotiz aus dem Agenturleben: Wir haben mit Sascha Jaeck (www.saschajaeck.de) einen Comic-Zeichner gefunden, der für uns jetzt monatlich einen neuen SEO-Comic zeichnet. Vom ersten Strip bin ich begeistert & freue mich auf die kommenden Ausgaben.

Der erste Strip kommt dann ins nächste suchradar (29. April) und wird hoffentlich auch unsere Leser begeistern. Und dann fangen wir an, T-Shirts, Tassen und anderen Devotionalien damit zu bedrucken und müssen unser Geld nicht mehr mit SEO und SEM zu verdienen :)

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Google zeigt lokale Suchergebnisse an - auch wenn man nicht lokal sucht

Dienstag 7. April 2009 von Markus

Google hat zu Recht erkannt (siehe Blog-Post “Google becomes more local“), dass zwar viele Suchende etwas lokales suchen, das aber nicht über die Suchanfrage erkennbar machen. Sprich: Wenn jemand nach “restaurant”, “gartencenter” oder “zahnarzt” sucht, sucht er in der Regel etwas lokales. Dass diese Suchbegriffe lokale Suchbegriffe sind, kann man aus der Historie lernen, weil diese Suchbegriffe sehr oft in Verbindung mit einem Städtenamen gesucht werden.

Wenn ich diesen Städtenamen jetzt aber nicht angebe, rät Google meinen Aufenthaltsort - in unserem Fall nicht so besonders gut. Wenn ich nach “zahnarzt” suche, meint Google, dass wir uns in Essen befinden:

zahnarzt-1

Essen ist zwar auch eine schöne Stadt, aber gute 100 km weit weg. Macht aber nichts, denn über den Link “Ort ändern” kann ich meinen richtigen Standort eingeben:

zahnarzt-2

Unserer Meinung nach wächst dadurch die Bedeutung der lokalen Branchenergebnisse von Google noch mehr, weil so eben die Reichweite steigt. Gleichzeitig wird aber wohl auch das Gerangel um die Top-Positionen zunehmen - vielleicht auch mit unfairen Mitteln.

Auch steht zu befürchten, dass diese Maßnahme den etablierten Portalen Traffic für generische Keywords abgräbt und diesen Traffic in Richtung kleinerer Unternehmen verschiebt. Wie im Beispiel oben zu sehen gibt es für “zahnarzt” derzeit zwei Portale, die oberhalb der lokalen Suchbox angezeigt werden. Ich würde also davon ausgehen, dass ein Listing auf Position #2 oder #3 (oberhalb der lokalen Ergebnisse) deutlich mehr Traffic als ein Listing auf Position #4 (unterhalb der lokalen Suchergebnisse) bringt.

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Sitelinks - mal so, mal so

Freitag 3. April 2009 von Markus

Und schon wieder das Thema Sitelinks. Google hat anscheinend heute ein neues Format eingeführt, das die Sitelinks nicht zweispaltig untereinander schreibt, sondern diese alle in eine Zeile steckt. Das sieht dann z.B. so aus:

sitelinks

Die “alten” Sitelinks gibt es aber immer noch, z.B. wenn man nach dem Namen einer Website/Firma sucht:

sitelinks2

Von Google gab es hierzu noch keine offizielle Ankündigung - zumindest habe ich sie nicht gefunden. Interessant ist hier zumindest auf den ersten Blick einiges:

  1. Wie man im ersten Screenshot oben sieht, sind die “neuen” Sitelinks nicht nur auf das erste Suchergebnis beschränkt. Auch das zweite Suchergebnis hat die “neuen” Sitelinks.
  2. In einigen Fällen sind die “neuen” Sitelinks noch falsch und verlinken immer alle auf die Startseite.
  3. Die Auswahl der “neuen” Sitelinks scheint auf Basis der “alten” Sitelinks zu erfolgen.

Mir war eigentlich immer schon schleierhaft, auf welcher Basis Google die alten Sitelinks ausgewählt. Da gibt es viele gute Theorien, aber für alle gibt es auch wirklich gute Gegenbeispiele. Bei den neuen entzieht sich das auch meiner Kenntnis. Auch hier hatte ich viele Ideen, aber dann gibt es auch viele Beispiele, bei denen Google einfach nur zu würfeln scheint.

Dann schauen wir mal, ob sich Google zu der Sache äußert & bleiben an der Sache dran.

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Bloofusion und der BLOOPLEX

Donnerstag 2. April 2009 von Markus

Nach langer Vorbereitung klappt es jetzt endlich: Bloofusion bekommt eine neue Agentur-Heimat, den BLOOPLEX I (in der stillen Hoffnung, dass es auch mal einen BLOOPLEX II gibt - so mit Blick auf ein blaues Korallenriff, oder so).

Gleich fahre ich zum Notar und unterschreibe den Kaufvertrag für das Grundstück. Dann muss unser Architekt (Engelshove, guter Geheimtipp für Bauwillige im Münsterland) noch schnell den Bauantrag fertigmachen, damit dann am 1. Mai die Bagger anrollen können. Je nachdem, wie das Wetter und die Handwerker mitspielen, können wir dann so Mitte/Ende September einziehen.

