Zurück von der SES
Donnerstag 26. Juni 2008 von Markus
Montag und Dienstag stand für Fabian und mich die SES Hamburg auf dem Plan. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, auch wenn man als SEO-/SEM-Profi natürlich von so einer Veranstaltung weniger mitnimmt, als ein normales Unternehmen, das sich eben nicht jeden Tag damit beschäftigt.
Witzig (und wohl auch am besten besucht) war auf jeden Fall der Linkbuilding-Vortrag. Dem Kollegen Tandler kann man ja stundenlang zuhören. Lustig war’s auf jeden Fall, unterhaltsam auch. Für unsere tägliche Arbeit mit z.B. Pharma-Unternehmen und großen Portalen kann ich das Erlernte aber leider kaum gebrauchen. Aber wie gesagt: Unterhaltsam war’s auf jeden Fall.
Auf solchen Messen kommt bei mir immer die Frage auf, ob man eigentlich auf der richtigen SEO-Seite sitzt. Damit meine ich, dass es einige SEOs gibt, die eben nur Eigenprojekte machen und damit sicherlich gutes Geld verdienen. Und dann gibt es SEOs wie uns, die fast nur Kunden beraten. (OK, zugegeben, wir haben auch eigene Projekte, aber die haben eigentlich wirtschaftlich keine extreme Relevanz)
Da schlagen echt zwei Herzen in meiner Brust. Mir würde aber definitiv etwas fehlen, wenn’s nur Eigenprojekte gäbe. Die tollen Diskussionen mit Kunden, das befriedigende Gefühl, dann eine gemeinsame Lösung zu finden. Und dann ist es bei vielen Kunden eben auch so, dass man über Linkbuilding nicht mehr nachdenken muss. Gerade unsere Portalkunden sind eben oft brutal gut verlinkt, so dass man sich auf reine Onpage-Optimierung fokussieren kann.
Wenn es eine Klon-Maschine gäbe, würde ich sie bestimmt nutzen. Einen Markus nur für die eigenen Projekte, einen nur für die Kunden. Bis dahin bleibe ich lieber mehr auf der Kundenseite. Macht mir einfach mehr Spaß.
Übrigens: Es ist auch ein schönes Gefühl, auf einer Konferenz von vielen für das suchradar gelobt zu werden. Dass wir da viel Zeit und Energie reinstecken, ist klar. Schön, wenn dass dann auch anerkannt wird.
Also, ich muss wieder an die Arbeit. Einige echt gute Leads warten darauf, abgearbeitet und eingestielt zu werden. Und meine Grippe muss ich auch noch auskurieren. Und die Kinder wollen ihren Papa auch mal wieder sehen. Recht haben sie.
Markus
Markus Hövener ist geschäftsführender Gesellschafter der SEO-/SEM-Agentur Bloofusion und Chefredakteur des Magazins suchradar.
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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 26. Juni 2008 um 09:22 und abgelegt unter Agenturleben. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.


