Google verliert sich im Kleinkrieg

Sonntag 25. Mai 2008 von Markus

Lustige Geschichte, aber eben leider nicht wahr: 13 Year Old Steals Dad’s Credit Card to Buy Hookers. Das Ganze hat dann auch zu einer interessanten Debatte geführt – nicht etwa darüber, warum Meldungen ungeprüft von Journalisten übernommen werden, sondern weil sich Matt Cutts von Google zu Wort gemeldet hat.

Kurz gesagt: Derartige Fake-Nachrichten können zu jeder Menge Backlinks führen, wenn man es richtig macht. Bei der letzten SMX München gab es auch ein Fallbeispiel, bei dem eine Meldung über eine angeblich neue und bessere Suchmaschine (die schlussendlich doch nur Google-Ergebnisse anzeigte) innerhalb eines Tages zu einer stattlichen dreistelligen Anzahl an Backlinks geführt hat.

Jetzt sagt Matt: Ätsch, bätsch, wenn Ihr Euch so lustige Sachen ausdenkt, kann Google Euch diese Backlinks immer noch aberkennen. Matt hat jetzt nicht wirklich gesagt, dass sie das auch wirklich machen wollen, aber Souveränität sieht anders aus, Matt.

Naja, wenn’s aber so ist, muss ich meine PR-Firma doch wieder zurückpfeifen. Also doch kein “Bloofusion heuert Matt Cutts an” und auch kein “Bloofusion findet Google-Algorithmus auf Sourcrforge”. Irgendwie macht das alles so keinen Spaß mehr.


Markus Hövener ist geschäftsführender Gesellschafter der SEO-/SEM-Agentur Bloofusion und Chefredakteur des Magazins suchradar.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 25. Mai 2008 um 10:54 und abgelegt unter SEO. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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