Sueddeutsche.de-Chef mag keine SEO-Manipulationen
Montag 16. Juni 2008 von Markus
Ein interessanter Beitrag findet sich auf HORIZONT.NET: Hans-Jürgen Jakobs, Sueddeutsche.de-Chef, fordert “eine Konvention über statthafte und unstatthafte Maßnahmen” beim SEO. Ihm stößt offenbar auf, wieviele Besucher die Konkurrenz Welt.de über SEO erreicht.
Prinzipiell keine schlechte Idee, aber diese Konventionen gibt es schon. Googles “Richtlinien für Webmaster” definieren ziemlich genau, was “statthaft” und was “unstatthaft” ist.
Ansonsten findet Herr Jakobs in unserem Impressum sicherlich eine Rufnummer, die er anrufen kann, wenn er auch mal ein bißchen die kreativen Grenzen ausloten möchte.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 16. Juni 2008 um 10:39 und abgelegt unter SEO. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.


Montag 16. Juni 2008 um 14:06
Ich finde, dass sich der Herr Jakobs aber sehr weit aus dem Fenster lehnt… Zuerst Online-Trends ignorieren - denn darüber gewusst hat er als Chefredakteur sicherlich - und dann ganz trotzig die Mitbewerber angreifen. Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht. Wir haben in unserem Blog im übrigen auch unseren Senf dazu gegeben…. und mittlerweile auch einige unserer Leser!
Montag 16. Juni 2008 um 18:20
Vermutlich hat er einfach das Thema “SEO + Verlagswebsites” etwas verschlafen. Professionelle SEOs setzen auf “statthaftes SEO”. Man kennt die Tricks und vermeidet sie. Der VDZ hat ein Whitepaper dazu veröffentlicht unter http://www.vdz.de/wp_sem_seo.html. Evtl. sollte der eine oder andere “Verlagschef” mal reinlesen.
Donnerstag 19. Juni 2008 um 07:02
Finde es immer wieder erstaunlich, wie Menschen die keine Ahnung von der Materie haben, diese dann darstellen. Ganz nach dem Motto, wenn ich etwas nicht verstehe, dann mache ich das erstmal schlecht. Statt so etwas zu schreiben, hätte er lieber mal die Profis kontakten sollen.