Dienstag 27. Mai 2008 von Markus
Wir wollten Google mal endlich für etwas wirklich praktisches nutzen – nicht nur immer SEO und SEM. Da haben wir mal geschaut, welches Land auf den meisten Seiten eigentlich als Gewinner der EM gesehen wird. Wir haben in Deutschland, Österreich und der Schweiz also nach Suchanfragen wie “em 2008 gewinner” und “europameister 2008″ gesucht – mit ganz klarem Ergebnis:
Mit Google Deutschland gesucht:
Deutschland: 80,33%
Italien: 6,56%
Schweiz, Österreich: 1,64%
Mit Google Österreich gesucht:
Deutschland: 40,31%
Österreich: 37,51%
Italien: 12,66%
Mit Google Schweiz gesucht:
Deutschland: 42,45%
Schweiz: 34,68%
Italien: 10,30%
Dann wollen wir mal schauen, wie das Testspiel heute Abend läuft…
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Sonntag 25. Mai 2008 von Markus
Lustige Geschichte, aber eben leider nicht wahr: 13 Year Old Steals Dad’s Credit Card to Buy Hookers. Das Ganze hat dann auch zu einer interessanten Debatte geführt – nicht etwa darüber, warum Meldungen ungeprüft von Journalisten übernommen werden, sondern weil sich Matt Cutts von Google zu Wort gemeldet hat.
Kurz gesagt: Derartige Fake-Nachrichten können zu jeder Menge Backlinks führen, wenn man es richtig macht. Bei der letzten SMX München gab es auch ein Fallbeispiel, bei dem eine Meldung über eine angeblich neue und bessere Suchmaschine (die schlussendlich doch nur Google-Ergebnisse anzeigte) innerhalb eines Tages zu einer stattlichen dreistelligen Anzahl an Backlinks geführt hat.
Jetzt sagt Matt: Ätsch, bätsch, wenn Ihr Euch so lustige Sachen ausdenkt, kann Google Euch diese Backlinks immer noch aberkennen. Matt hat jetzt nicht wirklich gesagt, dass sie das auch wirklich machen wollen, aber Souveränität sieht anders aus, Matt.
Naja, wenn’s aber so ist, muss ich meine PR-Firma doch wieder zurückpfeifen. Also doch kein “Bloofusion heuert Matt Cutts an” und auch kein “Bloofusion findet Google-Algorithmus auf Sourcrforge”. Irgendwie macht das alles so keinen Spaß mehr.
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Sonntag 25. Mai 2008 von Martin
Web 2.0 und SEO gehen lassen sich offensichtlich verbinden, wie das Projekt TheRarestWords zeigt. Die Idee ist simpel: Alle vorhandenen Wörter auf einer Website werden erfasst und auf ihre Seltenheit überprüft; die seltensten Wörter werden dann präsentiert. Theoretisch kann die Website dann darauf optimiert werden, weil die Konkurrenz um diese Wörter schwach ist (zumindest zahlenmäßig). In der Praxis ist das freilich weniger interessant – was helfen mir Suchbegriffe, die wahrscheinlich auch meine Kunden nicht kennen und somit auch gesucht werden.
Das Analysetool ist aber auch eine Mitmach-SEO-Plattform, denn zu jedem gefundenen “raren” Wort kann eine Definition abgegeben werden. Kommt das Wort dann wieder in einer anderen Analyse vor, steht diese Definition dabei – samt Link zur eigenen Analyseseite, die wiederum einen Link zur eigenen Website enthält. Wer viele Definitionen abgibt erhält also auch mehr Linkpower, noch dazu verknüpft mit seinen Suchbegriffen.
Noch steckt das Projekt allerdings in den Kinderschuhen und ist für ernsthafte Suchmaschinenoptimierung eher uninteressant. Hoffe ich zumindest, denn sonst lässt mich der Chef am Montag die ganzen rarest words aus unserer Website-Analyse definieren…
Kategorie: SEO |
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Freitag 23. Mai 2008 von Markus
Ich wollte kurz nochmal auf die OXID Lahn-Party am 7. Juni hinweisen. Der Name ist mittlerweile ja nicht mehr so korrekt, weil die Veranstaltung eben nicht mehr in Weilburg an der Lahn, sondern in Oberursel stattfindet. Aber sei’s drum.
Freue mich auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten (Koffer Direkt z.B.) und hoffentlich auch neuen Gesichtern (der Kollege Manfred Engel von EngelWerbung hält z.B. einen Vortrag über AdWords).
Und dann hoffe ich, dass es auch ein bisschen entspannend wird. Bin in der Woche schon zwei Tage in Berlin auf dem iico-Kongress. Wenn das so weitergeht, wird “Reisekosten” bald die “Personalkosten” überholen
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Donnerstag 22. Mai 2008 von Markus
Wir beraten seit einigen Tagen einen neuen Kunden (Expo TV – vielleicht mal wieder ein guter Grund für einen Flug nach New York
). Expo TV ist eine Plattform, auf der Käufer Produkte bewerten können – und das eben per Video und nicht per langweiligem Text.
