Page Impressions für Anfänger und Fortgeschrittene
Mittwoch 23. Juli 2008 von Martin
Page Impressions werden hier und da immer noch als wichtige Messgröße für den Erfolg von Online-Medien angesehen. Dass hier manipuliert werden kann, weiß eigentlich jeder. Anfänger teilen Beiträge daher auf mehrere Seiten auf - wer einen dreiseitigen Artikel lesen will, produziert damit auch drei PIs. Fortgeschrittene stellen Bildergalerien dazu. Die sind leichter zusammengestellt als Artikel und für jedes Bild wird eine Impression gezählt. Die Profis stellen Spiele auf ihre Seiten, bei denen jeder Klick als Page Impression gezählt wird.
Wie dieses “Klickdoping” abläuft erläutert Stefan Niggemeyer in einem lesenswerten Beitrag. Ein Bonbon dabei: Er hat auch Herrn Jakobs, den Chefredakteur von sueddeutsche.de, dazu befragt. Der hatte kürzlich eine Konvention über “statthafte und unstatthafte” SEO-Maßnahmen angeregt. Ob er sich analog dazu auch vorstellen könne, auf “Klickdoping” zu verzichten, wenn andere Verlage sich ebenfalls verpflichten. Seine Antwort darauf verwundert nicht allzu sehr
Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 23. Juli 2008 um 16:57 und abgelegt unter Sonstiges. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.


Mittwoch 23. Juli 2008 um 18:51
Jaja, was sich die Leute alles einfallen lassen, um die IVW Pixel zu verballern. Aber auch das geht nicht lange gut. PageViews sowie sie jetzt gemessen werden (jedenfalls von offizieller Seite) verlieren immer mehr an Wert und werden für die Vermarktung sicherlich weiter an Relevanz verlieren.