Die Yahoo!-Übernahme durch Microsoft ist abgeblasen, da hat Microsoft in der Portokasse noch ein bisschen Geld für Powerset gefunden. Wie Venturebeat mitteilt, ist das der Kaufpreis für das als Google-Killer gehandelte Startup aus San Francisco.

Von dem Killer hat man nur leider noch nicht so viel gesehen. Derzeit hat man – zumindest öffentlich zugänglich – die semantische Suchtechnologie fast nur auf Wikipedia-Artikel losgelassen. Um Suchmaschinen-Spam und ähnliche Probleme muss man sich also derzeit noch nicht kümmern.

Vielleicht muss Powerset das auch nie. Könnte ja sein, dass Microsoft Powerset nur als Add-On sieht. Wenn jemand nach einer Sache sucht, die Powerset beantworten kann, kommen die Ergebnisse halt von Powerset; falls nicht, können ja die üblichen Live-Suchergebnisse kommen.

Warten wir mal ab, wie sich Microsoft zu der Sache äußert. Auf der Homepage von Powerset war jedenfalls noch nichts von einer Übernahme zu lesen; bei Microsoft.com gab’s im Pressebereich auch noch nichts zum Thema.