Die Yahoo!-Übernahme durch Microsoft ist abgeblasen, da hat Microsoft in der Portokasse noch ein bisschen Geld für Powerset gefunden. Wie Venturebeat mitteilt, ist das der Kaufpreis für das als Google-Killer gehandelte Startup aus San Francisco.

Von dem Killer hat man nur leider noch nicht so viel gesehen. Derzeit hat man – zumindest öffentlich zugänglich – die semantische Suchtechnologie fast nur auf Wikipedia-Artikel losgelassen. Um Suchmaschinen-Spam und ähnliche Probleme muss man sich also derzeit noch nicht kümmern.

Vielleicht muss Powerset das auch nie. Könnte ja sein, dass Microsoft Powerset nur als Add-On sieht. Wenn jemand nach einer Sache sucht, die Powerset beantworten kann, kommen die Ergebnisse halt von Powerset; falls nicht, können ja die üblichen Live-Suchergebnisse kommen.

Warten wir mal ab, wie sich Microsoft zu der Sache äußert. Auf der Homepage von Powerset war jedenfalls noch nichts von einer Übernahme zu lesen; bei Microsoft.com gab’s im Pressebereich auch noch nichts zum Thema.

About Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEM spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEM und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.