Widgetbait – oder: Ein weiteres Beispiel dafür, dass SEO doch Alchemie ist

Samstag 2. August 2008 von Markus

Ich lese gerade Brian Chappels großartigen Blog-Beitrag “Widget Optimization Demystified – 16 Experts Weigh In“. Primär geht es in dem Beitrag um Widgetbait, also das Bereitstellen eines Features per HTML-Code, den andere in die Website einbauen – und dabei auf eine bestimmte Website verlinken.

Matt Cutts hat einige Regeln für Widgets aufgestellt, die aber natürlich wie immer schwammig sind. Oder besser: Man ist bemüht, die Grenze auszuloten, die man eben besser nicht überschreiten sollte.

In diesem Fall heißt dass, das ein Widget, das z.B. von WetterOnline kommt, aber aus dem HTML-Code heraus auf eine Gambling-Site verlinkt, zu Abstrafungen führen kann, weil es off-topic ist. Gemäß der Google-Regeln müsste dann aber eigentlich die verlinkende Site abgestraft werden :)

Wie auch immer: Brian befragt in seinem Beitrag 16 SEOs zu einem konkreten Beispiel. Man sieht dabei wieder sehr deutlich, dass SEO immer noch sehr viel mit Gefühl, Meinungen, Alchemie, Kaffeesatz und Astrologie zu tun. Man darf eben nie vergessen, dass es hier kein “richtig” und kein “falsch” gibt. Sicherlich kann man einige Sachen austesten und sich eine solide Meinung bildern, aber diese Meinung muss dann nicht bis in alle Ewigkeit richtig sein. Außerdem kann immer ein Google Quality Filter oder irgendein Stück Software das alles ganz anders sehen.

Da bleibt eigentlich nur die übliche (und langweilige) Rat, Grenzen lieber nicht auszuloten, sondern immer auf der sicheren Seite zu stehen.


Markus Hövener ist geschäftsführender Gesellschafter der SEO-/SEM-Agentur Bloofusion und Chefredakteur des Magazins suchradar.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 2. August 2008 um 15:07 und abgelegt unter SEO. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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