Ich habe bei diesem Kunden wieder drei Sachen gelernt:
- Es gibt Menschen, die zuviel Zeit haben. Habe zwar seit gestern ein neues HP-Notebook, aber ich käme jetzt irgendwie nicht auf die Idee, der Welt meine Meinung über dieses hervorragende Stück Technik über ein Video mitzuteilen.
- Es gibt Menschen, die zuviel Geld ausgeben. Auf der Plattform gibt es einige Leute mit einer hohen dreistelligen Anzahl an Testberichten – soviele Produkte muss man ja erstmal haben. Das würde ich wohl nur schaffen, wenn ich auch meine Zahnpasta, meine Fahrradlampe und meine fünf Zollstöcke bewerten würde. (Mal davon abgesehen, dass dann wieder Punkt 1 greifen würde)
- Ich bin manchmal mit meinen Urteilen zu schnell, ob ein Unternehmen für uns als Kunden interessant ist oder nicht. Wenn die Jungs nicht so “pushy” gewesen wären, wäre uns dieser spannende Kunde wohl durch die Lappen gegangen.
Kategorie: Agenturleben |
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Dienstag 20. Mai 2008 von Markus
Greg Sterling hat einen interessanten Artikel über Dienste wie Krillion geschrieben. Ganz interessante Idee, über die ich vor Jahren auch schon mal nachgedacht habe. Wie schön wäre es doch, wenn es eine Datenbank aller lokal zu kaufenden Güter gäbe.
In Zukunft könnte ich also bei einem Preisvergleich suchen, und der würde mir sagen, dass es die fette Rolex-Uhr auch beim Uhrmacher in unserem Kuhdorf zu kaufen gibt.
Gute Idee, aber wie kommen Dienste wie Krillion an die Daten? Sie brauchen wohl eine Verbindung zur Warenwirtschaft, und dass genau da das Problem liegt, zeigt Krillion leider selber: Die meisten Händler, die über die Datenbankabfrage erscheinen, sind Ketten wie Circuit City oder Best Buy. Aber eben nicht der kleine Elektrofachhändler um die Ecke – denn der hat im Zweifelsfall gar keine Warenwirtschaft.
Kategorie: Sonstiges |
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Donnerstag 15. Mai 2008 von Markus
Yahoo hat uns heute ein nettes Paketchen mit einigen Devotionalien und einem tollen Sticker geschickt:

Mann, wenn ich damals schon so einen tollen Sticker gehabt hätte. (Hab damals 1.000e Sticker gesammelt… manche erinnern sich vielleicht noch an supergeile Sticker der Antiatomkraftbewegung oder der AOK… aber auch Fremdenverkehrsämter hätten immer schöne Sachen… naja, ist lange her…)
Der Brief kündigt uns eine Sneak Preview von der offenen Yahoo-Suchplattform (aka Yahoo! Search Monkey) an. Da freue ich mich wirklich schon drauf. Wir haben auch schon einen Kunden ausgesucht, mit dem wir das echt gut austesten können. Wenn das alles rechtzeitig fertig wird, kommt das auch ins nächste suchradar (Ende Juni).
Laut Brief muss ich mich noch einige Tage gedulden, bevor wir weitere Informationen bekommen. Naja, bis dahin kann ich ja noch einen guten Platz für den Sticker suchen…
Kategorie: SEO |
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Samstag 10. Mai 2008 von Markus
Wie Search Engine Land vorgestern schrieb, zeigt AdWords jetzt auch die Ladezeit der Landing Pages an. Streng genommen wird natürlich nur angezeigt, ob die Ladezeit im Rahmen ist oder nicht. Auch in Deutschland funktioniert dieses Features schon – hab’s gleich an unserer Bloofusion-AdWords-Kampagne ausprobiert:

Gut, dass unsere Landing Page keine Probleme bereitet. Schneller hätt’ ich die nämlich nicht machen können…
Kategorie: SEM |
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Dienstag 6. Mai 2008 von Markus
Gestern kamen per Email die Sponsoring-Angebote für die OMD. Die Preise hauen uns als relativ kleine Agentur natürlich schon aus den Socken. 80.000 Euro für ein Sponsoring des Public Hotspot in Halle 11? Hmmm, sorry, aber so dicke haben wir’s auch nicht.
Irgendwie kommt da bei mir immer das Grundstudium BWL durch. Für 80.000 Euro könnten wir doch ein nettes Mailing mit 100-Euro-Scheinen an immerhin 800 Unternehmen verschicken (Porto nicht eingerechnet)… könnte mir vorstellen, dass eine solche Kampagne signifikant besser ankommt.
Wie auch immer: Beides ist bei uns außerhalb der aktuellen Möglichkeiten. Und das ist vielleicht auch gut so…
Kategorie: Agenturleben |
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Dienstag 6. Mai 2008 von Markus
Yahoo Search Marketing hat die monatliche Mindestgebühr von 25 Euro abgeschafft (siehe Preisliste). Für viele kleinere Unternehmen, die ihr Geld nicht nur Google AdWords anvertrauen möchten, ist das vielleicht ein gutes Argument, auch noch in Yahoo Search Marketing zu investieren. Meiner Meinung ist das definitiv ein guter Schritt…
Kategorie: SEM |
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