Irgendwie ist das alles natürlich schon stressig - zumal unser privates Bauvorhaben noch gar nicht so lang her ist. Aber sei’s drum. Ich freue mich drauf, dass wir in dem Zuge ein paar alte Leichen (Telefonanlage, Verkabelung, …) loswerden und alles ganz neu bekommen.

Ich werde dann in den nächsten Monaten immer mal wieder Bilder von Baggern, Sandhaufen, Klinkern, Bauarbeitern, Kabel, Rohren und anderen Dingen schicken. Auf gutes Gelingen!

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SEO für Magento-Shops

Donnerstag 2. April 2009 von Markus

Diesmal nur ein ganz kurzer Blog-Beitrag. Ich bin gestern über einen sehr guten Beitrag gestolpert, der viele relevante Aspekte der Suchmaschinenoptimierung in Bezug auf Magento-Shops abdeckt. Da ich weiß, dass viele unserer Shop-Kunden zumindest ein Auge auf Magento werfen, ist dieser Artikel vielleicht ein guter Einstieg:

Magento SEO von Joost de Valk

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Google erkennt jetzt auch Links in Bildern

Mittwoch 1. April 2009 von Markus

Die externe Verlinkung einer Website ist ein entscheidendes Ranking-Kriterium für Suchmaschinen. Je mehr thematisch passende und ebenfalls gut verlinkte Websites auf die eigene Website verlinkt, desto besser werden die Rankings der eigenen Website.

Über die Google-Suchanfrage “link:www.domain.de” kann man abfragen, welche anderen Sites auf eine bestimmte Domain verlinken. Wir überprüfen regelmäßig die Google-Ergebnisse für tausende von Websites, um neue Trends bei der Verlinkung aufzudecken. Dabei sind uns viele seltsame Suchergebnisse aufgefallen, die es erst seit einigen Tagen gibt.

Hier ein Beispiel:

google-links-twq-klein

Das erste Suchergebnis ist sehr seltsam, denn es zeigt an, dass ein Bild auf die abgefragte Domain (www.twq.de) verlinkt. Wir haben hier erst an einen Fehler geglaubt und überprüft, ob es von der Seite www.business-und-marketing.de einen Link auf die Website www.twq.de gibt. Einen solchen Link konnten wir aber nicht finden.

Wenn man sich aber das Bild (http://www.business-und-marketing.de/wp/wp-content/uploads/2007/10/plakatmotiv01.jpg) anschaut, das Google als Ergebnis liefert, sieht man, dass dort die Domain www.twq.de abgedruckt ist.

Anscheinend ist Google also in der Lage, Domains und auch komplette URLs in Bildern zu erkennen. Nach einer Analyse von 12.491 Domains und deren Verlinkung haben wir insgesamt 5.031 Beispiele solcher Fälle gefunden, in denen Google in der Lage ist, Links in Bildern zu erkennen. Nochmal: Es geht nicht um ein verlinktes Bild (also <a href=”"><img src=”"></a>), sondern um Bilder, die nicht verlinkt sind, aber im Bild selber eine Domain oder URL erwähnen.

In vielen Fällen klappt das aber auch noch nicht, z.B. bei diesem Bild:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/emags/economy/045/Medien/sp-1-invest-in-germany,property=poster.jpg

Der Link ist anscheinend einfach zu klein, so dass Google die URL nicht erkennen kann.

Was schlussfolgert aus diesem neuen Feature?

Wer auch immer Banner oder Buttons an Dritte rausgibt, sollte sicherstellen, dass dort die eigene URL klar zu lesen ist. Es ist relativ schwierig, dort feste Vorgaben (z.B. >12 px Höhe) zu machen, aber man sollte schon darauf achten, dass die Schrift angemessen groß ist und der Hintergrund möglichst einfarbig ist. Auch scheint es bei ersten Tests so zu sein, dass Google mit Serifen-Schriften schlechter klarkommt. Falls möglich sollte man also Schriften ohne Serifen (z.B. Helvetica) einsetzen.

Insgesamt sehen wir übrigens auch erste Anzeichen, dass die Erkennung der URLs auch beim neuen Streetview-Programm eingebunden werden wird. Wenn es also irgendwo ein Plakat gibt und dieses vom Google-Auto fotografiert wird, sollte auch dieser Link zählen. In diesem Fall wären große Unternehmen aber klar im Vorteil, da kleinere Online-Shops und Startups wohl nur sehr selten Plakatwerbung schalten werden.

Aber auch hier scheint es erste Trends zu geben, bei denen (wie so oft im Vorreiterland USA) die Routen der Google-Autos vorherberechnet werden, um dann pünktlich an einem bestimmten Ort zu erscheinen und dort ein Plakat in die Kamera zu halten. Dieser Trend (”Streetview Ad Delivery” genannt) wird wohl auch bald nach Deutschland kommen.

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